Bürger für Sendling Pressekritik Literatur Impressum

                                    

Startseite
Nach oben
Formulare

 

Kontakt:  Sendling@buerger-fuer-muenchen.de

Sendling aktuell

 


 

Sendling aktuell, den 17.06.2013

Z.I.E.M-Unterstützer Münchner OB Ude: „Es ist alles drin!“1)

 

Moschee-Befürworter OB Ude, höre: „Heryer Disensis!“!

 

Entlarvendes in wenigen Tagen:
Recep Tayyip Erdogans ‚osmanische Polizeimethoden’ gegenüber Demonstranten,
SZ-Enthüllungen zum moscheeplanerischen Verständnis des Münchner OB Christian Ude,
Verdruss zwischen Ude und Imam Idriz wegen des geplanten ‚Zentrum für Islam Europa – München’!

 

Die Süddeutsche Zeitung berichtete zum Gemütszustand des Münchner OB Christian Ude (SPD), der sich bei der kommenden Landtagswahl Bayerns als SPD-Kandidat gegen den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer hat aufstellen lassen.
Udes „Gereiztheit“ wurde konstatiert, weil das Projekt „Zentrum für Islam – München“ nicht vorankommt – obwohl OB Ude „das Projekt ja will“!
2)

Der SZ-Journalist Bernd Kastner beschreibt u.a. dabei das demokratische Verständnis des OB Ude bei Moscheebau-Planungsverfahren: „… In anderen Städten seien Moscheen bis zum Baubeginn reibungslos im Hintergrund geplant worden…“ und „die Erfahrung anderer Städte zeige, dass der Protest gegen eine Moschee verstumme, sobald die Bagger anrückten“ (…) „Probleme sieht Ude bereits beim Namen Z.I.E.M.; dieser steht für „Zentrum für Islam in Europa – München. Das werde nicht nur von Islamfeinden instrumentalisiert, das wecke auch in der breiten Bevölkerung Ängste, dass in München ein muslimisches Zentrum für ganz Europa entstehen solle. 2)

 

OB Ude hatte sich vor Jahren in München mit dem türkischen Ex-OB Istanbuls und jetzigen türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan getroffen, auch um dessen Unterstützung der geplanten türkisch-islamische Zentralmoschee für München im Stadtviertel Sendling am Gotzinger Platz zu bekommen.
Er sollte sich die aktuellen Nachrichten aus der Türkei des Recept Tayyip Erdogan ansehen:
liberale Türken aus unterschiedlichsten Gesellschaftsgruppen demonstrieren gegen die seit Jahren unter Erdogan entwickelnde Islamisierung der Türkei, sein Neo-Osmanentum und seine Selbstherrlichkeit, sich über demokratische Spielregeln hinwegzusetzen!

 

„Taksim ist auch in München“… Das ist keine Schlagzeile aus Istanbul, sondern eine vierspaltige Schlagzeile des Münchner Merkur! Und es wird berichtet:
„München zeigt Flagge gegen den türkischen Ministerpräsidenten Recept Tayyip Erdogan…“ Der Bericht dreier Journalisten beschreibt eine Demonstration von „mehreren hundert zumeist türkischstämmiger Münchner… die ihre Solidarität mit den Demonstranten am Taksim-Platz in Istanbul und Ankara (zeigten)“; Demonstranten, „die der türkische Ministerpräsident Reccep Tayyip Erdogan als ‚capulcu’- „Lumpen“ - bezeichnet und mit Polizeigewalt bekämpft“.
1)

 

OB Christian Ude will jetzt auch Ministerpräsident werden. Vor der Stadt-SPD hielt Ude dazu „noch eine sehr ernsthafte, kämpferische Rede“… und der Münchner Merkur berichtet darüber mit „Udes Rede heißt „Es ist alles drin!“

 

Daran zu erinnern, dass OB Ude sich früher allzu oft als „Kabarettist“ darstellte, ist nicht angemessen, zumal dann, wenn Kritiker und Singspiel-Prominenz die Bürger an die oft selbstherrlichen Allüren des Münchner OB Christian Ude erinnern!

SZ-Journalist Kastner, der sich in SZ-Artikeln gegen „Islamhasser“ und „Islamfeinde“ beim Thema ‚Zentrum für Islam Europa, München“ projektbefürwortend positionierte, hat quasi nebenbei beschrieben, was bei OB Christian Ude „alles noch drin“ sein könnte:

Beispielsweise eine ‚Münchner-Z.I.E.M-Planung à là Ude’ nach dem Motto „… In anderen Städten seien Moscheen bis zum Baubeginn reibungslos im Hintergrund geplant worden…

Oder eine planungskreative „Münchner Um-Etikettierung“ eines vom Golfstaat Katar mit gewünschten 30-40 Millionen Euro finanzierten Islamzentrums – sozialverträglich neu getextet, aber dem Sinne nach ‚getürkt’ – nach einem dann passenden Motto à là Ude.

 

Schließlich berichtete Kastner: „Probleme sieht Ude bereits beim Namen Z.I.E.M.; dieser steht für „Zentrum für Islam in Europa – München. Das werde nicht nur von Islamfeinden instrumentalisiert, das wecke auch in der breiten Bevölkerung Ängste, dass in München ein muslimisches Zentrum für ganz Europa entstehen solle.

Mit dem Finanzier Golfstaat Katar - dessen Staats-Islam eindeutig ist, der Moscheen auch in anderen europäischen Staaten finanziert – und der sicherlich nicht Europas Interessen vertritt!

 

Vorläufig tönen Sprechchöre aus Istanbul und Ankara ‚Taksim ist überall’ („Heryer Taksin!“) – und in München skandierten Demonstranten mit türkischem Migrations-Hintergrund am 16.06.2013 ihr Echo „Heryer Taksin! Heryer Disensis!“

 

Die ‚Bürger für Sendling’ hören und verstehen sie: von 2005 – 2012 leisten sie erbitterten Widerstand gegen das extreme Ansinnen des OB Christian Ude (SPD) und von Josef Monatzeder (GRÜNE), am Gotzinger Platz eine türkisch-islamische Zentralmoschee in osmanischer Architektur errichten zu lassen!

Iman Idriz (Penzberg / Oberbayern, ZIEM-Hauptplaner) hat es damals schriftlich abgelehnt, nach dem Scheitern dieser obskuren Idee dort sein ‚Zentrum für Islam Europa, München’ – als Ersatz bauen zu wollen.

Was aber gilt ein Versprechen in der Politik?

Demokraten und Demokratinnen, höret, höret: „Heryer Disensis!“ – „Überall Widerstand!“   (dg)

 

 

Informationen:

 

1) Münchner Merkur Nr. 137, 17.Juni 2013 ‚ ‚Wenn nur die Umfragen nicht wären’, Beim Münchner SPD-Parteitag klingt beim Wahlkämpfer Christian Ude schon Resignation mit – Pfaffmann als Vorsitzender bestätigt. Von Felix Müller

 

2) Sueddeutsche.de, 14.Juni 2013, 10:56; Zentrum für Islam in München, Stillstand beim ZIEM. Von Bernd Kastner.

 

3) Münchner Merkur, 17.06.2013: Türkischstämmige Münchner protestieren: Taksim ist auch in München. Von Johannes Löhr, Caroline Wörmann, Felix Müller

 

4) KATAR (Auszüge Wikipedia) Politisches System

Botschaft Katars in Berlin

 

Am 29. April 2003 stimmten die Bürger Katars der ersten Verfassung seit der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich mit einer Zustimmung von 98,39 Prozent zu, die 2005 in Kraft trat.[6][7]  Laut Verfassung ist Katar ein Emirat, also eine absolute Monarchie. Staatsreligion ist der Islam und laut Artikel 1 ist die Schari'a die Hauptquelle der Gesetzgebung.[8] Der Emir ist zugleich Staatsoberhaupt und oberster Inhaber der exekutiven und legislativen Gewalt; auch die Regierung ist ihm allein verantwortlich. Ein Parlament oder politische Parteien existieren nicht. Der König ernennt lediglich die 35 Mitglieder der Beratenden Versammlung (Madschlis asch-Schura). Das Land gliedert sich in fünf Regionen. Fünf Gerichte urteilen „im Namen des Emirs“, daneben gibt es Gerichte für religiöse Fragen.

 

Wahlrecht und Karrierechancen für Frauen gehören ebenso zu der angestrebten Politik, wie die Beibehaltung der traditionellen Familienstrukturen. Die Gründung der Education City und die Fortentwicklung der University of Qatar in Kooperation mit verschiedenen internationalen Universitäten werden von Beobachtern teils als aussichtsreicher Weg gesehen.

 

Außenpolitik: Katar ist Mitglied der UN, der Arabischen Liga, der OAPEC, der OPEC und des Golf-Kooperationsrats.

 

Die Taliban haben am 3. Januar 2012 die Absicht bekundet, in Katar ein Büro einzurichten.[9] Das Nachrichtenmagazin berichtete im Oktober 2012 (41/2012, S.92), dass sowohl die islamistische Hamas als auch die Taliban aus Afghanistan eigene diplomatische Vertretungen in Katar haben und das Land selber ein diplomatisches Vertretungsbüro in Gaza unterhält.[10]

 

Im Jahr 2012 stieg Katar an die Spitze der finanziellen Unterstützer des Gaza-Streifens auf, noch vor den USA und der Europäischen Union. Mit einer halben Milliarde US-Dollar sollen die Verkehrsinfrastruktur ausgebaut und eine ganze Stadt errichtet werden. Das Emirat Katar finanziert außerdem Rebellen in anderen Mittelmeerländern, derzeit in Syrien und früher in Libyen.[10]

 

Die zunehmend einflussreichere Rolle, die Katar mit seiner ehrgeizigen Außenpolitik unter den arabischen Staaten im Mittelmeerraum zu spielen sich bestrebt zeigt, wirft bei den Beobachtern Fragen auf über Ziele und Wege dieser Einflussnahme auf, derzeit vor allem im Hinblick auf die Entwicklungspfade Libyens und Syriens sowie überhaupt des Islamismus.[11] Vor allem tunesische Analytiker kritisieren den zunehmenden Einfluss Katars auf die tunesische Politik[12]. Katar ist das einzige Land, das im islamistisch beherrschten Norden Malis derzeit (2013) offiziell mit einer NGO permanent vertreten ist. Im malischen Fernsehen sagte Mohammed Diko vom Hohen Islamischen Rat des Landes: "Wir müssen unser Verhältnis zu Katar völlig überdenken"[13]. Außerdem wurde dem Land von Seiten des Verbündeten USA vorgeworfen, die Al-Shabaab-Milizen in Somalia finanziell zu unterstützen. [14]

 

Menschenrechte. Hauptartikel: Menschenrechte in Katar  Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International kritisieren die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen, die im Berichtsjahr in Katar begangen wurden. Freedom House schätzt die Lage in Katar grundsätzlich als nicht frei ein.

 

Frauen erführen oft weiterhin Benachteiligungen, obwohl sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert habe. Blasphemie in der Öffentlichkeit kann Haftstrafen von bis zu sieben Jahren zur Folge haben.

 

In Katar besteht die Todesstrafe weiterhin, allerdings wird sie derzeit kaum vollstreckt. Im Oktober 2002 wurde ein jordanischer Journalist von einem Gericht in Doha zum Tode verurteilt. Es wurde ihm vorgeworfen, für den jordanischen Geheimdienst gezielte Spionage in Katar betrieben zu haben.[15] Am 17. März 2003 wurde er allerdings durch den Emir Hamad bin Chalifa Al Thani begnadigt und auf freien Fuß gesetzt.[16]

 

Medien: Der Nachrichtensender Al Jazeera hat seinen Sitz in Katar. An englischsprachigen Zeitungen werden The Peninsula, die Gulf Times, Qatar Tribune und die Khaleej Times aus Dubai gelesen. Zunehmend sind auch sozialkritische Artikel zu lesen, die insbesondere die Lage der nicht-katarischen Arbeiter behandeln.

 

Ende 2005 wurde berichtet[38], dass die monopolistische Qatar Telecom (Qtel) im eigenen Datennetz Audio- und Videokommunikationsdienste wie MSN Messenger, Yahoo Messenger oder Google Talk sperrt, was von einer Sprecherin des Unternehmens auch bestätigt wurde. Besonders brisant ist dieses Vorgehen, da etwa 80 % der Einwohner Katars Ausländer sind (Gastarbeiter, etc.), für welche diese Art der Kommunikation als einzige bezahlbare gilt. Dies scheint jedoch teilweise wieder gelockert bzw. aufgehoben worden sein, da man zumindest über Skype ohne Einschränkung telefonieren und chatten kann.

 

Einige Internetseiten unterliegen der Zensur. Beim Aufruf mancher Seiten wird der Nutzer auf eine Seite der Qatar Telecom weitergeleitet. Dort findet man den Hinweis: „This Site has been blocked by Internet Qatar as the content contains materials which are prohibited in the State of Qatar.“[39] (Die Seite wurde von Internet Qatar blockiert, da der Inhalt Material umfasst, das im Staat Katar verboten ist.) Dies erfolgt unter anderem beim Aufruf von Seiten mit pornographischen bzw. sexuellen Inhalten, allerdings beispielsweise auch bei dem Aufruf der Yahoo-Groups und ähnlicher Communities.

 

Der Press Freedom Index von Reporter ohne Grenzen hat Katar 2011 an Position 94 von 178 eingestuft.[40] Es ist die Rede von massiver Zensur, insbesondere bei systemkritischen Veröffentlichungen. Das 1979 verabschiedete Presserecht ist nie reformiert worden und derart flexibel gestaltet, dass die Regierung jederzeit die Verbote erweitern kann. Journalisten fehlt in Katar jedwede Gewerkschaft oder Interessenvertretung zur Unterstützung der Journalisten bei Streitigkeiten mit der Regierung.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 01.Januar 2012

Bedenkliches und Bedenkenswertes zum Jahreswechsel 2012

 

„Gut beschirmt zur Sendlinger Mordweihnacht“ (1)

 

In Sendling „Fröhliche Weihnachten“ zu wünschen war – geschichtlich betrachtet - schon immer heikel! Den Geschichtslosen der Münchner Rot-Rosa-Grünen nebst Mitläufern mit ihren früheren türkischen Zentralmoschee-Plänen braucht deswegen kein eigener Wunsch gewidmet werden... trotzdem: „Der Schoß ist fruchtbar noch!“(2)

 

Auch wenn die ‚Bürger für Sendling’ zum Jahreswechsel nun feststellen, dass die Debatten um die geplante türkisch-islamische Zentralmoschee am Gotzinger Platz fast verstummt sind: es darf nie vergessen werden, dass die Münchner „Regenbogenfraktionen“ unter der Führung von OB Ude dem Gotzinger Platz in einem diffusen Verfahren die „Moschee-Bebauungsreife“ verschafft haben.! Dieser Zustand wurde – man merke auf! – bis zum heutigen Tag nicht widerrufen! Es gibt nur einen Stadtratsbeschluss, der widerrufen werden kann und es wurde weder der Bebauungsplan-Abschluss offengelegt noch ein anderes, dem Gotzinger Platz gerecht werdenden städtisches Projekt, benannt!

 

Kurzum: OB Ude, der ja nach seinem Posten eines Deutscher Städtetagspräsidenten nächstens in Bayern sogar Ministerpräsident werden möchte, dürfte seine persönliche Niederlage in Sendling sicher nicht vergessen! Liebe Sendlinger: wenn jetzt aber der Ministerpräsident Seehofer, der Alt-Ministerpräsident Stoiber mit der Ministerin Aigner anno 2011 im Gottesdienst zu Waakirchen die traditionelle Gedenkfeier zur ‚Sendlinger Mordweihnacht’ feierten, ist das ein Zeichen der Hoffnung für die ‚Bürger für Sendling’! Denn der amtierende Ministerpräsident Seehofer sagt dabei am Oberländer Denkmal: „1705 zogen die Bauern und Schützen los, um gegen Willkürherrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung zu kämpfen!“ Die aufständischen Bayern damals hätten ihr Leben gelassen für „jene Ideale, die heute für 550 Millionen Menschen in ganz Europa selbstverständlich sind: Freiheit, Frieden und Wohlstand.“

 

Diese Worte müssen dokumentiert werden im Kontext zu den „offiziellen städtischen Politreden“ in München und beim Gefeilsche bei städtischen Steuergeldern, wenn es um türkische Wunschvorstellungen in München geht! Denn aktuell reden nicht nur in der Türkei türkische Politiker von nationalen Zielen einer Groß-Türkei, dem einstigen Osmanischen Reich vergleichbar. Gehört das dann zum Trend? Denn aktuell sind in der Türkei inzwischen zahlreiche Journalisten inhaftiert wurden, nur weil sie regierungskritisch berichten. Wie damals werden in der Türkei die Christen nicht akzeptiert, werden wichtige christliche Klöster wie Mor Gabriel geknechtet oder christliche Kirchen wie die Hagia Sophia in Nizäa (!) in Moscheen umgewandelt. Wie auch früher schon werden Kurden und Armenier als Minderheiten bedrängt; wird weiterhin der armenische Völkermord in der Türkei geleugnet und Frankreich, das der Wahrheit die Ehre gab, deswegen diplomatisch bekämpft. Inzwischen ist klar: das öffentliche Leben in der Türkei wird immer mehr islamisiert!

 

Mit Auswirkungen bis hin nach Sendling! Nach dem Aufstand der Sendlinger Bürger gibt es nun einen „Aufstand gegen Dekanin Borger“, gegen die ein ‚Nichtgedeihlichkeitsverfahren’ durch die evangelische Landeskirche eingeleitet wurde. Es gebe „erhebliche Kritik an der Amtsführung“ von Andrea Borger – und die ‚Bürger für Sendling’ wissen, dass auch viele evangelische Christen Münchens dies nicht vergessen haben: die nach München zugezogene Pfarrerin gehörte schließlich zu den glühendsten Befürwortern der türkisch-islamischen Moscheebaupläne gegenüber der ehrwürdigen katholischen Kirche St. Korbinian! Der Konflikt schwärt – wie in der Tageszeitung stand – noch heute heftig unter der Oberfläche: „In der Debatte um eine Moschee in der Nachbarschaft ihrer Sendlinger Himmelfahrtskirche machte sie sich nicht nur Freunde, als sie klar Position für die Religionsfreiheit bezog.“ (3)

Diese Aussage im ‚Münchner Merkur’ bezeichnen nicht nur zeitgeschichtskundige Sendlinger als „völlig falsch!“ Denn mit diesem Totschlags-Argument ‚Religionsfreiheit’ der Moschee-Befürworter wurden jahrelang Münchner und Sendlinger Christen diskreditiert, die nur ihre im Grundgesetz verbriefte Meinungsfreiheit zu Protesten gegen die politrotrosagrünen Parteienentscheidungen für eine türkisch-osmanische Zentralmoschee zu nutzen! Denn der für die bayerische Geschichte wichtige Gotzinger Platz mit seinen denkmalgeschützen Sendlinger historischer Bauten sollte nicht auf dem „Polit-Multikulti-Altar“ eines OB Ude geopfert werden!

 

Was gilt nun für 2012? Der Schwur der ‚Bürger für Sendling’, weiter wachsam auf ihre Heimat zu achten, um weiterhin – wie ihre Vorväter - gegen Willkürherrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung zu kämpfen!“ Und für „jene Ideale, die heute für 550 Millionen Menschen in ganz Europa selbstverständlich sind: Freiheit, Frieden und Wohlstand.“(4)

 

Die ‚Bürger für Sendling’ wünschen allen Mitbürgern in Deutschland, die sich so wie sie sich ihrer engsten Heimat verpflichtet haben, für das kommende Jahr individuelle eine gute Gesundheit, einen stabilen Familien- und Freundeskreis und gute, erstrebenswerte Ziele! Dazu den Mut und die Tatkraft, für diese auch mit den obenerwähnten Idealen der ‚Bürger für Sendling’ nachdrücklich einzutreten! (dg)

 

Informationen:

1)  Titelzeile des Berichts im ‚Münchner Merkur’ vom 27.12.2011 zum jährlichen Traditionstreffen der Bayerischen Regierungsprominenz in Waakirchen (Oberland / Oberbayern), wo an den ‚Bauernaufstand in Sendling’ gedacht wird. Damals wurden vor den verschlossenen Stadttoren Münchens Weihnachten 1705 an der Sendlinger Kirche über Tausend bayerische Bauern, die sich bereits ergeben hatten, von den österreichischen Besatzern massakriert und niedergeschossen. Die ‚Sendlinger Mordweihnacht’ gilt seither als erster Anlass zur Begründung der bayerischen Demokratie.

 

2)  Das da hätt' einmal fast die Welt regiert,
Die Völker wurden seiner Herr.
Jedoch ich wollte,
dass ihr nicht schon triumphiert:
Der Schoß ist fruchtbar noch,
aus dem das kroch .
Bertolt Brecht, Kriegsfibel, 1955

 

3)  Münchner Merkur, den 18.11.2011: Titel „Aufstand gegen Dekanin Borger. Konflikte mit Kirchen-Gremien: Landeskirche leitet Verfahren ein.“, von: Peter T. Schmidt

 

4)  Münchner Merkur, den 27.12.2011: Titel ‚Gut beschirmt zur Sendlinger Mordweihnacht’. Mit dem Zitat des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 13.10.2011

Sendlinger BA-Vorsitzender Pelkowski (SPD) tritt ab

 

OB Udes ‚Eck-Bastion’ in Sendling geht dahin

 

Bereits seit 2003 im beruflichen Ruhestand, seit 2005 in Sendling der SPD-Herold für die „rotgrünen Moschee-Baupläne“ in Sendling am Gotzinger Platz: jetzt zieht er sich mit 71 Jahren zurück in sein Haus in der niederbayerischen Wellness-Enklave Bad Füssing.

 

Der Münchner Merkur brachte die Würdigung des BA-Vorsitzenden am 12.10.2011 rechtzeitig zur Sendlinger Bürgerversammlung, er berichtet von der Laudatio des stellvertretenden BA-Vorsitzenden (SPD): „Sein Parteigenosse Ernst Dill betont, Pelkowski habe Eigenschaften, die vielen Berufspolitikern schon lange verloren gegangen seien: Er habe Geduld gezeigt, zugehört und stets Verständnis für die Interessen der anderen bewiesen.“

 

Die ‚Bürger für Sendling’ rufen allen Sendlinger Bürgern ins Gedächtnis, was Herr Günter Pelkowski (ab 1992 BA-6-Vorsitzender) seit 2005 den Sendlingern beschert hatte und vor diesem Hintergrund die Worte des Parteifreundes, des Rechtsanwaltes Ernst Dill (SPD), interpretiert werden könnten:

  • „Er habe Geduld gezeigt“, indem er hartnäckig die türkisch-islamischen DITIM-Moscheebaupläne des OB Ude im Sendlinger Viertel vertreten hat, obgleich sich immer mehr die Sendlinger Bürgerschaft gegen diese unsäglichen Moschee-Pläne empörte!

  • „Er habe zugehört und stets Verständnis für die Interessen der anderen bewiesen“ interpretieren die ‚Bürger für Sendling’ so, dass er die Moscheebaupläne der türkisch-islamischen DITIB und DITIM vertrat gegen die einheimische Bevölkerung, die die Bayerische Verfassung mit dem Vorrang des verfassungsgemäßen Denkmalschutzes schützten. Er hatte stets Verständnis für die Anmaßung der SPD, der GRÜNEN, der Schwullesbischen Rosa Liste und des türkisch-islamischen DITIM-Religionsvereins, am denkmalgeschützten Gotzinger Platz eine Münchner Zentralmoschee mit zwei Minaretten zu errichten.

 

Der Münchner Merkur berichtet von Günter Pelkowski, „Er sei stolz, wenn er durch sein Viertel gehe und sehe, was er mit dem BA erreicht habe: ob neue Fußgängerüberwege oder verlängerte Ampelphasen. „Bei der Arbeit im BA sieht man, warum man den Mund aufgemacht hat“, sagt Pelkowski.“

Die ‚Bürger für Sendling’ hoffen nun, dass die Ampelphase „Rot“ für die Moscheebaupläne kontinuierlich verlängert bleibt – auch wenn aktuell das Gerücht kursiert, dass Befürworter des in München geplante „Zentrum für Islam Europa - München“ (ZIE-M) des Penzberger bosnischen Imam Bajrambejamin Idriz wieder nach Sendling schielen…                                             (db)

 

Informationen:

  1. Münchner Merkur vom 12.10.2011 ‚Aktuelles in Kürze’, Sendlings BA-Chef Pelkowski tritt ab, S.33;

  2. Bad Füssing - Willkommen - Therme | Deutschland | Kur | Bayern ... www.bad-fuessing.de/ Ihr Treffpunkt für Gesundheit und Wellness. Erleben Sie die heilenden Kräfte der legendären 3 Thermen! Kur-Tipp: 7 Ü/F inkl. Therme ab 285,- € ... 3 Thermen - Veranstaltungen - Gastgeber - Kur Wellness

  3. Bürgerbegehren „Kein europäisches Zentrum für den Islam in München (ZIE-M), Start ab dem 14.10.2011, 14:00 Uhr in München, am Marienplatz vor dem Rathaus; Auskunft http://www.bayern.diefreiheit.org/zie-m/;

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 02.10.2011

OB Ude bei Bürgerversammlung am 13.10.2011 in Sendling

 

„Mut zeiget auch der Mameluck… “

 

Nach über 2 Jahren wagt er sich vor Sendlings Bürger: „Die Versammlung wird von Herrn Oberbürgermeister Ude geleitet.“ Dabei ist vielen Sendlingern klar: die Gesamtabrechnung für über 6 Jahre Münchner DITIM-Moschee-Streit ist noch offen!

 

In der 1000jährigen Geschichte Sendlings wird der Streit eines Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude gegen eine engagierte Sendlinger Bürgerschaft irgendwann wohl eine Fußnote sein, schließlich konnte dieser Amtsinhaber seinen Willen für den Bau einer Münchner türkisch-islamischen DITIM-Zentralmoschee am denkmalgeschützten Gotzinger Platz nicht durchsetzen.

Uns Sendlinger Zeitgenossen allerdings wird sein einsamer Abgang vor einer eisig schweigenden Sendlinger Bürgerversammlung wohl immer im Gedächtnis bleiben... zumal er im Folgejahr nämlich seine Stellvertreterin schickte.

 

Nun soll er am 13.10.2011 um 19:00 Uhr in Sendling, in der Dreifachturnhalle Geißacher Straße 8, wieder am Podium stehen. Um die Sendlinger Bürger zu „aktuellen Entwicklungen und Themen im Stadtbezirk zu informieren“. Sie haben „die Gelegenheit (…) sich zu Wort zu melden, Anträge zu stellen und abzustimmen.“

 

Erfahrene Sendlinger erinnern sich, wie sie frühere „OB-Bürgerlektionen“ empfunden haben – und sie beurteilten. Sie erinnern sich an Parteienredner, die „an der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken“ dürfen – und dies für stundenlanges, ermüdendes Reden zu längst allen bekannte Tatsachen nutzten. Mit dem wohl gewünschten Ergebnis, dass viele Sendlinger aus der Versammlung weggingen, bevor brisante Fragen und Anträge debattiert wurden.

‚Politikverdrossenheit’ bekam dadurch zwar ein Gesicht, einen Vornamen und Nachnamen … aber man schenkte solchen Menschen den von ihnen gewünschten politischen Erfolg! Bei derartigen Polit-Ränken muss man Widerstand leisten durch Bleiben, durch Mitreden. Um dann per Stimmkarte für die gewünschte demokratische Mehrheit zu sorgen!

 

Also – der Münchner OB Ude kommt nach Sendling.

Den ‚Bürger für Sendling‘ fällt da Friedrich Schiller ein:

„…Der Pflichten schwerste zu erfüllen:
zu bändigen den eignen Willen.“

Denn der OB Ude wollte die Türkisch-islamische Zentralmoschee in Sendling unbedingt – gegen den Willen vieler Sendlinger. Die haben damals wie ein Friedrich Schiller empfunden:

„Dich hat der eitle Ruhm bewegt –
Drum wende dich aus meinen Blicken!“

Nun sinnen die ‚Bürger für Sendling’: hat nicht einst auch dieser Münchner OB Christian Ude zum Amtsantritt seinen Eid auf unsere grundsätzlichen Bürgerrechte abgelegt?

Hat er nicht geschworen, dem Grundgesetz, der Bayerische Verfassung mit der Gottesbezugspräambel, dem bayerischen Volk zu folgen und zu dienen…

 

Denn dann könnte man ihm hier Friedrich Schillers Worte ans Herz legen mit

„Gehorsam ist des Christen Schmuck“…

oder sollten die Sendlinger Bürger den Auftritt Christians Ude in Sendling mit Friedrich Schillers Wortschatz überdenken

„Mut zeiget auch der Mameluck –„?

 

Die ‚Bürger für Sendling’ wissen: in unserer Welt ist vieles verdreht, auch in der Politik – und vieles ist nicht so, wie es scheint.

Deswegen, liebe Sendlinger Mitbürger, kommt zur Bürgerversammlung!

Vielleicht enthüllt Euch der OB Christian Ude eine Schlussbilanz, worin ehrlich steht, wie teuer der Stadt München die wirklichen Kosten der Münchner türkisch-islamischen DITIM-Zentralmoschee-Planungen zu stehen kamen.

 

Was steht in der Einladung der Landeshauptstadt:

„Sie haben die Gelegenheit, sich zu Wort zu melden, Anträge zu stellen und abzustimmen!“                                                    (dg)

 

 

Informationen:

1. Friedrich Schiller, aus: ‚Der Kampf mit dem Drachen’

Richtig zitiert: „“Mut zeigt auch der Mameluck – Gehorsam ist des Christen Schmuck;“

2. Mamluken – Wikipedia: Wortherkunft: arabisch, (…) „…das übersetzt in etwa ‚in Besitz befindlich’ (oder ganzwörtlich ‚besessen’) übersetzt werden kann.“; Wikipedia (ca. 3 Seiten): „Mamluken (DMG Mamlūken, andere Schreibweisen: Mameluken, Mamelucken, Mamelukken, Mamaluken, Mamalukken) oder Ghilman (DMG Ġilmān) waren in vielen islamischen Herrschaftsgebieten Militärsklaven zentralasiatischer oder osteuropäischer (d. h. meist türkischer oder kaukasischer) Herkunft, welche – von den Abbasidenkalifen als Machtfaktor institutionalisiert – ihre dominierende Stellung als Heerführer und Königsmacher ab dem 9. Jh. nicht selten nutzten, um eigene Dynastien und Reiche zu begründen, von denen wohl das zeitweise fast ganz Indien beherrschende Sultanat von Delhi (1206–1526) und das der Bahri- und Burdschi-Mamluken von Ägypten die beiden bedeutendsten waren. Letzteres wurde 1517 – nach 267-jährigem Bestehen – von den Osmanen unterworfen, doch blieben die Mamluken (in Ägypten) noch bis zu ihrer Niederlage gegen Napoleon in der Schlacht bei den Pyramiden (1798) und ihrer endgültigen Beseitigung durch Muhammad Ali Pascha (1811) als lokale Herrscherelite bestehen.“

3. Grundgesetz, Artikel 20: (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden. (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

4. Grundgesetz, Artikel 21: (1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben. (2) Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig. Über die Frage der Verfassungswidrigkeit entscheidet das Bundesverfassungsgericht. (3) Das Nähere regeln Bundesgesetze.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 20.07.2011

Münchner politische Szene zwischen Konfliktstau und ‚Politischem Kabarett’

 

Münchner Polit-Klamauk gegen ‚Udeopia’? (1)

 

Die bekannt ‚allergischen’ Reaktionen des Münchner OB Ude (SPD) gegen ‚rechtsdrehende’ Bürger registrieren viele Münchner mit ‚müdem Lächeln’. Dabei werden aktuell Aktivitäten von ‚Linken’ als quasi ‚Rechts-Aktionen’ bezeichnet. Äußerungen offizieller Münchner ‚Rechter’ gegen ‚linksdrehende’ Aktivitäten’ offerieren inzwischen auch Qualitäten ‚politischen Kabaretts’.

 

Aktuell angekündigt ist eine Demonstration der ‚Bürgerrechtspartei Die FREIHEIT’ zum 20. Juli am Tagungsort München der Partei ‚Die Linke’. Denn deren Münchner Kreisverband habe die Teilnahme ihrer Vorstandsfrau Elfi Padovan an der diesjährigen Anti-Israel-Aktion ‚Gaza-Hilfsflotte’ „abgesegnet“ (2), was von der ‚Bürger_rechts_Partei’ als „antisemitisch“ gebrandmarkt wird. Analog zum offiziellen ‚Münchner Bündnis für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat“ (3) mit OB Ude initiierte die von Münchner Stadtparteien offiziell als ‚rechts’ bezeichnete neue Parteigründung ‚Die Freiheit’ nun das ‚Münchner Bündnis gegen Antisemitismus’.(4)

 

Dass die rotgrüne Stadtspitze Münchens nicht zimperlich mit Andersdenkenden umspringt, kann exemplarisch am Beispiel des Münchner Stadtrats Karl Richter der inzwischen etablierten ‚Ein-Mann-Fraktion BIA’ nachempfunden werden. Von der rechten „linken Mehrheit“ im rotgrünen Rathaus als „rechte Minderheit“ erkannt, wird seit dessen ordnungsgemäßer Wahl steuergeldintensiv demonstriert, wie „Rotrosagrüngelb“ den Artikel 5 (1) des deutschen Grundgesetzes auslegt: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (…) Eine Zensur findet nicht statt.“

 

Während das Münchner Rathaus erhebliche Steuergelder für Planstellen und Druckwerke ausgibt, um mit unbotmäßigem ‚rechten’ Gedankengut aufzuräumen, scheint ein adäquater Mittel- und Personaleinsatz gegen grundgesetzwidrige fundamentalreligiöse und linksradikale Elemente überhaupt nicht gegeben.

 

Zwei aktuelle Anträge aber an den Herrn Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) sind für Münchner Bürger deswegen bemerkenswert, weil sie (a) wahrheitsgetreue Fakten mit (b) politischem Witz verbinden, so dass manche politisch-sensible Bürger Analogien zu erkennen glauben zur deutschen Geschichte des politischen Widerstands!

 

Der erste Antrag stammt von Stadtrat Karl Richter (BIA), der am 22.06.2011 beantragt: „Holt die Nazis von der Straße! Ein Integrationsauftrag an die Münchner Stadtgesell­schaft.“(5)

Als listiglustige Begründung schreibt er u.a.: “Die Bekämpfung des ‚Rechtsextremismus’… (…) Die Stadt stellt sich ihr seit Jahresfrist mit verstärktem Engagement, wobei der beim Oberbürgermeister angesiedelten ‚Fachstelle gegen Rechtsextremismus’ herausgehobene Bedeutung zukommt.

Unbegreiflicherweise allerdings verzichtet die Stadt beim Kampf gegen Rechts bislang auf eines ihrer wirkungsvollsten Instrumente, was bei der Bekämpfung linksextremistischer Bestrebungen schon seit Jahren erfolgreich Wirkung entfaltet: auf die breite finanzielle und materielle Unterstützung der ‚Szene’, die dem städtischen Sozialreferat / Stadtjugendamt zum Beispiel eine jährliche Förderung des einschlägigen Dachverbands „Zeit, Schlacht und Raum – Verein für Kultur e.V.’ (auch bekannt als Kafe Marat’) in Höhe von 39,308,-- Euro wert ist. (…) Die linke Szene wird dank dieser Förderung, die bereits seit 1996 üblich ist, erfolgreich davon abgehalten, z.B. unbeobachtet zu konspirieren und zu ungesetzlichen Aktionen aufzurufen, sie muss dies dank der städtischen Förderung vielmehr unter den Augen der Stadt tun, was u.a. auch die regelmäßigen Hausdurchsuchungen der Polizei erheblich erleichtert.“

 

Und auf 2 ¼ Seiten wird dem OB Ude anheimgestellt, dass er die rechte Szene – würde sie von der Stadt München in nämlichen Umfang gefördert – dann ebenfalls kostengünstig beobachten lassen könnte: „Letzten Endes sollte sich die Stadt mit dem (…) Förderprogramm auch einen zivilgesellschaftlichen Integrationsauftrag zu eigen machen… (…) und zahlreiche Einwirkungsmöglichkeiten auf ein ideologisches Biotop eröffnen. (…)“

 

Der andere Antrag stammt von der Parteineugründung „Die Freiheit“, Lv Bayern (22.06.2011), die von den etablierten Parteien ebenfalls mehrheitlich als ‚rechts’ erkannt wurde (6). Beantragt wird „die mehrfache und dauernde Mitnutzung der politischen Versammlungsstelle des ehemaligen Tröpferlbads in der Thalkirchner Straße 104, München.“

In dieser Begründung heißt es, dass das Bad, „auch bekannt unter dem Namen ‚Kafe Marat’, (…)durch Widmung der LH München zur Nutzung – u.a. – dem eingetragenen Verein ‚Zeit, Schlacht & Raum, Verein für Kultur im Schlachthof’ überlassen (wurde). Allerdings ist diese Nutzung selbstverständlich keine exklusive, sondern es bestehen nach hiesiger Kenntnis noch erheblich freie Kapazitäten, etwa für andere Parteien, Gewerkschaften und Vereine, aus denen auch die Partei DIE FREIHEIT in bescheidenem Umfang schöpfen möchte.“

 

Offensichtlich von Juristen beraten wird erwähnt, dass die Stadt München hier „ohne jeden Zweifel schlüssig und stillschweigend“ diese Immobilie einem als sehr links eingeschätzten Verein überlassen hat. Angetippt wird der Verdacht „sogar von strafbarer Untreue durch die Stadtväter und -mütter“, „weil öffentliche Gelder mit dem Betrieb des Cafes zu einer dem Parteiengesetz widersprechenden Parteienfinanzierung und Wahlkampffinanzierung herangezogen würden. Eine Auffassung, die von dem Unterzeichner selbstredend nicht geteilt wird, der davon ausgeht, dass die Stätte allen politischen Farben in gleicher Weise offen steht.“

Ein Schelm, der Böses dabei denkt? Denn wie es im Schriftstück weiter heißt, erhält der Verein aufgrund des Fehlens anderer Großspender in einem solchen Umfang Zuschüsse (…), dass „hier von einer faktischen Beherrschung des Vereins durch die Stadt München seit mehreren Haushaltsjahren gesprochen werden muss.“

 

Kabarettistisch, dass der in der Parteienlandschaft junge Landesvorsitzende Christian Jung (Ex-städtischer Angestellter im Ausländeramt) dem im Amt gealterten Oberbürgermeister und anerkannten Kabarettisten OB Christian Ude eine Liste beantragter Nutzungstage vorgibt, wo Themen abgehandelt werden sollen wie „Innere Sicherheit“ oder auch „Multikulturalität und Integration“.

Christian Jung an OB Christian Ude: „Die weitere Nutzung wird im Lauf des Monats August 2011 beantragt werden, um Ihnen eine langfristige Planung zu erleichtern.“

Und er schließt: „...in Vorfreude auf Ihre kurzfristige positive Antwort…“.

 

Die ‚Bürger für Sendling’, die sich jahrelang der Arroganz etablierter Münchner Parteipolitikern ausgesetzt sahen, sind gespannt, wie OB Ude zu diesem aktuellen Thema „städtischer Grundstücks- und Gebäudenutzung“ reagieren wird.

 

Zwar ist aktuell in Sendling alles verdächtig friedhofsruhig: für die ‚Bürger für Sendling’ aber ist die ‚causa DITIB-DITIM-Zentralmoschee am Gotzinger Platz’ noch nicht wirklich abgeschlossen!

Es fehlt beispielsweise der unaufhebbare offizielle städtische Beschluss, dass der Gotzinger Platz zukünftig tabu ist für ein Wiederaufleben entsprechender Planungen für ein vergleichbares Moschee-Bauprojekt… und hieße es ZIEM (Zentrum für Islam Europa – München)!

Es fehlt an der wahrhaften, überprüfbaren Generalabrechnung der städtischen Gesamt­kosten für die Unterstützung des DITIB-DITIM-Projekts 2005 - 2011…

Es fehlt die Information, ob DITIM-München oder DITIB Köln alle offenstehenden Stadtschulden (mit welchem Betrag?) bezahlt hat …!

Es fehlt dem Gesamtprojekt nach wie vor an Transparenz des städtischen Handelns!

Es fehlt an rotgrüner Offenheit und Ehrlichkeit!

Es fehlt an Wahrheit!

 

Auch wenn die Münchner Stadtspitze ihre rechte politische Szene nicht schätzt: ‚Münchner Eulenspiegeleien’ sind offenbar notwendig !                      (db)

 

 

Informationen:

(1) Udeopia, kabarettistische Verballhornung: Utopia ist der Titel eines 1516 von Thomas Morus in lateinischer Sprache verfassten philosophischen Dialogs. Die Schilderung einer fernen „idealen“ Gesellschaft; Ableitung „Sozialutopie“.

(2) Presse-Erklärung ‚Die Freiheit. Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie“, vom 18.07.2011: „Mahnwache für Israel und gegen den Antisemitismus der LINKSPARTEI“. Webseite: www.diefreiheit.org

(3) www.laut-gegen-brauntoene.de; offizielle "Kampagne der LH München gegen Rassismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit". Daneben: „Münchner Bündnis für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat“ – „…tritt dafür ein,

  • dass extremistische Kräfte gleich welcher Richtung und ausländerfeindliche Stimmungsmache keinen Boden gewinnen;

  • dass Toleranz und Verständnis für andere Kulturen als Grundvoraussetzung friedlichen Zusammenlebens in einer Großstadt offensiv vertreten und nicht verächtlich gemacht wird; 

  • dass demokratische und rechtsstaatliche Verfahren als Schutz und Chance für alle begriffen werden und nicht in Misskredit geraten.“

Entstehung: „… im April 1998 hatte Oberbürgermeister Christian Ude Repräsentanten (…) zu diesem überparteilichen Bündnis eingeladen, um öffentlich klarzumachen, dass in München für den Ungeist von Antisemitismus, politischem Extremismus, von Intoleranz und Gewalt kein Platz ist. Sprecherrat: neben OB Ude derzeit der Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität, Prof. Dr. Bernd Huber, der DGB-Regionsvorsitzende München, Christoph Frey, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, Weihbischof Engelbert Siebler, Stadtdekanin Barbara Kittelberger und die Vorsitzende des Kreisjugendrings München-Stadt, Tom Rausch.

(4) Partei ‚DIE FREIHEIT, Bayern’: Presseerklärung vom 18.07.2011, E-Mail kontakt@diefreiheit.org; Webseite: www.diefreiheit.org

(5) BIA-Antrag vom 22.06.2011 an OB Christian Ude;
     BIA, Rathaus, Marienplatz 8, 80331 München, E-Mail: karl.richter@web.de)

(6) Partei ‚DIE FREIHEIT, Bayern’: Antrag vom 22.06.2011 von Christan Jung, E-Mail  kontakt@diefreiheit.org; Webseite: www.diefreiheit.org

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 21.11.2010

Der Gesandte der ‚Hohen Pforte’: warmherziges Schreiben, kaltes Kalkül !

 

Moschee-Freund OB Ude: Verrat an Amtseid und Bürgern?

 

Noch gilt es, ‚kaltes Blut’ und Zurückhaltung zu wahren! Auch wenn sich Gerüchte verdichten, dass Türken und Münchner Stadtpolitiker (vorrangig wird Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) genannt) klammheimlich als ‚Coup’ – einem Putsch vergleichbar – den ‚Relaunch’ der Türkisch-islamischen DITIB/DITIM-Zentralmoschee in Sendling am Gotzinger Platz vorbereiten… 1)2)

 

An Warnungen hat es nicht gefehlt! Kaum war die nichtöffentliche Münchner Stadtratssitzung am 07.10.2010 zu Ende, kaum wurde seitens der Münchner Stadtpartei CSU das Ende der unziemlichen türkisch-islamischen DITIB-Forderung nach dem Gotzinger Platz verkündet, da gab es an die Adresse der ‚Bürger für Sendling’ bereits erste Indiskretionen, Hinweise und Gerüchte! Das gerade „verkündete Ende der Moscheepläne“ sei nur eine „Politposse“! Es sei nur ein „rotgrünes Ablenkungsmanöver“, wie bereits schon einmal vor einer Entscheidung von OB Ude mitzelebriert. Höchstwahrscheinlich handle es sich um eine getürkte Veranstaltung, einerseits, um bislang verborgene Widerständler herauszulocken, andererseits, um politische Gegner und CSU-Stadträte an ‚der Nase herumzuführen’, hauptsächlich aber, um Zeit zu gewinnen!

Indizien zu solcherart Interpretation gab es einige auch öffentlich. Beispielsweise ausweichend-dümmliche Antworten der Stadtverwaltung auf oppositionelle Stadtratsanfragen, die übrigens teilweise nicht veröffentlicht wurden, die ‚Nichtverkündigung’ des angeblichen Endes der Moscheepläne im offiziellen Münchner Stadtbulletin, auf dem Großmarktgelände das Vorantreiben der Planung eines Autoparkhauses, das trotz einer über Drei-Milliarden-Euro-Verschuldung der Stadt München als Voraussetzung des Moscheebaus von den Münchner Bürger mit Steuergeldern bezahlt werden soll…

 

Der Recherche der Journalisten Michael Stürzenberger und Roland Heinrich 3) ist es nun zu verdanken, dass ein von manchem als ‚polit-üble Sumpfblase’ bezeichneter Vorgang jetzt zum Platzen gebracht wurde! Denn ihr Artikel im Internetportal ‚Politically Incorrect’(PI) wies darauf hin, dass es ,hinter den Kulissen’ einen extrem eigenwilligen Kontakt zwischen der DITIB-Führung in Köln und dem Münchner Oberbürgermeister Ude gegeben hat! 4)

 

Am 27.09.2010 faxte nämlich der DITIB-Vorsitzende-Stellvertreter Prof. Dr. Ali Dere an den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) ein Schreiben, in dem er erklärte, dass der offizielle DITIM-Rücktritt vom Grundstücks-Kaufvertrag “als Chance genutzt werden“ solle. Und er schlug dem OB Christian Ude – den er als „treibende Kraft für die Verwirklichung des Wunsches der Muslime“ für eine repräsentative Moschee und als „besonders vertrauensvoller, besonnener und treuer Freund“ bezeichnete - voller Vertrauen auch vor, das von der Stadt München auf 5,3 Mio. Euro taxierte Grundstück der Stadt München einfach „langfristig im Weg des Erbbaurechts unserem Verband zu überlassen“.

Der hochrangige Türke der türkischen Religionsbehörde Diyanet in Ankara, erst seit einigen Monaten für DITIB-Deutschland eingesetzt, zeigte äußerst erstaunliches Detailwissen und er kommentierte sein Ansinnen kenntnis- und trickreich: „Bei diesem Ergebnis ist weder eine Finanzierung erforderlich noch weitere öffentliche Diskussionen...“

 

Und, so der Herr Religionsprofessor Dr. Ali Dere aus Ankara, der in seinem Schreiben bereits „über den 30.09.2010 hinaus…“ plant, bestätigt in seinem Schreiben auch noch seinem treuen Freund Christian Ude ein „für den 28.10.2010, 10:00 Uhr“ terminiertes, die Moscheeplanung betreffendes Gespräch mit Christian Ude in den Münchner Amtsräumen des Oberbürgermeisters.

 

Und am 08.10.2010 durfte sich in Unkenntnis des Schreibens der rechtspolitische Münchner Stadtrat Karl Richter (1-Mann-Partei ‚Bürgerinitiative Ausländerstopp’) in seiner Presseerklärung zur Stadtratsentscheidung Moscheegrundstück-Rückabwicklung am 07.10.2010 noch öffentlich und unbehelligt freuen:

Aus für die Sendlinger Moschee – dank BIA! Sensation: Stadtrat stimmt für Rücktritt vom Grundstücksverkauf an die DITIM!

Sensation im Münchner Rathaus: in seiner gestrigen Vollversammlung stimmte der Stadtrat einstimmig dafür, dass die Stadt München ihren umstrittenen Grundstücksverkauf an den islamischen Moscheebauverein rückgängig machen solle – und folgte damit einem Antrag der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) vom März…“ (aus öffentlicher BIA-Erklärung)

 

Dass sich die Münchner CSU ebenfalls öffentlich rühmte, dass sie durch ihre politische Arbeit die Moscheebaupläne am Gotzinger Platz verhindert habe, sei ebenfalls genannt.

 

Argwöhnische Bundesbürger könnten nun bei einem abwägenden Vergleich der vier obengenannten Termine nun ganz Übles mutmaßen! Fantasiebegabte Romanschreiber dagegen würden nur an einen Beststellererfolg wie „Sakrileg“ denken und an einen neu zu erfindende Polit-Krimi: eine Geheimgesellschaft beglückt mit einem ‚Ehrentitel’ einen Regierungschef als Komplizen, dann wird mit dessen Hilfe trickreich das reiche, aber dümmlich-dekadente Volk mit ‚Brot und Spielen’ beschäftigt … und ungestört errichten die Akteure geradezu maffiös gemeinsam ihr Imperium!

Das ist derjenige fiktive Stoff, aus dem Romane entstehen.

 

Was aber gibt es in der Wirklichkeit?

Beispielsweise die Nachricht, dass der türkische Außenminister Bagis im September 2010 öffentlich versicherte: „Die muslimische Welt wird die Münchner Muslime nicht im Stich lassen“ und dass er dabei an Spendengeld-Sammlungen in der Türkei in Millionenhöhe für Probleme im Ausland erinnerte.

Eine weitere Nachricht ist, dass der türkische DITIM-Verein München-Sendling beim Münchner OB Ude noch vor der Stadtratssitzung um neuen Zeitaufschub ersuchte, weil man in der Türkei um Spenden werben möchte!

Noch eine andere Wirklichkeit ist auch, dass deutsches „islamisches Fußvolk“ in Sendling bei der evangelischen Himmelfahrtskirche oder bei dem ‚Abrahams-Brüder-Verein’, im katholischen St. Korbinian offensichtlich eigene Sichtweisen pflegen. Wie auch das Sendlinger Bezirksausschuss-Mitglied Leo Brux (ein Lehrer, einst SPD, jetzt GRÜNE/ Rosa Liste), der vor Jahren einmal vom türkisch-islamischen DITIM-Religionsverein Sendlings als ihr Pressesprecher aufgedeckt wurde.

Dieser Leo Brux hatte noch am 02.10.2010, offenbar sehr enttäuscht, öffentlich im Internet gehöhnt: „DITIB in Köln, Diyanet in Ankara – ihr werdet euch nochmals in den Hintern beißen vor Ärger und Scham, dass ihr euch diese Sendlinger Chance habt entgehen lassen!“

 

Was denkt sich hierbei der deutsche Staatsbürger Leo Brux?

Dass Werteverfall, Selbstverleugnung und Dummheit in unserer Gesellschaft erschreckende Ausmaße erreicht haben?

 

Die ‚Bürger für Sendling’ haben dazu eine klare Meinung: Klagen ist Zeitvergeudung – Handeln ist Pflicht!

Jeder Rechtsbruch, jede Rechtsbeugung unserer Gesetze hat eine eindeutige Zuordnung: nämlich einen Vornamen und einen Nachnamen!

Die ‚Bürger für Sendling’ treten für unser deutsches Grundgesetz, für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ein und unser europäisches Rechtsverständnis. Sie werden diese Grundrechte auch am Sendlinger ‚Gotzinger Platz’ gegen alle Feinde der ‚Offenen Gesellschaft’ verteidigen! Rechtsbeuger jedoch – gleich welchen Namens, welcher Funktion, gleich ob Inländer oder Ausländer – müssen bei erkannten Verstößen gegen Gesetz und Recht gemeldet und, nach Prüfung der Sachlage, auch öffentlich zur Verantwortung gezogen werden: ruhig… kalt… konsequent!

Noch ist, hellwach aber, ‚Ruhe erste Bürgerpflicht’! (dg)

 

 

Informationen:

1. ‚Coup’, lt. Wahrig, dt. Wörterbuch: (m) Schlag, Hieb, Kniff, Kunstgriff; überraschendes Vorgehen; Coup d’Etat = Staatsstreich; einen Coup ausführen, planen, machen; ein erfolgreicher, großer Coup (frz. Stoß, Schlag); lt. DUDEN auch: Handstreich.

2. Putsch: lt. Wahrig: (m) 1. politischer Umsturz oder Umsturzversuch; (schweizerisch: Stoß); 2. lt. DUDEN: (der) politische Handstreich;

3. http://www.pi-news.net/2010/11/geheimplaene-fuer-moscheebau-muenchen-sendling/

4. und weitere Quellen, Zitate usw. im Text: die Informationen sind den ‚Bürger für Sendling’ bekannt.

5. Kontakt-Adressen, z.B. bei Beobachtungen für ‚rechts- und staatsschädliche’ Handlungen:

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 24.10.2010

Münchner türkisch-islamische Zentralmoschee: atemlose Stille…

 

Sendlinger Moscheeplanung: ‚Öffentliche bleierne Starre’!

 

‚Gespenstisch still’ kann man das offizielle angebliche Ende der Münchner rotgrünen Parteiplanungen der türkisch-islamischen Ditib-Ditim-Zentralmoschee am Gotzinger Platz bezeichnen. Nach fünf Jahren heftigsten Meinungskriegs gilt nun angeblich das ‚Aus’…

 

Die jährliche städtische Sendlinger Bürgerversammlung (am 13.Oktober 2010) sah mit Verblüffung ein Fernseh-Team auftauchen, das von der sogenannten kritischen TV-Redaktion ,Quer’ des Bayerischen Fernsehens gesandt worden war. Mit dem Auftrag: was sagen, wie verhalten sich die Sendlinger Bürger bei der offiziellen Verkündigung des ‚Moscheestopps am Gotzinger Platz’ am „Tag X nach Sarrazin’?

 

Doch die diesbezügliche journalistische Neugierde blieb wohl erfolglos: die ‚Bürger für Sendling’ hatten vereinbart, sich abwartend-still zu verhalten.

Zum einen, weil man OB Ude und den ‚rot-rosa-grünen Stadtparteien’ eine Aussage überhaupt nicht mehr glaubt! OB Ude hatte zudem öffentlich – bis heute unwidersprochen – wegen der Moscheeplanungen einen ‚Rückzug vom Rückzug’ nicht ausgeschlossen. Zumal der Imam von der Moschee in Penzberg mit Unterstützung von OB Ude und den ‚rot-rosa-grünen Stadtparteien’ ein „Zentrum für Islam Europa-München“ gründen will: ‚aus informierten Kreisen’ und unwidersprochen wurde der Gotzinger Platz bereits ‚von interessierten Kreisen’ als Moschee-Bauplatz wieder ins Gespräch gebracht!

Bisherige schriftliche Anfragen von Münchner Stadträten aus unterschiedlichen Parteien wurden hinter verschlossenen Türen diskutiert und teils mit geradezu lächerlichen Aussagen beantwortet: für die ‚Bürger für Sendling’ ein unwürdiges, undemokratisches Verhalten von SPD, der GRÜNEN-Rosa-Partei und anderen, sogenannten Volksvertretern…

 

Bei der Sendlinger Bürgerversammlung 2010 gab es also nur eine einzige Frage eines Sendlinger Bürgers zum Moschee-Thema: er fragte die Versammlungsleiterin Bürgermeisterin Christine Strobl, was denn das bisherige ‚Moschee-Engagement’ der Stadt die Münchner Bürger gekostet habe. Schließlich habe der CSU-Stadtrat Podiuk von städtischen Planungs- und Verwaltungskosten von etwa einer Million Euro gesprochen! Christiane Strobl, die nach ihrem öffentlichen Outing (sie sei ‚krebskrank, keine OB-Kandidatin mehr, alleinerziehende Mutter’ und sollte von den ‚Bürgern für Sendling’ deswegen politisch nicht mehr angegriffen werden) die ‚Kostenfrage’ so massiv beschwichtigend und kleinrednerisch abwiegelte, dass den ‚Bürgern für Sendling’ ihr verabredetes Schweigen dann fast peinlich war…

Immerhin bestand der fragende Sendlinger Bürger trotz der Vielrednerei von Christine Strobl geradezu trotzig auf eine ‚Schriftliche Antwort’ der Stadt, obwohl die Bürgermeisterin seine Frage als ‚eigentlich geklärt’ ansah… Als aber die Redaktrice des TV-Teams den Bürger zum Interview vor die Kamera holte, beschwerte sich der BA-Vorsitzende Günter Pelkowski (SPD) bei ihr sehr angesäuert mit unwirschen Reden, die Zuhörer eher als Drohungen empfanden.

 

Aktuell gilt folgende Lage:

die Stadt München hat noch nicht geantwortet

  • auf schriftliche Anfragen nach der ‚Rückabwicklung des Grundstücks’ mit Kostendarstellung an Ditim  und Zeitablauf,

  • auf Anfragen von Bürgern und Stadträten nach den entstanden Kosten der Stadt München von 2005 – 2010,

  • auf eine CSU-Anfrage der Stadträte Dr. Babor und M. Pretzl vom 20.10.2010, die sich für den Bau „notwendiger Kindertagesstätten (Kindergärten und Krippen)“, wo auch „das Mehrgenerationen-Wohnen mit Alteneinrichtungen ermöglicht“ wird, einsetzen.

 

Die Stadt München schweigt! Es gab zur Beendigung dieses 5jährigen intensiven Meinungskriegs um die Ditib-Ditim-türkisch-islamische Zentralmoschee zwar einen ‚Auflösungs-Beschluss’ in einer ‚nichtöffentlichern Sitzung’ der Stadtrats-Vollversammlung (vom 06.10.2010), aber nicht eine einzige Zeile (!) in den öffentlichen städtischen Presse-Verlautbarungen / Stadtnachrichten dazu in der ‚Rathaus Rundschau’ (worin in den vergangenen Jahren immer wieder ‚Ditim-Moschee-Erfolgsnachrichten’ verbreitet wurden)!

 

Auch die ‚Bürger für Sendling’ schweigen, zumindest vorläufig. Zu groß ist das Misstrauen zur Stadt München, zu OB Ude und gegenüber der SPD, den GRÜNEN mit der ‚Rosa Liste’.

Zu groß sind die jahrelangen Erfahrungen mit Täuschungen, Tricks, Vernebelungen und Lügen, die die ‚Bürger für Sendling’ hinnehmen mussten!

Deswegen die aktuelle Botschaft: die ‚Bürger für Sendling’ bleiben wachsam und verteidigungsbereit!

Denn Endgültiges ist noch nicht entschieden! (dg)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 30.09.2010

Verwirr-Meldungen um ‚Moschee-Aus’ am Gotzinger Platz

 

Kaltes Blut, unterkühlte Betrachtung!

 

Die türkische Zeitung SABAH meldete am 30.09.2010 die Aussage des türkischen Ministers Egemen Bagis, dass er die Türken in München unterstützt. Die CSU in München meldet am 30.09.2010: „Moscheepläne am Gotzinger Platz endgültig vom Tisch“.

 

Die ‚Bürger für Sendling’ appellieren an alle Mitglieder und Sympathisanten, die aktuelle Berichterstattung mit ‚unterkühlter Zurückhaltung’ zur Kenntnis zu nehmen. Denn wie ‚merkur online.de’ am 30.09. richtig berichtete, ist für die heutige Entscheidung des Kommunalausschusses der Stadt München, vom Grundstücks-Kaufvertrag mit dem Moscheeverein Ditim zurückzutreten, obwohl quasi „in letzter Stunde“ der türkische Europaminister Egemen Bagis zur Verwirklichung der Ditib-Ditim-türkisch-islamischen Zentralmoschee auch Finanzhilfe des türkischen Staats in Aussicht gestellt hat.

Nach SABAH (30.09.2010) sagte der türkische Minister: „Wenn unsere Landsleute in München eine Moschee bauen wollen und die deutschen Behörden dafür die nötige Erlaubnis erteilen, werden wir sie selbstverständlich unterstützen. Die Türkei hat die alten Kirchen Akdamar und Sümela für den Gottesdienst freigegeben, damit ein wichtiger Schritt in Richtung der Religionsfreiheit getan wird. Für unsere Bürger im Ausland können wir dieselbe Toleranz erwarten.“

 

Der Minister wird von SABAH als „Verhandlungsführer“ genannt. Der ‚Münchner Merkur’ vom 29.09.2010 zitierte ihn mit „Die muslimische Welt wird die Münchner Muslime nicht im Stich lassen.“

 

Die ‚Bürger für Sendling’ verweisen darauf, dass aktuell geradezu hektisch ,Verwirrspiel- und Erpressungsspiele’ in Gang gekommen sind, allein: der Beschluss des Kommunalausschusses – sofern er tatsächlich ernsthaft gefasst wurde – „muss am 6. Oktober noch von der Vollversammlung bestätigt werden“.

Vom OB Ude berichtet der ‚Münchner Merkur’: ‚Freundliche Worte aus der Türkei reichen nicht aus, nur eine „schriftliche, belastbare Erklärung“ über Zuschüsse könne noch etwas ändern.’

 

Summa: ein „Rücktritt vom Rücktritt“ nach „psychologisch-diplomatischen Druck-Manövern“ wird bereits kolportiert. (dg)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 06. September 2010

Wahrheiten und Doppelsinniges bei Münchner Moscheen-Bericht!

 

Münchner Bürger: Ohren auf ! Augen auf !

 

Mögen Wahrheiten Münchner Bürger auch noch so frustrieren: sie sind dringend notwendig, um sein Interesse zu erkennen, um aufzuwachen, um rechtzeitig noch reagieren zu können. Der ‚Münchner Merkur’ berichtete, seine Schlagzeile: „Unten Matratzen, oben Allahs Wort!

 

Ob der ‚Münchner Merkur’ vom 19. August 2010 seine Seite 34 bewusst gestaltet hat? Ganz oben ein kleiner Artikel von Andreas Werner „Extrawürste für Hoeneß“: da geht’s um den reißenden Absatz von täglich 40.000 – 50.000 Nürnberger Schweinewürsten. Am Rand dann schmal ‚Aktuelles in Kürze’: „Patrone explodiert bei Munitionstest“ – „CSU: Mehr Nachhilfe für Migrantenkinder“ – „Das kleine Rätsel: Wann lebte Mehmet Akif“ – „Drogentote auf der U-Bahn-Toilette“.

 

Dominant jedoch, fast die ganze Seite, der bebilderte Artikel mit den Schlagzeilen: „Moscheen in München: Unten Matratzen, oben Allahs Wort.“ Das Hauptbild dazu: Gebetesraum, darin etwa 90-100 Sitzende vor dem Imam.

Der Bericht von Dennis Mehmet Yücel ist lesenswert, besonders dann, wenn man ihn ‚sehr wach’ liest! Natürlich werden – da real –‚politisch korrekt’ wieder Assoziationen der „Hinterhof-Argumentationen“ vorgebracht, aber auch: „Für Außenstehende wirkt das Haus nicht gerade einladend. Es gibt keine reich verzierten Minarette und keine prächtige Pforte – keine Menschenseele. Nur eine schlecht verputzte Wand. Doch wer es über die Schwelle geschafft hat, den erwartet ein wahrer Schatz. Mosaike, kunstvolle Teppiche, Marmorvertäfelungen, alles eigens aus der Türkei importiert.“

  • Aufgemerkt: „Außen pfui – innen hui“?

  • Aufgemerkt: Außenfassade Sache des Eigentümers/Vermieters – oder Tarnung?

 

Vorgestellt wird damit die ‚Mehmet-Akif-Moschee’, wo bis zu 600 Personen zu den Freitagsgebeten kommen. Der ‚Münchner Merkur’: „Der Imam kommt von der türkischen Regierung. Die Mehmet-Akif-Moschee zeigt, welch interessante Geschichten sich hinter den oft heruntergekommenen Fassaden der Moscheen verbergen.“

  • Aufgemerkt: Woher kommt der Imam? Was verbirgt sich hinten den „Fassaden“?

  • Aufgemerkt: Türkische Außenpolitik für ‚Migranten-Türken’, für „Deutsch-Türken"!

  • Aufgemerkt: Türkisch-islamische Religionspolitik osmanischer Prägung?

 

Im Vorwort zum Artikel – da hat der ‚Münchner Merkur’ richtig recherchiert – steht, dass es in München etwa 100 Moscheen unterschiedlichster islamischer Glaubenrichtungen gibt. Doch deren Eigenbenennungen mit Assoziationen zu Volks-, Brauchtums- und Kulturvereinen lassen sie teilweise „wie getarnt“ erscheinen.

 

Der ‚Münchner-Merkur’-Journalist Dennis Mehmet Yücel dazu:

„Wie vielfältig der Islam an der Isar ist, zeigt der Gebetsraum des eingetragenen Vereins ‚Ikra’. Dessen Wurzeln sind Menschen mit Wurzeln im Presevo-Tal. Es sind Angehörige einer albanischen Minderheit in Serbien. Immerhin hundert Mitglieder haben sie in München seit kurzem sitzt der Verein in einem Hinterhof an der Nymphenburger Straße 166. (…) …die Großmetzgerei Vinzenz Murr habe ihm schließlich die Büroräume hinter dem Edeka-Markt vermietet.“

Wer aber außerhalb Münchens weiß schon, dass die Nymphenburger Straße durchaus eine der „Vorzeigestraßen“ in München ist mit grandiosen Jugendstilhäusern, mit einer U-Bahn, mit arrivierten Kanzleien, sogenannten „in-Kneipen“, teils edlen Verkaufsläden… und dass „Vinzenz Murr“ vielen Münchnern eher als ‚Münchner Feinkost- und Edel-Metzgerei’ bekannt ist.

·          Aufgemerkt: Tatsächliche Bezeichnung ‚Islamisches Kulturzentrum der Integration Ikra e.V.’ (1,2,3)

  • Aufgemerkt: ‚Freie Moschee ohne Dachverband’, Sprache Albanisch / Arabisch;

gelistet in der Internet-page ‚moscheesuche.de’, Impressum: M. Krüper, 11 Obajd Farid Mostafa, Kairo. (1,2,3,4)

 

Man sollte sehr wach weiterlesen, wenn Journalist Yücel im Artikel des ‚Münchner Merkur’ weiterschreibt: „Nahe dem Kreisverwaltungsreferat an der Ruppertstraße 5, noch einige Meter zur Isar hin liegt die Darul-Quaran-Moschee in einem ehemaligen Möbellager. Auch hier ahnt man nicht, was sich im Inneren verbirgt. Die Wände sind nur grob verputzt, es stehen noch einige Rampen und Lastenaufzüge herum. Die Gemeinde wird von Scheich Abu Adam geleitet, der vor zehn Jahren aus dem Gaza-Streifen nach München kam…“

Und der Scheich sagt dann: „Wir kehren zu den Wurzeln des Islam zurück“, sagt er. Wir versuchen den Koran zu verstehen, indem wir uns an die Erläuterungen der Zeitgenossen Mohammeds halten.“ Mit Fundamentalismus und Rückschritt habe dies nichts zu tun, sagt Scheich Abu Adam. Vielmehr versuche er dadurch obskuren Koran-Interpretationen entgegenzuwirken. „Ich versuche zu entradikalisieren.“ Mehrmals sei er deswegen bedroht worden, gehe nur noch mit zwei Leibwächtern außer Haus.

(…) Im Kellerraum der Moschee stehen 15 Computer mit Flachbildschirmen. „Wir produzieren hier DVDs, die wir in alle Welt verschicken“, sagt Abu Adam. Predigten und Vorträge, Videos zur Geschichte des Islam.“

Diese werden über eine Internet-page auf Arabisch vertrieben, die Freitagspredigt des Scheichs könnte allerdings ein Dolmetscher übersetzen.

 

Leider steht nicht im Münchner Merkur, dass auf der teils deutschsprachigen Internetpage ‚moscheesuche.de’ mitgeteilt wird, dass zum Freitagsgebet 1500 Besucher kommen sollen.

  • Aufgemerkt:

„Innerhalb islamistischer Strömungen in Deutschland gewinnt salafistisches Gedankengut zunehmend an Bedeutung und Attraktivität. Der Sammelbegriff ‚Salafismus’ bezeichnet eine vom saudi-arabischen Wahabismus geprägte islamische Bewegung, die in strenger, doktrinärer Form am Leitbild der frühen Muslime (salaf al salih = fromme Vorfahren, Ahnen) sich orientiert. (…) Als Höherwertigkeitsideologie richtet sich der Salafismus zwar auch gegen nicht-islamische, jüdische und christliche Glaubensvorstellungen; insbesondere in der Kritik steht jedoch das schiitische (…) Islamverständnis.“ (Quelle: Bayerischer Verfassungsschutzbericht 2009 (5))

 

Bürger Münchens: Ohren auf! Augen auf!

Schließlich lautet die richtige Übersetzung des Wortes ‚Islam’ korrekt „Unterwerfung (an Gott) / völlige Hingabe (an Gott)“ – und wer als Christ den Koran liest, die Tagesnachrichten schaut und liest, vor allem was im Namen Allahs geschieht, sollte sehr, sehr wach werden!

Worte und Schriften sind Botschaften, Signale, Warnungen. Man muss sie verstehen und deuten lernen. Der ‚Münchner Merkur’ fragt seine Leser erzieherisch auf dieser Seite 34 mit dem „Das kleine Rätsel“ nach den Münchner Moschee-Namensgeber ‚Mehmet-Akif’ und erklärt dann als des Rätsels Lösung: ‚...einer der bekanntesten türkischen Dichter aus dem Ende der Osmanenzeit. Von ihm stammt der Text der türkischen Nationalhymne.“

 

Da hätte der ‚Münchner Merkur’ doch gleich die richtigen „Knackpunkte“ benennen sollen: Mehmet Akif Ersoy (1873-1936) war nicht nur Dichter und Autor. Er war 20 Jahre lang Beamter im Osmanischen Reich! Er hatte auch intensive Kontakte zum ägyptischen Islam; war in Medina; war in politische, geheimdienstliche Aktivitäten im 1. Weltkrieg in Deutschland verwickelt; er unterstützte anatolische Widerständler, war Parteipolitiker, war Abgeordneter der türkischen Nationalver­sammlung. Als 1923 Kemal Atatürk die laizistische Türkische Republik gründete und den Islam zurückwarf, flüchtete Mehmet Akif nach Ägypten!

Akifs Denken und Fühlen prägte und prägt den im Osmanischen Reich entstandenen Text der heutigen türkischen Nationalhymne! Was aber bedeutet dann die Benennung Akif für die türkisch-islamische Münchner Moschee?

  • Aufgemerkt: Warnt uns nicht ein gebräuchliches Sprichwort ‚nomen est omen’? (6)

  • Aufgemerkt: Was soll Akifs Name für ein sogenanntes ‚Gotteshaus’ in Deutschland?

  • Aufgemerkt:

Türkische Nationalhymne 2010

Text (1921): Mehmet Akif Ersoy

 

„Getrost, der Morgenstern brach an,
Im neuen Licht weht unsre Fahn'.
Ja, du sollst wehen,
Solang ein letztes Heim noch steht,
Ein Herd raucht in unserem Vaterland.
Du unser Stern, du ewig strahlender Glanz,
Du bist unser, dein sind wir ganz
.

Nicht wend' dein Antlitz von uns,
O Halbmond, ewig sieggewohnt.
Scheine uns freundlich
Und schenke Frieden uns und Glück,
Dem Heldenvolk, das dir sein Blut geweiht.
Wahre die Freiheit uns, für die wir glühn,
Höchstes Gut dem Volk, das sich einst selbst befreit.“

 

Die deutsche Demokratie hat bewusst und wohlweislich ‚Lieder des alten Geistes’ abgeschafft!

Deswegen verstummt sind Liedertexte wie „Die Fahne hoch…“ (Nationalsozialisten), „Völker, hört die Signale“ (Kommunisten), „Auferstanden aus Ruinen…“ (DDR)...

 

Wie soll nun der deutsche Leser den ‚Münchner Merkur’ verstehen, wenn da geschrieben steht: „Wer sich tiefer in die Moschee an der Moosacher Straße wagt, kann noch mehr als den prächtigen Gebetsraum entdecken.

Ist das vom MM-Journalisten Dennis Mehmet Yücel Geschriebene ‚feinsinnig’ oder ‚doppelsinnig’?   (dg)

 

 

Informationen:

(1) Im Internet ‚moscheesuche.de’ gibt es u.a. den Hinweis auf „Moscheen in der Nähe“:

Dzemat Tevhid Ligsalzstraße 31 a München Dschemat Fedzr Hermann-Lingg-Str. 10 München Al Balkan Moschee Karlstraße 43 München VIKZ Moschee Landwehrstraße 61 München Masjid Yunus Emre Augustenstr. 66 München Masjed Omer Westendstraße 225 München Al Tadahamun Moschee Landwehrstr. 44 München Cuba Mescidi Landwehrstraße 44 München El Medina Landwehrstr. 3 München (Internet vom 20.08.2010)

 

(2) Leser-Anweisungen aus „moscheesuche.de“ (Impressum Kairo, Ägypten):

„(…) Die Moscheesuche funktioniert nach einem einfachen Prinzip: "Mitarbeiten und damit auch Anderen nutzen". Kennen Sie Moscheen, welche noch nicht aufgeführt sind? Haben Sie Moscheen entdeckt die schon nicht mehr existieren? Dann helfen Sie uns, inschAllah, die Einträge aktuell zu halten…“

„Sind Sie viel unterwegs oder haben Sie die Möglichkeit unsere Daten vor Ort zu prüfen?

Benutzen Sie ein Navigationsgerät oder sind Sie oft unterwegs? Dann besuchen Sie doch mal eine andere Moschee und prüfen Sie, ob unsere Eintragungen richtig sind.

Was tun wenn eine Moschee verzogen ist? Sie sind an der Adresse, aber hier ist keine Moschee? Manchmal befinden sich die Moscheen in Hinterhöfen und sogar manchmal in der 1. Etage eines Wohnhauses. Wenn Sie trotzdem nichts finden können, versuchen Sie Anwohner anzusprechen. Meistens bekommen Sie die neue Adresse in einem türkischen/arabischen Geschäft in der Nähe. Teilen Sie uns Ihre Erkenntnisse (…) mit, damit der Nächste, inschAllah, nicht auch vor der falschen Adresse steht.“

 

(3) Hinweis auf moscheesuche.de’, Seitenlink ‚Literatur’, unter anderem:

„Wichtigen Lektionen, die jeder Muslim verinnerlichen sollte, verfasst vom dem großen Imaam ‚Abusulaziz bin ’Abdillah bin Baaz, möge Allah sich seiner erbarmen’…Dazu der Hinweis dass „Muhammad der Gesandte Allahs ist. Dies beinhaltet: Das Bewahrheiten dessen, was er berichtet hat, sein Gehorsam, in dem was er befohlen hat, das Unterlassen dessen, was er verboten hat und wovon er abgeschreckt hat und das man Allah nur mit dem anbetet, was Allah und sein Gesandter salla Allahu ’alayhi wa sallam bestimmt haben.“

 

(4) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie: Inschallah (arabisch ‏إن شاء الله‎ in schā' Allāh, DMG in šāʾa llāh, „So Gott will“) ist eine häufig benutzte Redewendung in der arabischen Umgangssprache. (…). In der Praxis dient die Redewendung auch oft dazu, eine klare Stellungnahme zu vermeiden und die Aussage nur zwischen den Zeilen anzudeuten. Der Ursprung der Formulierung liegt im Koran, genauer in der 18:24 Sure Al-Kahf: „Sage niemals, 'Ich werde morgen etwas tun', ohne den Zusatz 'so Gott will!' Du wirst dich an Gott erinnern, solltest du es vergessen…“ Die Benutzung dient häufig auch dazu, durch den impliziten Hinweis auf die Zukunft sprachlichen Missverständnissen vorzubeugen. (…).

 

(5) www.verfassungsschutz.bayern.de; www.innenministerium.bayern.de;

 

(6) aus Wikipedia: Nomen est omen ist eine lateinische Redensart und bedeutet „der Name ist ein Zeichen“. Sie wird meist scherzhaft gebraucht, um auszudrücken, dass der Name eine Person oder Sache treffend, oft auch übertreibend oder ironisch gebrochen, kennzeichnet. Zum besseren Verständnis kann man es frei mit „Der Name ist Programm.“ übersetzen. Die Redensart stammt ursprünglich vom römischen Komödiendichter Plautus (um 250–184 v. Chr.), der in seinem Stück Persa (Der Perser) die Formulierung nomen atque omen (lat. „Name und zugleich auch Vorbedeutung“) verwendet.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 22.07.2010

Keiner soll sagen können, er habe es nicht gewusst!

 

Achtung: Konfliktpotenziale rechtzeitig erkennen!

 

Die Medien-Meldungen mehren sich, dass die von unseren Politikern bislang geförderte ‚Multikulti-Gesellschaft’ mehr und mehr Konfliktpotenzial anhäuft!

Die Probleme werden nur kleiner, wenn man mutig – und aktiv – an einer Lösung mitarbeitet!

 

Am 21.07.2010 lief ein mutiger TV-Beitrag im ARD, wenn auch erst um 23:45 Uhr: „Kampf im Klassenzimmer. Dokumentation. Deutsche Schüler in der Minderheit.“ Erschütternd, was ehrliche Lehrer-Aussagen, ehrliche Schüler und Schülerinnen erzählten: Mobbing, Schlägereien, Ausgrenzungen. Praktiziert von jugendlichen Einwanderern aus der Türkei, den arabischen Staaten; von Jugendlichen, die ein antiquiert-patriarchalisches Weltbild für gut und richtig halten. Die in Deutschland leben, von Deutschlands Wohlstand partizipieren – aber für sich bleiben wollen und, immer offener geäußert, die Deutschen verachten.

War das ein ‚rassistischer Beitrag’ – oder die Wahrheit?

Die bedrückende Wirklichkeit ist: diese negative Entwicklung ist in vielen Städten zu beobachten! Nicht Integration wird da betrieben, sondern die Bildung von „Ausländer-Ghettos“, als Beispiele seien Kreuzberg, Marxloh, Mannheim genannt…

Dass viele unserer gewählten Politiker hier feige versagen, diese bedrückende Entwicklung zu verhindern, ist leider wahr. Und muss sich ändern!

 

Wie wird sich in München „die Szene“ entwickeln? Es gibt sie – man gehe nur einmal durch das Bahnhofsviertel, das in entsprechenden Reiseführern ‚Klein-Istanbul’ heißt!

Dabei ist es für die Münchner tatsächlich schwierig, sich ein reales Bild zu machen: vieles wird vertuscht, geschönt, verschwiegen. Dass sich manche Bürger von „den Politiker“ nur noch belogen und betrogen fühlen, ist bekannt - das wird in Umfragen auch bestätigt. Aber selbst die Münchner Presse wirkt an der Täuschung mit! Die ‚Bürger für Sendling’ haben zwar oft genug die Berichterstattung im Regionalteil der ‚Süddeutschen Zeitung’ genannt, aber ein konkretes Beispiel betrifft alle Münchner Zeitungen!

Während in den Münchner Polizeiberichten bei Straftaten wahrheitsgemäß jeweils die Nationalität von gefassten Tätern angegeben wird, verfälschen die Münchner Zeitungen bei ihren Meldungen diese Wahrheit, indem sie sehr oft die ausländische Staatsbürgerschaft verschweigen! Dabei würde es die Münchner Zeitungsleser sicher wachrütteln, wenn sie zum wiederholten Male Meldungen über verprügelte Frauen, Messerstechereien, Drogenmissbrauch und andere Straftaten mit einer bestimmten Nationalität südöstlich Europas lesen würden.

Schließlich zahlen diese Bürger die Steuern für Polizei, Justiz, Strafanstalten, Sozialbehörden und so fort...

 

Da der ‚Gotzinger Platz’ mit der bislang verhinderten türkisch-islamischen Ditib-Ditim-Moschee-Planung auf keiner Insel liegt, machen die ‚Bürger für Sendling’ ihre Ansprechpartner auf Meldungen / Gegebenheiten aufmerksam, die nach ihrer Auffassung dazu beitragen könnten, ihr eigenes Hauptanliegen ‚Keine Moschee am denkmalgeschützten Gotzinger Platz’ im Zusammenhang mit dazu möglicherweise passenden Themen zu bewerten.   (dg)

 

 

Veranstaltungshinweis:

Freitag, den 23.Juli 2010, 19:00 Uhr, München, Zunfthaus.

80337 München, Thalkirchener Str. 76, www.zunfthaus-muenchen.de

 

Veranstalter: Pax Europa, PI-Gruppe München:

„MINDERHEITENVERFOLGUNG IM ORIENT?

IMPORT RELIGIÖSER GEWALT NACH DEUTSCHLAND".

Vortrag von Hatune Dogan und Simon Jacob, Diskussion

„Die aus der Türkei stammenden aramäischen Christen Hatune Dogan und Simon Jacob wurden dort wegen ihrer Religion verfolgt. Sie sahen sich deshalb gezwungen, in Europa um Asyl zu bitten. Sie leben seit vielen Jahren in Deutschland und haben sich in unsere Gesellschaft integriert. In der Türkei werden Christen bis heute verfolgt und sind massiven Repressalien ausgesetzt.“ (Pax Europa)

 

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, 01.07.2010

Gegen Widerstand ‚Grüner Stadträte’ durchgesetzt: Polizei darf überwachen

 

Sendlinger Tor-Platz wird beäugt und ‚gesichert’

 

Auch wenn ‚politische GRÜNE’ dagegen opponierten: die polizeiliche Videoüberwachung der dortigen üblen Drogen-Szene hat begonnen. Es ist zu hoffen, dass dieser bisher linkspolitisch geduldete städtische Schandfleck möglichst bald bereinigt wird!

 

Mitten in der Stadt München, nächst der belebten Sonnenstraße, eine ‚grüne Oase’: direkt daneben die neu und teuer renovierte St.-Matthäus-Kirche, direkt daneben die Innenstadt-Universitätskliniken, direkt daneben Verkaufläden, Hotels, das ‚Sendlinger Kino’ neben dem historischen Sendlinger Tor, direkt daneben der Verkehrsknotenpunkt ‚Sendlinger Tor’ mit Bussen, Trambahn, der U-Bahn…

Wer sich als kranker Patient aus den Universitätskliniken hinter der Kirche in diesem kleinen Park mit grünen Freiflächen und Baumbestand erholen wollte, konnte am hellen Tag dann verwahrloste Mitglieder unserer ‚kranken Gesellschaft’ und ihr Treiben beobachten: Alkoholiker, drogensüchtige Jugendliche, apathische Obdachlose. Dazu weggeworfene Plastikspritzen, Präservative, leere Flaschen, Müll…

Just an diesem Ort wollte die Münchner Polizei Videokameras stationieren: ‚Grüne Stadtpolitiker’ waren dagegen, die Rede war wieder einmal mehr von der ‚Abwehr des Überwachungsstaats’. Schließlich kam es zum sogenannten ‚Kompromiss’: ein anderer, einst ähnlich ‚versiffter’1) städtischer Platz, der mit Hilfe von Videokameras durch die Münchner Polizei wieder ‚begehbar gemacht’ worden war, musste ‚zum Ausgleich’ durch entsprechenden Videokamera-Abbau dieses besonderen Schutzes enthoben werden!

Die ‚Bürger für Sendling’ begrüßen nun einerseits den Aufbau von drei Videokameras am Sendlinger Tor-Platz, plädieren jedoch gleichzeitig dafür, dass den Münchner Bürgern im Umfeld des Orleansplatzes (Ostbahnhof), dessen Videokameras für den Einsatz am Sendlinger Tor-Platz abgebaut werden mussten, bei einer Verschlechterung ihrer Sicherheitslage durch Neukauf und Installation von Videokameras unverzüglich wieder geholfen werden muss!

 

Die Münchner Polizei schätzt die Lage am Sendlinger Tor-Platz aktuell folgendermaßen ein:

„In der Vergangenheit stellte die Polizei vermehrt Straftaten sowie Sicherheits- und Ordnungsstörungen aller Art, insbesondere Pöbeleien, Verrichten der Notdurft, Werfen und Zerschlagen von Flaschen sowie Herumliegen im offensichtlich alkoholisierten Zustand, fest. Der Sendlinger-Tor-Platz ist seit Jahren regelmäßiger Treff und Anlaufpunkt für Personen aus dem Alkoholiker- und Drogenmilieu.

Dies liegt zum Einen an der sehr günstigen Verkehrsanbindung sowie an der Vielzahl der sozialen und medizinischen Nothilfeeinrichtungen im Umfeld des Platzes. Die Videoüberwachung versetzt die Polizei in die Lage Straftaten und Sicherheitsstörungen frühzeitig zu erkennen und umgehend darauf zu reagieren. Wie sinnvoll der Einsatz von Videokameras zur polizeilichen Überwachung ist, zeigt das Beispiel Orleansplatz. Durch die im Jahr 2007 installierten und nunmehr abgebauten Kameras, kombiniert mit einem abgestuften polizeilichen Maßnahmenkonzept, konnten die begangenen Straftaten im Vergleich zum Jahr 2005 um mehr als 50 Prozent reduziert werden.“ 2)

 

Meinung der ‚Bürger für Sendling’:

die Stadtratsfraktion der GRÜNEN hat mehr als Mitschuld am Münchner städtischen Schuldenberg von über 3 Milliarden Euro – deswegen könnten genau diese Stadtrats-GRÜNEN auch die ‚Porto-Kosten’ für diese 3 Videokameras anderweitig ‚erwirtschaften’, beispielsweise durch Senkung eines Orgelkonzert-Zuschusses für die evangelische Himmelfahrtskirche in Sendling!

Schließlich haben Münchener Bürger bis heute nicht vergessen, dass auf Anordnung genau dieser Stadtrats-GRÜNEN in München etwa eine dreiviertel Million Euro städtische Steuergelder ausgegeben werden mussten für die Erneuerung von erst rund 10 Jahre alten Fahrradweg-Hinweisschildern! 6)

Im Kontext zur aktuellen Begrenzung polizeilicher Vorsorge und Strafverfolgung durch den Abbau von drei Videokameras durch die Stadtrats-GRÜNEN könnte diese ‚Grün-Tat’ als eine geradezu extrem höhnische „grüne Definition von Sicherheit“ für Münchner Bürger verstanden werden!   (db)

 

 

Informationen:

1)     versifft (umg. abwertend: Ekel erregend, verdreckt, verschmutzt, ungepflegt, verkommen; aus Wahrig, dt. Wörterbuch, Bertelsmann-Verlag)

2)     Erklärung des Polizeipräsidiums München am 01.07.2010, Hinweis Nr. 904 an die Münchner Presse

3)     Datenschutz-Auflagen für die Münchner Polizei: „Auf den Einsatz der Videokameras am Sendlinger-Tor-Platz weisen im äußeren Bereich des Platzes insgesamt 31 Schilder hin. Die Vorbereitung der Videoüberwachung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Kreisverwaltungs­referat und dem Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz.“ (s.o.)

4)     Beispiel für erfolgreiche Video-Überwachung, Bericht der Münchner Polizei am 01.07.2010: Aus dem Zentrallager eines Warenhauses in der angrenzenden Innenstadt-Fußgängerzone waren Sportartikel gestohlen worden, man installierte deswegen dort eine Videokamera. Am 30.06.2010 beobachtet der Ladendetektiv damit vier junge Männer bei neuerlicher Tat. Er wollte sie stellen, doch flüchteten sie bis zum Sendlinger Tor-Platz. Anhand der Video-Aufzeichnung konnten umgehend drei 17jährigen Iraker und ein gleichaltriger Kosovare identifiziert und festgenommen werden. (Bericht 907 v. 01.07.2010).

5)      Sendlinger Tor – Wikipedia: Das Sendlinger Tor ist das südliche Stadttor der historischen Altstadt in München. ... Rahmen des Park(ing) Day 2007 eine Umgestaltung zur Fußgängerzone gefordert. ... de.wikipedia.org/wiki/Sendlinger_Tor - Im Cache

·         Umgebungsplan Sendlinger Tor (PDF) 78k - Adobe PDF - U- Bahnhof Sendlinger Tor ... efa.mvv-muenchen.de/mvv/mvv/sendlingertor.pdf ; dazu 5)   St. Matthäus (München) – Wikipedia, Lage, Funktionen, Geschichte, Anmerkungen zum Patrozinium; St. Matthäus ( München) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Wechseln ... Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Matthäus, genannt auch Matthäuskirche, ...de.wikipedia.org/wiki/St._Matth%C3%A4us_(M%C3%BCnchen) - 51k - Im Cache

·         6) ‚AZ vom 11.05.2007, „Zeichen setzen für Radfahrer“- Mit mehr Übersicht in die Pedale treten – neue Schilder machen’s möglich! In ganz München werden bis 2012 neue Fahrradschilder aufgestellt, Gesamtkosten ca. 700.000 Euro. Die großformatigen Wegweiser ersetzen die gut 10 Jahre alten Blechschilder auf weißem Grund und die grünen Wegweiser entlang der Isar. (…) „Die neuen Schilder sind sehr übersichtlich, damit kann man als Radler richtig was mit anfangen“, lobt Bürgermeister Josef (alias Hep) Monatzeder nach der Enthüllung der Tafel das Design.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 12.05.2010

Wahr oder unwahr? SZ meldet ‚Endgültiges Aus für Sendlinger Moschee’ (1)

 

Sendlinger Moschee-Pläne: Bleibt wach und misstrauisch!

 

Aktuell haben die Münchner Zeitungen zum wiederholten Male ein ‚Aus’ der DITIB/DITIM-türkisch-islamischen Zentralmoschee-Pläne am Gotzinger Platz verkündet. Angebracht jedoch ist Wachsamkeit und Misstrauen! Denn die Stadt München hält das Bebauungsplanverfahren noch offen, schriftliche Anfragen von Stadträten dazu werden seit vielen Wochen nicht beantwortet und: DITIM hofft aktuell noch auf Geldgeber!

 

Die ‚Bürger für Sendling’ haben in den vergangenen fünf Jahren schlimme Pressionen mit Ränke, Lügengeschichten und Falschinformationen erlebt. Deswegen lesen sie aus der kleinen 28-Zeilen-Nachricht der Süddeutschen Zeitung, Stadtteilredaktion für München, diese Passagen sehr wach:

Die Muslime in Sendling haben ihre Moschee-Pläne für den Gotzinger Platz nun endgültig begraben. Man habe bei einem Treffen mit Oberbürgermeister Christian Ude das Bauvorhaben definitiv abgesagt, erklärte der neue zweite Vorsitzende des Münchner Ditim-Verbandes, Nadir Türedi, am Freitag… (…): „Wir haben unsere Situation geschildert und erklärt, dass wir leider nicht die finanziellen Möglichkeiten für den Bau haben“, sagt Türedi. Bis Ende Mai habe man nun noch Zeit, die Ansage schriftlich an die Stadtverwaltung zu schicken; dies werde man auch tun. “Außer es geschieht noch ein Wunder und wir finden einen Spender.“ (…).’

 

Die ‚Bürger für Sendling’ weisen darauf hin, dass der denkmalgeschützte Gotzinger Platz für diese und ähnliche Moschee-Bebauungspläne keinesfalls zur Verfügung steht! Der Denkmalschutz ist Verfassungsauftrag – und dieser steht weit über den Begehrlichkeiten eines türkischen Religionsvereins mit inzwischen vielleicht 100-150 Mitgliedern (beim ersten Antrag vor 5 Jahren waren es 43 Mitglieder).

Der Verfassungsauftrag steht auch weit über der politischen Zielsetzung eines Münchner OB Ude SPD) und Münchner Stadtratsparteien, namentlich SPD, GRÜNE, der Schwullesbischen Rosa Liste, FDP, ‚Die Linke’.

Nach Auskunft des Kommunalreferats München sind bislang keinerlei aktuelle Maßnahmen bezüglich einer Rückgabe des von der Stadt an DITIM abgetretenen Grundstücks ergriffen worden, nebst finanziellem Ausgleich der bisherigen Kosten und weiteren damit zusammenhängenden Ausgaben.

Sollte sich aber statt einer verbindlichen schriftlichen Absage von DITIM bis Ende Mai für deren Moschee-Baupläne tatsächlich „ein Spender“ finden, dann gäbe es für diesen Spender sowie seine Animateure tatsächlich das erwähnte Wunder, das aber – so die Überzeugung der ‚Bürger für Sendling’ – dann „ihr blaues Wunder“ wäre!

 

Vorsorglich haben die ‚Bürger für Sendling’ auch dem Imam Idriz aus Penzberg, der ein ‚Zentrum für Islam in Europa – München’ (2) plant und auch auf hohe Geldsummen von ‚Spendern’ hofft, per Brief angeschrieben. Er wurde nicht nur von der Lage am Gotzinger Platz unterrichtet, sondern von den ‚Bürger für Sendling’ auch aufgefordert, schriftlich und verbindlich seinen Verzicht auf den Gotzinger Platz zu erklären. Denn wie Berichte des Bayerischen Verfassungsschutzes bekunden, wurden Beziehungen des Imam Idriz aus Penzberg zu islamischen Organisationen aufgedeckt, die unsere demokratischen Verfassungen nicht respektieren. So will beispielsweise die türkische islamistische Milli-Görüs-Bewegung (auch in Europa, mit dem Schwerpunkt in Deutschland) „eine islamische Staats- und Gesellschaftsordnung mit dem Koran und der uneingeschränkten Gültigkeit der Scharia als Grundlagen des Staates und des gesellschaftlichen Zusammenlebens.“ (2)

 

Die Bürger für Sendling appellieren deswegen an alle Bürger und Mitstreiter: Bleibt wach und misstrauisch! Unser Merksatz lautet: „Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit!“ (dg)

 

 

Informationen:

1) Süddeutsche Zeitung: ‚Endgültiges Aus für die Sendlinger Moschee’ v. 08./09.05.2010, Stadtteilbereich, S. 53

2) Projekt des Imam Idriz aus Penzberg: ZIEM. Verfassungsschutzbericht 2009 / Islamismus – Terrorismus, S. 28 (Auszüge):

1.3: ‚Islamische Gemeinde Penzberg (IGP) klagt gegen die Nennung im Verfassungsschutzbericht Bayern 2008:

„Aufgrund der verstärkt öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten der IGP und dem in diesem Zusammenhang stehenden Projekt des Penzberger Imams ‚Zentrum für Islam – München’ (ZIEM) informierte der Verfassungsschutz die Öffentlichkeit erstmals im August 2007 über die extremistischen Hintergründe der IFP und mögliche Zweifel an den Integrationsabsichten des Projekt ZIEM; es folgten die Nennungen der IGP in den Verfassungsschutzberichten für die Jahre 2007 und 2008 (…).

Die IGP ist eine Organisation, die in Verbindung mit dem islamistischen Organisationen Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e.V.(IGMG) und Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) zu sehen ist. Die IGP wurde 1994 als Nachfolger eines offenen ‚IGMG-Vereins’ gegründet und erschien noch für den Zeitraum 2006/2007 auf einer Adressenliste von südbayerischen IGMG-Zweigstellen. Der IGP-Vorsitzende war persönlich Mitglied der IGMG. Der Penzberger Imam und der Vereinsvorsitzende pflegten Kontakte zu Ibrahim el-Zayat, dem bis zum Januar 2010 amtierenden Präsidenten des IGD. Die IGD hatte sich bereits in ausländerrechtlichen Verfahren schriftlich für einen Aufenthalt des Penzberger Imams eingesetzt.

Die Verbindungen der IGP zum Islamismus sind durch eine Vielzahl schriftlicher Dokumente belegt. Außerdem liegen Erkenntnisse vor, denen zufolge in der Vergangenheit strategische Absprachen zwischen Verantwortlichen der IGP, IGMG und IGD stattgefunden haben. Sie beinhalten neben dem taktischen Umgang mit der Veröffentlichung der Erkenntnislage des Verfassungsschutzes auch den organisatorischen Aufbau und die Werbung um politische Unterstützung des ZIEM-Projekts.

1.4. Hinweise auf kriminelle Machenschaften – Islamische Verbände im Visier.

Führende Funktionäre der extremistischen islamischen Verbände IGD und IGMG stehen im Verdacht, neben der Begehung diverser anderer Straftaten auch den internationalen Terrorismus finanziell zu unterstützen.

Die Islamisten geben sich nach außen offen, tolerant und dialogbereit, verfolgen aber insgeheim weiterhin das Ziel einer islamischen Parallelgesellschaft unter dem Recht der Scharia in Deutschland.“ (Auszüge aus dem Bayerischen Verfassungsschutzbericht 2009, lt. Gerichtsurteil 5/2010 als zulässig festgestellt).

Erklärung zu ‚Milli Görüs e.V. (IGMG)* aus o.a. Verfassungsschutzbericht:

„In der Türkei sind die Anhänger der islamistischen Milli Görüs-Bewegung seit 2001 in der Saadet-Partisi (SP – Glückseligkeitspartei) organisiert, nachdem die Vorgänger-Parteien (RP = Wohlfahrtspartei) und (FP = Tugendpartei) wegen ‚anti-laizistischer Aktivitäten’, die die Trennung von Staat und Religion rückgängig machen würden, verboten wurden. Die SP ist faktisch die heimatliche Mutterpartei der gesamten Milli-Görüs-Bewegung (…).

Die IGMG bildet die Auslandsorganisation der Milli-Görüs-Bewegung… (…) hier zeigt sich, dass die Bestrebungen der IGMG vor allem auf Europa und hier insbesondere auf Deutschland als die größte türkische Enklave konzentrieren. So befinden sich von den insgesamt rund 700 ‚Ortsvereinen’ etwa 500 in Deutschland. In Bayern sind etwa 50 ‚Ortsvereine’ aktiv, mit regionalen Schwerpunkten in Nürnberg und München. Die Struktur belegt den hierarchischen Aufbau. Das Bemühen der IGMG um gesellschaftliche Akzeptanz führte in der Vergangenheit bei mehreren ‚Ortsvereinen’ zur Annahme von neutralen Bezeichnungen. Solche Vereine geben sich Satzungen, die formal keine Rückschlüsse auf die IGMG mehr zulassen… (…).“

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 30.03.2010

Taktische oder Freud’sche Wortschöpfungen in „Wortgefechten“

 

Prof. Dr. Rohes „Sendlinger Hobby-Kreuzritter“1)

 

Mathias Rohe, Beruf Jurist, verbindet seinen Erläuterungsdrang zum ‚Islamischen Recht’ mit diesbezüglichen Öffentlichkeitsauftritten. In München kollidierte er dünnhäutig auf Kritiker, die sein Fachgebiet ‚Bürgerliches Recht’ demokratisch-real ausübten.

 

Die Diskussion am 16.03.2010 fand in der Münchner Muffat-Halle statt. Das Thema lautete „Angst oder Argumente, Wissen oder Vermutung – Was prägt unser Bild vom Islam?’ Veranstalter war die Redaktion ‚Zündfunk’ des Bayerischen Rundfunks – und „Zündfunken“ gab es offenbar ausreichend reichlich, besonders zum Thema ‚Gewalt im Islam’! Darauf von Diskutanten angesprochen, reagierte der Islamwissenschaftler-Jurist Rohe offensichtlich gereizt.

Hierzu berichtete das Internet-Magazin ‚Politically Incorrect’ am 28.03.2010:

“Die Antwort von Prof. Rohe war sensationell. Es gebe zwar solche Gewaltverse im Koran, aber sie seien auf das siebte Jahrhundert begrenzt. Eine abenteuerliche Feststellung.“

Als ein Kritiker den Referenten Dr. Rohe auf diesbezügliche islamische Quellen abfragen wollte, reagierte dieser „ungehalten“ und „äußerst erregt“.

Der P.I.-Bericht beschreibt:

„Dies bewies auch seine aufgebrachte Antwort auf eine Islamkritikerin, die das aggressive Macho-Verhalten muslimischer Jugendlicher anhand eines Beispiels aus München vorbrachte und so auf die Geringschätzung der Frau im Islam hinwies. Rohe kanzelte sie als eine der „Sendlinger Hobby-Kreuzritter“ ab. Diese Bezeichnung dürfte die Mitglieder der Initiative „Bürger für Sendling“ sicherlich interessieren.“

 

In der Tat: diese ‚Neo-Wortschöpfung’ aus dem Munde eines echten deutschen Juristen ist hochinteressant! Schließlich ist dieser Herr Mathias Rohe mehr als nur ein Prof. Dr.jur., ein Ex-Richter oder ein Ex-Dekan der deutschen Universität Erlangen.

Nach einer Darstellung ist er mit sage und schreibe 18 deutschen, türkischen und nahöstlich orientierten Verbänden, Vereinigungen, Vereinen, Organisationen irgendwie verbunden.

Mathias Rohe wirkt unter anderem in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern, dem Kuratorium der Evangelischen Stadtakademie Erlangen, dem Kuratorium der Christlich-Islamischen Gesellschaft, als Schatzmeister des Fördervereins Familie und Wissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg und auch in der Christlich-islamischen Arbeitsgemeinschaft Erlangen.

Nicht unerwähnt sei seine stimmgewaltige Mitgliedschaft im ‚Hugo Distler-Chor’ und in der Neustädter Kantorei, jeweils als ‚Bass’!

 

Dass ein bundesdeutscher Jurist, Professor und Doktor der Rechte gar, eine ihn kritisierende Person erregt mit dem Ausdruck „Kreuzritter“ belegt, das sollte zu denken geben! Denn als offiziell evangelischer Christ und Kirchenfunktionär sollten für ihn die Bezeichnungen ‚Kreuz’ und ‚Ritter’ nicht negativ, sondern durchaus positiv besetzt sein.

Oder der Professor der Rechte Mathias Rohe verwendete das Wort tatsächlich, wie viele Zeugen meinen, nach Diktion erregt als ‚Schimpfwort’. Das wäre allerdings als bedenklich anzusehen, wenn man diese Gefühlserregtheit im Sinn einer Rohe-Freud’schen Reaktion deutet. In diesem Fall könnte man die Spontan-Aussage im Sinn der Adaption des ‚islamischen Schimpfworts Kreuzritter’ interpretieren… was aber sicherlich zu falschen Rückschlüssen auf eine spezielle Rohe’sche Gedankenwelt führen könnte!

 

In einer ganz abstrusen Interpretation würde Professor Dr. Rohe mit einer solcherart negativen ‚Kreuzritter-Ausdeutung’ als ehemaliger OLG-Richter gar pauschal, vorurteilsbesetzt und undifferenziert über viele Hunderttausende von Menschen urteilen – die vielleicht vor rund 900 Jahren lebten, also längst den Status ‚Verstorbene’ erfüllen.

 

Was aber – theoretisch – von deren Nachkommen heute mit unserem Strafgesetzbuch (StGB, § 189) sogar einklagbar sein könnte. Dieser § 189 lautet: „Verunglimpfung des Andenkens Verstorbenen“. Wer das Andenken eines Verstorbenen verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

 

Wo aber kein Kläger, da kein Richter! Das weiß jedermann, auch ein Ex-Richter.

Die Rohe’sche Wortschöpfung ‚Sendlinger Hobby-Kreuzritter’ finden die ‚Bürger für Sendling’ also eher putzig! Wie hätte denn der Ex-Richter Rohe sie tituliert, fragen sie sich, wenn sie ihren demokratischen Widerstand gegen die Ditib/Ditim-Zentralmoschee am Gotzinger Platz nicht wie unterstellt als ein „Hobby“2) in ihrer Freizeit, sondern mit voller Arbeitskraft, voller Intensität in ihrer Arbeitszeit hätten leisten können?

Der lehrende Jurist Dr. Rohe müsste aber wissen, dass die demokratische Pflicht, gegen Gesetzesverletzungen, aber auch gegen gemeinwohlschädigende Dummheit zu kämpfen, kein Hobby ist! Aber da es in Sendling weder ein ‚Heiliges Land’ noch ‚Kreuzritter’ gibt, sondern nur zeitgenössisches Sendlinger Volk, ist für die ‚Bürger für Sendling’ die Rohe’sche Neo-Wortschöpfung „Hobby-Kreuzritter“ nur eine fokussierte qualifizierende Aussage schlichter professoraler Rohe’scher Gedankenwelt!

 

Informationen:

1) Kreuzritter: Pilgerbedrängnisse nach Jerusalem und die Besetzung des ‚Heiligen Landes’ durch Muslime führten zwischen 1096 bis 1270 n. Chr. zu mehreren ‚Kreuzzügen’ christlicher Heere aus Europa nach Kleinasien und Palästina jeweils mit dem Ziel Jerusalem.

2) Hobby (n.-bys; engl.) ‚Liebhaberei, Steckenpferd’;

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 06.04.2010

Veranstaltung zum Thema ‚Eurabia’ am 08.04., 19:00 Uhr, Zunfthaus, München (1)

 

„Gefahr erkannt? Gefahr gebannt?“

 

Auf die ständigen Offerten von „Rot-rosa-grüner“ Münchner Rathauspolitiker an islamische Gruppen reagiert die ‚Bürgerbewegung Pax Europa’ (BPE) mit der Informationsveranstaltung ‚Eurabia. Die Kapitulation Europas vor dem Islam.“

 

In Kenntnis steigender Zahlen unguter Nachrichten zum Thema Islamisierung halten die ‚Bürger für Sendling’ einen ‚Weckruf’ an die meisten Mitbürger für notwendig, empfehlen aber gleichzeitig, in der Abwehr undemokratischer Machtansprüche immer mit Verstand, Souveränität und Augenmaß zu handeln.

Sicherlich dürfte interessant sein, was der Referent Michael Mannheimer vortragen wird: dann liest sich hinterher wahrscheinlich der Bayerische Verfassungsschutzbericht 2009 ganz anders.

Gleiches gilt wohl auch für Texte im Einladungs-Flugblatt! Zum einen weisen die ‚Bürger für Sendling’ freundlich darauf hin, dass nach ihrer Überzeugung sowohl hinter dem Titel „Eurabia“ als auch hinter dem Untertitel “Die Kapitulation Europas vor dem Islam“ die zwei Fragezeichen fehlen! Und was die beiden zitierten Koran-Stellen als Beweis für islamische Expansion betreffen, da gib’s weitere Anlässe für Fragezeichen.

Beispielsweise steht im Flugblatt: „Diejenigen, die glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache kämpfen, nehmen den höchsten Rang bei Allah ein, und sie sind es, die gewinnen werden.“ (Sure 9, Vers 20)

In einer Koran-Übersetzung aus dem Arabischen von Max Hennig allerdings steht zur gleichen Sure 9, Vers 20): „Diejenigen, welche gläubig wurden und auswanderten und in Allahs Weg eiferten mit Gut und Blut, nahmen die höchste Stufe bei Allah ein. Sie, sie sind die Glückseligen.“

Spannend, spannend, spannend: natürlich steht unter Sure 9, Vers.17, dass es den „Götzendienern nicht zukommt, die Moscheen Allahs zu besuchen“ (auch wenn städtische oder EU-Gelder genommen werden). Oder in Vers.23, dass den Gläubigen weder Väter noch Brüder dann Freunde sind, „so sie den Unglauben dem Glauben vorziehen“, sondern dass man warten solle, „bis Allah mit seinem Befehl kommt“, und dann geht’s, laut Vers. 24, wirklich zur Sache: „Und Allah leitet nicht die Frevler. (25.) Wahrlich, schon half euch Allah auf vielen Kampfgefilden…“.

 

Jaja, klingt das nicht für Deutschland, für Europa bedrohlich?

Der Präsident der Menschenrechtsorganisation ‚Gesellschaft für bedrohte Völker’, Tilman Zülch, schrieb am 29. März 2010 einen ‚Offenen Brief’ an den Ministerpräsidenten der Republik Türkei, Recep Tayyip Erdogan, aufgrund dessen hanebüchenen Äußerungen gegenüber Deutschland.

 

 

Göttingen, 29. März 2010

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
am Vortag des Besuches von Bundeskanzlerin Merkel in der Türkei, sprachen Sie davon, dass Sie "diesen Hass und diese Abneigung gegen die Türkei nicht verstehen". Wir können Ihnen jedoch versichern, dass eine große Mehrheit in Deutschland eine solche "Abneigung" nicht teilt.

Unsere Menschenrechtsorganisation richtet hingegen heute die Frage an Sie: Wir verstehen Ihren Hass und Ihre Abneigung gegen Ihre 15 Millionen kurdischen Staatsbürger und die nur noch 120.000 christlichen Einwohner Ihres Landes nicht. Wir erinnern daran, dass in der Türkei:
1. kurdische Schulen, Bücher, Vereine und Parteien verboten sind.
2. sich acht gewählte Bürgermeister in Haft befinden, weil sie u.a. ihre Wähler auf Kurdisch angesprochen haben.
3. Kurdinnen und Kurden in Polizeiwachen und Gefängnissen gefoltert werden.
4. noch immer 4.835 kurdische politische Gefangene in Haftanstalten einsitzen.
5. die Suche, Exhumierung und Aufklärung des Schicksals von 17.000 kurdischen Verschwundenen behindert wird. Unter diesen Ermordeten sind auch namhafte Schriftsteller, Politiker und Menschenrechtlern.
6. der Wiederaufbau von 3.876 kurdischen Dörfern während des türkisch-kurdischen Krieges noch immer nicht begonnen wurde
7. und somit den über zwei Millionen aus diesen Dörfern Vertriebenen bis heute keine Chance auf Rückkehr gegeben wurde.
8. die Morde an christlichen Geistlichen (2004, 2006, 2007) nicht gesühnt wurden.
9. die Enteignung christlicher Kirchen nicht rückgängig gemacht wurde.
10. der Bau christlicher Kirchen bis heute behindert wird.
11. geraubte christliche und yezidische Ländereien nicht zurückgegeben wurden.
12. die Einschränkung der Glaubensfreiheit von Christen und Yeziden nicht aufgehoben wurde.
13. den Aleviten bis heute der Bau ihrer Gotteshäuser offiziell verboten wird.
14. Leugnung des Völkermordes an Armeniern und Assyro-Aramäern 1915/16 fortgesetzt wird.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, bitte haben Sie Verständnis, dass nicht nur Ihre kurdischen, christlichen, yezidischen und alevitischen Mitbürger, sondern auch Menschenrechtler innerhalb der Türkei und weltweit diese Politik von Regierung, Justiz und Militär Ihres Landes kritisieren. In diesem Sinne darf ich Ihnen vorschlagen, sich über die Lage der Minderheiten bei dem international renommierten türkischen Soziologen Ismail Besikci zu informieren. Dieser musste 19 Jahre in türkischen Gefängnissen verbringen, nur weil er einige der von uns benannten Menschenrechtsverletzungen immer wieder beim Namen genannt hat. Gern stellen wir für Sie den Kontakt mit ihm her.

Mit freundlichen Grüßen,

Tilman Zülch, Präsident politik@gfbv.de.

 

 

 

Die ‚Bürger für Sendling’ danken erst einmal Tilman Zülch herzlich für das „Offene Wort“ im ‚Offenen Brief’ und empfehlen dann, auch für alle zukünftigen Veranstaltungen, ein waches, kritisches und auch hartnäckiges Nachfragen, vor allem bei allen von uns Steuerzahlern bezahlten Politikern!

 

Donnerstag, 8.April 2010, 19:00 Uhr.

Vortrag von Michael Mannheimer: „Eurabia. Die Kapitulation Europas vor dem Islam.“,

 

Ort: Zunfthaus, Thalkirchner Str. 76, 80337 München. (Nähe U 6, Goetheplatz),

 

Info: http://www.zunfthaus-muenchen.de; Veranstalter:

BPE, kontakt@buergerbewegung-pax-europa.de; http://www.buergerbewegung-pax-europa.de;

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 04.04.2010

Sendlinger Bürger: „Frohe Ostern! Besonders nach Mor Gabriel!“

 

Ostern 2010: Widerstehen, dann Wiederauferstehung!

 

Die Symbolkraft für Ostern sollte sich in Sendling, aber auch andernorts verbreiten,

beispielsweise überall auch dort, wo der Name ‚Mor Gabriel’ fällt! Eines der ältesten christlichen Klöster steht unter stärkstem Druck des islamisch-türkischen Staats!

Mor Gabriel braucht dringend Europas Solidarität und Hilfe!

 

Noch ist für das Kloster Mor Gabriel nicht alles verloren. Während eines der drei anhängigen Gerichtsverfahren, bei denen es im wesentlichen um von der Klostergemeinde genutzten Landes ging, positiv für das Kloster Mor Gabriel entschieden und ein weiteres Verfahren verschoben wurde, wurde das dritte, sogenannte „Waldverfahren“ hingegen zu Ungunsten des Klosters entschieden. Danach wurde von der Klostergemeinde seit Jahrhunderten genutztes Land dem Staat Türkei übertragen.

Die Berufungsverfahren stehen noch aus, jedoch ist davon auszugehen, dass beide Urteile sowohl in ihrem negativen als auch positiven Ergebnis für das Kloster Mor Gabriel bestätigt werden. Nur eine Änderung hinsichtlich der gesetzlichen Grundlagen für die Einstufung der Kloster-Ländereien als Wald und damit als Eigentum des Staates könnte eine Lösung beinhalten. Zumal hier auch der Aspekt des Eigentumsschutzes berücksichtigt werden sollte.

 

Das Kloster schaut auf eine fast 1600 Jahre währende Geschichte der Ausübung des christlichen Glaubens und klösterlichen Lebens zurück. Mor Gabriel ist eines der ältesten christlichen Klöster weltweit und bildet das geistliche und kulturelle Zentrum syrisch-orthodoxer Christen in Südostanatolien. Auf der Grundlage eines Antrags der Fraktionen von SPD, CDU/CSU und FDP hat der Deutsche Bundestag im Mai 2009 die Bedeutung des Klosters Mor Gabriel und die Notwendigkeit seines Erhalts hervorgehoben.“ (1)

 

Diese Presse-Erklärung gab am 03.Juli 2009 die SPD-Fraktion des Deutschen Bundestages heraus, vorgestellt von der damaligen Sprecherin der AG Kultur und Medien, Monika Griefahn und den zuständigen Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Steffen Reiche. Beide gehören heute nicht mehr der SPD-Bundestagsfraktion an. Leider haben sie offensichtlich keine Nachfolger, die in der SPD der türkischen Forderungs- und Expansionspolitik selbstbewusst entgegentreten – und für das Kloster Mor Gabriel nachdrücklich eintreten.

 

Dagegen gibt es immer mehr Meldungen im Internet, das sich auch als Medium des Widerstands gegenüber Willkürherrschaft nutzen lässt. Im Blog ‚Christenverfolgung aktuell’ steht: „Wer die Schauprozesse um das Kloster Mor Gabriel verfolgt hat, der weiß um die Urteilsfähigkeit der türkischen Gerichte: Christen werden nach wie vor unter fadenscheinigsten Verzögerungstaktiken oder Urteilsfindungen in Verhandlungen benachteiligt, je nachdem, wie der Wind weht…“ (2)

 

Die ‚Bürger für Sendling’: das Kloster Mor Gabriel wird nach 1600 Jahren Bestand nach Willen des türkischen Staats gerade „juristisch geknebelt“. Wir sollten alle dazu beitragen, jeder an seinem Platz, dass das Kloster seine baldige Wiederauferstehung erlebt, auch nach Ostern!

Mit diesem Wunsch nochmals an alle Freunde, Mitstreiter, Sympathisanten: Frohe Ostern!

 

 

Informationen:

 

1) PR-Information Nr. 658/2009 v. 03.Juli 2009; dazu www.spdfraktion.de(cnt/rs/rs_datei/0,,11403,00.pdf; dazu Antrag ’Schutz des Klosters Mor Gabriel sicherstellen’.

 

2) Christenverfolgung aktuell / Kloster Mor Gabriel » Blog Archive ...: 14. Febr. 2010 ... 9.2.2010: Prozess um das Kloster Mor Gabriel geht weiter · 2.12.2009: Keine Entscheidung im Fall Mor Gabriel - Prozess erneut vertagt ; kloster-morgabriel.de/2010/.../erst-mor-gabriel-dann-malatya-gleich-zwei-bedeutende-prozesse-fur-die-christen-in-der-turkei/ - Im Cache

 

3) Christenverfolgung aktuell / Kloster Mor Gabriel » 2010 » März » 22: 22. März 2010 ... Sie befinden sich aktuell in den Christenverfolgung aktuell / Kloster Mor Gabriel Blog-Archiven für den folgenden Tag 22.3.2010. ...kloster-morgabriel.de/2010/03/22/ - Im Cache

 

Weitere Ergebnisse anzeigen von kloster-morgabriel.de

•  Kloster Mor Gabriel – Wikipedia: Das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel (aramäisch, Februar 2010 um 08:36 Uhr geändert. Der Text ist unter der Lizenz… de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Mor_Gabriel - Im Cache - Ähnlich •  Video-Ergebnisse zu Mor Gabriel 2010 :

http://www.myvideo.de/watch/7383152/Mor_Gabriel_Demo
23 Sek. - 9. März 2010

 

http://www.myvideo.de/watch/7383159/GrossDemo_fuer_Mor_Gabriel
16 Sek. - 9. März 2010

 

•  Kloster Mor Gabriel in der Türkei - CDU/CSU-Fraktion im Deutschen ... 18.03.2010 Optimismus von vor 20 Jahren in die heutige Zeit hineintragen. 12.03.2010 Das Kindeswohl ... Delegationsreise in die Türkei: Kloster Mor Gabriel ..; www.cducsu.de/...mor_gabriel/.../Bilder.aspx - Im Cache

 

•  Kloster Mor Gabriel in der Türkei - CDU/CSU-Fraktion im Deutschen ... Kloster Mor Gabriel in der Türkei. Delegationsreise von Menschenrechtspolitikern der CDU/CSU. Das restaurierte Kellergewölbe des Klosters Mor Gabriel ... www.cducsu.de/...klosters_mor_gabriel/.../Bilder.aspx - Im Cache

 

•  Presseportal: CDU/CSU - Bundestagsfraktion - Flachsbarth/Granold ... 19. März 2010 ... Flachsbarth/Granold: Solidarität mit dem Kloster Mor Gabriel weiterhin ... Die Lage des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel im türkischen Tur Abdin ist ... Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat sich zum ...
www.presseportal.de/pm/7846/.../
cdu_csu_bundestagsfraktion - Im Cache

 

•  CDU/CSU-Fraktion | Solidarität mit dem Kloster Mor Gabriel ... 19. März 2010 ... Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat sich zum weltweiten Einsatz für ... wie ernst es der Republik Türkei mit den Rechten für die ... Das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel im Tur Abdin wurde 397 gegründet

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 16.03.2010

5 Jahre ‚Zentralmoschee-Steuergeldgeschenke’ müssen überprüft werden!

 

OB Ude: Wie definiert sich ‚Diebstahl’?

 

Fünf Jahre lang hat die Stadt unter OB Ude (SPD) Religionsvereins-Fantasien mit städtischen Steuergeldern gefördert – und dabei hätte jede Steuerprüfung des türkischen Ditim-Vereins eine dafür unzureichende Bilanzen ergeben! Wer aber soll jetzt mögliche Pflichtverletzungen von städtischen „Steuergeld-Ausgeber“ prüfen?

 

Je nach Rechen- und Formulierungskunst scheint das Zentralmoschee-Engagement der rot-rosa-grünen ‚Stadtrats-Oberen’ dem Münchner Steuerzahlen zwischen ‚Null Euro’ bis ‚einige Hunderttausend Euro’ gekostet zu haben. Sind das jetzt nur „Rotgrüne Peanuts“, wenn man von der aktuelle Münchner Stadtverschuldung mit rund 3,3 Milliarden Euro hört?

Eine Summe, öffentlich offenbart anlässlich der Nockherberg-Kabarettvorführung von einem sichtbar gealterten OB-Ude-Double, das zum Schluss einer gespielten Steuergeld-Verschwendungsorgie von zwei starken „Pflegepersonal-Männern“ von weiteren Geldausgaben. Motto ‚Alles muss raus!’, mit Gewaltanwendung hinter die Bühne abtransportiert werden muss!

Welche Denke manche ‚rotgrün-rosa Stadträte’ in München offenbar haben, wenn sie die von Bürgern eingetriebenen Steuergelder ausgegeben, kann erahnt werden bei einem 30-Mio-Euro-Werbebudget für die Winter-Olympiabewerbung oder beispielsweise auch einer Mindersumme von unter 300.000 Euro. Letztere Summe wurde in einer aktuellen Oppositions-Anfrage für eine Münchner ‚Sauberkeitskampagne’ genannt, wo als Ergebnis „eine durchschnittliche Besucherzahl der Homepage von 10 pro Tag, von 4 ½ E-Mails pro Monat sowie 3 Anrufe pro Tag als Erfolg betrachtet“ wurde. Diese Daten nennt eine aktuelle Anfrage von ÖDP-FW-Bayern-Partei! 1)

 

Wie aber sollten Steuergelder – gerade bei einer so hohen Verschuldung mit weiteren prognostizierten Schulden – sinnvoll eingesetzt werden? In den „Allgemeinen Grundsätzen“ (§ 7 (1)) der ‚Verordnung über das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen der Gemeinden (…), kurz: Kommunalhaushaltsverordnung (KommHV)’ für den Einsatz von Steuergeldern heißt es u.a.: “Die Einnahmen und Ausgaben sind in Höhe der im Haushaltsjahr zu erwartenden oder voraussichtlich zu leistenden Beiträge zu veranschlagen; sie sind sorgfältig zu schätzen, soweit sie nicht errechenbar sind.“

 

Mit welchen wirklichen Überlegungen aber hat der rotrosagrüne Stadtrat unter OB Ude (SPD) die letzten fünf Jahre beim Einsatz von ‚städtischer Arbeitszeit und Steuergeldern’ Steuergelder für die Belange eines angeblich stadtviertelbezogenen türkisch-islamischen Religionsvereins (2005 mit nur 43 Mitgliedern!) ausgegeben?

Nach der ‚Bayern-Partei’ im Stadtrat, Stadtrat Thomas Hummel, haben nun auch die zwei CSU-Stadträte Dr. Reinhard Babor und Manuel Pretzl am 09.03.2010 offiziell richtige Fragen gestellt:

Der Moscheeprojekt-Unterstützer Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) soll die „seit 2005 angefallenen städtischen Kosten“ benennen. Konkret heißt es:

„ Der Dachverband DITIB der türkischen Moscheevereine hat das Vorhaben des örtlichen Vereins DITIM gestoppt, wie mehrfach in der Presse berichtet wurde. Der Oberbürgermeister Ude hat seit 2005 das Projekt einer Sendlinger Zentralmoschee gefördert, die Planungsbehörde stark mit der Erstellung des Bebauungsplanes beansprucht und so Planungs- und Personalkosten verursacht.

Daher fragen wir:

Welche Kosten sind für das Verfahren entstanden, insbesondere

1.            die geschätzten Personalkosten für die Moscheeplanung sowohl im Planungs- als auch im Kommunalreferat,

2.            die Zinsausfälle seit 2005 für den gestundeten Kaufpreis in mehrfacher Millionenhöhe für drei städtische Grundstücke.“

 

So gerechtfertigt diese Anfrage auch ist, was aber soll hiermit erreicht werden?

Eine Ude’sche Selbstanklage?

Eine ehrliche Ude’sche ‚Selbstanzeige’ und ein Vorschlag auf „Wiedergutmachung“? Vielleicht das ‚Ultimative Outing’ oder gar die Aufdeckung der Namen von „Hintergrund-Betreibern“ des Moscheeprojekts, im Bezirksausschuss bis hin ins Oberbürgermeister-Zimmer!

Auflistung aller städtischen Kosten seit 2004 – am Anfang ohne Öffentlichkeitsbeteiligung, dann durch einen Prozess gegen die rotrosagrünen Stadtoberen per Gerichtsurteil erzwungen, mit gesetzlich vorgeschriebener Öffentlichkeitsbeteiligung?

 

Oder soll die CSU-Anfrage nur listig der rotgrünrosa Stadtspitze und dem OB Ude (SPD) die Gelegenheit geben, dass sie in ihrer Antwort auf die Anfrage dann „offiziell Lügen“ abgeben durch ‚verwaschene’, bestrittene, ‚ausgelassene’ oder gar gefälschter Zahlen?

Dass sich jetzt nicht nur die ‚Bürger für Sendling’ mit spitzen Stiften an die dunkelrote ‚Abschluss-Bilanz’ machen werden, ist doch klar! Schließlich haben auch sie seit 2005 Abertausende von Arbeitsstunden abgeleistet im Widerstand gegen diese Großmannssuchtspläne von SPD (OB Ude) und GRÜNE (Joseph Monatzeder, alias „Hep“ Monatzeder), um diese absurden osmanischen Architektenplanungen am denkmalgeschützten Gotzinger Platz verfassungsgemäß zu stoppen!

 

Die ‚Bürger für Sendling’ überdenken dabei einen „ihnen hochgekommenen Vergleich“:

wie oft kommt es denn vor, dass geständige Diebe dem Gericht auf eine einfache Anfrage freiwillig und peinlich genau vorrechnen, was sie alles – summa summarum – in ihrer „Causa“ insgesamt an Schäden verursacht haben?

Beispielsweise, dass sie zur gestohlenen Geldsumme zusätzlich die realen Kosten der verursachten Einbruchsschäden ausrechnen, verursacht durch die anschließende Fahndung, die Schadens-Reparaturen, die Wiederbeschaffung aller gestohlenen Werte, die Arbeitszeiten und -kosten aller eingeschalteten Behörden samt Gerichtskosten … zusammen mit den aktuellen Kosten einer Wiedergutmachung allen Ärgers als auch der Kosten für die Vorbeugung etwaiger Wiederholungs-Fälle?

 

Natürlich gibt es in München aktuell keine „Ude-Moschee-Affaire“!

Noch nicht… noch nicht?

Die Regierung von Oberbayern als Aufsichtsbehörde der Stadt München sollte aber jetzt in dieser ‚Causa’ tätig werden, schließlich gab es zahlreiche Verdachts-Hinweise auf einen handfesten Skandal um ‚fortwährenden Missbrauch von Steuergeldern in mehreren Fällen’ als auch von städtischen behördlichen Strukturen allerorten in allen Medien. 2)

Wäre jetzt nicht ein Untersuchungsausschuss das „Mittel der Wahl“?

Welche ‚Prüfpflicht-Wahlmöglichkeiten’ hat eigentlich eine Aufsichtsbehörde? 3)

Oder wäre ein behördliches Nichtreagieren in dieser Causa dann nicht eine verfolgenswerte verfassungswidrige „Anstiftung der Bürger zur Demokratieflucht“?                                              (dg)

 

 

Informationen:

 

1) Gemeinsamer Antrag von ÖDP (Stadtrat Ruff), FW (Stadtrat Altmann), Bayernpartei (Stadtrat Hummel): „Darlegung aller Marketing-Kampagnen der Landeshauptstadt“ vom 10.03.2010 als „Beschlussvorlage des Stadtrats“

 

2) Mittel der Staatsaufsicht, beispielsweise beim Eintreiben der vorgestreckten Grunderwerbssteuer für DITIM, ca. 90.000 Euro: „Ersatzvornahme (Artikel 113 GO, Art. 99 LKrO), nämlich nach erfolgloser Fristsetzung anstelle und auf Kosten der Kommune eine Maßnahme selber zu verfügen und selbst zu vollziehen.

Auch: „Bestellung eines Beauftragten, wenn der geordnete Gang der Verwaltung ernstlich behindert ist (Artikel 114 GO, Art. 100 LKrO).

 

3) Definition von Regierung von Oberbayern (München)

Präsentation der Bezirksregierung mit einer Vorstellung der einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte - inklusive Bürgerhilfsstelle und Formularausdruck

http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/

 

4) Definition Diebstahl lt. § 242 StGB Diebstahl: „(1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Der Versuch ist strafbar.“

 

5) Gemeindeordnung (GO), Artikel 49 Ausschluss wegen persönlicher Beteiligung: (1) „Ein Mitglied kann an der Beratung und Abstimmung nicht teilnehmen, wenn der Beschluss ihm selbst, seinen Ehegatten, seinem Lebenspartner, einem Verwandten oder Verschwägerten bis zum dritten Grad oder einer von ihm kraft Gesetzes oder Vollmacht vertretenen natürlichen oder juristischen Person einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil bringen kann.“

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 25.02.2010

Wieviele Euro an Münchner Steuergeldern wurden für Moschee-Träume vergeudet?

 

OB Ude: Wer soll das bezahlen, wurde Geld veruntreut?

 

Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit ist jetzt gefragt! Nach dem ‚Aus’ für die türkisch-islamische Zentralmoschee kommen Fakten ans Tageslicht, die deutlich nach einem „Untersuchungsausschuss zum Engagement Münchner städtischer Verantwortlicher für private Vereinsmoscheeträume“ rufen!

 

Thomas Hummel, ehrenamtlicher Stadtrat Münchens für die ‚Bayern-Partei’, war am 23.02.2010 bereits mit seiner Anfrage an den OB Ude wohl am Schnellsten:

„Aufgrund der langen Vorgeschichte, der problematischen baurechtlichen Fragen und der – teilweise auch juristischen Auseinandersetzung – zwischen Bauherr, Anwohnern, Stadt und Freistaat werden die bisherigen Kosten auf bis zu 500.000 Euro veranschlagt. Unklar ist bisher, welche Ausgaben die Landeshauptstadt, die sich stets für den Bau eingesetzt hat, insgesamt tragen musste.“

 

Freundlich fragt dann der Stadtrat Hummel den „sehr geehrten Herrn Oberbürgermeister“:

„1.Welche Kosten wurden im Zusammenhang mit den Moschee-Planungen durch die Landeshauptstadt getragen?

2. Gibt es im Hinblick darauf Regress- oder sonstige Zahlungsansprüche gegen Dritte? Wenn ja, inwieweit wurden diese bereits geltend gemacht oder durchgesetzt bzw. in welcher Weise und in welchem Zeitraum soll das geschehen?“

 

Man stelle sich vor: auch bei der Moschee-Unterstützerpartei SPD hat am gleichen Tag Stadtrat Alexander Reissl (eingeteilt als SPD-Fraktionsvorsitzender, Sprecher des Bau-Ausschusses sowie stellvertretender Sprecher im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft) nicht nur sich gefragt, was eigentlich los sei in seinem zugeteilten Fachbereich.

Artig bittet (!) er in einer Anfrage die Stadtverwaltung München „um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Was geschieht nun mit dem Bebauungsplanverfahren?

  2. Welche vertraglichen Regelungen für die Rückabwicklung des Grundstücksgeschäftes sind vorgesehen?

  3. Auf welchem Weg bekommt die Landeshauptstadt München die vorgestreckten Grunderwerbssteuer zurückerstattet?“

 

Ja, da reiben sich die ‚Bürger für Sendling’ doch die Augen!

Hat denn Herr Reissl als SPDler überhaupt keine Ahnung gehabt, was da die ganzen Jahre so in der Münchner Stadtverwaltung unter OB Ude (SPD) so getrieben wurde?

Wo er doch tapfer immer wieder dem OB Ude zugestimmt hat, als Jahr für Jahr das Moscheethema in der Stadt mit vollem Engagement der Stadtverwaltung debattiert wurde?

Und kennt er nicht die Bayerische Gemeindeordnung (GO), auf die er verpflichtet ist? Wo genau drinnen steht, wie verantwortungsbewusst ein Gemeinde- und Stadtrat sein eigenes Fachgebiet (siehe oben) beherrschen muss? Und wie er auch mit anvertrauten Steuergeldern der Bürger amtseidtreulich umzugehen hat?

Oder sollte das alles, beispielsweise ab einer städtischen Verschuldungslage von über 2-3 Milliarden Euro den amtsverpflichteten Damen und Herren Räten ‚eh wurscht’ sein dürfen?

Oder hat Herr Alexander Reissl, der sich bei seiner SPD-Anfrage nur auf „Presseberichte zum geplanten Moscheebau am Gotzinger Platz“ bezieht, irgendwo das Wort „Regress“ aufgeschnappt? Vielleicht nachdem er in der ‚Süddeutschen Zeitung’ (23.02.2010, S. 41) beim Artikel „Aus für die Moschee am Gotzinger Platz“ gelesen hatte, was Mehmet Günet, der Baubeauftragte des türkisch-islamischen Dachverbandes Ditib (Köln) dazu gesagt hatte:

„Ditim, so Günet weiter, habe jedoch seit 2005 ‚kein plausibles Finanzkonzept’ vorgelegt.“

Und in der SZ steht weiter, der ‚Münchner Verein habe bisher nur 300.000 Euro gesammelt: „Das reicht nicht mal zum Kauf des Grundstücks.“

 

Die ‚Bürger für Sendling’ als Münchner Bürger und somit als wacher demokratischer Souverän fordern jetzt die Wahrheit:

·         Was wusste der OB Ude alles von der desolaten Lage des privaten Münchner Ditim-Religionsvereins?

·         Welche Gelder haben die Münchner Bürger wegen gestundeten Zinsen und Zinseszinsen der seit Jahren gestundeten Kaufsumme von angeblich 5,5 Millionen Euro verloren?

·         Welche Summe an Zinsen haben die Münchner bei der Ditim-Stundungssumme von über 90.000 Euro ans Finanzamt verloren?

·         Wieviel Euro hat die Stadt München der verlorene Gerichtsprozess in Wahrheit gekostet, wenn man die bis dato aufgelaufenen Personalkosten der Stadtverwaltung für alle damit verlorene Arbeitszeit mit einberechnet?

·         Was hat das bisherige Bebauungsplanverfahren dann der Stadt gekostet, setzt man auch alle Personalkosten der Verwaltung dafür mit an?

·         Wer trägt in der Verwaltung die Verantwortung? Wer kann für diese Finanzverluste in Regress genommen werden, nachdem das Ditim-Vereinsprojekt in dieser Größe nun offensichtlich ein für die Stadt und von der Stadt ungeprüftes finanziell irreales Unterfangen war – „seit 2005“?

 

Dass „Die LINKE“ am 24.02.2010 eine Anfrage an den OB Ude richtet mit dem Titel „Wer sagt die Wahrheit – der Oberbürgermeister oder das Direktorium“ ist nur ein weiteres Indiz dafür, dass in der Ude-Stadtspitze offenbar vieles im Argen ist!

 

Die ‚Bürger für Sendling’ fordern für das ‚Münchner Moschee-Chaos’ eine Untersuchung der kommunalen Aufsichtsbehörde ‚Regierung von Oberbayern’!

 

Das Ziel der Untersuchung: wer, wo, mit wem und mit welchen Folgen wurden welche Verfehlungen gegen die Bayerische Gemeindeordnung und die Bayerische Verfassung begangen?

 

Das klare Ziel: Suche nach den Schuldigen - und Ahndung ihrer Taten mit der Konsequenz ‚Regress bei allen Verantwortlichen’!                                                   (dg)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 25.02.2010

Einladung zur Informationsveranstaltung von BPE und CSI

 

TERMIN:  03.März 2010, 19:00

Ort:           Zunfthaus München, Thalkirchner Str. 76, Untersendling

 

„Wie tolerant ist der Islam?“

„Kompakte Informationen“ versprechen die Veranstalter BPE und CSI, die sich seit Jahren um das Thema ‚Keine Islamisierung Europas!“ (BPE) und um die Belange von Christen in muslimischen Ländern (CSI) oder jene von Ex-Muslimen bemühen.

 

Der katholische Theologe Wilfried Puhl-Schmidt referiert zu „Der Islam zwischen Friedfertigkeit, Intoleranz und Gewalt“, Thomas Gross (CSI) erläutert das Problem der angeblichen „Religionsfreiheit in islamischen Ländern“. Anschließend gibt es eine freie Diskussion.

Angesichts der immer größer werdenden Probleme islamischer Zuwanderer in unser Land, Verfolgungen von Christen in islamischen Ländern (beispielsweise Vertreibung zur Zeit aus dem Irak und Iran, Verfolgung und Pressionen gegen Kopten in Ägypten, Verfolgung in Malaysia, Indien) müssen wir uns die Frage stellen, in wie weit heute noch von uns „dumme Gutmenschen-Selbsttäuschung“ toleriert werden kann.

Wie sollen wir Europäer uns verhalten: wie bisher in ‚bedingungsfreier Toleranz’ – oder mit offensivem Handeln, beispielsweise durch Tourismusboykott, Bedingungsvorgaben bei Geschäften, Vergabe von Entwicklungshilfen u.a. mehr – und hierzulande mit klaren gesellschaftlichen, gesetzlichen Vorgaben und Forderungen.

 

Plakat als PDF:  BPE-CSI Einladung

 

Weitere Informationen zu den Organisationen:

www.buergerbewegung-pax-europa.de und www.csi-de.de

 

Werbung für Wilfried Puhl-Schmidt: ‚Islam & Gewalt’: Islamlobbyisten wie Aiman Mazyek betreiben Propaganda mit Hilfe kleinerer und größerer Flunkereien und geschickter Ablenkungsmanöver, die den Koran sowie dessen Verkünder im milden Lichte friedvoller Herzensfrömmigkeit erscheinen lassen sollen. Nun gehört das Täuschen Andersgläubiger (Taqiya 1|Taqiya 2 ) zum Wohle des Islam und seiner Ausbreitung bekanntermaßen zu den religiösen Pflichten eines jeden Mohammedaners. Insofern ist Herrn Mazyek kein Vorwurf zu machen: Er tut nur seine Pflicht. Unsere Pflicht als verantwortungsvolle Bürger einer offenen, freiheitlich-rechtsstaatlichen Gesellschaft wiederum ist es, die von Herrn Mazyek zur Beruhigung der deutschen Öffentlichkeit vorgebrachten Argumente auf ihren Tatsachengehalt hin zu überprüfen sowie generell eine Antwort auf die Frage zu finden, ob eine weitere Ausbreitung der Religion des “Propheten mit dem Schwert” (Macchiavelli) in unserer Gesellschaft wünschenswert ist.

Es ist dem katholischen Theologen und Menschenrechtsaktivisten Wilfried Puhl-Schmidt zu danken, dass er die Predigt des Herrn Mazyek in einem offenen Brief Punkt für Punkt einer kritischen Sichtung unterzieht und den Verfasser mit einem ganzen Bündel ungeklärter Fragen konfrontiert. Im Kern geht es, sagt Herr Mazyek, um die Notwendigkeit einer “muslimischen Selbstkritik” und die Korrektur “muslimischen Fehldenkens”, kurz, um “einzelne Muslime”, die auf einen “Jakobiner-Islam” zusteuerten, der mit dem wahren Islam nichts zu tun habe. Damit lenkt Herr Mazyek geschickt vom Hauptproblem ab, und das heißt Koran. Hier setzt die Kritik von Wilfried Puhl-Schmidt an. Das heilige Buch der Muslime enthält 67 Aufforderungen zur Gewalt gegen Nicht-Muslime (Falaki: Kampfbefehle Allahs im Koran. Warum Muslime gegen Ungläubige kämpfen müssen). Es ist zutiefst unredlich, so zu tun, als habe das nichts mit der Gewalt im Namen Allahs zu tun, wie sie inzwischen auch unsere Gesellschaft erreicht hat. Herr Mazyek will, dass wir uns für den Islam öffnen. Dabei ist noch nicht einmal die Frage geklärt, ob es überhaupt eine Vereinbarkeit unseres Grundgesetzes mit einer Politreligion gibt, die auf einer eigenen Staatsordnung beruht, ihrerseits die Religionsfreiheit ablehnt und darauf abzielt, die Rechtsordnung, der sie ihre freie Ausübung verdankt, zu beseitigen (Raddatz: Von Allah zum Terror, S. 295). Um eine solche Übereinstimmung herbeizuführen, betont der Göttinger Arabist Tilman Nagel, “müssten wesentliche Partien des Korans und der Prophetenüberlieferung für nicht mehr gültig erklärt werden; insbesondere den zahlreichen Koranstellen und Prophetenworten, die zur Gewaltanwendung gegen Andersgläubige auffordern … und den absoluten Geltungsanspruch des Islam verfechten, sowie den ebenfalls zahlreichen Belegen für die inferiore Stellung der Frau wäre ohne Wenn und Aber die ewige Geltung abzusprechen” (Nagel: Kann es säkularisierten Islam geben?, S. 19). Hier an einen Hauptvertreter des Islam in Deutschland die richtigen Fragen zu stellen, ist das Verdienst der vorliegenden Broschüre von Wilfried Puhl-Schmidt.

Wilfried Puhl-Schmidt: Islam und Gewalt. Offener Brief als Antwort auf eine “Predigt” des Generalsekretärs des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) Aiman Mazyek; Wertheim 2008 [Schriftenreihe der Bürgerbewegung Pax Europa]

 

Gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro zu beziehen von: Bürgerbewegung PAX EUROPA e.V.
Postfach 06, D- 75046 Gemmingen; pax_europa@web.de
fon 07267- 911940
fax 01212- 691194000

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 22.02.2010

Münchner türkisch-islamische Großmoschee-Pläne gescheitert?

 

OB Ude bedauert „Aus für türkische Großmoschee“!

Er bestätigt dabei „größte Anstrengungen“ der Stadt…

 

Der ‚Münchner Merkur’ meldet, dass aufgrund von Geldmangel das türkisch-islamische Großprojekt am Sendlinger Gotzinger Platz nicht verwirklicht werden soll.

Der Münchner OB Ude „bedauert das sehr“. Die ‚Bürger für Sendling’ bleiben skeptisch!

 

Der Vorsitzende des Münchner Moschee-Vereins Ditim, Recep Dereli, bestätigte dem ‚Münchner Merkur’, dass aufgrund von Geldmangel das Großprojekt der türkisch-islamischen Zentralmoschee am denkmalgeschützen Gotzinger Platz in Sendling nicht realisiert werden soll.

Das von OB Ude (SPD), den GRÜNEN (v.a. Bürgermeister Joseph Monatzeder), der Rosa Liste und der FDP favorisierte Zentralmoscheeprojekt hätte etwa 15 Mio. Euro kosten sollen. Seit 2005 hat das rot-rosa-grüne Rathausbündnis den islamischen Religionsverein ditim massiv politisch und finanziell unterstützt, obgleich Sendlinger Bürgerversammlungen und die Bürgervereinigung ‚Bürger für Sendling’ sich intensiv um den Schutz ihres denkmalgeschützten Gotzinger Platzes bemühten!

 

In einer ersten Stellungnahme stellen die ‚Bürger für Sendling’ fest, dass durch solche Ankündigungen schon des öfteren Verwirrung in der Bürgerschaft gestiftet worden sind. „Der rot-rosa-grünen Stadtspitze unter OB Ude werde man kein Vertrauen entgegenbringen!“ sagte Helga Schandl als Sprecherin der Initiative. Sie verwies darauf, dass es nach ihren Informationen seit vielen Jahren auch mit den amtlichen Verfahren tausende Bürgereingaben bei der Stadtverwaltung München gegen diese Zentralmoschee gegeben habe, die von der Stadt München arroganterweise einfach nicht beantwortet worden wären.

 

Auch sei schon einmal das Ende dieser irrealen Zentralmoschee-Pläne verkündet worden, um dann nach kurzer Zeit trickreich wieder neue Planungen hervorzuziehen!

Die ‚Bürger für Sendling’ erinnern daran, dass seit vielen Jahren der türkisch-islamische Ditim-Religionsverein den Kaufpreis von angeblich über 5 Millionen Euro nicht an die Stadt München entrichten konnte. Die Moscheebegehrer konnten auch nicht die Grunderwerbssteuer von etwa 90.000 Euro ordnungemäß an das Finanzamt zahlen. Die Bürger Münchens mussten als Kommune dafür bürgen und für sie den Betrag am Finanzamt vorstrecken!

 

Der OB Ude als Oberbürgermeister der Stadt sagt nun (Bericht des Münchner Merkur): „Die Stadt hat größte Anstrengungen unternommen, um die Voraussetzungen für den Bau zu schaffen.“

 

Die ‚Bürger Für Sendling’ fordern, dass die städtische Opposition oder auch die Regierung von Oberbayern als Aufsichtsbehörde jetzt aufklärt, wie viele Euro Steuermittel dieses eher irrwitzige Engagement des OB Ude und seiner ihn unterstützenden Stadtverordneten für einen nachweislich finanziell unvermögenden Religionsverein den Münchner Steuerzahler gekostet hat!

Außerdem fordern die ‚Bürger für Sendling’, dass die ursprüngliche Idee eines ‚Sendlinger Bürgerhauses’ für Alt und Jung, für Kinderkrippe, Jugend- und Seniorentreff endlich realisiert wird!


 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 27.11.2009

Dringend notwendig: Geschichtsunterricht für die „SPD-Gutmenschenfraktion“

 

Zum Erschauern: „Den Islam entdecken!“

 

Die Landeshauptstadt München und der sogenannte Muslimrat München e.V. boten im ‚Großen Rathaussaal’ mit mehreren Veranstaltungen „Islam entdecken“ den Münchner Bürgern an, die „Fähigkeiten und Talente“ von Muslimen zu entdecken…

 

Obgleich es „den Islam“ als monolithischen Block nicht gibt, gab sich die Polit-Gruppierung SPD-Grüne-RosaListe-FDP alle Mühe, neben der bekannten massiven ideellen und finanziellen Unterstützung der geplanten türkisch-sunnitischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee am Gotzinger Platz (Sendling) die Münchner Bevölkerung über Islam-Initiativen in München aufzuklären.

Denn wer von den Münchnern weiß schon Gutes und Genaueres dazu: beispielsweise von den Vorzügen eines sogenannten „Projekt eines Islamischen Museums in München“ im Rahmen des „Zentrum des Islam in Europa - München (ZIEM)“.

Oder über das Wirken des „Muslimrat München e.V.“ in städtischen Gremien.

Oder gar über Inhalte einer Münchner Weiterbildungsmaßnahme namens „München-Kompetenz für Imame und muslimische Seelsorger(innen)“ neben dem inzwischen eingeführten islamischen Religionsunterricht an Münchner Schulen …

 

Dass Frau Dr. Margret Spohn auf der städtischen Planstelle ‚Stelle für interkulturelle Arbeit’ nach ihrer Istanbuler Zeit die Türken mag, ist möglicherweise verständlich; auch hat der Referent Dr. Stefan Wimmer zweifelsfrei eine sehr persönliche ‚Nahost-Biografie’ vorzuweisen, so dass das engagierte und eindeutige Parteiergreifen für islamische Positionen nachvollziehbar ist. Dass ein Imam (Sigidullah Fadai) von den Vorzügen seiner Religion überzeugt ist, besonders wenn er zwischen legeren Ungläubigen agiert, darf man doch vermuten.

 

Dass aber die in den städtischen Islam-Veranstaltungen positiv werbenden Darstellungen vom positiven Islam, einer ‚friedlichen Koexistenz des Islam in Europa’ mit den Ungläubigen sich im Licht aktueller Informationen gar höchst merkwürdig ausnehmen, sollte zumindest einigen noch halbwegs ansprechbaren SPD- /FDP-Stadträten und Parteifunktionären zu denken geben!

 

Wann aber darf oder muss man fortwährend vorgetragene Irrtümer als Lügen bezeichnen?

Am 26.11.2009 meldete die Nachrichtenagentur ZENIT (Rom, Vatikanstaat), dass sich der Erzbischof von Sarajewo/Bosnien, Kardinal Vinko Puljic, beklagte, dass die Katholiken in Bosnien-Herzogowina durch „die politische Radikalisierung (…) unter den muslimischen Bosniern“ leiden. „Ungefähr 220.000 Katholiken sollten eigentlich zurückkehren, aber sie werden daran gehindert…“ Chancengleichheit für Katholiken gäbe es im ganzen Land nicht, ob gegenüber den Behörden oder bei der Jobsuche.

Nach den Ausführungen des Kardinals gäbe es heute erhebliche Schwierigkeiten, in der Umgebung von Sarajewo eine Kirche bauen zu wollen. ZENIT meldete, dass Kardinal Puljic zufolge zur gleichen Zeit viel Geld reicher arabischer Ölländer in den Bau von Moscheen und islamischen Zentren fließe: „Und das verursacht einen Mentalitätswandel, gegen das Christentum gerichtet“ beklagt der Kardinal und Erzbischof von Sarajewo. Er berichtete auch, dass ein Buch, das gegen Jesus Christus hetze, mit einer Auflage von 100.000 Kopien gratis unter der muslimischen Bevölkerung verteilt worden sei. „Als ich mich bei einer islamischen Autorität beschwert habe, dass dies nicht das Zusammenleben erleichtere, sagte der, ist solle es einfach ignorieren und das war es dann.“

 

Offenbar resignierend berichtet der Kardinal (Originaltext aus ZENIT): „Als Ende Oktober der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu in Sarajewo über das Ziel der türkischen Politik sprach, das Osmanische Reich des 16.Jahrhunderts wieder auf dem Balkan zu errichten, habe weder in Europa noch in Amerika jemand laut protestiert.“

Warum sieht niemand, wie Katholiken in Sarajewo oder in der Türkei leben?“, lautet die Klage des Kardinals Puljic.

 

Wo bleibt Europa?

Für alle unwissenden SPD-GRÜNE-ROSA-FDP-Gutmenschen weisen die ‚Bürger für Sendling’ nun kurz auf die Geschichte des Osmanischen Reiches im 16. Jahrhundert hin: Eroberungspolitik der Türkei unter Sultan Süleymann I., Aufstieg zur ‚Weltmacht Türkei’!

Mit Kriegszügen nach Europa mit Eroberung der Gebiete des heutigen Serbien mit Belgrad, Eroberung des südlichen und mittleren Ungarn, von Siebenbürgen, von Rhodos, Dalmatien; schließlich die Belagerung von Wien und Unterwerfung von Österreich mit Tributpflicht. Eroberung des Ostens Kleinasiens, die Angliederung von Mesopotamien, von Aserbeidschan, des Jemen…

 

Im Hinblick auf den Moscheebau in christlich geprägten Ländern sagt Kardinal Vinko Puljic geradezu flehentlich: „Man muss sich der Gegenseitigkeit vergewissern, nicht gegen jemanden gerichtet, sondern im positiven Sinn zum Vorteil aller.“

Aber allein in Deutschland betreibt „der Islam“ inzwischen Abertausende von Moscheen, aktuell geplant sind repräsentative Moscheebauten und Islamzentren!

Wir schreiben das Jahr 2009: es herrschen in München die ‚Moscheeförderer-Fraktionen’ der SPD-GRÜNE-ROSA LISTE- FDP. Und die ‚Bürger für Sendling“ wehren sich seit 5 Jahren in ihrem historischen Stadtviertel gegen die städtische Implementierungswillkür einer türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee am denkmalgeschützten Gotzinger Platz - direkt gegenüber der katholischen Kirche St. Korbinian. (dg)


 

Informationen:

1. Osmanisches Reich – Wikipedia Das osmanische Reich ging aus den Resten des Sultanats der Rum-Seldschuken hervor und war mehrere Jahrhunderte lang die entscheidende Macht in Kleinasien, ...
de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich - Im Cache - Ähnlich

2. ZENIT http://www.zenit.org/article-19184?l=german


 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 27.10.2009

Autosuggesitionen: ‚Zensur anderer findet offiziell nicht statt’?

 

Im Münchner Rathaus: Getürkte Türkengeschichten?

 

Vor bestimmten Anlässen offiziell „Informationsveranstaltungen“ durchzuführen, um anschließend bei den Bürgern für ungeliebte Maßnahmen „den Boden zu bereiten“, lässt Sendlinger wach werden: der ‚Schwelbrand’ Münchner Ditim-Ditib-Zentralmoschee könnte bald auflodern!

 

Sendlinger Bürger ahnen: die rotgrüne Stadtspitze scheint den nächsten Schachzug im ‚Ditib-Ditim-Zentralmoschee-Konflikt“ mit den Bürgern vorzubereiten! Denn es gibt wieder offizielle sogenannte „Informationsveranstaltungen“ in München zu Themen, die sich um die ‚Akzeptanz des Islam und seine Wesensart’ in unserer demokratischen Gesellschaft drehen.

BfS-Sprecherin Helga Schandl war bei einer Veranstaltung ‚Islam entdecken’ im Münchner Rathaus anwesend und war verblüfft, mit welcher dirigistischen Weise erwachsene Münchner Bürger hinsichtlich ihrer ‚freien Meinungsäußerung’ von städtischen Angestellten behandelt wurden.

Ihre Kritik teilte sie ‚auf münchnerisch’ der Leiterin Dr. Margret Spohn (besetzt die städtische Planstelle für ‚interkulturelle Arbeit’) kurz und bündig mit: „Dass Wortmeldungen nur schriftlich vorgelegt werden müssen, um dann ausgesucht zu werden - so etwas habe ich in meiner Volksschulzeit nach dem Krieg erlebt!“

 

Aufgrund dieses Erlebnisses scheint die

 

Kommunale Bürgerversammlung Sendling,
Donnerstag, 29.10.2009, 19:00 Uhr
Dreifachturnhalle Gaißacherstraße 8
(U3-Haltestelle Brudermühlstraße)
(schräg gegenüber der Ditim-Moschee)

 

doch sehr interessant zu werden: Grüne, SPD haben dazu keine Tagesordnung mit Anträgen veröffentlicht… nur: angekündigt sind „aktuelle Themen“!

 

In München hat sich übrigens eine Gruppierung von Bürgern gegründet mit dem Namen ‚Politically Incorrect’, die immer wieder mit Aktionen und Veröffentlichungen „politisch korrekt grundgesetzkonform“, aber offen-ungeniert ihre Meinung zur Islamisierung Europas kundtut.

Ihr Bericht über die Münchner Veranstaltung mit Bildern wurde im Internet (P.I.) veröffentlicht,

eine E-Mail teilte den ‚Bürger für Sendling’ ihre Wahrnehmungen und Empfindungen mit:

 

Die ‚Zensurmaßnahmen’ in Bezug auf den Islam werden immer skurriler: bei einer "Islam entdecken"-Veranstaltung im Münchner Rathaus durften aus dem Publikum keine Fragen gestellt, sondern nur schriftlich eingereicht werden. Nach einer Vorauswahl wurden dann die "bequemen" Fragen beantwortet - sehr vieles fiel unter den Tisch.

Im Vortrag der Referentin Dr. Margret Spohn von der "Städtischen Stelle für interkulturelle Arbeit" wurde das historische Bild des Osmanischen Reiches und seiner über die Jahrhunderte fortdauernden Aggression gegen Europa so dermaßen schönfärbend frisiert, dass es mit der geschichtlichen Wahrheit kaum noch etwas zu tun hatte.

Hier handelt es sich ganz offensichtlich um eine Strategie der rot-grünen Stadtregierung, ein positives historisches Türken-Image in der Bevölkerung aufzubauen, um dem geplanten Bau der Großmoschee in Sendling Vorschub zu leisten. Wenn die freie Rede und die freie Meinungsäußerung zugunsten von Zensur und Unterdrückung geopfert werden, befinden wir uns nicht mehr in demokratischen Verhältnissen, sondern bereits in der Vorstufe zu einer "DDR reloaded".

 

http://www.pi-news.net/2009/10/zensur-pur-im-muenchner-rathaus/

 

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 26.10.2009

Der Sendlinger Bezirksausschuss lädt zum Donnerstag, den 29.10.2009, 19:00 Uhr ein.

 

Sendlinger Wundertüte: Bürgerversammlung !“:

 

Einmal im Jahr muss die Stadt München laut Gemeindeordnung eine Bürgerversammlung abhalten. Ohne eine Tagesordnung – aber mit Optionen: Überraschung!!!

 

Die Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger liest sich ‚soooo liiiiieb’: „Bei der Bürgerversammlung für Ihren Stadtbezirk haben Sie die Gelegenheit, sich zu aktuellen Entwicklungen und Themen im Stadtbezirk zu informieren, sich zu Wort zu melden, Anträge zu stellen und abzustimmen.“

 

Die ‚Bürger für Sendling’ haben nun leidvolle Erfahrung mit merkwürdigen Sendlinger Bürgerversammlungen, wo ein Herr Ude – zur Zeit noch amtierender Oberbürgermeister in München – stundenlang den immer zorniger werdenden Sendlinger Bürgern sein Zentralmoschee-Thema mit Mikrophongewalt in ihre Ohren drückte.

Die ‚Bürger für Sendling’ empfanden das Verhalten des Bürgers Christian Ude damals als so anmaßend, überheblich und despektierlich gegenüber dem „Bürger als Souverän“, so dass es in den letzten Jahren immer wieder zu wütenden Protesten kam.

Aktuell allerdings herrscht „offizielles Schweigen“ zum Thema Zentralmoschee – doch misstrauisch ist festzustellen, dass die rotgrünen Stadtoberen aktuell wieder „Islamverständnistreffen für Gutmenschen und andere, die es werden könnten“ organisieren.

Quasi eine ‚Heerschauabhaltung’ für den kommenden Konflikt als „Ergebnis des städtischen Verständnisses zu ablehnenden Eingaben von Bürgern gegenüber städtischen Zentralmoscheeplänen… trotz grandios überbordender städtischer Schulden!!!“

 

So heißt es nun völlig unauffällig:

Versammlungsablauf:

  • Information über aktuelle Themen aus dem Stadtbezirk
    Bürgermeisterin Christine Strobl 
    Bezirksausschuss-Vorsitzender Günter S. Pelkowski

  • Sicherheitsbericht der Polizei

  • Bürgerinnen und Bürger haben das Wort

  • Abstimmung über eingebrachte Anträge“

 

Welche Anträge? Welche aktuellen Themen? Gilt es hier ein Geheimnis zu tarnen, zu hüten, zu offenbaren…. Hoppsala, Überraschung!

 

Mögliche Varianten:

  • Ude kommt inkognito vorbei, sollte er eine Mehrheit für sich glauben, outet er sich!

  • Strobl outet sich, dass sie zwar ‚keine Ahnung’ habe, aber dafür für Sendling die ‚Baugenehmigung für die Zentralmoschee’ mitgebracht habe … mit besten Grüßen vom Ude…

 

Kurzum:

„Bürgerversammlung für Sendling!“
Donnerstag, 29.10.2009, 19:00 Uhr
Dreifachturnhalle an der Gaißacher Straße 8
(schräg gegenüber der bestehenden Moschee)

 

ACHTUNG:
Sendlinger Bürger
wegen Stimmrechts müssen alle ihren Personalausweis mitbringen!

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, 20.06.2009

Deutsche Bischofskonferenz gegen osmanische „Konfrontations-Moschee Sendling“

 

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch erlaubt klar Kritik!

 

Klar in der Sache, milde im Ausdruck!“ Zwar diplomatisch verklausuliert, aber in der Botschaft mit klarer Ansage: die deutschen Bischöfe verurteilen die Planungen der Ditib/Ditim-türkisch-islamischen Zentralmoschee am Gotzinger Platz in Sendling!

 

Es sind nur fünfeinhalb (5,5) Seiten einer dünnen DIN-A5-Broschüre zum „Moscheebau in Deutschland“ mit einem sehr ausgewogen formulierten Text. Plötzlich steht konkret da: „Insbesondere bei Großprojekten sind mögliche Auswirkungen auf die Anwohner sowie die städtebaulichen und sozialgeographischen Entwicklungsperspektiven in die Planungen einzubeziehen. Die Herausbildung einseitiger Bevölkerungsstrukturen sollte vermieden werden. Die Moschee sollte sich in die vorhandene Umgebung einfügen und gewachsene Baustrukturen (z.B. Denkmäler und städtebauliche Ensembles) nicht beeinträchtigen.“

 

Das ist – wenn man die klerikal-höfliche Diplomatensprache deutscher Bischöfe in die Alltagssprache „übersetzt – eine klare Absage der katholischen Bischöfe an die Pläne der türkischen Religionsvereine Ditib, Ditim, der SPD, GRÜNEN und der Rosa Liste, in München am Gotzinger Platz eine osmanisch-türkisch-islamische Zentralmoschee zu bauen mit Minaretten, Kuppel, Koranschule… In einem denkmalgeschützten Bauten-Ensemble mit katholischer Kirche, dreier öffentlicher Schulen, altmünchner Bürgerhäuser!

Abertausende von Sendlinger Bürgern haben auf gemeindlichen Bürgerversammlung Jahr um Jahr dem OB Ude (SPD) ins Gesicht geschrieen: Nein! Nein! Nein! Und haben dort – je nach Ort, Tag und eigener Gefühlslage – für sich empfunden: Abweisung, Arroganz, Blasiertheit, Abwehr, Überheblichkeit, Selbstherrlichkeit, Amüsiertheit, Verachtung…

 

Hat aber die katholische Amtskirche nichts gelernt in den letzten 100 Jahren „teutscher Geschichte“, im Umgang mit säkularen Menschen, die zeitweise (be)herrschende Figuren der jeweiligen Gesellschaft waren?

Reicht ein solcher Text jetzt in München bei dem so genannten ‚Bebauungsplanverfahren’ der Stadt, wenn die deutschen Bischöfe schriftlich mahnen: „Im Hinblick auf Auseinandersetzungen, die oft um die Höhe des Minaretts geführt werden, ist daran zu erinnern, dass religiöse Bauten in einer religiös pluralisierenden Gesellschaften nicht zum Ausdruck von Machtansprüchen, Rivalität oder eines aggressiven Gegeneinanders missbraucht werden dürfen…“

 

Glaubt Erzbischof Dr. Zollitsch ernsthaft, dass beispielsweise sich als „Rote“ oder „Grüne“ bekennende Atheisten oder Mitglieder der ‚Schwullesbischen Rosa Liste“, deren Münchner Parteivorsitzender StR Thomas Niederbühl ein katholischer Ex-Priesteranwärter ist, sich davon beeindrucken lassen?

Die Grünen, vor allem das „grüne“ BA-6-Mitglied Leo Brux, einst von Ditim für die Öffentlichkeitsarbeit benannt, dann auch der Münchner „grüne“ Fraktionsvorsitzende Benker treten seit Jahren vehement-offensiv wie auch OB Ude (SPD) für die Ditib-Ditim-islamische Zentralmoschee ein. Obgleich öffentlich bekannt ist, dass der die Moschee fordernde Münchner Ditim-Religionsverein extrem überschuldet ist!

Bei einer Firma hätten die Verantwortlichen längst ein Strafverfahren wegen Konkursverschleppung am Hals!

Was soll’s dann, wenn die deutschen Bischöfe milde die „Befürchtungen“ darlegen, die sich ergeben aus der „Vermutung, dass ein Moscheebau sich der Einflussnahme aus den islamischen Herkunftsländern verdankt und solche Einflüsse festigen soll. Solchen Bedenken sollten die Moscheegemeinden begegnen, indem sie offen Aufschluss geben über die Finanzierung ihres Vorhabens, über Trägerstrukturen und Verantwortlichkeiten…“

Hier pfeifen es die letzten Sendlinger Spatzen von den Dächern (selbst die Süddeutsche Zeitung hatte darüber berichtet), dass OB Ude und der türkische Staatschef Erdogan sich längstens beim Treffen in München über Gemeinsamkeiten am Gotzinger Platz ausgetauscht haben…

 

Am 19.06.2009 haben die österreichischen Bischöfe eine Anweisung des Papstes Benedikt XVI. aufgegriffen, dass die Kirche „im besten Sinn dieses Wortes wieder stärker missionarisch werden“ soll. Sie erhoben eine „heute brennend aktuelle Aufforderung an die Christen: ‚Versteckt Eueren Glauben nicht! Bleibt nicht am Rand des Weges in die gemeinsame Zukunft stehen! Geht mit, denkt mit, redet mit, arbeitet mit, sucht Allianzen mit allen Menschen guten Willens! (…)“

Der Appell der österreichischen Bischöfe schließt mit ‚Sieben Bitten’, die aber eindeutige Anweisungen sind - wie Befehle! Dann lautet der vierte Befehl: „Christliche Zeichen setzen!“


 

Informationen:

  1. Moscheebau in Deutschland“, Eine Orientierungshilfe; Hrsg. Die deutschen Bischöfe, Nr. 88, erhältlich: Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Kaiserstraße 161, 53113 Bonn; Postanschrift: Postfach 2962, 53019 Bonn; Tel. 0228-1030; E-Mail: broschueren@dbk.de; Internet: http://www.dbk.de;

  2. Österreichische Bischöfe: Aufruf zu Glaubenszeugnis und gesellschaftlichem Einsatz (Vollversammlung in Mariazell; Appell und 7 Bitten vom „Mitteleuropäischen Katholikentag 2004), ZENIT v. 19.6.2009, veröffentlicht unter : www.ZENIT.org;



 

Letzter TERMIN für Einspruch gegen Moschee: 22.06.2009 in der ‚städtischen Dienstzeit’!


 

Ihr Vorgehen, sofort – jetzt – noch heute:

  1. Ihren Briefbogen ‚laden’, d.h. Ihren Absender, Datum

  2. An Adresse:


 

Landeshauptstadt München,

Referat für Stadtplanung und Bauordnung

Blumenstraße 28b,

80331 München

                                                                                                                   Telefon (089) 233 22939

Telefax (089) 233 24213                DATUM: 22.06.2009                  LETZTER TERMIN


 

  1. Ihren Einwand / Protest


 

Betr.: Widerspruch gegen Bebauungsplan 2004, Gotzinger Platz / Thalkirchnerstraße

Wegen geplanten Türkisch-islamischen Kulturzentrum


 

Hiermit erhebe ich Einspruch gegen o.a. Projekt mit folgender Begründung:

  1. wegen Nichtbeachtung des Denkmalschutzgesetzes des Ensembles am Gotzinger Platz………….

  2. wegen…………..


 

 

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, 02.06.2009

Die Volksvertreter: „Ist der Ruf auch ruiniert…“

 

Europawahl, 07.Juni: „Bürger für Sendling“ - geht wählen!

 

Unfähige Politiker abwählen, bessere Politiker bestimmen…
Bürger für Sendling: jede Chance muss genutzt werden! Gehen Sie bitte am Sonntag ins Wahllokal – geben Sie Ihre Stimme jenen Kandidaten, jener Partei, die das abendländische EUROPA will !

 

Der ‚Münchner Merkur“ stellte die Kandidaten vor, mit „erhellenden“ Aussagen (1):

 

Bernd Posselt (CSU):

Seit 1994 als Abgeordneter im EU-Parlament, sagt: „Europa ist mein Lebensthema!“ Ist Vorsitzender der ‚Paneuropa-Union’, Sprecher der Sudetendeutschen, gilt in Straßburg und Brüssel als Osteuropa-Experte. Er möchte Kroatien in Europa sehen, die Türkei dagegen ist nach Posselt „kein europäisches Land.“

Die ‚Bürger für Sendling’ meinen, Summa eindeutig: „Ja“ für Posselt!

 

Wolfgang Kreissl-Dörfler (SPD):

Seit 1994 im EU-Parlament, diplomierter Sozialpädagoge, Landwirt. Einst Entwicklungshelfer in Lateinamerika und Afrika, sagt: „Mit halber Seele bin ich Brasilianer.“ MM: „In der Frage des EU-Beitritts der Türkei hält es der Kandidat mit der aktuellen Beschluss-Lage: Verhandlungen weiterführen – nicht mehr und nicht weniger. Zunächst fühlte sich Kreissl-Döfler bei den GRÜNEN gut untergebracht – bis ihn ihre Sozialpolitik nicht mehr überzeugte. Die SPD ermöglichte dem Ruhelosen die Blitzkarriere ins EU-Parlament…“

Die ‚Bürger für Sendling’ bedauern, parteipolitisch leider klar: „SPD - nein!“

 

Gerald Häfner (GRÜNE/Bündnis 90)

Er hat die GRÜNEN mitbegründet, das war damals gut. Er sagt: „Ich will erreichen, dass Europa bürgernäher wird“, das ist der Wunsch aller Demokraten. Er gründete „Mehr Demokratie e.V.“, weil er merkt, dass die GRÜNEN ihre Mitbürger immer „distanzierter“ behandeln. Die GRÜNEN sind klare Gegner, bekämpfen die ‚Bürger für Sendling’! Der Verein ‚Mehr Demokratie e.V.’ verweigert sich den Bitten der ‚Bürger für Sendling’.

Schade um Gerald Häfner.

Die ‚Bürger für Sendling’ sagen zu Gerald Häfner: „GRÜNE nicht wählbar!“

 

Nadja Hirsch (FDP)

Diplom-Psychologin, 30 Jahre jung, Münchner Stadträtin. Stimmte mit der FDP mehrmals für die Münchner Zentral-Moschee, laut Münchner Merkur „Und die Türkei? ,Die kann ein Mitgliedstaat der EU werden, wenn sie die Kopenhagener Kriterien einhält’(2), sagt Hirsch. Aber: ‚In den nächsten zehn Jahren ist das wohl nicht so.’“

Ein typisches Politiker-Gerede. Die ‚Bürger für Sendling’ halten das Verhalten der FDP in München wegen ihrer Zustimmung zur türkisch-islamischen Zentralmoschee am Gotzinger Platz, das Verhalten als auch die Aussagen von Frau Hirsch für nicht akzeptabel. Leider.

Die ‚Bürger für Sendling’ meinen: Frau Nadja Hirsch und FDP nicht wählbar!

 

ÖDP, Freie Wähler …

Da meinen die ,Bürger für Sendling’: keine Chance für über 5 Prozent, deswegen unser Appell an ‚ÖDP- und Freie-Wähler-Sympathisanten’: in den bekannten ‚Saueren Apfel beißen’, dann ‚die Zähne zusammen’ und in der Wahlkabine dann doch CSU wählen!

 

Sendlinger Hinweis und Bitte

Bei den ‚Bürger für Sendling’ sind Mitglieder aus allen Parteien, doch diese und wir wollen keine Stimme an „ihre“ ungeliebten, ehemaligen oder auch chancenlosen Parteien vergeben.

Wir lehnen ein wertebeliebiges Multikulti-Mischmasch-Europa ab.

Wir wollen nicht geschichtslos, profillos, gesichtslos - damit wertlos sein!

Es geht um unser abendländisch geprägtes, aufgeklärtes, wertebewusstes Europa im Geist der Aufklärung und unseres Philosophen Kant!


 

Liebe Mitbürger – geht bitte wählen, wählt unser Europa!

Es geht um jede einzelne Stimme – die Ihre !

 


 

Information:

(1) Münchner Merkur vom 02.06.2009, S.34: „Die Münchner wollen nach Brüssel“

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Kopenhagener_Kriterien

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 27.05.2009

Die Kontroverse OB-Ude mit Ditim-Türken um die Münchner Zentralmoschee ist möglicherweise nur eine raffinierte Ablenkung der Münchner Bürger und deutschen Bevölkerung von der offiziellen, letzten Einspruchsfrist gegen die Münchner Zentral-Moschee!“

 

Täuschen OB Ude und der islamische Religionsverein Ditim gemeinsam
die Münchner Bürger und die deutsche Bevölkerung?

 

Während der Münchner OB Ude gegen und mit den Ditim-Türken ein öffentliches, politisches Verwirrspiel inszenieren, läuft zeitgleich und vergleichsweise öffentlich unbemerkt „heimtückisch-heimlich“ die gesetzliche Auslegungs- und Einspruchsfrist für das Bebauungsplanverfahren der türkisch-islamischen Ditib/Ditim-Zentral-Moschee am Gotzinger Platz ab!

 

Tatsache ist,

dass die offizielle und öffentliche Einspruchsfrist gegen das Ditib/Dítim-Moscheebau Vorhaben am Gotzinger Platz/ Sendling vom 20.05.2009 bis zum 22.06.2009 läuft.

Ein Hinweis darauf wurde am 14.05.2009 im Münchner Merkur und Süddeutsche Zeitung nur mit kleinen amtlichen Anzeigen (Schriftgröße nur 8 Punkt) veröffentlicht.

 

Tatsache ist,

dass der erste Tag der Auslegungsfrist, 20.05. ein Mittwoch war, der Tag danach ein Feiertag - Christi Himmelfahrt – und somit viele Bürger den ‚Auslegungstag Freitag’ als sogenannten ‚Brückentag’ als Urlaubstag nutzten und somit abwesend waren.

 

Tatsache ist,

dass in Bayern die Pfingstferien vom 02.06.-13.06. sind und somit viele Sendlinger und Münchner Familien sich dann nicht in München, sondern in längst gebuchten Urlaubsorten befinden. Sie dürften die Tage zuvor - neben der Berufsarbeit – in ihrer Freizeit dann mit Urlaubsvorbereitungen befasst sein. Damit dürften sie auch nicht genügend Zeit haben, umfängliche, in jahrelanger Arbeit zusammengestellte komplizierte städtische Moschee-Unterlagen zu überprüfen und eine ausreichend überzeugende Gegendarstellung zu erarbeiten…

 

Tatsache ist,

dass die Stadtverwaltung München (über 1,3 Millionen Einwohner) in nur einer einzigen Amts-Auslegungsstelle (!) in nur einer einzigen (!) Darstellung diese Bebauungsplan-Unterlagen mit etwa 170 (Hundertundsiebzig) eng beschriebenen DIN A 4-Blättern (hinter Glas fixiert) ihren Bürgern zur Ansicht anbieten!

Damit will die die Stadtverwaltung gegenüber allen Bürgern, die keinen Computer haben, die gesetzlich und gerichtlich vorgeschriebene Informationspflicht erfüllen, dass sich die Bürger mit den städtischen Aussagen und Behauptungen auseinandersetzen können…

 

Tatsache ist,

dass Aberhunderte von Bürger, die auf Aufforderung der Stadtverwaltung München im vorgezogenen Verfahren offiziell Einsprüche abgegeben hatten, überhaupt keine (!) Bestätigung oder Antwort auf ihre Eingaben erhalten haben…

 

Tatsache ist,

dass die Münchner Stadtverwaltung in mehreren Fällen den Datenschutz von Bürgern, die sich gegen das Projekt stellen, grob fahrlässig verletzt hat!

 

Tatsache ist,

dass die „Bürger für Sendling“ die politische demokratische Kultur nach dem deutschen Grundgesetz, der Bayerischen Verfassung, den sozialen Stadtfrieden, zahlreiche Gesetze und Verordnungen als verletzt, gebeugt, gebrochen und mit Vorsatz missbraucht sehen!

 

Es ist unsere Meinung,

dass das Verhalten des OB Ude und aller mit diesem Projekt befassten Verwaltungsbeamten sowie weiterer Personen in München nach vorsätzlich begangenen Verstößen und Vergehen gegen ihre Dienstpflichten untersucht werden muss. Bei Fehlverhalten ist ohne Ansehen der Person unverzüglich Anklage zu erheben!

 

Es ist unsere Meinung,

dass die türkischen Bürger, die mit den Religionsvereinen Ditib/Ditim dieses geplante Bauvorhaben der türkisch-islamischen Zentralmoschee gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung betreiben, sich mit ihrem Verhalten außerhalb der Bürgerschaft Münchens gestellt haben!


 

Appell an alle Demokraten in München, Bayern und Deutschland:

  • Erheben Sie schriftlichen Einspruch bei der Landeshauptstadt München gegen diese Ditib/Ditim-Planung der türkisch-islamischen Zentralmoschee am denkmalgeschützten Gotzinger Platz in München-Sendling!

  • Bitte melden Sie sich bei uns zum Widerstand: jeder Ehrliche ist willkommen, jeder Beitrag, mag er Ihnen auch noch so gering erscheinen, hilft!

  • Wir schützen Ihren Namen, Ihre Adresse und alle Kontakte!

  • Hilfreich ist Ihre materielle und finanzielle Unterstützung!

  • Wir bilden jetzt „Projektgruppen“ und bitten um Ihre Mitarbeit in Ihrem jeweiligen Berufs- und Fachbereich, vor allem

    • Verwaltungs- und Baurecht (Rechtsanwälte, Denkmalschützer u.ä.)

    • Verfassungsrecht

    • Strafrecht.

 

Für München, für Bayern und Europa!

 

  1. Adresse für den Einspruch:

    An das Referat für Stadtplanung und Bauordnung
    - Hauptabteilung II - Stadtplanung
    Blumenstraße 28b
    80331 München
     

  2. Internet:
    http://www.muenchen.de/Rathaus/plan/beratuservice/auslegung/2/310128/bpl_2004.html

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 23.04.2009

Münchner SPD, GRÜNE, Rosa Liste, FDP, ÖDP, die LINKE, Freie Wähler

 

Türkisch-islamische-ditim-Moschee: Allianz der Ja-Sager!

 

Der Beschluss des Planungsausschusses vom 01.April 2009 zugunsten der geplanten türkisch-islamische Zentralmoschee am denkmalgeschützten Gotzinger Platz wurde jetzt durch die Stadträte der „Münchner Regenbogen-Allianz“ unter OB Ude (SPD) „genehmigt“.

Gegen die Zentralmoscheepläne am Gotzinger Platz stimmten: die CSU (23 Sitze) und die Bayernpartei (1 Sitz). Mit ihrem Beschluss für das Begehren des türkisch-islamischen ditib (ditim) Religionsvereins haben sich die herrschenden Ratshausparteien gegen die Empfindungen / gegen ablehnenden Abstimmungen der Mehrheit der Münchner Bürgerinnen und Bürger bei Bürgerversammlungen des Ortsteils Sendling gestellt.

 

Sie haben ‚Wind gesät’: Verantwortliche Münchner politische Stadtfunktionäre

Nachfolgend diejenigen Personen, die mit ihrer Zustimmung zur Moschee für die kommende Gesellschaftsentwicklung in München und in Sendling in allen Bezügen / Kontext zur geplanten ditib/ditim türkisch-islamischen Zentralmoschee verantwortlich sind:

 

1. Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) für München

2. Günter S. Pelkowski (SPD), BA-Vorsitzender BA 6, Sendling

     Stellvertr. RA Dill (SPD), GRÜNE, FDP (Untergruppierung Bezirksausschuss 6)

 

Münchner Stadträte SPD (33 Sitze)

Reissl, Alexander       Fraktionsvorsitzender

Kaplan, Hans-Dieter  Stellvertreter

Schmid, Helmut          Stellvertreter

Amlong, Christian

Anker, Ingrid Dr.

Assai, Josef Dr.

Bauer, Reinhard Dr.

Belik, Oliver

Boesser, Ulrike

Dietl, Verena

Gradl, Nikolaus

Fincan, Yasar

Hacker, Christiane

Leonhardt, Michael

Liebich, Haimo

Lischka, Horst

Lotte, Andreas

Meier, Brigitte

Messinger, Bettina

Mittermaier, Ingo

Müller, Christian

Renner, Monika

Rieke, Heide

Rupp, Klaus-Peter

Salzmann, Regina

Scheuble-Schaefer, Barbara

Schmitt, Irene

Sieber Inci, Dr.

Söllner-Schaar, Constanze Dr.

Strobl, Christiane

Volk, Birgit

Zurek, Beatrix

 

Münchner Stadträte Bündnis 90/Die Grünen (11 Sitze)

Benker, Siegfried Fraktionsvorsitzender

Dietrich, Lydia

Bickelbacher, Paul

Demirel, Gülseren

Koller, Jutta

Krieger, Sabine

Monatzeder, Josef (alias ‚Hep’)

Nallinger, Sabine

Roth, Florian Dr.

Schwartz, Boris

Vogel, Florian Dr.

 

Stadtrat ‚Rosa Liste’ (1 Sitz), Fraktionsgemeinschaft mit ‘Den Grünen’

Niederbühl, Thomas

 

Stadträte FDP (5 Sitze)

Mattar, Michael, Dr.

Hirsch, Nadja

Neff, Gabriele

Hoffmann, Jörg Prof. Dr.

Stock, Christa

 

Stadträte der ‘Die Linke’ (3 Sitze)

Akman, Orhan

Henn, Dagmar

Wolf, Brigitte

 

Stadträtin der ÖDP (Ökologische Demokratische Partei; 1 Sitz)

Walter, Mechthild

 

Stadtrat ‚Freie Wähler’ (1 Sitz)

Altmann, Johann

 

Die ‚Bürger für Sendling’ stellen kühl fest, dass diese aktuell amtierenden Stadträte diesen Beschluss gefasst haben, obgleich sie nach Meinung der ‚Bürger für Sendling’ politische und rechtliche Vorgaben wie die Bayerische Verfassung, das Denkmalschutzgesetz und andere gesellschaftlich geltende Normen, Entwicklungen und Stimmungen hätten überlegen und berücksichtigen müssen.

Dass sie mit dieser Art praktizierter ‚Parteien-Bestimmungsdemokratie’ weder unserer Gesamtgesellschaft noch dem Frieden der Stadtgesellschaft einen Dienst erwiesen haben, ist die Überzeugung der `Bürger für Sendling´.

Das ‚Schweigen der Bevölkerungsmehrheit’ sollte keinesfalls als ‚Grabesstille der Mehrheitsbevölkerung’ verkannt werden, sondern eher als ‚Ruhe vor dem Sturm’ – und manche verstehen darunter nicht nur den bekannten Spruch vom „Sturm der Entrüstung“.

Denn bei einem solchen „demokratischen“ Verhalten dieser Regenbogenallianz geht es um unsere gesellschaftlichen Grundlagen‚ und nicht nur allein um Sendlinger Identität und Geschichte.

 

Jeder kennt den Wahrheitsgehalt des Spruchs von Bert Brecht: „Erst kommt das Fressen und dann die Moral!“ Im ‚Münchner Merkur’ vom 23.April 2009 lautete die Titelschlagzeile über 5 Spalten: „Warnung vor sozialen Unruhen“. Im Text ging es um einen Einbruch des Wirtschaftswachstums und den aktuellen Forderungen der Gewerkschaftler nach weiterer Staatsschuldenmacherei mit der Drohung des Chefs des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, im Falle des Versagens eines weiteren Konjunkturprogramms und folgenden Massen-Entlassungen: „Dann kann ich soziale Unruhen auch in Deutschland nicht mehr ausschließen.“

Münchner Merkur: „Besorgt äußerte sich bei einem Besuch in unserer Redaktion auch Gesine Schwan, die Kandidatin der SPD für das Präsidentenamt: “Wenn sich kein Hoffnungsschimmer auftut, dass sich die Lage verbessert, dann kann die Stimmung explosiv werden.“

 

Bei beiden Lagebeurteilungen dieser Gesellschaftsgrößen handelte es sich letztlich um den ersten Teil des Zitates von Bert Brecht.

 

In Sendling geht es für unsere Münchner und deutsche Gesamtgesellschaft um die zweite Hälfte der Brecht’schen Aussage!  (dg)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 18.03.2009

Dieses Projekt ist durch OB Ude völlig versaut worden“ (1)

 

OB Ude: Ditim-Moschee-Mineur(2) durch Konfliktpolitik?

 

Alarmiert von etwaigen Rückzugsgedanken türkischer Verantwortlicher gegenüber den Zentral-Moscheeplänen der Münchner Rot-Rosa-Grünen zeigte sich OB Ude (SPD): er förderte bislang mit Amts- und Stadtratsmacht massiv die türkisch-islamische Ditim-Zentral-Moschee!

 

Mit der Wahl des neuen Ditim-Vorsitzenden Recep Dereli könnte ein heilloser Konflikt zwischen einheimischer Münchner Bevölkerung und zugewanderten Türken entschärft oder gar befriedet werden! Denn Recep Dereli hat erklärt: „Das Moscheeprojekt am Gotzinger Platz ist zunächst nicht meine erste Priorität!“ Was die Süddeutsche Zeitung an einem Freitag, den 13. zur großen Berichterstattung (3) animierte: „Moschee am Gotzinger Platz: Die Unterstützung für das Vorhaben schwindet.“

Was offensichtlich das ‚rot-rosa-grün-ideologische’ Münchner Rathaus alarmierte!

Wir haben ihm auf seine Mailbox hinterlassen, dass wir ihn ganz schnell zu einem Gespräch einladen wollen“, erzählt OB Christian Ude. Das war am Dienstag. Seither hat Dereli sein Mobiltelefon abgestellt und ist auch in seinem Büro nahe des Hauptbahnhofs nicht zu erreichen.“ (3)

Hat der neue Münchner Ditim-Vorsitzende – der in Deutschland aufgewachsen ist – gemerkt, dass die regierenden Rathausparteien SPD, Rosa Liste, GRÜNE und FDP die türkische Ditim-Gemeinde seit Jahren möglicherweise für ihre ureigenste Parteien-Politik gegen die CSU instrumentalisiert haben?

Erinnert sich Recep Dereli gar an das Wort des GRÜNEN-Stadtfraktions-Chefs Benker, dass dieser mit dem Ditim-Moscheebau der CSU Bayern politisch ‚quasi ein Bein stellen wollte’ – denn er sagte – zumindest stand es so in der Süddeutschen Zeitung:

 

Es geht nicht um einen Gebetsort, sondern um dessen Sichtbarkeit

und um die Gleichberechtigung für die Einforderung eines Bauplatzes an der Straße.

Es geht um die Erkennbarkeit des Gebetsortes als Moschee mit Minaretten.

Es geht um die Sichtbarmachung der Tatsache, dass es auch in Bayern auf die Dauer keine homogene Gesellschaft mehr geben wird.

Die Moschee widerlegt mit ihrer Architektur eine Lebenslüge der CSU und großer Teile der deutschen Gesellschaft: Bayern sei kein Einwanderungsland.

Doch eine Moschee zerstört das Bild des (... ) immer gleichen geschlossenen Bayerntums…“(4)

 

Josef (Hep) Monatzeder (GRÜNE), Bürgermeister von München, hatte im März 2005 noch dargestellt, dass der Gotzinger Platz für ihn folgende „Pluspunkte“ ausweisen würde: eine städtebaulich dominante Lage, nahe Innenstadtlage, gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, in städtischem Besitz und kurzfristig verfügbar“ (5)

Erinnert sich Recep Dereli daran, dass Ditim-München mit dem Mitkläger Stadt München unter OB Ude vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht München die Moschee-Klage gegen die Regierung von Oberbayern verlor … und damit Ditim sowohl Reputation bei Sendlingern, Münchnern als auch Geld? (6)

Erinnert er sich an die erste Sendlinger Bürgerversammlungen 2005, wo OB Ude vor fast 1000 Bürgern wegen seines das Bürgervotum negierenden Verhaltens in der „causa Ditim-Zentralmoschee“ massiv ausgebuht und ausgepfiffen wurde, ein anderes Jahr unter eisigem Schweigen von Aberhunderten von Bürgern die große Sendlinger Bürger-Versammlungshalle alleine abgehend verließ ? (7)

 

Erinnert sich Recep Dereli an den nun jahrelang andauernden, immer stärker werdenden Streit mit den Sendlinger Bürgern? Dabei hatten diese über 18 Jahre lang die bisher bestehende Ditim-Moschee an der Sendlinger Hauptverkehrsstraße Implerstraße (der Ditib-Gebäudekomplex berührt zwei weitere Straßen (!), der Haupteingang ist Eingang Schanzenbachstraße) ja akzeptiert…

 

Nun will OB Ude „ganz schnell“ ein Gespräch.

Was will er erreichen?

Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hat bei der Vorstellung der Bemühungen Bayerns zur Integration ausländischer Schüler zum Thema „Moschee-Pläne am Gotzinger Platz“ OB Ude scharf kritisiert: „Dieses Projekt ist durch OB Ude völlig versaut worden.“ Und: OB Ude habe „selbstverliebte Rechthaberei auf dem Rücken der muslimischen Bevölkerung“ betrieben (8).

Die ‚Bürger für Sendling’ meinen dazu: Recht hat er mit seiner Einschätzung! Und als Kurzbeschreibung des aktuellen gesellschaftspolitischen Zustands – nämlich die ungute Stimmungslage in der Bevölkerung sowie die Verschleuderung von Zeit und (Steuer-)Geld – hat sich der Minister noch sehr zurückhaltend ausgedrückt!

 

Was also hat den Sendlinger Muslimen das Paktieren mit OB Ude (SPD), der SPD, den GRÜNEN, der „Rosa-Liste“ gebracht, die der Münchner Minderheitspartei CSU „via Ditim-Moscheepläne“ damals und bis heute offensichtlich eine politische „Lebenslüge“ nachweisen möchten?

Vielleicht gilt auch für kirchenferne Parteienfunktionäre der Hinweis aus dem christlichen ‚Neuen Testament’: „An ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen.(9)

 

Was die Verteidigung des denkmalgeschützten Gotzinger Platzes durch Sendlinger und Münchner Bürger betrifft, so finden die ‚Bürger für Sendling’ gerade ein aktuelles ‚Wort zur Landesentwicklung’ passend vom niederösterreichischen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll:

 

Gemeinden, die mit ihrer historischen Bausubstanz respektvoll umgehen, haben auch in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belangen die Nase vorn; dieser Respekt (ist) eine gute Grundlage für die richtigen Entscheidungen zur Entwicklung einer Gemeinde.

Wir sollten nicht vergessen: Wir sind lediglich die Treuhänder des Stein gewordenen kulturellen Vermächtnisses unserer Vorfahren. Dieses zu bewahren und harmonisch mit der Architektursprache von heute zu verbinden, ist unsere Aufgabe.“ (10)
 

Die ‚Bürger für Sendling’ würden es begrüßen, wenn die neue Vereinsführung von Ditim-München ihre Lage nüchtern beurteilt. Sie sollte sich beim Gespräch mit aktuell amtierenden, bürgerfernen Polit-Funktionären kein ‚X für ein U’ vorschwätzen lassen. Und deren Versprechungen und Prognosen kritisch bedenken!

 

Gutnachbarschaftliche Beziehungen wären möglich – aber auch langwährender, schwelender, zorniger und unversöhnlicher Streit! Die ‚Bürger für Sendling’ fordern Respekt vor der bayerischen Geschichte! Das kulturelle Vermächtnis unseres Landes, auch sichtbar am denkmalgeschützten Gotzinger Platz, hat deswegen nur diese eine Lösung: keine Moschee an diesem Platz!

Die neue Ditim-Führung kann sich neu entscheiden. Möglich sind Streit und Frieden! (dg)


 

Informationen:

(1) Münchner Merkur Nr. 64, vom 18.03.2009, S. 35

(2) Mineur: (m. frz., früher): Bergarbeiter; für den Bau von Minengängen und das Minenlegen ausgebildeter Pionier; (heute) jmd. ,der an der Börse auf Hausse spekuliert;

(3) Süddeutsche Zeitung vom 13.03.2009, S. 38. „Moschee am Gotzinger Platz: Die Unterstützung für das Vorhaben schwindet. „Wo wir nicht erwünscht sind, bauen wir nicht“, Mustafa Temel, Religionsattaché am türkischen Generalkonsulat, glaubt nicht mehr an den Erfolg des Projekts (SZ-Redakteurin Monika Maier-Albang). Spalte: ‚Der Charme des Möbellagers’, SZ-Redakteur Jan Bielicki.

(4) Stadtrat Siegfried Benkers Einschätzung (SZ 31.08.2005) galt damals als Stimmungsmaßstab für die rot-rosa-grüne Stadtratsmehrheit zu den Zentralmoscheeplänen August 2005:
„Es geht nicht um einen Gebetsort, sondern um dessen Sichtbarkeit und um die Gleichberechtigung für die Einforderung eines Bauplatzes an der Straße. Es geht um die Erkennbarkeit des Gebetsortes als Moschee mit Minaretten. Es geht um die Sichtbarmachung der Tatsache, dass es auch in Bayern auf die Dauer keine homogene Gesellschaft mehr geben wird. Die Moschee widerlegt mit ihrer Architektur eine Lebenslüge der CSU und großer Teile der deutschen Gesellschaft: Bayern sei kein Einwanderungsland. Doch eine Moschee zerstört das Bild des (... ) immer gleichen geschlossenen Bayerntums.“

(5) Süddeutsche Zeitung Nr.73, vom 31.03.2005: „Sendling: Areal am Gotzinger Platz erfüllt laut Kommunalreferat alle Kriterien. ‚Moschee nimmt nächste Hürde’. Weihbischof Engelbert Siebler will sichergestellt haben, dass das kirchliche Leben von St. Korbinian nicht leidet.“(SZ-Titelzeilen)

(6) Urteil des Bay.Verwaltungsgerichts München vom 12.02.2007 (06-03625)

(7) Alle Hinweise: www.Buerger-fuer-Muenchen.de, unter Bereich ‚Bürger für-Sendling’, Tageszeitungen Münchens, Augenzeugenberichte;

(8) Münchner Merkur Nr. 64, vom 18.03.2009, S.35

(9) Neues Testament: Mt 24,3-13.24; Lk 6,43-46; Apg 20,29 15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? 17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. 18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen. 19 Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.

(10) ’Niederösterreich gestalten’, Nr. 123, 3/2009, S.3, Leitartikel LH Dr. Erwin Pröll in der Zeitschrift für NÖ-Landesplanung: „… ich habe (…) gefordert, der mancherorts wütenden Spitzhacke Gefühl und Verstand entgegenzusetzen. (…) Es ist ein interessantes Phänomen zu beobachten: Gemeinden, die mit ihrer historischen Bausubstanz respektvoll umgehen, haben auch in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belangen die Nase vorn. Vielleicht kommt das daher, dass dieser Respekt eine gute Grundlage für die richtigen Entscheidungen zur Entwicklung einer Gemeinde ist. Wir sollten nicht vergessen: Wir sind lediglich die Treuhänder des Stein gewordenen kulturellen Vermächtnisses unserer Vorfahren. Dieses zu bewahren und harmonisch mit der Architektursprache von heute zu verbinden, ist unsere Aufgabe.“ (10)
 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 05.03.2009

Die Münchner ‚Literatur-Handlung’ präsentiert Islamkritisches


Rechtzeitige jüdische Rochaden am Jakobsplatz?


Jüdische Kultur bis jüdische Alltagspolitik findet aktuellen, sichtbaren Ausdruck in Handlungen der jüdischen ‚Literaturhandlung’: angekündigt sind Präsentationen mit Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelec und Najam Wali!


Am Jakobsplatz in München steht die neugebaute jüdische Synagoge und befindet sich das Jüdische Gemeindezentrum. „Die große Jüdische Buchhandlung für alle“, die ‚Literaturhandlung’ hat für den 23.03.2009 die Veranstaltung angemeldet: „Adan und Eva. Eine Begegnung mit dem Islam“. Referentin ist Ayaan Hirsi Ali, die – so der Ankündigungstext - „für Aufklärung und Freiheit im Islam kämpft“. Die bekannte, von Islamisten verfolgte Bestseller-Autorin stellt dort ihr neuestes Buch vor, worin ein muslimischer Junge und ein jüdisches Mädchen trotz aller Vorurteile und Hass ihrer Umgebung zu ‚Botschaftern des Austausches und der Versöhnung’ werden.

Ein löblicher Wunsch und Appell - bei aller Skepsis und Wahrnehmung der aktuellen Realitäten!

Aus der Außensicht zudem aber eine erhebliche Bewegung der Münchner jüdische Gemeinde, die sich bislang an der Islamdebatte ihrer christlichen Münchner Mitbürger eher nicht beteiligte. Was beispielsweise auch die 55 Sachgebiete der ‚Literaturhandlung’ „belegen“, die zusammen eigentlich ein umfassend breites Wissensangebot anbieten. Mit Fachbereichs-Titeln wie ‚Juden und Christen’ ‚Rechtsextremismus’ oder ‚Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus’… Höchst erstaunlich, dass es keinerlei Themenangebot ‚Islam’ gibt!

Vielleicht ändert sich das jetzt: die kommenden drei Veranstaltungen unserer jüdischen Mitbürgern in Räumen der Jüdischen Gemeinde Münchens sollten wir als ein bemerkenswertes Zeichen wahrnehmen… (dg)


Montag, 23.03.2009, 20:00 Uhr

Ayaan Hirsi Ali: „Adan und Eva. Eine Begegnung mit dem Islam.“

Buchvorstellung. Den deutschen Text liest die Schauspielerin Sunny Melles.

Die Juden sind Monster und trinken Blut von muslimischen Kindern. Das glaubt Familie Zakhorour. Alle Muslime sind Mörder. Behaupten die Liebermans. Doch ihre Kinder Adan und Eva überwinden die Vorurteile…“

Wie schlimm verlogene Propaganda wirkt, sollten wir alle wissen. Nach dem Slogan ‚Gefahr erkannt, Gefahr gebannt’ dürfen wir aber nicht den Problemen ausweichen, sondern müssen sie offensiv annehmen – mit aller gebotenen notwendigen Distanz und Augenmaß. Auch zu den Auswüchsen bei Vertretern des Islams. Auch zu irrealen Hoffnungsgesten, die nicht mit gebotener Festigkeit verbunden sind. Das wären dann erste vernünftige Maßnahmen zur Problemlösung.


Montag, 25.05.2009, 20:00 Uhr

Necla Kelec: Im Wissen um den Anderen. Freiheit und Verantwortung –

Über muslimisches Leben in Deutschland.

Über die schwierige Integration von Muslimen in Deutschland, über Widersprüche einer islamisch fundierten Leitkultur und dem ‚Common Sense’ der aufgeklärten europäischen Moderne. Die in Istambul geborene islamkritische Bestseller-Autorin spricht über „Freiheit und Verantwortung“ und beschäftigt sich mit inneren Vorgängen der Türkei. Wo die Dominanz des Militärs abnimmt und die des Islamismus zunimmt.


Dienstag, 16.02.2009, 20:00 Uhr

Najam Wali: Im Wissen um den Anderen. Reise in das Herz des Feindes – Ein Iraker in Israel.

Der irakische Schriftsteller lebt in Deutschland, bricht ein Tabu und erkundet Gemeinsamkeiten zwischen den beiden ‚feindlichen’ Ländern Irak und Israel. Walis Buch ist „ein beherztes Plädoyer für Demokratie und Frieden“. So die offizielle Ankündigung hierzulande, in München, im noch geschützten Deutschland.


Alle Veranstaltungen benötigen eine Voranmeldung, Kartenreservierung ab sofort möglich in der ‚Literaturhandlung’, Tel. 089 – 280 0135; Ausführlichere Informationen über www.literaturhandlung.com . Alle Veranstaltungen sind eine Zusammenarbeit mit der Isrealitischen Kultusgemeinde und B’nai B’rith (bei Hirsi Ali noch mit dem Piper-Verlag); alle Vorstellungen im Jüdischen Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 16, München-Mitte (U-Bahn / S-Bahn Haltestelle Marienplatz).


 

Kommentar der ‚Bürger für Sendling’:

Von David Ben Gurion stammt der Satz: „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!“ Um aber in der heutigen Zeit ein Wunder zu ermöglichen, sollten wir als Realisten das bekannte Motto „Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit!“ bemühen – auch gegenüber heimischen schwachen Demokraten, die Bequemlichkeit und Feigheit als ‚Klugheit’ verkaufen.

Wir gratulieren der ‚Literatur-Handlung’ zu ihren Referenten und wünschen allen anregende, erhellende und interessante Informationsabende!


 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 11.01.2009

Ude erwartet für 2009 „ein Jahr der Ungewissheiten“

 

OB Ude! Der Sendlinger Widerstand ist sicher!“

 

Dass Politiker im Ansehen der Bürger tief unten am vorletzten Platz der Sozialprestige-Skala stehen, hat mit Bestimmtheit seine begründete Ursache! Ein neuer Impuls für Politikerverdrossenheit kam nun über die Stadtteilzeitung ‚Sendlinger Anzeiger’.*

 

Der ‚Sendlinger Anzeiger Nr.02’ vom 07.01.2009 zitierte OB Ude per Schlagzeile quer über sechs Spalten: 2009 wird ein Jahr der Ungewissheit werden, darunter: „OB Ude erwartet steigende Arbeitslosigkeit, wachsende Armut und fehlende Steuereinnahmen / Vorschau auf Projekte“. Neben einer allgemeinen Betrachtung zur Lage „nannte der OB Ude zahlreiche Projekte, die für 2009 zu erwarten sind“. Im Artikel werden dann beispielhaft zwölf Projekte für München vorgestellt. Darunter sind der komplette Umbau der Münchner Markthallen (wo es einen „beachtlichem Investitionsstau“ gibt), die Renaturierung der Isar, neue U-Bahn-Strecken, der Ökumenische Kirchentag 2010, die 200-Jahr-Feier der Münchner Wiesn oder auch die Bewerbung um Olympia 2018. Es handelt sich insgesamt um Investitionen mit Aberhunderten Millionen Euro.

 

Erstaunlich: als allererstes Projekt aber - so steht’s jedenfalls im ‚Sendlinger Anzeiger’ - beschreibt OB Ude den „Bebauungsplan Moschee’. Weiter erstaunlich: von allen Projekten wird darüber am umfänglichsten berichtet! Und inmitten dieser Moschee-Projektaussagen wird als einziges Bild das Farbportrait des OB Ude abgebildet – Ude, breit lächelnd, mit blitzenden Zähnen unter seinem Oberlippenbart, den er sich nach einer seiner türkischen Besuchszeiten hat stehen lassen...

 

Folgendes hat München, hat Sendling in diesem Jahr 2009 laut OB Ude zu erwarten:

Nachdem 2008 der Entwurf für einen Bebauungsplan mit Grünordnung vorgelegt und die Öffentlichkeit intensiv beteiligt wurde, steht beim Moscheebau am Gotzinger Platz in Sendling die Billigung des Bebauungsplans im Frühjahr 2009 an. An der Finanzierbarkeit des Vorhabens sind Zweifel aufgekommen. „Ich meine, dass dieses Vorhaben jedenfalls nicht an der Stadt scheitern darf. Zehntausende muslimische Gläubige haben ein Recht auf eine Moschee innerhalb des Mittleren Rings in einem Wohnquartier. Ihre Religionsausübung darf nicht abgedrängt werden in Hinterhöfe oder Außenbezirke. Niemand kann ein Grundstück nennen, das vergleichbar günstig liegt, leer steht und tatsächlich verfügbar ist – in einem Wohnquartier, in dem viele Muslime leben, sich in einem fruchtbaren Dialog mit christlichen Kirchen befinden und die volle Unterstützung des Stadtviertelparlaments haben“, so Ude. Allen örtlichen Anfeindungen zum Trotz bleibe festzuhalten, dass die Parteien und Gruppierungen, die sich klar für den Moscheebau ausgesprochen haben, bei der Kommunalwahl in Sendling ebenso wie in ganz München eine eindrucksvolle Dreiviertelmehrheit erhalten haben“.*

 

Die ‚Bürger für Sendling’ erkennen in diesen sieben Sätzen mindestens 14 Unklarheiten, auch Unwahrheiten und mindestens 14 gute Gründe, die argumentativ genau gegen diese Zumutung einer türkisch-islamischen Moschee am Gotzinger Platz gerichtet sind! Viele Argumente dagegen sind bereits vom Münchner Verwaltungsgericht öffentlich genannt worden – denn schändlicherweise musste per Gerichtsurteil (!)***die Regierung von Oberbayern den OB Ude zwingen, das Bebauungsplanverfahren mit Bürgerbeteiligung durchzuführen!

 

Der Kultur-Streit der türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee-Planer**** gegen die Abweisungen der Bürger dauert bereits seit 2005! Die Sendlinger Bürgerversammlungen haben mit Mehrheiten die Pläne für die Münchner türkisch-islamische Zentralmoschee am denkmalgeschützten Gotzinger Platz abgelehnt. OB Ude hat solche Mehrheitsbekundungen jedoch jeweils kalt „abtropfen lassen“, was viele betagte Sendlinger Bürger, die noch die deutsche Diktatur erlebt hatten, auf Versammlungen zu wütenden Protesten gereizt hat.

 

Die ‚Bürger für Sendling’ bezweifeln, ob OB Ude jenen Artikel der Zeitschrift ‚Finanztest’ vom Mai 2008 gelesen hätte zum „Ansehen unterschiedlicher Berufe“. Darin wird festgestellt: „Prestigeverlierer sind auch die Politiker. Sie erreichten in den 70er Jahren noch 27 Prozent.“ Im beigefügten Schaubild standen dann die ‚Politiker’ bei 17 aufgelisteten Berufen am vorletzten Platz, nur noch mit sechs Prozent! Dabei gab es bereits gegenüber dem Vorjahr 2007 ein Minus von zwei Prozent.

Resümee der ‚Bürger für Sendling’: OB Ude dürfte 2009 ein viel größeres Defizit schaffen!


 

Informationen:

*   ‚Sendlinger Anzeiger’ Nr.02, vom 07.01.2009, S. 19

**  Stiftung Warentest, Finanztest 05/2008, ‚Ansehen unterschiedlicher Berufe. Ärzte legen zu’. Zustimmung und Akzeptanzliste: Platz 1: Ärzte 78%; Platz 2: Pfarrer 39%; Platz 14: Offizier 8%; Platz 15: Gewerkschaftler: 8%; Platz 16: Politiker 6%; letzter Platz 17: Buchhändler.

*** http://www.vgh.bayern.de/VGMuenchen/documents/Pressemitteilung-13-02-2007_000.pdf

**** Der türkisch-islamische Religionsverein DITIB Köln / DITIM München und OB Ude mit SPD, GRÜNE (Josef Monatzeder), Rosa Liste, FDP.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 08.12.2008
Informations-Wirrwarr um Münchner DITIB-DITIM-Moscheeplanungen

 

OB Ude (SPD) will Münchner Zentralmoschee

 

Die Presseberichte über die Finanzschwäche des Münchner türkisch-islamischen DITIM-Vereins legen den ‚Bürger für Sendling’ folgende Deutung nahe: OB Ude will die Münchner türkisch-islamische Zentralmoschee aus politischen Gründen! Koste es, was es wolle?

 

Zahlreiche Zeitungen und ihre Online-Ausgaben, darunter die Süddeutsche Zeitung mit einer ganzseitigen Berichterstattung in der gedruckten Auflage, haben über das Moschee-Bauvorhaben und die Finanzschwäche der türkisch-islamischen DITIB/DITIM in München-Sendling berichtet.
Schließlich haben die Stadtratsparteien SPD und GRÜNEN seit Jahren den türkischen Religionsvereinen DITIB/DITIM die Kaufsumme von vermutlich 5,3 Millionen Euro gestundet und seit über 2 Jahren diesen Vereinen großzügig die jährliche Verzinsungssumme von zigtausenden Euro geschenkt. Vor kurzem hat die Stadt München als deren Bürge (!) nach Presseberichten noch ca. 87.000 - 90.000 Euro dem Finanzamt München bezahlt, weil die fällige Grunderwerbssteuer von den zahlungsunfähigen DITIB/DITIM-Vereinen nicht bezahlt werden konnte. Dass auch diese Summe der Stadt Zinsen kostet, wird offenbar als ‚Peanuts’ abgetan! Die türkischen Vereine ersparen sich aber hohe Kapitalbeschaffungszinsen! Die Parteien SPD und GRÜNEN machen’s möglich: „We can do it!“ (Werbespruch auf Wahlplakat der Münchner GRÜNEN).
Die ‚Bürger für Sendling’ fragen sich: „Die Partei, die Partei - hat die schon wieder Recht?“
Nach ihrer Meinung hätte sich der Moscheebau-Verein wegen Überschuldung auflösen - und der Vorstand persönlich für seine Handlungen solcher Vereinspolitik in Haftung genommen werden müssen!
Wo bleiben da die städtischen Kontrollen?

 

Nachdem die Stadt München mit dem Verein DITIM vor eineinhalb Jahren noch ihre Moscheebau-Erzwingungsklage von dem Bayerischen Verwaltungsgericht verloren hatte - hier soll, sagt das hartnäckige Gerücht, die Stadt hohe Anwaltskosten bezahlt haben - führt die Stadt München mit ihrer Verwaltung zur Zeit ein teueres Bebauungsplanverfahren für den DITIM-Moscheebauplan am denkmalgeschützten Gotzinger Platz durch: für einen zahlungsunfähigen Verein!

 

Nicht nur das: die Stadt München muss als Vorbedingung für den Zentralmoscheebau auf eigene Kosten ein Parkhaus bauen, nächst dem geplanten Moscheekomplex, wonach die zukünftigen Moscheebesucher nur ca. 100 Meter weiter gehen müssten bis zum neuen Hintereingang der geplanten Zentralmoschee... Wütend haben die Sendlinger Anwohner festgestellt, dass ihnen das geplante Großparkhaus nicht nur als „Massivbau-Riegel“ vor ihre Wohnungen gebaut werden soll - es gibt dann für die Sendlinger teuere Parkplätze statt bisher kostenfreie! Sie haben übrigens auch festgestellt, dass nächst diesem neu geplanten Großparkhaus auf dem Nachbargelände der Münchner Großmarkthalle bereits ein privates Großparkhaus steht, das meist nur zu 2/3 ausgelastet ist!

 

Bei einer Mitgliederversammlung des Münchner türkischen DITIM-Vereins zum Thema Moscheebau vor Kölner DITIB-Funktionären soll von „mehr als 40 (!) Teilnehmer“ (SZ v.3.12.2008), die über das Thema abstimmten, sich nur eine einzige (!) Stimme für ein weiteres Engagement des Vereins zum Bau der Münchner türkisch-islamischen DITIB/DITIM- Zentralmoschee ausgesprochen haben!
Was den Sendlingern jetzt noch mitgeteilt wurde: das bisherige DITIB/DITIM-Grundstück mit der bisherigen Moschee in der Schanzenbachstraße (nur etwa 400 Meter vom geplanten Neubau entfernt und seit ca. 18 Jahren in türkischem Vereinsbesitz), soll nach Presseberichten zudem noch mit einer Grundbuch-Verschuldung von über 1 Million Euro Schulden belastet sein... Außerdem wurde DITIM für diesen Moscheekomplex bereits eine städtische Aus- und Umbaugenehmigung zur Vergrößerung der bisher betriebenen Moschee erteilt!
In die umstrittene Zentralmoschee-Neubauplanung am Gotzinger Platz, die der Münchner Architekt Höfler durchführte, hat DITIM angeblich schon rund 500.000 Euro gesteckt... und die Schätzkosten für den Zentralmoschee-Neubau bewegen sich - je nach Größe - zwischen 10 - 15 Millionen Euro...

 

OB Ude, Ehrenbürger von Pülümür (Anatolien), wo ein „Christian-Ude-Kulturzentrum“ gebaut wurde, hat nun jahrelang mündlich und schriftlich massiv bewiesen, dass er die türkisch-islamische Zentralmoscheepläne in München auch gegen den in Sendlinger Bürgerversammlungen bekundeten Widerstand der einheimischen Bevölkerung durchsetzen will!
Koste es, was es wolle?

 

Die „Bürger für Sendling“ haben begonnen, alle rechtsstaatlichen Belange dieser Vorgänge prüfen zu lassen. Sie fragen sich: wann und wo stellte OB Ude möglicherweise persönliche Ambitionen über die Belange der Münchner Mehrheitsbevölkerung? Wann und wo wurde gegen Recht und ordnungsgemäße Amtsführung verstoßen? Welche Verantwortung hat ein Oberbürgermeister, der Stadtrat, ein Vereinsvorstand bei allem bisherigen Handeln gegenüber der Mehrheitsgesellschaft und den Gesetzen: wie können sie bei Verstößen zur Rechenschaft gezogen werden?
Kurz und bündig allen Interessierten und Mitstreitern diese Botschaft: die aktuelle Entwicklung im Sendlinger Zentralmoschee-Streit ist Wirrwarr, ist politische Vernebelungstaktik - der Streit wird weiter eskalieren und ist noch lange nicht zu Ende!

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 27.11.2008
Eilmeldung: nicht nur für Sendlinger ‚Trialog-Gutmenschen’...

 

Papstworte zum Dialüg: Deutlicher als deutlich!

 

International verbreitete die vatikanische Nachrichten-Agentur ZENIT rechtzeitig diese Nachricht zum 1. Advent: „Ein interreligiöser Dialog im engen Sinne ist nicht möglich!“ und die Botschaft „Von der politischen und kulturellen Unmöglichkeit einer „Multikulturalität“!

 

„Ein interreligiöser Dialog im engen Sinne sei nicht möglich. Wessen es hingegen dringend bedürfe, sei der interkulturelle Dialog, der die kulturellen Folgen der religiösen Grundentscheidung vertiefe. Mit diesen Worten lehnt Papst Benedikt XVI. den Begriff von interreligiösem Dialog ab, der die Wahrheit zur Diskussion stellen und so zu einer indifferenten Gleichmachung aller religiösen Überzeugungen und Bekenntnisse führen möchte.“
Die vatikanische Nachrichten-Agentur Zenit, verbreitete diese Botschaft nur drei Tage vor dem 1. Advent*, der nach christlicher Ausdeutung auf die Ankunft Gottes hinweist.
Dabei hatte Papst Benedikt XVI. diese Botschaft als Vorwort eines Buches des italienischen Philosophen und emeritierten Präsidenten des Senats der italienischen Republik, Marcello Pera, geschrieben** - dessen Vorstellung am letzten Sonntag, den 23.11.2008, stattfand. Am ‚Christkönigsonntag’ ***, an dem die Lesung Mt 25,31-46 verkündet wird: „Jesus sagte zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron der Herrlichkeit setzen...“ 

 

‚Die Ausführungen Peras unter dem Titel: "Warum wir uns Christen nennen müssen" setzen sich mit dem Christentum als wesentliche Chance für Europa auseinander. Der Text des Papstes legt unter anderem eindeutig die Linien fest, innerhalb derer ein Dialog unter den Religionen stattfinden kann. Diese Leitlinien schließen einen Dialog sowohl auf der Ebene der Theologie als auch auf jener der religiösen Praxis aus, während die Kultur bildende und bestimmende Funktion der Religionen in den Vordergrund gerückt wird.’
Benedikt XVI. hält in seinem Vorwort fest, dass hinsichtlich der religiösen Grundentscheidung ein Dialog unmöglich ist, "ohne den eigenen Glauben in Klammern zu setzen". Demgegenüber aber sei es geboten, in der öffentlichen Auseinandersetzung den kulturellen Folgen der religiösen Grundentscheidung entgegenzutreten: "In diesem Bereich sind der Dialog und eine gegenseitige Korrektur sowie Bereicherung möglich und notwendig." ****

 

Wie der ZENIT-Autor Arnim Schwibach beschreibt, hat Papst Benedikt XVI. nach einer für ihn "faszinierenden Lektüre" des Buches erklärt, dass Pera das Wesen des Liberalismus nachweise mit dessen Verwurzelung im christlichen Gottesbild. Mit einer "nicht widerlegbaren Logik" lasse - so der Papst - der Philosoph Pera erkennen, dass der Liberalismus - sollte er diese Basis verlieren - sich selbst zerstöre. Gleichermaßen beeindruckend seien für den Papst die Analysen zur Freiheit sowie zur Multikulturalität gewesen, mit denen Pera "die innere Widersprüchlichkeit dieses Begriffs sowie dessen politische und kulturelle Unmöglichkeit nachweist". Von grundlegender Wichtigkeit sei die Untersuchung dessen, was Europa und eine europäische Verfassung sein könnten, in der sich Europa nicht "in eine kosmopolitische Wirklichkeit verändert, sondern seine Identität im Ausgang von seinem christlich-liberalen Fundament findet"

 

Seinerseits erklärt Marcello Pera, dass es ihm nicht um die Hoffnung für unsere Gesellschaft, für die Politik, für die Welt der Institutionen und insbesondere für das "alte Europa", dem "am meisten entchristlichten Gebiet des Abendlandes", welches daraus gar seinen Stolz gemacht habe, gehen würde. Er betonte, dass Europa zum Christentum zurückkehren müsse, wenn es zu einer Einheit gelangen will, die einer Nation, "einer moralischen Gemeinschaft" ähnelt. Ein reines "Kulturchristentum" sei aber unzureichend, stelle eine Beschränkung dar: „Es ist notwendig, dass der Reichtum der menschlichen Erfahrung in unserem Leben nicht der Gegenwart des Sinnes für das Göttliche, das Heilige, das Geheimnis, das Unendliche beraubt wird."
Das Handeln, "als ob es Christus gebe", führe - so Pera - zu den besten Ergebnissen, wobei er beispielhaft auflistet:
- Moralität kann und darf nicht von der Wahrheit getrennt werden;
- moralische Autonomie ist nicht mit der individuellen freien Entscheidung zu verwechseln;
- Ungeborene und Sterbende werden nicht als Sachen behandelt;
- Wünsche verwandeln sich nicht in Rechte;
- die Vernunft ist nicht auf den Bereich der Wissenschaften eingeschränkt;
- ein Staat kann sich des Einzelnen nicht bemächtigen...(...)“.

 

Kommentar der ‚Bürger für Sendling’:
Am Montag, den 01.12.2008, dem 1. Advent, laden in den Pfarrsaal der katholischen Pfarrkirche St. Korbinian am Gotzinger Platz ein die katholische Pfarrgemeinde St. Korbinian und die evangelische Himmelfahrtsgemeinde: „Islam in Deutschland - eine Einführung“, eine Einführung in die Grundlagen des Islam mit einem Überblick über die muslimischen Vereine und Dachverbände in Deutschland. Referent: Dr. Tobias Specker SJ ., Kath. Islambeauftragter der Diözese Speyer.“
Der katholische Theologe Specker hat auf 459 Seiten seines Buches „Einen anderen Gott denken“ bereits gedanklich vorgelegt; unter seiner Leitung gab es beispielsweise 2008 auch Veranstaltungen wie „Den Koran lesen“ mit dem Referenten Merdan Günes, wiss. Mitarbeiter an der Stiftungsprofessur für islamische Theologie der Universität Frankfurt oder „Nichts als die Wahrheit? Welche Ethik hilft den Medien - christliche und islamische Perspektiven“ mit den Referenten Prof. Funiok SJ, Ertugrul Sahin, Stiftungsprofessur Islamische Religion Frankfurt, Reinhard Baumgarten, SWR Stuttgart, ‚Islamisches Wort’, Idil Efe ‚Muslimische Stimmen’ (diese Hinweise alle im Internet)...

 

Auf diese Hinweise hin der Seufzer der ‚Bürger für Sendling’: ‚Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!’ Und nahtlos anschließend, eher unchristlich, die Sendlinger exiliert-katholische Fürbitte: „Herr, sende statt eines kleinen Advent-Lichtleins am 1.12. ab 20:00 Uhr lieber reichlich feurige Pfingstflammen und nachhaltig brennende Erleuchtungen nach St. Korbinian ins Pfarrheim! AMEN!“

 

Informationen:
*
        Advent: grch. epiphaneia („Erscheinung“), bedeutet Ankunft, Anwesenheit,
          Besuch hoher Amtsträger wie Königen oder Kaisern; siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Advent
**      http://www.zenit.org/article-16518?l=german, Autor Armin Schwibach
***    Christkönigssonntag: 2008 am 23.11.; Gebetsanliegen des Papstes für Monat November: “Die rechte Hand Gottes sein.“
****  www.Zenit.org

 

Anmerkung: Hervorhebung und Fettdruck durch ‚Bürger für Sendling’

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 23.09.2008
Das Wort zum bayerischen Wahlsonntag am 28.09.2008

 

Farbenmischung: Rot mit Grün ergibt...?

 

Dass die Demokratie durch die Schuld egoistischer Politiker verkommt, ahnt jedermann... Selbst wer in demokratischem Verantwortungsbewusstsein am 28.09.2008 in Bayern zur Wahl geht, wählt oft noch „das kleinere Übel“ oder eine vage Hoffnung: „Sendling ist überall!“

 

Der Slogan der bayerischen SPD auf dem Plakat mit dem roten Signum lautet, dass es bei Wahl ihrer Kandidaten in Bayern „gerechter“ zugehen soll... welch’ abstruse Behauptung! Denn diese Behauptung legt ja fest, dass es bisher in der angebotenen Politik „gerecht“ zugegangen sei! Doch wäre das der Fall gewesen, dann würden die Bürger ihre „gerecht handelnden Politiker“ doch wieder mit absoluter Mehrheit wählen - und sich nicht in dieser Dimension den Wahlen verweigern mit steigender Tendenz! Dass Politiker lügen, betrügen, tricksen und täuschen - das ist doch Erfahrungswissen der Beherrschten seit den Tagen des Perikles im alten Athen bis heute! Wenn jetzt von der SPD etwas „Gerechteres“ versprochen wird - macht das nicht misstrauisch?
Trotzdem: es gibt keine bessere Staatsform als die Demokratie - und deswegen sollten alle Mitbürger, auch diejenigen, die sich in Bayern und München als ‚schweigenden Mehrheit’ von ‚der Politik’ zurückgezogen haben, am Sonntag zur Wahl gehen!
Denn wahr ist: wir Bürger werden diejenige „Sorte“ von Politikern bekommen, die wir uns „verdient haben“ - entweder durch aktive Wahl oder durch „Nichtwahl“!

 

Die ‚Bürger für Sendling’ bitten deswegen ihre Mitbürger und Mitbürgerinnen, diejenigen Wahlkandidaten zu wählen, die sich bisher öffentlich klar, offen und deutlich für die Interessen der einheimische Bevölkerung eingesetzt haben! Was bei uns in Sendling beispielsweise beim Thema ‚Integration von Migranten’ bedeutet, dass die Wahlkandidaten dazu eine klare Position vertreten! Denn Zuwanderer sind bei uns in Bayern und Sendling dann willkommen, wenn sie unser Land, seine Geschichte, seine kulturelle Prägung und seine Menschen freiwillig und voll respektieren! Und wenn sie sich - mit diesen Vorgaben und bei Achtung unserer Gesetze - auch kooperativ einbringen in unsere Gesellschaft!
So gesehen, können die ‚Bürger für Sendling’ die Partei „Die Grünen“ keinesfalls empfehlen! Natur-, Umwelt- und Kulturschutz betreiben inzwischen Bürgerinitiativen weitaus besser und kompetenter als grüne Parteifunktionäre. Für überzeugte Umweltschützer übrigens hat die ÖDP das bessere Programm!
Die SPD hat den Sendlingern inzwischen oft genug bewiesen, dass sie in Bayern selbst für Arbeiter keine Alternative mehr ist! Man schaue auf das Verhalten der Sendlinger SPD-Stadtteilpolitiker - der Herren Pelkowski und Dill mit den folgsamen SPD-BA-Mitgliedern. Oder auf das markantestes Beispiel zeitgenössischer, gelobter SPD-Politik mit OB Ude, der am 22.09.2008 in der ‚Süddeutschen Zeitung’ (Nr.221) nach einer Ude-Sottise gegen Frau Beckstein folgendermaßen beschrieben wird: „Das ist ein klassischer Ude, vordergründig nett, aber doch sehr gemein...“ Die ‚Bürger für Sendling’ können da aus eigenem Erleben nur zustimmen! Sie kennen OB Ude als ganz besonderen „Sozialdemokraten“, der bei ihnen den bekannten Sozi-Reim „Wer hat uns verraten?.........“ ins Gedächtnis ruft.
„Gerade bei der SPD, einst eine Massenpartei, ist der Mitgliederschwund dramatisch - nicht zuletzt weil die Funktionäre nicht verstanden haben, dass die Machtpartei SPD in der Wahrnehmung vieler nicht mehr gegen die empfundene Ungerechtigkeit kämpft, sondern selbst Teil der Ungerechtigkeit geworden ist.“
Das stellte der SZ-Journalist Kurt Kistler fest - in der ‚Süddeutschen Zeitung’, geschrieben am 04.11.2006!

 

Auch wenn viele Bürger die CSU heute kritisch sehen, es ist wahr, dass die ‚Bürger für Sendling’ - als überparteiliche Bürgergruppe - in ihrem Engagement für Sendling von CSU-Politikern am besten und am deutlichsten Unterstützung erfahren haben.
Deswegen unsere Wahl-Empfehlung für den CSU-Landtagskandidaten Andreas Lorenz aus Sendling (
www.lorenz2008.de)! Er hat sich bisher mutig gegen die OB Ude-Allianz und - so steht es in seinem Wahlprogramm - „gegen den Bau einer Zentralmoschee am Gotzinger Platz“ gestemmt! Er braucht Ihre Wahlstimme für den Landtag!
Auch die anderen CSU-Kandidaten im Münchner Süden möchten wir Ihnen empfehlen:
Landtagskandidat Georg Eisenreich (CSU), Platz 121 und die Bezirkstagkandidaten Dr. Christof Hangkofer (Platz 121) und Clemens Baumgärtner.

 

Die ‚Bürger für Sendling’ treten für eine funktionierende Demokratie ein, in und für Sendling, in und für Bayern, für Europa! Wir bitten Sie, dass Sie am 28.09.2008 Ihre Wahlstimme sinnvoll einsetzen: im Sinn aller Bürger für engagierte Politiker, die für die von uns verteidigten Werte eintreten!

(dg)

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 22.09.2008
Wie lange noch hält „der Krug zum Brunnen“?

 

Gegen rotgrünpolitkastengewünschte Offizialmeinungen

 

Die Mehrheit der offiziellen deutschen Amtsträger schweigt, verdrängt, duckt sich meist weg vor Wahrheiten - ebenso gegenüber Empfindungen im Volk, die ebenfalls Wahrheiten sind. Nur Wenige wagen es, Volksstimmung zu formulieren gegen aktuelle „politkastengewünschte Offizialmeinung“!

 

Der Münchner Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Gauweiler (CSU) war Redner bei einer Wahlveranstaltung Mitte September 2008 in Ostermünchen/Oberbayern im vollbesetzten Saal des Gasthofs ‚Zur Post’. Er sagte unter anderem, dass er bei der bayerischen SPD und den Grünen keine Alternative zur CSU sehe. Die Grünen strebten gar die Abschaffung der Staatskirche und die Einführung islamischer Feiertage an. Das Oberbayerische Volksblatt berichtete über Gauweilers Rede: „Er ging in diesem Zusammenhang auch auf den geplanten Bau der Moschee in München-Sendling ein. ‚Wer diesem Bauvorhaben nicht uneingeschränkt zustimmt, wird als Hinterwäldler eingestuft’, beklagte Gauweiler, dabei habe es im Vorfeld der Planung noch nicht einmal einen ordnungsgemäßen Bebauungsplan gegeben. Er könne durchaus gutheißen, dass im Ausland lebende Menschen ihre Religiosität beibehalten möchten und manche die in ihren Augen dort herrschende dekadente Lebensform ablehnen, aber man müsse sich nach den Gesetzen des Gastlandes richten. ‚Wenn der neu bestellte Erzbischof der Diözese München-Freising den Eid auf die Bayerische Verfassung ablegen muss, könne man dies auch von einem türkischen Imam hier verlangen.’ Zudem halte er die entsprechende Reziprokität in der Türkei nicht gegeben, wo der Bau katholischer Kirchen abgeblockt werde und das sonntägliche Glockengeläut gar genehmigungspflichtig sei - in einem Land, das in die EU will.“ 

(Quelle: OVb v. 18.09.2008)

 

Für den Kölner Joachim Kardinal Meisner ist „Religionsfreiheit ein Menschenrecht“, aber für Moscheebauten „sind die Planer und politischen Entscheider zuständig.“ Christen empfahl er, gerade bei der derzeit zu beobachtenden Zunahme großer Moscheebauten hierzulande, die Grundsätze des Apostel Paulus.
In einem Interview sagte der Kardinal: „Die türkischen Behörden haben den Christen in Tarsus (BfS-Anmerkung: Geburtsstadt des Apostels Paulus) zugestanden, dass sie während des Paulusjahrs, das noch bis zum nächsten Sommer dauert, die alte Kirche am Ort für Gottesdienste nutzen können und dass sie keinen Eintritt bezahlen müssen. Eigentlich betrachtet der Staat das Gebäude aber nicht als Kirche, sondern als Museum, und das ist unter dem Aspekt der rechtlich garantierten Religionsfreiheit einfach zu wenig. Die Christen in der Türkei und insbesondere Tarsus brauchen dauerhaft und über das Paulusjahr hinaus ein festes Gotteshaus und ein Pilgerzentrum. Das ist unser Ziel.“
Es gehe dabei um dasselbe Grundrecht wie beim Bau einer Moschee!
Die türkische Seite sei am Zug, so Kardinal Meisner weiter: “Ich habe schon zwei Mal dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan geschrieben, nachdem er sich laut Pressemitteilungen bei seinem Deutschlandbesuch offiziell Anfang des Jahres positiv zu unseren Anliegen geäußert hatte. Eine Antwort habe ich von ihm bisher nicht bekommen. (...) Im Moment ist die Rede davon, dass die Christen möglicherweise eine ehemalige Baumwollfabrik im Zentrum von Tarsus für ihre Zwecke nutzen können. Dies hat mir der türkische Kultur- und Tourismusminister Ertugrul Günay vor Wochen geschrieben. Aber auch hier warten wir auf klare Ergebnisse...“
Ausdrücklich wiederholt der Kardinal, dass es für ihn kein Junktim zwischen dem Moschee-Bau und einem christlichen Gotteshaus gebe. Sehr wohl erbitte er von hiesigen Muslimen, „dass sie Verständnis und Unterstützung zeigen für unsere Wünsche in der Türkei. Die Christen brauchen nicht so viele Kirchen in der Türkei wie die Muslime hier zu Lande Moscheen wollen. Deswegen ist es auch unsinnig, irgendwelche Gegenrechnungen aufzumachen. Ich weiß nur: dort wo Christen wohnen und wo das Christentum schon seit den Anfängen existiert hat wie in Tarsus, müssen sie frei und sicher ihren Glauben leben dürfen. Das ist unser Menschenrecht!“ 

(Quelle: www.zenit.org v. 20.09.2008).

 

Kommentar der ‚Bürger für Sendling’:
Der Volksmund kennt den Ausdruck „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis dass er bricht“ und meint damit Jedes Unrecht wird einmal bestraft; etwas geht nicht auf Dauer gut; alles geht einmal zu Ende“*. Wie die Geschichte belegt, hat jedes Volk - auch in Deutschland und in Bayern - Hoffahrt und Übermut jeder ‚Obrigkeit’ und Gruppierung, gleich welcher Herkunft, zuerst geduldet, dann aber immer wieder abgeschüttelt und letztlich meist bestraft!
Man könnte erwarten, dass dieses Wissen als Allgemeinbildung und Basiswissen auch demokratisch gewählten ‚Obrigkeiten auf Zeit’ geläufig wäre und sie vorsorglich darauf ihr Verhalten einrichten würden.

 

Informationen:

Volksweisheiten werden auch durch Sprichworte und Volkslieder überliefert.  
„Sabinchen war ein Frauenzimmer“
ist eine zersungene Parodie auf eine Moritat, wie sie früher die Bänkelsänger auf Jahrmärkten oder Kirchweihfesten vortrugen, wobei sie mit einem Stock auf die zugehörigen Bilder zeigten, die auf einer Tafel präsentiert wurden. Das Lied, das in verschiedenen Versionen existiert, erzählt die Geschichte einer Dienstmagd, die „gar hold und tugendhaft“ war, bis sie sich mit einem jungen Schuster „aus Treuenbrietzen“ einließ. „Sein Geld hat er schon lang versoffen“, deswegen forderte er welches von ihr. Da sie keines besaß, stahl er „von ihrer guten Dienstherrschaft zwei Silberblechlöffel“. Die damalige Unterscheidung zwischen nur versilbertem „Silberblech“ und massiv silbernem Besteck wird heute teilweise nicht mehr verstanden, so dass mitunter auch „silberne Blechlöffel“ besungen werden (vgl. Weblinks). Als der Diebstahl entdeckt wurde, „da jagte man mit Schimpf und Schande Sabinchen aus dem Haus.“ Die Beschimpfungen durch Sabinchen beendete der Schuster, indem er ihr kurzerhand mit seinem Rasiermesser „den Schlund“ – gemeint ist hier die Kehle – durchschnitt. Er wurde verhaftet und gestand „bei Wasser und bei Brot“ die Untat. Wie es typisch für Moritaten ist, endet auch diese mit einer moralischen Belehrung des Zuhörers:
„Trau keinem Schuster nicht!
Der Krug, der geht so lange zum Brunnen,
bis dass der Henkel bricht.“
Das Original ist eine Ballade, die erstmals 1849 in Musenklänge aus Deutschlands Leierkasten erschien. Sie beginnt dort anders, nämlich mit einer ermahnenden Einleitungsstrophe, in welcher der Diebstahl als solcher verurteilt und nicht der Beruf des Schusters in Misskredit gebracht wird: „Der Diebstahl, der bringt große Schmerzen und nie kein Segen nicht.“ Die Originalballade spricht auch nicht von „Sabinchen“, sondern von „Sabine“. „http://de.wikipedia.org/wiki/Sabinchen_war_ein_Frauenzimmer“ (Quellen: alle Wikipedia)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 18.09.2008
Cem Özdemir (MdE) beim Wahlk(r)ampf in Sendling

 

„Grüne Lehrstunde“ für politische Anfänger

 

Die Münchner Grünen haben versucht, durch Cem Özdemir in Sendling für ihre grünen Landtags-Kandidatinnen zu punkten und von ihm Unterstützung für die türkisch-islamische Zentralmoschee zu erhalten. Mit dem Ergebnis: eine Lektion in Diplomatie!  

 

Der Gesichtsausdruck von Cem Özdemir (MdE, baldiger Bundesvorsitzender der Grünen) auf dem Bild im Stadtteilblatt ‚Sendlinger Anzeiger’, wo er neben drei grünen Stadtfunktionären abgebildet ist, könnte man als ‚nachsichtig’ deuten, besonders dann, wenn man dazu den Bericht des Journalisten (job) liest:
„....Claudia Stamm unterstrich, Integration dürfe nicht als „Einbahnstraße“ verstanden werden, die nur von den Migranten zu durchschreiten sei. Man müsse den Migranten die Hand reichen - die Moschee am Gotzinger Platz könnte dafür ein Symbol sein.
Zu dem Moschee-Projekt nahm auch Cem Özdemir Stellung. „Es ist nichts Unanständiges, nach der Höhe von Minaretten und der Zahl von Parkplätzen zu fragen.“, meinte er, die Religionsfreiheit stehe jedoch nicht zur Disposition. Jeder könne selbst entscheiden, an was und wie sehr er glaube; nur eine Grenze gebe es: das Grundgesetz. Er forderte die Münchner auf, einen Interessenausgleich zu suchen, anstatt dem Moscheebau neue bürokratische Hürden in den Weg zu stellen. Auch die Muslime müssen sich anpassen, betonte Özdemir: „Im Koran steht nichts darüber, wie eine Moschee aussehen muss!“ Eine Moschee in der Türkei sehe anders aus als eine in Nordafrika oder in Pakistan und so sollten die Muslime auch in Deutschland über „etwas Neues, Spannenderes“ nachdenken. (Heftig kritisierte Cem Özdemir die fehlende Chancengleichheit im Bildungswesen... etc..)
Der Europaabgeordnete warb für ein realistisches Herangehen an die Probleme: Wichtig sei bei allem die Frage „Was hilft uns weiter?“, nicht „Was kommt am Stammtisch an?“ so Özdemir.“

(‚Sendlinger Anzeiger’, 17.9.2008, Nr. 38, S.7)

 

Unser ‚Sendlinger Kommentar’:
Die ‚Bürger für Sendling’ entnehmen dem Bericht im ‚Sendlinger Anzeiger’, dass Cem Özdemir offensichtlich den Anwesenden - im Bild ihm nächststehend die Neugrüne Claudia Stamm - mit seinen Ausführungen eine ‚Lektion in Diplomatie’ erteilt hat.
Wenn man Gesprächsteilnehmer(innen) sagen muss, dass kritische Fragen bei einem Bauvorhaben sowohl ohne als auch mit einem Planfeststellungsverfahren „nichts Unanständiges“ sind, da müssen die so Angesprochenen ja wohl noch sehr „grün hinter den Ohren“ sein... den politischen, natürlich!
Die ‚Bürger für Sendling’ klatschen Beifall für Özdemirs Bemerkung, die Religionsfreiheit stehe nicht zur Disposition, jeder könne selbst entscheiden...! Erleichtert seufzen auf, da bei den ‚Bürgern für Sendling’, selbst Taufscheinchristen und Atheisten: Gott-sei-Dank!
Dass die Münchner einen Interessensausgleich suchen sollten, Herr Özdemir, das empfehlen die ‚Bürger für Sendling’ dem OB Ude und seiner rotgrünen Fraktion seit Jahren! Denn Rotgrün missachtet seit Jahren den Sendlinger Bürgerwillen (Keine Moschee am Gotzinger Platz!) bei dem in der Gemeindeordnung jährlich gesetzlich vorgeschriebenen „Bürgerabstimmungs-Blabla“...
Der Verrat an der „Basis-Demokratie“, pardon: „Subsidiarität“*, hat bereits zur Schnellypsilantisierung nebst Worthülsenverlautbarungen bei neugrünen Landtagskandidatinnen geführt... schade und Schande!
Deswegen: Herr Özdemir, hätten Sie auch die ‚Bürger für Sendling’ getroffen und mit ihnen gesprochen, dann hätten Sie unsere Zustimmung persönlich bekommen zu Ihrer Auffassung von Problembehandlungen “...wichtig ist bei allem die Frage „Was hilft uns weiter?“.
PS.: Wie lautet der letzte Satz auf Türkisch?                                                          (dg)

 

Information: *Subsidiarität (von lat. "subsidium" Hilfe, Reserve) ist eine politische und gesellschaftliche Maxime und stellt Selbstverantwortung vor staatliches Handeln. Demnach sind bei einer staatlich zu lösenden Aufgabe zuerst und im Zweifel die untergeordneten, lokalen Glieder wie Stadt, Gemeinde oder Kommune für die Umsetzung zuständig, während übergeordnete Glieder zurücktreten. Die Subsidiarität tritt unter der Bedingung ein, dass das untergeordnete Glied in der Lage ist, die Probleme und Aufgaben eigenständig lösen zu können. Gleichwohl soll das kleinste Glied nicht überfordert werden und die übergeordnete Ebene ggf. unterstützend tätig werden. Das Subsidiaritätsprinzip ist eine wichtige Grundlage der Europäischen Union. (aus: Wikipedia)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 17.08.2008
Sind Münchner SPD-Parteigrößen bereits ypsilantisiert?

 

SPD-OB Udes Moscheeakzeptanzvisionen

 

Obgleich bei der Moschee-Abstimmung die Sendlinger Bürgerversammlung dem SPD-OB Ude und SPD-BA-Vorsitzenden Pelkowski (Sendling) wieder eine herbe Niederlage bereitet hat, verbreiten neuerdings beide öffentlich angebliche Bürgerzustimmung...

 

Die „tz“ -Rathausreporterin Barbara Wimmer traf OB Ude auf der Terrasse des Jüdischen Gemeindezentrums mitten in München und berichtete davon in Teil 3 eines langen Ude-Interviews am 06.08.2008: „Lange hat Ude sich für das Jüdische Zentrum eingesetzt, das Finanzierungsmodell mit erfunden, den Bau begleitet. Die Stadt steuerte für das Projekt das Grundstück und das Jüdische Museum bei... (...) Dann führte das Interview zu anderen Projekten und Problemen der Stadtpolitik (...)“.
Zum Schluss sprach Barbara Wimmer das Münchner Zentralmoschee-Problem an.

 

„tz“: Die Sendlinger Moschee ist auch nach den Veränderungen *) umstritten. Will der Türkisch-islamische Moscheeverein Ditim denn noch bauen?
Ude: „Bei der Münchner Ditim bin ich fest davon überzeugt, dass sie noch bauen will. Sie bekommt auch in der Nachbarschaft immer mehr Zustimmung für das Projekt **). Die Frage ist vielmehr, wie der türkische Staat sich angesichts des Verfassungskonflikts in Zukunft im Hinblick auf religiöse Bauvorhaben verhalten wird und welche Wege die Ditib, der Dachverband in Köln, einschlägt ***). Das ist aber jetzt noch nicht abzuschätzen.“

 

„tz“: Es ist also möglich, dass die Bemühungen auf der einen und der Aufruhr auf der anderen um die Moschee umsonst waren?
Ude: „Jedes Bauvorhaben steht und fällt damit, dass der Bewerber auch an seinem Vorhaben interessiert bleibt. Ich habe schon öfter erlebt, dass ich für Bebauungspläne für Münchner Großunternehmen, das allergrößte war Siemens, gefochten habe. Plötzlich sagt dann das Unternehmen: April, April, wir wollen gar nicht mehr. Bei dem Moscheevorhaben habe ich aber den Eindruck, dass es eine immer breitere Zustimmung gibt, dass sich auch die CSU damit abgefunden hat ****). Außerdem: die Parteien, die erklärtermaßen den Moscheebau befürworten, haben auch in Sendling eine Dreiviertelmehrheit bekommen.“*****)

 

„tz“: Haben Sie noch Ehrgeiz beim Anzapfen auf der Wiesn?
Ude: “Auf jeden Fall! Nicht unbedingt in diesem Jahr, aber irgendwann in meiner letzten Amtszeit muss ich nochmals die zwei Schläge schaffen.“

 

Sendlinger Kommentar:
Die Aussagen Udes für die Münchner tz-Reporterin Wimmer und die tz-Leser waren von OB Ude möglicherweise als Xenien (grch., auch: Sinnsprüche) gedacht. Manche Sendlinger Bürger haben aber OB Udes „feinsinnige Xenien“ mit „Uuuuh“ kommentiert, nachdem sie Udes sinnige Sprüche mit ihnen bekannten Fakten verglichen hatten. Beispiele dafür:

*)  OB Ude hatte in der Sendlinger Bürgerversammlung wortgewaltig die Sendlinger zu überzeugen versucht, dass die geplante Zentralmoschee am Gotzinger Platz sogar noch eine kleinere Gebetsfläche als die bestehende angebliche „Hinterhof-Moschee“ an der Sendlinger Implerstraße bekommen soll!
Der Sendlinger CSU-Landtagskandidat Andreas Lorenz widerlegte ihn - überzeugend mit konkreten Zahlen! Es soll nach alternativen Berechnungen eher um eine Flächenverdopplung gehen!

**)  Nachdem Andreas Lorenz den OB Ude widerlegt hatte und sein Antrag zur Abstimmung kam, hoben hunderte von Bürgern ihre Stimmkarten gegen die Moscheepläne... doch es wurde nicht ausgezählt, die überwältigende Optik der hochgehaltenen Stimmkarten reichte OB-Ude zur resignierenden Feststellung „...ist die Mehrheit“. Und Ude verzichtete (listig?) auf eine Auszählung - doch das hätte die wahren, tatsächlichen Stimmverhältnisse ans Tageslicht gebracht! Denn in der turbulent verlaufenden Versammlung ließ OB Ude plötzlich den diffusen Redebeitrag der ausgebuhten evangelischen Pfarrerin der Himmelfahrtskirche als „Moschee-Abstimmungsantrag“ auszählen. Die zu diesem Zeitpunkt chaotisch geführte Sendlinger Bürgerversammlung reagierte darob auch verwirrt, nur Bürger einiger Sitzreihen verstanden die Situation, hoben ihre Stimmkarten. OB Ude ließ abzählen: 144 Bürger waren gegen die Moscheepläne, 92 dafür, der Rest der Sendlinger Versammlung war - mit ungenützten Stimmkarten in der Hand - über diese Art von „Udemokratie“ nur baff! Übrigens: die erste Abstimmungsniederlage der Moscheebefürworter SPD-OB Ude und SPD-BA-Vorstand Pelkowski in Sendling war bereits anno 2005!

***)  Die türkisch-islamische Zentrale DITIB in Köln ist aufgrund des städtischen Kaufvertrags mit Udes Rathaus-Allianz (rot/rot-rosa-grün-gelb-orange) direkter Vertragspartner für das Münchner Grundstück, nicht die Münchner DITIM! DITIB-Köln erhält direkte Anweisungen und Imame von der türkischen Religions-Behörde der türkischen Regierung; nach dem jüngsten Urteil des türkischen Verfassungsgerichts sollen dieser Behörde Gelder gestrichen werden; der türkische Premier Erdogan hat aber OB Ude 2008 „jede Hilfe“ zur Durchsetzung der Zentralmoschee am Gotzinger Platz zugesagt! (SZ, 11.02.2008)

****)  Diese Aussage von OB Ude ist Unsinn: er hat sich seit 2005 des Öfteren über den CSU-Widerstand gegen die Zentralmoscheepläne je nach Situation beklagt oder lustig gemacht ... hat er das vergessen?

*****) Ypsilantisiert SPD-OB Ude, wenn er etwas verschwommen, von Mehrheiten spricht?
            Für Sendling gibt es folgende amtliche Zahlen der LH München:
            Amtliches Endergebnis 2002:   24.793 Wahlberechtigte, Wahlbeteiligung 49,3%
            Amtliches Endergebnis 2008:   27.730 Wahlberechtigte, Wahlbeteiligung 48,4%
            d.h. für 2008: Wahlbeteiligungs-Verweigerung 51,6%
           
                                                 2002  / in %               2008 / in %                Minus in %
            SPD, OB Ude            8.648 / 71,2%            9.159 / 68,9%            - 2,3 %

 

Will SPD-OB Ude den Münchner Bürgern also ein „X für ein U vormachen“?
Die „Bürger für Sendling“ meinen: Naaaa – nein!
Wenn Bürger die OB Ude Aussagen nicht begreifen, dann könnte es sich im Zweifel auch nur um launig-kabarettistische Ude-Aussagen, also „Ude’sche Xenien“, handeln.
Schließlich hat die tz-Reporterin Barbara Wimmer den Interview-Ort von Ude, die Dachterrasse des Jüdischen Gemeindezentrums, so beschrieben: „So sieht also das irdische Paradies aus - im Herzen der Stadt und über ihren Dächern! Bunte Blumenwiesen säumen die Terrassenflächen...“ 
Summa: wenn da nicht erlaubt sein soll zu träumen...? 

dg

 

Sendlinger Differenzierungs-Hilfe:

Aus Wikipedia: Die Redewendung Jemandem ein X für ein U vormachen bedeutet, dass man jemanden täuscht oder betrügt. Ihren Ursprung hat diese Redewendung in den römischen Zahlen, bei denen Buchstaben für Zahlen stehen. So kann der Buchstabe V, welcher für die Zahl 5 steht, durch Verlängerung der Striche nach unten zum Buchstaben X umgeschrieben werden. Dieser steht wiederum für die Zahl 10, so dass eine (vermeintliche) Verdoppelung der Zahl entsteht. Die Redewendung wird auf solche Manipulationen in betrügerischer Absicht u.a. bei Geldverleihern und Gastwirten zurückgeführt.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 14.07.2008
Bürgerversammlung: Praktische Demokratie? Degoutante Demokratie?

 

OB Udes praktischer Umgang mit dem Bürger

 

Um jedes Schwadronieren vor 800 Bürgern zu unterbinden, hatten die ‚Bürger für Sendling’ zu Beginn der Bürgerversammlung 2008 einen ‚Antrag zur Geschäftsordnung’ gestellt: die Redezeit der Stadtpolitiker sei auf 15 Minuten, die der Bürger auf fünf Minuten, die der Stadtfunktionäre auf drei Minuten zu begrenzen. OB Ude (SPD) begrenzte per Antrag und Abstimmung die Bürgeraussagen auf 5 Minuten - und BA-Vorsitzender Pelkowski (SPD) und Ude selbst filibusterten*) dann ungeniert rund eineinhalb Stunden!

 

Anno 2007, bei der letzten Sendlinger Bürgerversammlung, hatte OB Ude (SPD) und sein Bezirksausschussvorsitzender Pelkowski (SPD) rund 1000 Sendlinger Bürger etwa eineinhalb Stunden lang mit allgemein bekannten Themen langatmig vom gewünschten Hauptthema ‚Geplanter Moscheebau am Gotzinger Platz ’ abgelenkt... Tumulte waren die Folge!
Aufgrund dieser Erfahrung stellte Sprecherin Helga Schandl von den ‚Bürgern für Sendling’ gleich zu Beginn der Sendlinger Bürgerversammlung 2008 diesen „Antrag zur Geschäftsordnung“:
„Begrenzung der Redezeiten. Aufgrund der Erfahrung aus der letzten Versammlung, der vorliegenden umfangreichen Themenliste und vorsorglich einer zügigen Durchführung der Versammlung bitte ich die Sendlinger Bürgerversammlung, folgende Vorschläge zu beschließen:

1.      Begrenzung der Redezeiten von BA- und Stadtpolitikern und Stadtfunktionären bei ihrem Hauptbeitrag auf höchstens 15 Minuten; ihre Themen sind allgemein bekannt.

2.      Begrenzung auch ihrer Antwortzeiten auf Bürgerfragen und Bürgerbeiträge auf etwa drei Minuten.

3.       Die Bürger haben das Recht, ihre Anträge selbst vorzutragen oder vortragen zu lassen, je nach Beitrag bis zu 5 Minuten.

Ich bitte Sie herzlich um Ihre Zustimmung, Helga Schandl“

 

Dieser Antrag, schriftlich zum Vorlesen abgegeben, wurde jedoch der Bürgerversammlung so nicht bekanntgegeben, nicht vorgelesen und von ihr nicht abgestimmt.

 

In der Süddeutschen Zeitung vom 14.Juli 2008, S. 56, stehen zum Bericht über diese Bürgerversammlung die Schlagzeilen „Sendling: Bürgerversammlung dreht sich erwartungsgemäß um Gotzinger Platz.’Der Stadtrat muss tun, was er für richtig hält’. OB Christian Ude verteidigt die Haltung des Rathauses in der Moschee-Entscheidung gegen alle Kritik“.
Darunter steht in vier Spalten der Bericht des SZ-Journalisten Andreas Flessa.
Er schreibt:
„Bis die Teilnehmer der Sendlinger Bürgerversammlung in der Dreifachturnhalle an der Geißacher Straße diesmal zu Wort kamen, mussten sie sich erst einmal gehörig gedulden. Rund eineinhalb Stunden lang informierten Oberbürgermeister Christian Ude als Versammlungsleiter und der Bezirksausschussvorsitzende Günter Pelkowski (SPD) über die Situation im Stadtviertel, bevor die Bürger die Möglichkeit bekamen, Redebeiträge zu liefern und Anträge zu stellen.
Wie erwartet, war das bestimmende Thema das geplante islamische Kulturzentrum auf dem Gotzinger Platz. Die Bürgerversammlung lehnte schließlich, wie berichtet, mit 124 zu 92 Stimmen das Vorhaben ab...“
Am Schluss der vierten Spalte dann die SZ-Beschreibung zur Beendigung der Bürgerversammlung kurz vor 23:00 Uhr:
„Nicht mehr abstimmen ließ Ude am Ende der Versammlung einen Antrag der Initiative „Bürger für Sendling“. Diese hatte unter anderem gefordert, die Redezeit der Bürger und die direkten Antworten darauf auf drei Minuten sowie die Redezeit der Stadtpolitiker auf 15 Minuten zu begrenzen. Bereits zu Beginn hatten die Bürger beschlossen, die Redezeit auf maximal fünf Minuten festzulegen.“

 

OB Ude redete viel auf der Bürgerversammlung. Er erzählte unter anderem den Bürgern auch, dass man das Stadtrats-Handeln gegen den Sendlinger Bürgerwillen als „undemokratisch“ bezeichnen würde... Da gab’s Beifall, natürlich: von unverständigen, uneinsichtigen, unwissenden, ungebildeten, möglicherweise: gesetzes- und demokratiegläubigen Bürgern!
Aber: „...Politiker hängen an ihren Beruf. Einfach degoutant.“ **). Schrieb Christian Ude. 1999 - als Satire.  ***)

 

Informationen:
*) Filibuster – Wikipedia

... die Grünen zum Filibustern, am bekanntesten wurde der Versuch beginnend am 10. ... Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc. ...
de.wikipedia.org/wiki/Filibuster - 46k - Im Cache - Ähnliche Seiten


WAHRIG, Deutsches Wörterbuch, 7. Auflg., S. 474
1. "Filibustern" , Verzögerungstaktik durch langatmiges Reden
2. (m. 3) jmd., der das Filibuster betreibt (urspr. Bezeichnung für gesetzlose Plünderer), die im 19.Jhrt. in mittel- und südamerikan. Staaten einfielen


**) WAHRIG, Deutsches Wörterbuch, 7.Auflg., S. 337
degoutant (degu-Adj.; geh.) ekelhaft, abstoßend, widerlich (frz. dégoutant)

 

***) Christian Ude: Chefsache. Satiren. Piper-Verlag München, 1999, ISBN 3-492-04111-6; Verlags-Info: „Das Einzige, was ein Münchner Oberbürgermeister wirklich können muss, ist das Anzapfen auf dem Oktoberfest. Das meinte jedenfalls der Satiriker Christian Ude - und der muss es wissen.“

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 06.07.2008: Moschee-Bebauungsplan
„Kleingedrucktes“ der städtischen Planungsunterlagen beachten!

 

Vertrauen ist nicht gut, Kontrolle ist besser!

 

Gegen den Widerstand von OB Ude (SPD) und DITIB/DITIM hat das Oberste Bayerische Verwaltungsgericht der Stadt München das aktuelle Bebauungsplan-Verfahren auferlegt!
Bürger dürfen sich deswegen jetzt äußern. Aber wer kontrolliert, dass ihre Meinungen auch gesetzestreu, sozialverträglich, nach Beamtenrecht neutral bearbeitet werden?
Die ‚Bürger für Sendling’ zeigen Kontrollmöglichkeiten auf!

 

Obgleich nach Äußerungen von OB Ude vor dem Gerichtsurteil seitens städtischer Behörden angeblich alles bedacht worden war, hatte das Oberste bayerische Verwaltungsgericht 2007 reihenweise Defizite aufgedeckt und ein Urteil gegen die städtische Vorgehensweise ausgesprochen (http://www.vgh.bayern.de/VGMuenchen/documents/Pressemitteilung-13-02-2007_000.pdf.)
Nun haben städtische Beamte eineinhalb Jahre gebraucht, um auf 65 Seiten Behauptungen niederzuschreiben, die von den Münchner Bürgern nun binnen von nur 20 Arbeitstagen widerlegt werden sollen.
Der Bürger fragt sich: ist das Verhalten von SPD und GRÜNEN ein „faires Verfahren“?
Ist das fair: für ganz München gibt es nur drei städtische „Auslegestellen“, offen während der Dienstzeiten für die „Einsichtnahme der Bürger“... ca. 1,3 Millionen Münchner Bürger!
Die Option Internet-Zugriff ist da überhaupt keine Entschuldigung - wer hier unter der angegebenen Adresse
www.muenchen.de sucht, stößt da bald - erfolglos - an Grenzen:

 

http://www.muenchen.de/...bebauungsplan.html

http://www.muenchen.de/...Moschee_Gotzinger_Platz.pdf

http://www.muenchen.de/...fnp_gotzinger_platz.html

 

 

Sendlinger und Münchner Bürger!
An den drei Auslegestellen gibt es für die Bürger bereits bedruckte DIN-A-4-Blätter für „Äußerungen“.
Diese Blätter animieren durch die Gliederung ihres Eindrucke nur zu kurzen handschriftlichen Stellungnahmen; Platz dafür: etwa nur eine Drittel A-4-Seite, denn unten ist die Seite begrenzt mit „.................... (Unterschrift)“
(siehe Anlage).

 

Download:  Bebauungsplan-Bürgereingabe.pdf

 

ACHTUNG:
Kurze „gefühlte“ Meinungsäußerungen werden später von den Behörden auch kurz und bündig „wegbeantwortet“, sie frustrieren höchsten den Bürger selbst!
Mit Pfeil („Blatt umdrehen!“) kann auch die Rückseite des Blattes beschriftet werden (nicht vergessen: unterschreiben oder mit Datum und Namenszeichen versehen). Auch hier: nur konkrete Angaben, nur sachliche Einwände sind sinnvoll!
Besorgen Sie sich eine Kopie Ihres Einwandes! Wäre notwendig - Sie haben nämlich bei der bloßen Abgabe Ihrer Eingabe überhaupt keine Kontrolle, keinerlei Garantie auf die Bearbeitung Ihres Einwandes! Lassen Sie sich den Eingang Ihrer Eingabe unbedingt schriftlich bestätigen!

 

WICHTIG:

Offenbar nur im Planungsreferat (im abgedunkelten Vitrinen-Raum) hängt seitwärts an der Wand ein Bilderrahmen mit diesem Hinweis:

„Für die Abgabe von schriftlichen Äußerungen und Stellungnahmen zu den jeweiligen Bauplanverfahren steht neben den im Schaukasten angegebenen Möglichkeiten auch der Briefkasten des Referats für Stadtplanung und Bauordnung am Eingang „Unterer Anger“ zur Verfügung.
Zum Nachweis des fristgemäßen Eingangs einer Stellungnahme aufgrund der im §3 Abs.2 des BauGB genannten Rechtsfolgen wird für den Tag der jeweiligen Auslegung empfohlen, den Sonderbriefkasten am Rathaus, Marienplatz 8 (neben Auskunftsschalter am Eingang Fischbrunnen) zu benutzen.“

 

Die ‚Bürger für Sendling’ empfehlen dringend:
1. Ihre Stellungnahme, Ihr Einwand
Schreiben Sie in Ruhe, sachlich orientiert, mit klaren Argumenten.
Wenn Sie sich unsicher fühlen, formulieren Sie mit Hilfe fachkundiger Freunde, Politiker, Rechtsanwälte, immer in Bezug auf Gesetze und Verordnungen.
Machen Sie sich Kopien (!) Ihrer Eingabe!
Eine Bitte: Senden Sie Kopien Ihrer Eingabe auch an die ‚Bürger für Sendling’
(Adresse unten, wir melden uns dann auch bei Ihnen. Wir werden versuchen, stichhaltige Argumente zu sammeln, sie juristisch prüfen zu lassen und sie dann rechtzeitig im Internet zu verbreiten.)

 

2. Abgabe Ihrer Einwände
Persönlich oder postalisch: immer gegen Eingangsbestätigung!

 

Bitte diese E-Mail weiter verbreiten!

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, 03.07.2008
„Münchner Rathaus-Verlautbarung“ zur DITIB-DITIM-Zentralmoschee

 

„Moscheebauer-Text“: geschönt, tendenziös, verspätet!

 

Der Ankündigungstext der Ude-Stadtregierung liegt vor - wie von den Bürger für Sendling erwartet - „geschönt und tendenziös“!“ Der vom höchsten Bayerischen Gericht der rotgrünen Stadtregierung 2007 aufgezwungene Bebauungsplan muss nun der Bevölkerung Münchens vorgelegt werden. Präsentiert von SPD, GRÜNE-Schwullesbische Rosa Liste als ihr „Paradestück für zeitgrandioses Heimat- und Demokratieverständnis“.
Die OB-Ude-Stadtregierung „gewährte großzügig“ zum Durchblättern desselben:
2 (zwei) Sendlinger Auslegeräume -  für 89.685 Sendlinger,
1 (ein) Münchner Auslegungsraum - für 1.266.007 Münchner,
für alle PC-Besitzer: Suche unter
www.muenchen.de.
Erste Aktenauslage ist am Freitag, den 04.07.2008. Dann gleich zwei Tage Wegschluss der Akten - es ist Wochenende! Tröstlich: gleich am Montag früh 06:30 Uhr dürfen sich interessierte Bürger wieder im Amt einfinden...
Typisch für Udes Moscheepolitik...? Bekanntgabe des Auslegeverfahrens im Münchner Amtsblatt am 30.6.2008, für die Öffentlichkeit in der Rathaus-Rundschau am 02.07.2008, in Münchner Tageszeitungen am 3.7.2008. Auslege-Start: 04.07.2008, 06:30 Uhr beim Planungsreferat, Blumenstraße 28a.
Im Baugesetzbuch §3 (2) heißt es aber bezüglich auf die öffentliche Auslegung verpflichtend:
Ort und Dauer der Auslegung sind mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekannt zu geben...“

 

Der Originaltext in der „Rathaus-Umschau, S.6, 7 und 8“ erinnert die oppositionellen ‚Bürger für Sendling’ wegen der „geschönten Stadtwellness-Prosa“ an Grotesken von Karl Valentin...
Die ‚Bürger für Sendling’ sind sich aber sicher, dass auch über ein Jahr Vorbereitungszeit für städtische Beauftragte mit einer umfassenden willfährigen Aussagensammlung nicht dazu führen wird, die von den städtischen Rot-grün-schwullesbischen Moscheebau-Befürwortern und den türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Funktionären „an den Haaren herbeigezogene Argumente“ stichhaltig zu machen!
Der Bebauungsplan wird - so die Meinung der ‚Bürger für München’ - sicherlich auch offenbaren:
den politischen Missbrauch von Religion, rot-grün-schwullesbischer Stadtratsmacht und von Zugewanderten!


Das Bau-Gesetzbuch ist hierfür eine notwendige und interessante Lektüre:
http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Gesetze/BauGB.pdf

 

Untenstehend der Original-Text der ‚Rathaus-Umschau’, der bereits tendenziöse Behauptungen und fehlerhafte Sachaussagen verbreitet, die die ‚Bürger für Sendling’ nächstens präzise widerlegen werden!


Liebe Sendlinger, liebe Münchner Bürger:
auf keinem Fall (!) haben die Moscheeplaner die Oberhand, auch wenn sie jetzt das Bebauungsplanverfahren betreiben!
Jeder Bürger kann schriftlich (4.7.- 4.8.2008) gegen das Ansinnen Moscheebau mit seinen persönlichen Argumenten Widerspruch einlegen!
Die ‚Bürger für Sendling’ werden ihre Mitbürger die kommenden 4 Wochen (vom 4.7.-5.8.2008) in kurzen Abständen mit Informationen und Argumenten versorgen!
Kommen Sie bitte zur Sendlinger Bürgerversammlung am 10.7.2008, 19:00 Uhr,
Turnhalle Geißacher Straße: wir sind am Info-Stand für Sie da! OB Ude kommt!
Kommen Sie auch zum einzigen städtischen Zentralmoschee-Anhörungstermin am 14.7.2008, 19:00 Uhr, Turnhalle Geißacher Straße,
(auch hier gibt es unseren Info-Stand, auch hier soll OB Ude kommen!)

Unterstützen Sie bei diesen Terminen unsere Forderungen, unsere Anträge, unser Ziel:
Keine türkisch-islamische DITIB-DITIM-Zentralmoschee am denkmalgeschützten Gotzinger Platz!

 

ACHTUNG:
Folgend der Originaltext der ‚Rathaus Rundschau’ (LH München)

 

„Bebauungsplan Türkisch-Islamisches Zentrum am Gotzinger Platz
(2.7.2008) Der Entwurf eines Bebauungsplanes mit Grünordnung für das Türkisch-Islamische Zentrum liegt nun vor und die Öffentlichkeit wird – wie im Baugesetzbuch vorgeschrieben – über die Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung unterrichtet.
Einzusehen ist der Bebauungsplan mit dem Entwurf einer Begründung und Satzung
- im Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28b,
- in der Bezirksinspektion, Implerstraße 9 und
- in der Stadtbibliothek, Albert-Roßhaupter-Straße 8

- im Internet unter
www.muenchen.de
Einen Monat lang, vom 4. Juli bis 5. August, hat nun die Bevölkerung Gelegenheit, sich dazu zu äußern.
Seit dem Aufstellungsbeschluss, den der Stadtrat im April 2007 gefasst hat, wurden gemeinsam mit dem Bauherrn, dem Verein D.I.T.I.M., im Rahmen einer Umweltprüfung die Größe des Zentrums und die daraus resultierenden verkehrlichen und schalltechnischen Auswirkungen ermittelt.
Ausschlaggebend waren Zählungen und Befragungen am bisherigen Standort der D.I.T.I.M. an der Schanzenbachstraße sowie Untersuchungen, wie sich das religiöse Leben der verschiedenen islamischen Vereine in München grundsätzlich gestaltet. Ein Gebetsruf des Muezzins war von der D.I.T.I.M. noch nie beabsichtigt.
Die Ergebnisse bestätigen die bisherige Aussage: Beim Neubau der D.I.T.I.M. am Gotzinger Platz handelt es sich eindeutig um einen Ersatz für den Standort Schanzenbachstraße, da die Verbundenheit mit einem Verein
ein entscheidendes Kriterium für den Besuch einer bestimmten Moschee darstellt.
Künftig werden sich die Besucherzahlen demnach in einem vergleichbaren Rahmen bewegen. Der Einzugsbereich beschränkt sich weiterhin auf den Münchner Süden. Ein gewisser „Neuigkeitsfaktor” wurde für den Besuch dieser Moschee zusätzlich berücksichtigt.
Die Gesamtgröße des Türkisch-Islamischen Kulturzentrums mit einer Geschossfläche von 4.800 Quadratmetern hat sich gegenüber den ursprünglichen Absichten deutlich verringert, da sich die Planung konkretisiert hat und nur noch eine geringe Anzahl von Wohnungen innerhalb des Zentrums realisiert werden soll. Deshalb ist auch der Umgriff des Bebauungsplanes kleiner geworden.
Das Kulturzentrum selbst mit religiöser Nutzung sowie Restaurant, Läden, Vereins- und Gruppenräumen, Kinderbetreuung und einem Mehrzweckraum weist eine mit früheren Planungen der D.I.T.I.M. vergleichbare Größe auf und ist mit diesem Maß der Nutzung am Standort Gotzinger Platz verträglich.
Der im Bebauungsplan festgesetzte Rahmen lässt eine Bebauung zu, die sich in die Umgebung einfügt und auch die denkmalgeschützten Gebäude berücksichtigt. Sie bietet Raum für die Nutzungen der D.I.T.I.M und über hinaus auch für die Integration im Stadtteil. Für ausreichend Stellplätze ist gesorgt, innerhalb des Zentrums können bis zu 70 Stellplätze vorgesehen werden. Für Ausnahmefälle können Ausweichmöglichkeiten angeboten werden.
Der Gebetsraum selbst wurde von der D.I.T.I.M auf das notwendige Maß reduziert und mit einer Größe von etwa 475 Quadratmetern Nutzfläche fixiert. Der Gebetsraum ist ausgelegt für das Freitagmittaggebet, das derzeit an der Schanzenbachstraße von etwa 400 Personen besucht wird. Am zukünftigen Standort wird von einer Erhöhung um zehn Prozent ausgegangen („Neuigkeitsfaktor”), so dass mit 440 Personen gerechnet wird. Im Gegensatz dazu nehmen an allen übrigen Gebeten während der Woche nur fünf bis 50 Personen teil.
Die geplante Kuppel mit den beiden Minaretten mit einer Höhe von 41 Metern wurde, wie üblich bei höheren Gebäuden, im Hinblick auf die Stadtbildverträglichkeit untersucht und als verträglich eingestuft.
Der Verkehr am Gotzinger Platz wird sich in Zukunft auch nach Errichtung des Türkisch-Islamische Kulturzentrums in der Regel nicht erhöhen, die Prognosen gehen sogar von einer gewissen Reduzierung aus. Während des Freitagmittaggebets kann es, wie jetzt auch an der Schanzenbachstraße, zu einer kurzfristigen, aber immer noch verträglichen Zunahme des Verkehrs kommen, ähnlich wie bei manchen christlichen Kirchen während des Gottesdienstes am Sonntag.
Für eine Verbesserung am Gotzinger Platz sorgt die Verlagerung der auf dem Gelände vorhandenen 134 Stellplätze der Markthallen München, die heute die Nachbarschaft vor allem morgens und nachts belasten. Das als Ersatz dafür geplante Parkhaus an der Königsdorfer Straße, deren Haupterschließung über die Schäftlarnstraße erfolgt, wird voraussichtlich bis Ende 2009 fertiggestellt sein und zur weiteren Entlastung auch Anwohnerstellplätze aufweisen.
Erst dann steht das Grundstück am Gotzinger Platz für eine Neubebauung zur Verfügung.
Weitere Informationen bietet die Erörterungsveranstaltung am 14. Juli 2008 um 19 Uhr in der Dreifachturnhalle an der Geißacher Straße 8, 81371 München, die Oberbürgermeister Christian Ude leiten wird.
Während der Öffentlichkeitsphase zwischen dem 4. Juli und 5. August bietet der Verein D.I.T.I.M. einmal in der Woche einen „Tag der offenen Moschee”, am 11. Juli, 18. Juli, 25. Juli und 1. August an. Aysun Celik, 2. Vorsitzende des Vereins D.I.T.I.M., wird durch die Räume an der Schanzenbachstraße führen.“

 

ACHTUNG: Ende des Originaltextes der „Rathaus-Rundschau“ (2.7.2008) der LH München!

 

Die ‚Bürger für Sendling’ bieten diesen Originaltext nur zur Kenntnisnahme an, die Widerlegungen der städtischen Behauptungen erfolgen abschnittsweise mit den kommenden BfS-Informationen!

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 26.06.2008
Bürgerversammlung am 10.07.2008, 19:00 Uhr, Turnhalle Gaißacher Straße

 

Sendlinger aufgemerkt: OB Ude-Auftritt ein Ränkespiel?

 

Sendlinger Bürger, passt auf!
Wie bei der letzten Bürgerversammlung soll nach einer langen Themenliste das Problem der türkisch-islamischen Zentralmoschee am Gotzinger Platz offensichtlich erst spät am Abend diskutiert werden! Wie letztes Jahr, als endloses Gerede der Stadtpolitiker viele Sendlinger Bürger frustrierte und misslaunig machte!
Sendlinger Bürger! Kommen Sie und bestimmen mit Ihren Stimmkarten Ihren Bürgerabend selbst!
Denn unser Sendling soll als lebendiges, buntes, friedliches Viertel erhalten bleiben!
Keine Ghettobildung! Keine islamische Zentralmoschee am denkmalgeschützten Gotzinger Platz!

 

Erinnern Sie sich an das Verhalten der Münchner Stadtfunktionäre bei der letzten Sendlinger Bürgerversamm-
lung? Das stundenlange, verwirrende städtische Gerede hatte damals viele ältere Sendlinger Mitbürger in der überfüllten Halle so erschöpft, dass sie die Versammlung ergebnislos - noch vor der Abstimmung zum Moschee-Thema - verlassen mussten.

 

Die ‚Bürger für Sendling’ fordern:

·        Auf der Sendlinger Bürgerversammlung sollten in erster Linie die Stadt-funktionäre und Stadtpolitiker den Bürgern zuhören, was die ihnen alles zu sagen haben!

·        Wenn sich schon diese Stadtpolitiker über unsere Bürger-Abstimmungen undemokratisch hinwegsetzen wie OB Ude (SPD) beim Problemthema
türkisch-islamische DTIB-DITIM-Zentralmoschee, dann haben sie nach unserer Auffassung auch kein Recht, uns Bürger mit ihren Vorgaben von den Themen abzulenken, die uns Sendlingern am wichtigsten sind!

·        Wir werden Anträge stellen, bei der Bürgerversammlung die Themen der Bürgerschaft vorrangig zu behandeln: wir bitten Sie bei der Abstimmung dieser Anträge um Ihre Unterstützung mit Ihrer Stimme!

 

Begrenzung der Redezeit der Stadtfunktionäre! Die sogenannte „Jahresberichterstattung“ des
BA-Vorsitzenden G. Pelkowski (SPD) soll auf 15 Minuten begrenzt werden
- denn es standen ja alle BA-„Erfolge“ bereits und ausführlich in den Stadtteil-Zeitungen!

 

Begrenzung der langen Redezeiten und Kommentare des Vorsitzenden OB Ude (SPD) auf
15 Minuten, bei direkten OB-Antworten auf Bürgerfragen auf 3 Minuten!

 

Das Verlesen der Anträge geschieht entweder durch die Antragsteller selbst oder (auf Wunsch) durch eine „neutrale“ Persönlichkeit, die sich persönlicher Zusatzkommentierung zum Antrag zu enthalten hat.

 

Begrenzung der Sprechzeiten aller Stadtfunktionäre: bei Sachfragen auf 5 Minuten (das Sachproblem ist kurz und bündig „auf den Punkt“ zu bringen!), bei Antworten auf Bürgeranfragen bis zu 3 Minuten.

 

Die Bürger haben das Recht, ihren jeweiligen Antrag (mit ihren Zusatzbemerkungen und Erklärung) in etwa 3 - 5 Minuten vorzutragen!

 

Die Zentralmoschee-Thematik soll als Punkt 4 abgehandelt werden - zusammen mit Punkt 5
und Punkt 9, weil die Sendlinger Verkehrsproblematik und auch der Bau des Parkhochhauses nähe Gotzinger Platz nur in Zusammenhang mit dem geplanten Bau der türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee Gotzinger Platz gesehen werden muss!

 

Die Stadt München verlautbart:


„In Abstimmung mit dem Bezirksausschuss 6 (Sendling) lädt Oberbürgermeister Christian Ude am Donnerstag, 10. Juli, 19 Uhr, in die Dreifachturnhalle an der Gaißacher Straße 8, 81371 München, zu einer Bürgerversammlung des 6. Stadtbezirkes ein.
Zu Beginn der Versammlung informieren Oberbürgermeister Christian Ude und Günter S. Pelkowski, Bezirksausschussvorsitzender, über den Stadtbezirk.
Die Leitung der Versammlung übernimmt Oberbürgermeister Christian Ude.
Schwerpunktthemen werden voraussichtlich sein:
            1. Neugestaltung des Platzes Am Harras
            2. Neugestaltung Margaretenplatz
            3. Neugestaltung Herzog-Ernst-Platz
            4. Verkehrsführung Neuerrichtung der Eisenbahnbrücke über die Lindwurmstraße, Radwegführung
            5. Parkraummanagement für Sendling
            6. Bebauung ehemaliges Messegelände MK5 und MK6
            7. Bahndeckel Theresienhöhe
            8. Bauvorhaben Thalkirchner Straße 190
            9. Neubau Parkhaus Großmarkthalle/Anwohnerparkgarage
           
10. Bauvorhaben Meindlstraße
            11. Verbesserung und Neugestaltung der Bezirkssportanlagen Dietramszeller Platz/
                  Wackersberger Straße und Demleitnerstraße
            12. Neue Richtlinien für Veranstaltungen und Sondernutzungen auf öffentlichem Grund
            13. Erörterungstermin Bebauungsplan Gotzinger Platz, Türkisch-Islamisches-Kulturzentrum
            14. Quartiersbezogene Bewohnerarbeit im Bereich des alten Messegeländes
            15. Warenstellagen auf Gehwegen

 

Alle Besucher der Bürgerversammlung, die an den Abstimmungen teilnehmen wollen, werden gebeten, ihren amtlichen Lichtbildausweis mitzubringen, um sich als Stadtviertel-Bürger ausweisen zu können. Sie erhal-
ten daraufhin eine Karte, die sie berechtigt, an allen Abstimmungen mitzuwirken. Die von der Bürgerversamm-
lung angenommenen Anträge werden im Wortlaut in der Geschäftsstelle Süd der Bezirksausschüsse 6, 7, 8 und 19,Implerstraße 9, 81371 München, für die Öffentlichkeit ausgelegt. Ebenfalls kann in der Geschäftsstelle die Stellungnahme des Stadtrates beziehungsweise des Bezirksausschusses zu den Anträgen eingesehen werden
.“ (aus Rathaus-Rundschau vom 26.6.2008)

 

Liebe Sendlinger Bürger!

 

1.       Kommen Sie zur    Bürgerversammlung am 10.07.2008,
                                      19:00, Turnhalle Geißacherstraße
                                      Personalausweise unbedingt mitbringen!

 

2.       Stimmen Sie in der Versammlung für unsere Anträge!

 

3.       Besuchen Sie unseren Informationsstand vor der Halle,
        
lassen Sie sich dort informieren über

unsere Petition an den Bayerischen Landtag

unsere Initiative ‚Bürger für Sendling’ - und Ihre Möglichkeiten der Unterstützung,

die „BfS-Nachrichten“, die wir Ihnen zuschicken / zusenden können.

Wir bieten Auskunft und Beratung für Ihren Einspruch im Bebauungsplanverfahren der türkisch-islamischen Zentralmoschee-Baupläne am Gotzinger Platz (vom 4.7.- 4.8.2008).

 

Download:  Flugblatt - Buergerversammlung Sendling 26-06-2008.pdf 

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 23.06.2008
Vorbereitung zur Abwehr des Moschee-Bauvorhabens

 

Schriftliche Argumente gegen die „Ude-Moschee“

 

Angeblich am 04.07.2008 sollen die von der Stadt München erarbeiteten Unterlagen zum Bau der türkisch-islamischen Ditib / Ditim-Zentralmoschee am Gotzinger Platz den Münchner Bürger vorgelegt werden: doch noch verschweigen die Behörden den konkreten Termin! Nach einer knapper Ankündigungszeit von einer Woche ist es dann so weit: jeder Bürger, jede Bürgerin (der/die sich irgendwie betroffen fühlt – nicht nur aus Sendling, jeder!) kann die vier Wochen lang ausgelegten städtischen Moschee-Planungsunterlagen einsehen - und dann schriftlich seine Einsprüche dagegen abgeben!
Je sachlicher, desto besser! Je mehr Bürger, desto mehr Argumente!

 

Die ‚Bürger für Sendling’ werden, so bald die Termine bekannt gemacht werden, ihre Mitbürger über Fristen, wichtige Vorgänge, wichtige Gegenargumente informieren!
Nun dazu erste Informationen:

 

1.       Jedermann kann Einsprüche abgeben:
Im Gegensatz zu einer Baugenehmigung darf bei einem Bebauungsplan jeder Bürger seine Einwände vorbringen, d. h. jeder Sendlinger wie auch die übrigen Münchner sowie sonstige Mitbürger, die sich von dem Vorhaben der türkisch-islamischen Zentralmoschee betroffen fühlen.

 

2.       Stichhaltig sind „Fachliche Argumente“:
Lärm, Verkehr, Ensembleschutz, Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg, in der Freizeit, Parkplatzprobleme (Suchverkehr) nächtliche Ruhestörung, insbesondere in den Sommermonaten durch Früh- und Nachtgebet, Baustil-Konflikte etc. - aber auch alle anderen, juristisch fassbaren Probleme.

 

3.       Eigene Formulierungen:
Die Einwände brauchen nicht von einem Juristen formuliert sein. Doch sollte man sich fachlichen Rat einholen, damit die eigenen Argumente nicht sogleich „weggefegt“ werden können. Die Stadt muss alle Einwände prüfen, abwägen und bewerten! Sie muss das Ergebnis Ihnen begründet mitteilen; gleichlautende Einwände (z.B. bei „vorgeschriebenen Einwänden“ mehrerer Bürger, z.B. einer Initiative oder Hausgemeinschaft) können von der Stadt zusammen behandelt werden: dann bekommen alle einen ähnlichen Text zurück! Deswegen: Ablehnungs-Kernpunkte selbst formulieren und auch „mit gesundem Menschenverstand“ selbst ergänzen und begründen.

 

4.       Beratung durch Fachleute und Juristen:
Sinnvoll, aber: immer konkret nachfragen, damit man versteht, was man dann unterschrieben bei der Stadt abgibt (oder einschickt)! Hinweis: sich nicht allein auf das Baurecht festlegen und begrenzen lassen! Jeder kann seine Betroffenheit als Beschwernis und Verletzung seiner Rechte darstellen: z.B. wegen Missachtung von seinen Rechten nach dem Deutschen Grundgesetzes, einer Verletzung der auch ihn betreffenden Bayerischen Verfassung, wegen Verletzung seiner Rechte z.B. nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), der Verletzung anderer, auch europäischer Gesetze... Wer findet, dass die Stadt München z.B. durch Planung oder Grundstücksverkauf bei diesem „Moschee-Deal“ ihre GG-Verpflichtung zur „Sozialpflichtigkeit des Eigentums“ verletzt hat; wer die Denkmalschutzgesetze verletzt sieht... Wer den Bereich betreffende finanzielle Unregelmäßigkeiten beim Münchner Stadthaushalt feststellen kann, die Verletzung kommunaler Vorgaben, wer weiß, was zur parteipolitischen Neutralität verpflichtete Kommunalbeamte trotz Eid „angestellt“ haben... er möge sich wehren und schriftlich Einspruch erheben!

 

5.       Wichtige Termine: Einspruchszeiten, Fristwahrung, Schluss-Termin!
Noch nicht bekannt, werden nach Bekanntgabe sofort mitgeteilt.

 

6.       Sondergebiet Moschee:
Da in einem Mischgebiet der Bau einer so großen Moschee mit Islam-Zentrum und div. Geschäften, Lokalen und kultischen Einrichtungen nach § 34 BauGB nicht zulässig ist (s. Urteil des Bayer. Verwaltungsgerichts München vom 13. Febr. 2007), hat die Stadt München im Nachhinein ein Sondergebiet geschaffen, um diese Hürde zu unterlaufen. Dazu hat sie das Recht. Aber: es müssen jedoch im Bebauungsplan die Auswirkungen einer solchen planerischen Maßnahme auf das Umfeld im Detail untersucht werden - und dagegen können Einwände erhoben werden! Schließlich löst eine bloße Umbenennung nicht ein tatsächlich vorhandenes Problem!
Der Bebauungsplan muss aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden. Nach dem uns vorliegenden Flächennutzungsplan (Stand: 08. Aug. 2006) ist das Gebiet zwischen Kochelsee-Straße und Königsdorfer-Straße als „Sondergebiet Gewerbe“ ausgewiesen worden, obwohl dort die Wohnbebauung überwiegt!
Die ‚Bürger für Sendling’ haben von älteren Anwohnern erfahren, dass das ganze Areal beim Gotzinger Platz etwa um 1912 für die Großmarkthalle erworben wurde und dann im Laufe der Jahrzehnte die Wohnbebauung eingesetzt hat. Wer kann zur Königsdorfer Str. 1 und 3 (wohl in den 20er Jahren), Königsdorfer Straße Nummern 11, 13 - 17 (dann in den 50 er Jahren) genau Bescheid geben?

 

7.       Stadt baut neues Parkhaus für Muslime:
Die Realisierung der türkisch-islamischen Zentralmoschee wurde vor drei Jahren vom Bau eines Parkhauses abhängig gemacht. Wohl um die desolate Parkraumsituation in Sendling um den Gotzinger Platz nicht als Gegenargument zu bekommen, baut die Stadt München jetzt auf Kosten der Steuerzahler ein neues Parkhaus - obwohl Gewerbetreibende des Großmarkts versichern, dass sie das neue Parkhaus weder brauchen noch den neuen zusätzlichen Verkehr! Die Bürger können und sollten bei ihren Einwänden auch alle Gegebenheiten, die sich mit dem Bau der Zentralmoschee verbinden (könnten), schriftlich festhalten und begründen!

 

8.       Vorab Auskünfte geben diese Behörden bereits jetzt:

          Die Stadtbehörden sind für (!) die Bürger da, schließlich bezahlt der Bürger mit seinen Steuern diese Arbeitsplätze!

An die Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung

a) Stadt- und Bebauungsplanung, Hauptabteilung II
PLAN HA II / 20
Blumenstraße 28 b (Städtisches Hochhaus)
80331 München
Fax: 089 / 233-24213
E-Mail:
plan.step@muenchen.de
Elektronische Kommunikation mit der Landeshauptstadt München
www.muenchen.de/ekomm

 

Für räumliche Entwicklungsplanung mit Flächennutzungsplanung ist zuständig:

b) Stadtentwicklungsplanung, Hauptabteilung I
PLAN HA I / 42
Blumenstraße 31 - 35 (gegenüber Hochhaus)
80331 München
Fax: 089 / 233-26410
E-Mail:
plan.step@muenchen.de

 

Für die Baugenehmigung ist zuständig:

c) Lokalbaukommission, Hauptabteilung IV
Abteilung 2, Bezirk Mitte
PLAN HA IV / 2
Blumenstraße 28 b (Städtisches Hochhaus)
80331 München
Fax: 089 / 233-24225
E-Mail:
plan.ha4-1bk-bezirk-mitte-leitung@muenchen.de

 

Speziell für den Stadtteil 6, Sendling, ist zuständig:

TEAM HA IV / 23
Fax: 089 / 233-25883
E-Mail-plan: ha4-lbk-team23@muenchen.de

 

9.       Informieren Sie über Ihre Beobachtungen bitte auch Ihre ‚Bürger für Sendling’, schicken Sie uns Kopien Ihrer Anfrage, der Antwort der Stadtbehörden, teilen Sie Ihre Beobachtungen, Notizen, Fotos von Veranstaltungen, Besuchergruppen etc. mit: jede noch so kleine Information kann ein wichtiger ‚Baustein’ sein, um für die Projekt-Abwehr die richtige Lagebeurteilung durchführen zu können! Bitte machen Sie sich bei Ihren Beobachtungen Notizen - wenn möglich mit Kurzbeschreibungen, Namen, Terminen usw.

WICHTIG: Sie können absolut sicher mit unserer Verschwiegenheit rechnen, wenn Sie sich schützen wollen, weil Sie z.B. von Ihrem (städtischen) Arbeitgeber abhängig sind!

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, der 27.05.2008
Evangelische Dekanin Andrea Borger offeriert muslimischen Gebetsritus

 

Bischof Huber: Keine Wischiwaschi-Toleranz!


Rund 7500 evangelisch Getaufte wohnen in Sendling - und ihre Dekanin Andrea Borger veröffentlicht im aktuellen Gemeindebrief der Evangelischen-Lutherischen Himmelfahrtskirche die Botschaft „Teppich und Kniebank: Beten verbindet!“
Ihre Zielvorgabe hierbei ist der „interreligiöse Dialog“ zur Verwirklichung der islamisch-türkischen DITIB/DITIM-Moschee am Gotzinger Platz!
 

Ist die Zahl 12 zufällig oder symbolhaft? Die Dekanin Andrea Borger trifft sich an einem Abend mit Bekannten und Freunden: „5 Katholiken, 3 Evangelischen, 2 Muslimen und einem Zweifler“ zum Beten - obgleich, wie sie schreibt, „,beten’ eine ganz persönliche Sache ist.
Zwei Muslime „erklären uns mit Hilfe eines wunderschönen Gebetesteppichs genau, wie das rituelle Gebet der Muslime abläuft. Wir staunen: 5-mal täglich samt der vorherigen rituellen Waschung?! Ja, entgegnen die muslimischen Freunde, zusammengerechnet ist das etwa eine Stunde. Ist das zu viel, wo doch der Tag 24 Stunden hat? Eine davon für deine Beziehung zu Gott? Aber, zugegeben, es gibt schon viele Tage, da fällt das eine oder andere Gebet aus. Genau so geht es den Diakonen und Priestern bei den Katholiken. Das vorgeschriebene Stundengebet klappt nicht immer...“

(Quelle : DIE BRÜCKE, Gemeindebrief der Evang.-Luth. Himmelfahrtskirche München-Sendling, Mai - August 2008)

 

Nach dieser Erkenntnis der Dekanin Andrea Borger kommt ihr als „regellose Protestantin“ weitere Erkenntnis zur muslimischen „religiösen Leistung“. Sie berichtet im Gemeindeblatt: „Wir (...) spüren den inneren Gehalt der Gesten nach: die zusammengelegten Hände als Vertrauenszeichen, das aufrechte Stehen vor Gott und die hochgestreckten Hände, weil wir uns ausstrecken nach dem, der uns zu seinen Ebenbildern geschaffen hat, den gesenkten Kopf und das Sich-Niederwerfen als Demutsgeste. Wir erfahren, dass die Muslime mit zweimaligem Kopfnicken am Ende jeden Gebetes ihren Mitmenschen Frieden wünschen.“

Dass aber Muslime seit Jahren massiven Streit, mit Gerichtsgang bis zum Bayerischen Verwaltungsgericht verursachen durch ihre Forderung, am Gotzinger Platz in einen denkmalgeschützten Gebäudekomplex eine repräsentative Zentralmoschee mit hohen Minaretten, Kuppelbau und Koranschule gegen die ablehnende Mehrheitsmeinung der Sendlinger zu erzwingen: was will hier lutherisches Interreligionswohlgefühl am Standplatz der katholischen St. Korbinianskirche der Erzdiözese erreichen? Pikante Islam-Bußübungen der Katholiken unter Anleitung von Lutheranerinnen der Himmelfahrtskirche?

„Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, hat sich deutlich gegen eine Vermengung des christlichen Glaubens mit fundamentalistischen Tendenzen in anderen Religionen ausgesprochen.“ Gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ sagte Huber, eine „Wischiwaschi-Toleranz“ gegenüber anderen Religionen bedeute gerade keinen Respekt.“ Und klar und deutlich stellte er fest: „Ein muslimisches Gebet, ein jüdisches Gebet und ein Christliches Gebet sind nicht ein und dasselbe!“
„In Bezug auf den Islam sagte Bischof Huber: „Mohammed war nicht nur Prophet, er war auch Kriegsherr...(...).“
(Quelle: PRO, 15.05.2008)

Der türkische Staatschef Erdogan, der sich vor kurzem in München für den türkisch-islamischen Zentral-Moscheebau am Gotzinger Platz ausdrücklich stark gemacht hat, hat einmal gesagt, dass Demokratie für ihn nur ein Vehikel sei: Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.[14][15]

 

Dekanin Borger sollte im Lexikon Wikipedia nachlesen: „April 1998 wurde Erdoğan vom Staatssicherheitsgericht Diyarbakır wegen Missbrauchs der Grundrechte und -freiheiten gemäß Artikel 14 der türkischen Verfassung nach Artikel 312/2 des damaligen türkischen Strafgesetzbuches (Aufstachelung zur Feindschaft auf Grund von Klasse, Rasse, Religion, Sekte oder regionalen Unterschieden) zu zehn Monaten Gefängnis und lebenslangem Politikverbot verurteilt.“
Fragen drängen sich auf: Will sich die evangelische Dekanin Andrea Borger feministisch-lutherisch gegen Bischof Huber stellen nach dem Motto: Hier stehe ich, ich kann nicht anders? Oder bereitet sie subversiv ‚Demutsübungen für Katholiken“ vor, die mit ihrer Hilfe (nach erfolgreichem Bau) zukünftig in ihrem Kirchenhauptausgang stehen sollen (unter einem großen Kreuz mit hängendem Christus), von dort aus sie dann direkt schauen dürfen auf eine große türkisch-islamische Zentralmoschee mit Kuppel und zwei Minarette... Oder reichen ihr 7500 weltliche evangelische Sendlinger Mitbürger nicht, die ihrer Missionierung und Betreuung harren - oder will sie doch insgeheim Bischof Huber folgen, der sagt, dass es für ihn „ein Christentum ohne Mission nicht geben kann“ - und sie eigentlich bereits heute sie Muslim-Missionierung betreibt?
Die Vorgabe ihres Bischofs, seine Weisung ist klar: „Keine Wischiwaschi-Toleranz!“

 

Info: Erdogan - aus Wikipedia (Auszüge) Die Wohlfahrtspartei nominierte Erdoğan 1994 gegen den Willen Erbakans als Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters von Istanbul. Er gewann überraschend die Wahl. Nach einem eher misslungenen Start, bei dem er beispielsweise – erfolglos – versuchte, westliche Einflüsse aus dem Kulturleben Istanbuls zu verbannen, den Alkoholausschank drastisch einzuschränken, gesonderte Badestrände für Frauen oder getrennte Schulbusse für Jungen und Mädchen einzuführen, hatte er mit einer dann folgenden, pragmatischen Kommunalpolitik Erfolg und erwarb sich viel Ansehen bei der Bevölkerung. In seinen Regierungsjahren verbesserte er das Leben vieler Istanbuler, indem er Strom- und Wasserleitungen reparieren ließ und die Müllabfuhr zum Funktionieren brachte. Seine religiösen Grundsätze gab er nicht auf, ging jedoch nicht mehr so radikal vor: In den städtischen Lokalen wird seit seiner Amtszeit kein Alkohol mehr ausgeschenkt; in den privaten Kneipen darf aber weiter getrunken werden. In seinen Reden betonte er aber weiterhin seine Überzeugungen. So verurteilte er das Lottospiel als eine Sünde [8], sprach von sich als „Prediger von Istanbul“ [9], kündigte an, es stünde kurz bevor, „dass führende Regierungsmitglieder Prediger sein werden“ [10] und sprach sich dafür aus, „dass das Parlament mit einem Gebet eröffnet wird“ [11]. Zudem fällt in diese Zeit folgendes Zitat Erdoğans bei einer Pressekonferenz: Laizistisch und gleichzeitig ein Moslem zu sein, ist nicht möglich (Hem laik hem Müslüman olunmaz). 1994 äußerte er sich gegen einen Beitritt in die EU. Dazu beschrieb er die EU als eine Vereinigung der Christen, in der die Türken nichts zu suchen haben[12] und bezeichnete sich bei einem Interview mit der Zeitung Milliyet als Anhänger der Scharia.[13]  Verurteilung wegen Missbrauchs der Grundrechte und -freiheiten

Im Januar 1998 verbot das türkische Verfassungsgericht die Wohlfahrtspartei (RP). Ihr wurden Sympathien zum Dschihad und zur Einführung der Scharia vorgeworfen, was dem staatlichen Grundprinzip des Laizismus widerspräche. Der Gründer der Wohlfahrtspartei, Erbakan, wurde mit einem fünfjährigen Verbot politischer Betätigung belegt. Erdoğan wechselte daraufhin in die Nachfolgepartei Tugendpartei (FP, Fazilet Partisi), in die fast alle Abgeordneten der bisherigen Wohlfahrtspartei übertraten und für deren Vorsitz er als ernsthafter Kandidat galt, den letztlich aber Recai Kutan übernahm. Zwischen Erbakan und seinen Anhängern und Parteifreunden, so auch Erdoğan, und dem türkischen Militär besteht ein gegenseitiges tiefes Misstrauen. Die türkische Armee hat in der Vergangenheit mehrmals per Putsch – 1960, 1971 und 1980 – in die politischen Entwicklungen des Landes eingegriffen. Sie sieht sich als Hüterin der laizistischen Ordnung und als Wahrerin der Prinzipien von Staatsgründer Kemal Atatürk, die eine strikte Trennung von Religion und Staat vorsehen, währenddessen Erdoğan sich gegen jedwede Einmischung in politische Angelegenheiten verwahrt und klar stellt, dass „der Generalstab der Befehlsge­walt des Ministerpräsidenten“ unterstehe. Anlass war eine Rede bei einer Konferenz in der ostanatolischen Stadt Siirt, in der er aus einem religiösen Gedicht, das Ziya Gökalp zugeschrieben wurde, zitiert hatte: Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.[14][15] Am 24. Juli 1999 wurde Erdoğan aus der Haft entlassen.... (Auszüge aus Wikipedia)

Info: Evang.-Luth. Pfarramt Himmelfahrtskirche, Oberländerstraße 36, Rückgeb., 81371 München; Telefon 089 - 309076-0; Fax 089-309076-11; Dekanin Andrea Borger, Pfarramtsführung, Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 089 - 309076-22; E-Mail: borger@himmelfahrtskirche.de.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 21.05.2008
BA 6 - Rotgrün: In Sendling wenig Neues!

 

Alte Gegner, altes Denken, neuer Streit!


Günter Pelkowski (SPD), Moscheebefürworter und Ude-Freund, ist wieder BA-6-Vorsitzender (13:6), Rechtsanwalt Ernst Dill (SPD), Moscheebefürworter, Stellvertreter (12:7), Marina Hartmann (GRÜNE), Moscheebefürworterin, Stellvertreterin (12:7).
Unterausschüsse: Verkehrsplanung RA Dill (12:7), Verkehrsleitung Pelkowski, Baum- und Umweltschutz Wolfgang Tremmel (SPD), Jugend, Familie, Soziales und Sport M. Hartmann, Budget und Satzungsangelegenheiten Michael Kaiser /CSU); Ralf Weber (FDP), hat gleich das Selbstverständnis der SPD erfahren - der Grüne Leo Brux (intensiver Moscheebefürworter, DITIM-Öffentlichkeitsarbeiter) hatte angeregt, ihn zusätzlich zum Unterausschuss Verkehr zuzulassen - oder dafür auch einen grünen Vertreter zu verzichten. Die CSU (Andreas Lorenz, Moscheegegner) begrüßte dies, weil die SPD dort mit 3 Mitgliedern gleich 50% der der Stimmen habe, was dem Wahlergebnis prozentual nicht entspreche. Rechtsanwalt Ernst Dill (SPD, Moscheebefürworter) torpedierte den Vorschlag: FDP raus!
Unser Resümee: Altes Multikulti-Denken kontra Europäische Werteverantwortung!

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 28.02.2008
Sendlinger Aufruf: Trotz Bürgerqual zur Kommunalwahl..!

 

Weniger OB Ude - eine Wohltat für München!

 

Auch wenn oft gelogen wird, was Politiker vor der Wahl versprechen: Gehen Sie am 02.03. zur Wahlurne, wählen Sie!
Nutzen Sie Ihren Stimmzettel als „Denkzettel“!
Sendlinger, Münchner Bürger: Ihre / Euere Stimmen für die Stärkung der Stadtopposition sind dringend notwendig! Die ‚Bürger für Sendling’ geben Ihnen ihre Wahlempfehlungen.

 

 

Wählt richtig! Für Sendling und München!
Die ‚Bürger für Sendling’ haben Parteigänger aus allen Stadtparteien in ihren Reihen - und natürlich ist dann die Streitfrage der Islamisierung des Gotzinger Platzes nur ein Problem neben anderen. Manche Mitglieder und Sympathisanten der ‚Bürger für Sendling’ gehören oder sympathisieren mit rot, schwarz, gelb oder rosa... für sie ist es also recht schwierig, die „eigene Parteilinie“ zu wählen!
Nachdem aber der OB Ude bei seiner letzten Wahl 64,5% der Bürgerstimmen erhalten hat und er „sehr zuversichtlich“ mit einem ähnlichen Ergebnis rechnen soll, meinen wir:
„Etwas weniger Ude wäre für München ein Gewinn!“; denn dies würde Meinungsvielfalt fördern und das wäre für München gut: also keine Parteien- und Bürgerknechtung per ‚Ordre de Mufti’!

 

 

Alternativen für bisherige Wähler von Rot-rosa-grün-ocker-gelb
Dass auch SPD-Wähler und SPD-Parteimitglieder des Gespanns Ude-Strobl überdrüssig sind, ist uns bekannt. Wenn nun unlustige SPD-Wähler aber weder Ude-Strobl noch eine ihrer verbündeten Parteien wählen wollen, auch nicht „Schwarze“ noch „Die Linke“, dann gibt es trotzdem für sie und uns Alternativen:
in solchen Fällen (das gilt auch für alle Wähler von Rot-rosa-grün-gelb) schlagen die ‚Bürger für Sendling’ ihnen die Kandidaten der „Freien Wähler“ vor, mit deren ersten Kandidaten Prof. Dr. Michael Piazolo. Seine erstaunliche berufliche Karriere (siehe www) weist ihn als „freien Geist“ aus, der „in Sachen Moscheebaupläne am Gotzinger Platz“ uns eine sehr differenzierte Ausführung hinterlegt hat: Kritik am bisherigen Vorgehen der Stadt, Begrüßung des vorgeschriebenen Verfahrens und dann eine kritische Abwägung.
Wenn das fair gemeint ist, davon gehen wir aus, dann ist das besser als jede Hinterbänklerei!
Unser Appell: geben Sie Ihre Stimme - dieses Mal - den „Freien Wähler“

Wer als Umweltschützer bislang immer die „GRÜNEN“ gewählt hat - für die gibt es eine klare Alternative:
Münchner Umweltschützer wählen die ÖDP!
Nach unserer Wahrnehmung vertritt die ÖDP einwandfreie ökologische Positionen in der Stadt, hat Kandidat(inn)en mit einwandfreier Reputation und Fachwissen und verträgt eine Verstärkung.
Dass diese ÖDP bisher beim Ude’schen Moschee-Projekt mitgestimmt hat, hat einige ÖDP-Mitglieder missgestimmt - was uns Sendlinger für die Zukunft hoffen lässt!
Bitte zukünftig Fakten-Denken und nicht nach Hören-Sagen entscheiden!
Also: alle GRÜNE-Sympathisanten sollten dem linksideologischen Bündnis 90/Die Grünen eine Absage erteilen!
Unser Appell: Geben Sie Ihre Stimmen diesmal der heimatverbundenen ÖDP!

 

 OB Ude (SPD): Bitte keine Kabarettvorstellungen bis 2014 !
Wir sagen nicht, dass OB Ude (SPD) den Sendlinger Bürgern lehrte, dass ihre noch so überfüllten Bürgerversammlungen NICHTS bedeuten, wenn es IHM so gefällt! Dass demokratische Mehrheitsabstimmungen mit Stimmkarten und auf Geheiß des OB Ude auf genaue Nachzählungen IHM NICHTS bedeuten, wenn sich die Mehrheitsmeinung gegen IHN wendet und dies IHM missfällt.
Auch wenn SEINE demokratische Macht es IHM ermöglicht, emotionalisierte Bürger zu Abertausenden zu Bürgerabstimmungen zu locken - obgleich IHM der Wert solcher demokratischer Bürgerentscheide NICHTS bedeutet, wenn sie IHM nicht gefällig sind.
Unser Appell: Keine Stimme für OB Ude! Geben Sie ihm die ‚Chance Demut’!

 

 Sendlinger SPD-Kandidaten Pelkowski-Dill: Nein-danke!
Wir sagen nicht, dass der BA-Vorsitzende Günther Pelkowski (SPD) und dessen Stellvertreter Rechtsanwalt Dill (SPD) wegen kritischer Bürgeräußerungen, die IHNEN missfallen, einfach die „Basis-Demokratie“ offener Bürgermeinungen vor den BA-Sitzung abgeschafft“ haben! Mit der lächerlichen Begründung, es würde ihnen als gewählte Bürgervertreter zu viel Arbeitszeit kosten!
Ausgerechnet Mitglieder der Alt-SPD disziplinieren solche freien Meinungsäußerungen... einfach schändlich! Genauso wie ihr massives Eintreten für den türkischen Moscheebauverein am Gotzinger Platz!
Unser Appell: Keine Stimme dieser SPD-Sendling!

 

 

Wieder Grün-Monatzeder? Nein! Hepppt die Grünen weg!
Schämt sich Hep Monatzeder seines Vornamens Josef ? Wenn ja - warum?
Herr Monatzeder rühmt sich, das Moscheeprojekt am Gotzinger Platz angestoßen und betrieben zu haben.
Er ist einer „der Drahtzieher“!
Unser Appell: Keine Stimme für Grün!
PS.: Keine Stimme für Grün-Kandidat Benker
(er offenbarte einmal, dass mit einer Moschee am Gotzinger Platz die „Lebenslüge der CSU“, Bayern sei kein Einwanderungsland“ bewiesen werden könnte),
Keine Stimme für den Grün-BA-Kandidaten Brux - dem aktiven Unterstützer von DITIM!

 

 Wer sich gegen Rotgrün verwehrt, stimmt für die CSU!
Wer es sich leicht machen will, stimmt nur für die CSU!
Auch wenn die linke Münchner Stadtpresse (v.a. Süddeutsche Zeitung, AZ) nach unserer Auffassung oft nicht objektiv, sondern „trendiös rotgrünudig“ berichtet (deswegen jetzt freiwillig eine Werbe-Aussage für die Konkurrenz Münchner Merkur!) und damit den Herausforderer Josef Schmid (CSU) falsch interpretierte:
für die Sendlinger Bürger hat Josef Schmid mit seiner steten Forderung nach einem fairen, korrekten Bebauungsplanverfahren mit Bürgerbeteiligung genau das Richtige getan! Auch, dass er sich erst dann konkret äußern will, wenn alle städtischen Vorgaben schriftlich vorliegen: das ist korrekt, demokratisch, taktisch richtig, juristisch einwandfrei - und von so manch’ süddeutschem Geschwätz hat er sich nicht irritieren lassen!

 

Unser Sendlinger Votum: Platz 1, Josef Schmid (CSU)

 

Das bayerische Wahlsystem bietet aber diese tolle Möglichkeit:
wir Bürger können persönlichkeitsbezogen wählen - mit jeweils drei Stimmen (nicht mehr als 80... bitte genau zählen!) für besonders aktive Wahlkandidaten!

Hier unterstützen wir mit Nachdruck - und empfehlen jeweils drei Stimmen für:
143             Dr. Renate Unterberg
110             Dr. Reinhold Babor
127             Hans Hammer
116             Manuel Pretzl
121             Otto Seidl
140             Laura Wurst
113             Michael Kuffer
125             Dr. Manuela Ohlhausen
108             Johann Stadler

 

Neu für die Liste des BA 6 u.a: Andreas Lorenz, Olaf Schwankl, Peter Röske!
Vor allem hat sich Andreas Lorenz aktiv für Sendling und gegen die Zentral-Moscheebaupläne eingesetzt
Ansonsten sollten alle Sendlinger die ihnen bekannten CSU-BA-Mitglieder, die sich aktiv für Sendling eintreten, unterstützen!

 

 Schwullesbische Rosa Liste: Warum? Warum?
Deren Loyalität für OB Ude erklärt uns vieles.
Uns aber unverständlich:
die islamische Ideologie ist nach unserem Kenntnisstand Schwulen gegenüber radikal und brutal eingestellt. In islamischen Ländern werden Schwule verfolgt und verurteilt. Warum stimmt diese Gruppierung für die türkisch-islamische DITIB-DITIM-Moschee am Gotzinger Platz?
Warum verrät sie damit uns Sendlinger?

 

 

FDP-Wischiwaschifreiheit, Herr Mattar: Warum?
Sagt Herr Mattar: „Eine Moschee in Sendling ist sinnvoll!“ Herr Mattar, merken Sie auf: es gibt eine Moschee in Sendling! Für alle Sendlinger DITIM-Muslime, nur 8 Minuten vom Gotzinger Platz entfernt! Bereits mit Umbau- und Ausbaugenehmigung der Stadt München. Aufgrund Ihres Bekenntnisses (s.o. vorhergehende Argumentation) fragen wir: wieso stimmen Sie Herrn Ude zu???
Zwei mal haben wir Sendlinger „selbstständig und eigenverantwortlich“ (Zitat Mattar: „Wir stehen für die Freiheit der Bürger, ihre Angelegenheiten selbstständig und eigenverantwortlich zu regeln“) mit Mehrheiten gegen die Moscheepläne gestimmt: Wo bleibt da Ihre Zustimmung? Ihr Handlungsschwerpunkt ist „Wirtschaft“ (OB Ude stundet DITIM 2 Jahre Kaufpreis, verschenkt Zinsen trotz 3 Milliarden Euro Verschuldung!), für „Kulturpolitik, Städtebau und Stadtplanung“ (Warum verraten Sie Sendlinger Denkmalschutz?)

Wieso wollen Sie Sendlinger Stimmen?

 

 

DIE LINKE: Wo sie Recht haben...
Originaltexte: „München teurer als andere Orte. Aber hier leben viele Menschen und insbesondere viele Kinder in Armut, weil die Unterstützungsleistungen oder auch der Lohn nicht reichen.“„Die Parteien, SPD und Grüne sind im Verein mit CDU/CSU und der FDP verantwortlich für die steigende Armut bei wachsendem Wohlstand in Deutschland. Hartz IV, ungesicherte Beschäftigung, Ablehnung des Mindestlohns, Rente mit 67, all dies sind politische Entscheidungen, die die Menschen in die Armut treiben. Reicher werden die eh schon Reichen, u.a. durch großzügige Steuergeschenke...“


Wir Sendlinger meinen: hier sollte ein zweifelnder SPD-Sympathisant oder linksorientierter Grüner seine linke Alternative finden. Dann könnte er dort vielleicht einen 1.000 Euro-BA-Steuergeldzuschuss zugunsten eines Kochkurses für schwule Migranten (eine Begründung hierbei war, besser deutsch zu lernen) unterbinden oder ein 1.270 Euro-BA-Steuergeldgeschenk für die Sendlinger „Kunst im Klohäuschen“, oder eine SPD-Debatte für einen 10.000 Euro-Zuschuss als Beteiligung an der geplanten Moscheefassade... oder gar ein Steuergeschenk von Rotgrün als ein „zinsloses Darlehen“ für DITIM wegen etwa 5-6 Millionen Euro unbezahlter Grundstückskosten... Alles ‚Peanuts’ für die rotgrüne Münchner Stadtregierung, bei lächerlichen ca drei Milliarden Euro städtischer Schulden...



DIE RECHTE: Zur Wahl demokratisch zugelassen...
Die öffentliche Debatte, die Ausgrenzung dieser Gruppierungen sind uns allen bekannt. Die ‚Bürger für Sendling’ kennen die Arroganz eines Herrn Ude durch Nichtachtung und Nichtanerkennung. Wir meinen: da Druck immer Gegendruck erzeugt, sind diese „rechten Parteienbildungen“ das Ergebnis „linker Machtallüren“! „rotgrüne Arroganz’ erzeugte Wut - und, wie jetzt sichtbar, auch zwei sich zur Wahl stellende radikal-konträre Parteiengruppen!

Dass sich die ‚Bürger für Sendling’ als parteineutrale Bürgerinitiative von beiden Gruppierungen abgegrenzt haben, hängt damit zusammen, dass wir unser Sendling als kulturell lebendiges Münchner Stadtviertel sehen, wo unsere berühmte ‚bayerische Liberalität’ andere Lebensgestaltungen durchaus respektiert - wo wir Sendlinger aber klare Grenzen setzen, wenn unsere Kultur und Geschichte nicht respektiert werden!
Das mag dann
als Gegner ein arroganter Münchner Bürgermeister sein, ein türkischer Staatspräsident, eine türkisch-islamische Religionsvereinigung - oder auch andere Zeitgenossen, wenn sie unfair oder undemokratisch agieren - oder, wie bei diesen neuen rechten Wahlgruppierungen, beispielsweise ihre NPD-Vergangenheit verschweigen.

 

Sendlinger Wahlempfehlung, summa summarum:

Gehen Sie am 2. März bitte zur Wahl, jede Stimme zählt! - Wirklich!
Wählen Sie verantwortungsvoll für Sendling, für München nicht diese Politiker,
die bisher über 3 Milliarden Euro Schulden zu verantworten hatten!
Nicht jene, die unsere Geschichte und Kultur verraten!


Wählen Sie zukunftsfähige, verantwortungsbereite Bürger - und keine Kabarettisten!

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 25.02.2008
Reinhard - in der Bayern Löwen- oder Schlangengrube?

Erzbischof Reinhard Marx: „...großartig es ist, Christ zu sein“


In seinem ersten Hirtenbrief hat der neue Erzbischof von München und Freising die Münchner Christen zur Umkehr und zu einem Neuanfang eingeladen. Er bezeichnet dies auch als „keine Überanstrengung und keine Last“, sondern als „eine Befreiung“. Folgend dokumentieren mit ‚Hervorhebungen’ die ‚Bürger für Sendling’ seine Ausführungen, die ihnen besonders aufgefallen sind.


Am ersten Sonntag der Fastenzeit, am 10.Februar 2008, sagte Erzbischof Reinhard Marx nach einleitenden Worten:
 „...seit dem 2. Februar bin ich nun hier und will gerne und mit Freude diese neue große Aufgabe als Ihr Erzbischof annehmen.
Ich vertraue diesen Dienst besonders der allerseligsten Jungfrau Maria an, der Schutzfrau Bayerns, wie ich es im Weihegebet an der Mariensäule in München am 30. Januar 2008 formuliert habe. Ich bin überzeugt, dass unser Diözesanpatron, der heilige Korbinian, der erste Bischof von Freising, mich fürbittend begleiten wird. (...)

Seit meiner Ernennung haben mich viele Briefe erreicht, in denen nicht nur Glückwünsche, sondern auch Hoffnungen und Erwartungen geäußert wurden. Ich habe in den letzten Wochen eine ganze Reihe von Gesprächen geführt, in denen vieles zur Sprache kam, was der neue Bischof tun sollte; dafür habe ich großes Verständnis, aber zuerst und vor allem muss ein neuer Bischof aufmerksam hören, was Gottes Geist bisher in diesem Erzbistum hat wachsen lassen.


So möchte ich in den nächsten Monaten in vielfältiger Weise das Erzbistum kennen lernen und die Begegnung mit möglichst vielen Gläubigen suchen. Ich weiß: Allen Erwartungen kann und darf ein Bischof nie entsprechen. Das Amt der Leitung bringt es mit sich, dass Entscheidungen getroffen werden müssen, die nicht allen gefallen. Ich verspreche aber, mein Amt nach bestem Wissen und Gewissen auszuüben und das Beispiel des Guten Hirten vor Augen zu haben.


Wir stehen, liebe Brüder und Schwestern, am Beginn der österlichen Bußzeit, die uns einlädt, unseren Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus zu erneuern, eben nicht einfach weiterzumachen wie bisher, sondern umzukehren. Diese Umkehr ist nicht eigentlich unsere Leistung, unsere Willensanstrengung, sie ist Verwandlung durch den Herrn selbst, wenn wir es nur zulassen.
Christ sein ist ja keine Überanstrengung des Menschen, keine schwere Last, sondern im Gegenteil: Befreiung
! Wir entdecken im Glauben an Jesus Christus, dass der unbegreiflich große Gott, der Schöpfer allen Lebens, unendliche Liebe ist, ein menschliches Gesicht hat und jeden von uns anruft, sich von dieser Liebe beschenken zu lassen. Wer sich auf diese Liebesgeschichte einlässt, der wird verwandelt, erneuert, dessen Leben bekommt Rückenwind und innere Kraft. Fast wie von selbst wird dann Umkehr und Neuanfang möglich.


Auch aus unserer menschlichen Erfahrung wissen wir: Wenn jemand sagt, ich liebe dich und der oder die Angesprochene antwortet, ich dich auch, ist von einem Augenblick zum anderen eine neue Welt entstanden, nichts ist mehr, wie es vorher war. Es entfalten sich Kräfte in Menschen, die weit über das hinausgehen, was man sich selbst zugetraut hätte. Von dieser Art ist der Weg des Christen im Glauben an den Gott, der die Liebe selbst ist. Wir werden also in dieser österlichen Bußzeit eingeladen, neu und von ganzem Herzen Christus, unserem Bruder und Herrn, zu antworten: Ich liebe dich auch! Wenn wir so beten, wird vieles möglich, auch das Setzen neuer Prioritäten und die Veränderung unserer falschen Lebensweisen.


Der im letzten Jahr verstorbene Kardinal Jean-Marie Lustiger von Paris hat einmal formuliert: Das Christentum in Europa steckt noch in den Kinderschuhen, seine große Zukunft komme erst noch. Angesichts fortschreitender Säkularisierungstendenzen und schwindender religiöser Verbindlichkeit in unseren Pfarreien auch hier in Bayern scheint das eine geradezu abenteuerliche Formulierung. Trotz aller Rede von einer religiösen Renaissance sprechen die Zahlen doch eine andere Sprache. Aber die Zahlen sagen eben nicht alles. Sie lassen einen epochalen Wandel erkennen, das ist wahr, aber wohin? Wollen wir wirklich akzeptieren, dass es so etwas wie ein "Naturgesetz" gibt, dass der christliche Glaube in unserem Land immer schwächer und kraftloser wird oder sich wandelt in ein mehr oder weniger anspruchsloses "Kulturchristentum"?
Kardinal Lustiger hat Recht: Wir stehen am Anfang einer neuen Epoche des christlichen Glaubens. Ja, wir kommen aus einer reichen Tradition und Geschichte, und darüber dürfen wir uns freuen, aber für die kommenden Herausforderungen reicht das nicht. Wir müssen neu lernen, wie großartig es ist, Christ zu sein, welch kostbares Geschenk unser Glaube ist. Gemeinsam müssen wir der Welt zeigen, dass wir in Christus und mit ihm nicht weniger Leben haben, sondern im Gegenteil das volle Leben und die wahre Freiheit finden.


Es geht in den nächsten Jahren und Jahrzehnten um einen epochalen Wandel, einen Neuanfang, der möglich und nötig ist. Oder trauen wir der Kraft des Evangeliums nichts mehr zu? Dann allerdings wären wir schon ungläubig geworden.
Am heutigen ersten Fastensonntag haben wir wie in jedem Jahr das Evangelium von der Versuchung Jesu gehört. Dieses Evangelium hilft uns, neu zu sehen, worauf es ankommt, was also auch für unsere Umkehr und Neuorientierung als Kirche und auch persönlich von zentraler Bedeutung ist. Wir lernen im Blick auf Jesus, woran wir uns bei allen Neuanfängen und Aufbrüchen halten sollen.


Der Heilige Vater schreibt dazu in seinem Jesus-Buch: "Der Kern aller Versuchung ist das Beiseiteschieben Gottes, der neben allem vordringlicher Erscheinendem unseres Lebens als zweitrangig, wenn nicht überflüssig und störend empfunden wird. Die Welt aus Eigenem, ohne Gott, in Ordnung zu bringen, auf das Eigene zu bauen, nur die politischen und materiellen Realitäten als Wirklichkeit anzuerkennen und Gott als Illusion beiseite zu lassen, das ist die Versuchung, die uns in vielerlei Gestalten bedroht" (S. 57). Deshalb ist die Gottesfrage die entscheidende Frage aller Fragen. Wo sie nicht im Mittelpunkt steht, kann auch die Antwort, die uns im Leben Jesu von Nazareth gegeben wird, nicht als befreiend und erlösend gesehen werden. Und Jesus zeigt gerade in dieser Versuchungsgeschichte, wer dieser Gott ist, den er seinen Vater nennt.


In Jesus geht Gott den Weg der Liebe, die die Freiheit des Menschen achtet. Jesus lehnt den Weg der Macht und der politischen Herrschaft ab, er lässt sich nicht hineinziehen in ein Programm zur Rettung der Welt durch mehr Wohlstand. Ihm geht es um das Heil im Ganzen. Dafür steht der Gott, den Jesus seinen Vater nennt, der Gott, der sich in Jesus selbst verschenkt, für uns. Der Papst fragt deshalb am Ende seiner Betrachtung der Versuchung Jesu: "Aber was hat Jesus dann eigentlich gebracht, wenn er nicht den Weltfrieden, nicht den Wohlstand für alle, nicht die bessere Welt gebracht hat? Was hat er gebracht? Die Antwort lautet ganz einfach: Gott. Er hat Gott gebracht. Nun kennen wir sein Antlitz, nun können wir ihn anrufen. Nun kennen wir den Weg, den wir als Menschen in dieser Welt zu nehmen haben" (S. 73).


Liebe Brüder und Schwestern, deshalb muss in unserem Leben der Gott, der sich uns in Jesus zuwendet, besonders in der Feier der heiligen Eucharistie, im Mittelpunkt unseres persönlichen und kirchlichen Lebens stehen. Gott hat die absolute Priorität, dann wird der Weg frei für die Heilung der Wunden der Welt, dann wird auch unser Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden, unser Kampf gegen Armut und Gewalt erst wirklich tragfähig. Ein Neuanfang in den großen Umbrüchen unserer Zeit ist für uns als Kirche nur möglich, wenn wir im Blick auf Jesus und mit ihm die Prioritäten setzen wie er, und Gott an die erste Stelle setzen. Dazu lädt uns die Fastenzeit ein.


Als Ihr neuer Erzbischof möchte ich mithelfen, dass wir miteinander immer wieder neu diese Freude an Gott entdecken und leben. Der christliche Glaube wird nicht verschwinden, seine Zukunft ist verheißungsvoll, denn er gibt die faszinierendste aller möglichen Antworten auf die entscheidende Frage nach Gott. Die Antwort heißt: Jesus Christus! Er offenbart das Geheimnis Gottes. Er zeigt uns Gottes Antlitz!“ (... Anmerkung: weitere Schlussbemerkungen)


[aus dem vom Erzbischöflichen Ordinariat München veröffentlichtes Original]

(Zitat aus J. M. Lustiger: Die Neuheit Christi und die Postmoderne, Augsburger Universitätsreden 16)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, den 13.02.2008
Nachruf auf Viktoria Untschi, Gruppe „Bekennende Katholiken St. Korbinian“

 

Viktorias Vermächtnis: Furchtloses Engagement!


Über 40 Jahren lang wohnte sie in Sendling, kannte viele Alteingesessene und viele Sendlinger Geschichten: Viktoria Untschi, 83, ist nun gestorben. Viele Sendlinger, vor allem die restlichen Katholiken in St. Korbinian kannten die zierliche alte Dame, die sich unerschrocken gegen die türkisch-islamischen DITIB/DITIM-Zentralmoscheepläne einsetzte. Furchtlos stellte sie sich einmal dem gesamten katholischen Pfarrgemeinderat von St. Korbinian entgegen, prangerte seine promuslimische Haltung an und seine „kraftlos-feige Glaubenshaltung“.
Sie selbst wohnte in der Schanzenbachstraße, bekam also den bisherigen Sendlinger DITIM-Moscheebetrieb seit dessen Anbeginn umfassend mit. „Ich weiß genau, warum ich gegen eine türkisch-islamische Moschee am Gotzinger Platz bin!“, sagte sie resolut! Als Katholikin beklagte sie zwar die promuslimische Haltung des Münchner Weihbischofs Siebler, sie resignierte jedoch aber nie. Viktoria Untschi vertrat ihre Meinung ehrlich, lebhaft, kämpferisch und ungeniert-direkt: „Ich halte diese islamischen Moscheepläne am Gotzinger Platz für nur reine Machtpolitik, für einen politisch gewollten Affront!“

Die ‚Bürger für Sendling’ werden Viktoria Untschi nicht vergessen, ihr (lateinischer) Rufname „Viktoria“ - „Die Siegerin“ bleibt ihnen als Verpflichtung.

 

Trauerfeier am Montag, 18.2.2008, 13:45 Uhr, Waldfriedhof, neuer Teil, Lorettoplatz, Aussegnungshalle (Bus 54 Endstation) mit HH.Pfr. Eichhamer; Hl.Messe am 30.05.2008, St. Korbinian mit HH.Pfr. Eichhamer;

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, 06.02.2008
Bürger bestimmen ihre Stadtpolitiker

 

Wie die allerdümmsten Kälber...? (1)

 

Die Stadtverwaltung hat begonnen, die Wahlbenachrichtigungen zur Wahl am 02.03.2008 zu versenden. Höchste Zeit für alle Freunde Sendlings und Münchens, ihre Mitbürger auf die Chance hinzuweisen, der bisherigen Stadtratsmehrheit von OB Ude (SPD), GRÜNEN und den andern für den ‚Verrat an Sendling’ die ‚Rote Karte’ zu zeigen!

 

„Politik oben“ beginnt in den Bezirksausschüssen (Sendling: BA 6, Vorsitz Herr Günter Pelkowski, SPD) - auch wenn sich „die da oben“ nicht darum scheren!
OB Ude hat es uns Sendlingern arrogant-deutlich gezeigt: Demokratie kann bereits hier unehrlich sein, eine „Einbahnstraße“, „Sackgasse“ - ein Theaterstück!
Das dürfen wir uns als „das Volk“ nicht gefallen lassen!
Die Stadträte bis hin zu den Bürgermeistern sollten sich an ihr Gewissen halten... Aber viele Stadträte halten sich offensichtlich oft nur noch an das „Wort ihres großen Vorsitzenden“... Die sogenannten „einmütigen Fraktionsabstimmungen“ sind aber eigentlich eine undemokratische Gepflogenheit - oft nur persönlicher Faulheit oder Feigheit geschuldet!
Bitte denken Sie nach: Wen in der SPD kennen Sie noch? Ach ja, Frau Strobl - seine angebliche Nachfolgerin.

 

In jüngster Vergangenheit haben wir in Sendling leider viele Beispiele erfahren, dass sich die von uns Gewählten verselbständigt haben, oder sich weit über die Bürger hinweg erhöhten: so weit, dass wir keine Bürgernähe mehr sehen und oft so schnell, dass uns nur der Eindruck „Bürgerflucht“ blieb!
Der Herr 1. Vorsitzende Günter Pelkowski (BA 6, SPD, Freund OB Udes) schaffte mit seinem Gefolge (Rot-grün) das freie, vielleicht auch kritische Sendlinger Bürgerwort in (vor) den monatlichen BA-6-Sitzungen ab - die einzige Möglichkeit, wo die Öffentlichkeit sich äußern und zuhören konnte. Durch die anwesenden Pressevertreter konnten dann die Bürger Münchens informiert werden...
Jämmerlich, aber wahr! Wir fragen: Wer hat da das Volk verraten?
(2)

 

Die ‚Bürger für Sendling’ werden bis zum 02.03.2008 zu Parteien und Kandidaten Stellung beziehen, Hinweise geben, aufklären. Und auch klare Wahlempfehlungen geben - wir Bürger aus Sendling kennen inzwischen „unsere Pappenheimer“(3) in den Stadtparteien!

 

Wir bitten alle Freunde Sendlings und Münchens: Engagieren Sie sich jetzt, geben Sie unsere Informationen weiter, sprechen Sie mit Ihren Freunden, Bekannten... Am 02.03. entscheidet sich auch, auf welch’ hohen Rössern die Herren von Rot-Grün-Links künftig Münchner und Sendlinger Identität und Freiheit nicht nur am Gotzinger Platz zuschandenreiten könnten!

 

Wenn Sie am 02.03. in München nicht selbst wählen können oder wollen – dann nutzen Sie bitte auf jeden Fall die Briefwahl! Ihre Stimme kann dazu beitragen, dass arrogantes und undemokratisches „Multikulti-Rotgrünlinks“ auf ein für uns Münchner Bürger erträgliches Maß gestutzt werden kann!

 

Sie können mit Ihrer Wahlstimme tatsächlich etwas mitbestimmen! Mit Ihren „Häufelstimmen“ schicken Sie Ihre gewünschten Kandidaten einzeln nach vorne und können damit das Parteien-Ranking überlisten.
Auf diese Weise können Sie auch einzelne Politiker – mit deren Entscheidungen Sie aktuell unzufrieden sind – in der jeweiligen Partei abwerten und somit ebenfalls Veränderungen in Ihrem Sinn bewirken.
In unterschiedlichen, Ihnen sympathischen Parteien können Sie auch deren Unbequeme, deren Freidenker, unsere Unterstützer gegen eine Moschee am Gotzinger nach oben „kreuzeln“!
Darüber sollten Sie Ihre Mitbürger dringend aufklären und informieren! Nehmen Sie sich und ihre Mitbürger in die Pflicht: gehen Sie zur Wahl, nehmen Sie Zögernde mit!
Wir müssen diese Wahl aktiv annehmen:
Für Sendlinger-Münchner Freiheit - gegen rotgrünlinken Multikulti-Zwang“!


Denken Sie an die Zusage von OB Ude an die DITIM-Türken in deren Moschee Schanzenbachstraße anno 2007, denen er allein für München seine Unterstützung bis zu 12 Moscheen eindeutig zugesagt hat!

 

 

Informationen:
zu (1): Fragen über Fragen: in Google
zu (2): Kritische Texte gegen die Sozialdemokratie: siehe Google
zu (3): nach Schiller, Wallensteins Tod

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, 09.01.2008
Veröffentlichung ‚Münchner Moschee-Liste’

 

Viele Münchner ‚Orte der Niederwerfung’?


Es gibt offenbar viel mehr Moscheen
(1) in der Landeshauptstadt als offiziell angegeben - die rotgrüne Rathausmehrheit unter OB Ude (2) scheint mit falschen Zahlen und Argumenten in der Öffentlichkeit zu agieren!

 

Die angebliche Notwendigkeit einer türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee in Sendling wird von SPD-Politikern und GRÜNEN formelhaft und pauschal begründet, man wolle „die Münchner Muslime“ aus „ihren Hinterhöfen“ herausholen. Dafür engagiert man sich mit unseren Steuergeldern - nach Meinung von Kritikern ohne ausreichend notwendiges Hintergrundwissen! Allein die letzte Demonstration der türkischen muslimischen Aleviten in Köln hat erbracht, dass massive Vorbehalte der Aleviten gegen die türkisch-sunnitischen Islam-Anhänger (DITIB-DITIM) - die in München durch ‚Rotgrün’ massiv gefördert werden - bestehen. Gegen diese türkisch-sunnitischen Muslime grenzen sich weitere muslimische Gruppierungen ab: sie werden niemals die geplante Sendlinger DITIB-DITIM-Großmoschee zum Freitagsgebet aufsuchen!
Mitglieder der ‚Bürger für Sendling’ haben 2007 überprüft, was sie von ‚offiziellen Quellen’ der Landeshauptstadt München halten sollen.
Ihr Fazit 2008: Es gibt bereits viel mehr Moscheen in München (3) als offiziell zugegeben!

 

Informationen:
(1) Moschee: Orte ‚der Unterwerfung’ - oder ‚Brückenköpfe’?
Nach Wikipedia „Ort der Niederwerfung“; eine Moschee ist ein ritueller Ort des gemeinschaftlichen islamischen Gebets und darüber hinaus der politischen, rechtlichen und lebenspraktischen Wertevermittlung im Sinn des Islam sowie ein sozialer Treffpunkt. Sie kann ein Mehrzweckgebäude sein, also auch ein Ort für Unterricht und Gespräche sowie ein Veranstaltungsort für Feiern gesellschaftlicher Anlässe. Im ‚Das Gebet’ von Sahih Al-Buharyy wird erwähnt, dass die Moschee auch als Übungsplatz für den Kampf verwendet wurde. Die Moschee ist daher mit einer christlichen Kirche (bei deren fast ausschließlichen Sakralfunktion) nicht zu vergleichen (http://de.wikipedia.org/wiki/Moschee)

 

Moscheen: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ (Zitat des heutigen türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, April 1998 bei einer Rede, wonach er zu 10 Monaten wegen Volksverhetzung verurteilt wurde und zu lebenslangem Politikverbot; doch 2001 gründete Erdogan mit Religiösen die Partei AKP. Im Jahr 2004 sagte er:
“Zuallererst, das Konzept des „moderaten Islam“ ist falsch - es gibt nur einen Islam. Wenn man „moderater Islam“ sagt, dann hat man dessen Gegenüber geschaffen, den „nicht-gemäßigten Islam“ (Anmerk.: Islamismus). Als Muslim kann ich so etwas nicht akzeptieren. Der Islam weist Übertreibungen von sich. Ich bin kein radikaler Muslim. Wir sind Muslime, die den Mittelweg gehen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Recept_Tayyip_Erdogan)

 

(2) OB-Ude Unterstützung
Aufgrund der unklaren Darstellungen von Oberbürgermeister Ude wurde die „Münchner-Moscheen-Liste 2007“ erstellt; sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bedarf steter Aktualisierung und Ergänzung. Wir bitten deswegen alle Interessierte, ihre diesbezüglichen Beobachtungen uns zur Ergänzung / Verbesserung mitzuteilen, damit wir jeweils verbesserte Moschee-Listen auch dem Oberbürgermeister Ude zustellen können.

(3) „Münchner-Moscheen-Liste 2007“

Download:  Gebetsräume-Moscheen in Muenchen 4Q 2007.pdf

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, 04.01.2008

 

Konfliktfall: Ude kündigt Moschee-Entscheid an!


Im offiziellen Nachrichtendienst „Rathaus-Umschau“ vom 27.12.2007 (Seite 10) hat der amtierende OB Ude bei seiner ‚Jahresvorschau 2008’ folgenden Text veröffentlichen lassen:
 (27.12.2007) „In seiner heutigen Pressekonferenz „Münchens Erfolgsstory fortsetzen und für sozialen Ausgleich sorgen“ gab Oberbürgermeister Christian Ude eine Vorschau auf das kommende Jahr:
„München steht gut da. Die Wirtschaft wächst stärker als andernorts, die Arbeitslosigkeit ist im November auf 4,7 Prozent gesunken – auch Langzeitarbeitslose finden wieder Jobs. Städtevergleiche bescheinigen unserer Stadt beste Zukunftsaussichten (...).

 

Beim Unterpunkt 4 bei der künftigen Stadtentwicklung steht:
„Sendling: Neugestaltung Harras und Moschee
Die Neugestaltung des Harras wird konkret. 2008 erfolgen Realisierungswettbewerb und Planungsauftrag. Aufgabe ist es, die Verkehrsführung der Buslinien, den Individualverkehr und die Taxistellplätze neu zuordnen, um einen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Geprüft wird zudem die Neuerrichtung eines festen Marktes. Am 14. Februar findet die Preisgerichtssitzung statt. Die Erstellung des Bedarfsprogramms und weitere Planen folgen im Frühjahr.
2008 soll im Stadtrat der Billigungsbeschluss für den Bebauungsplan mit Grünordnung „Gotzinger Platz/Thalkirchner Straße” gefasst werden, der auch die Grundstücke für das Türkisch-Islamisches Kulturzentrum inklusive Moschee enthält. Derzeit wird die für das Verfahren notwendige Umweltprüfung erarbeitet, die sich hier insbesondere auf Aspekte des Verkehrs, der möglichen Lärmbelastung und der Stadtbildverträglichkeit konzentriert. Man darf gespannt sein, wer sich im Stadtrat wie positioniert.“

 

Kommentar der ‚Bürger für Sendling’:
Den ‚casus belli’ haben SPD / GRÜNE / DITIB-DITIM spätestens seit dem Gerichtsgang zur Durchsetzung der Moscheepläne gegeben.
Aufruf zum allgemeinen Widerstand!
Wir rufen Sie, alle Sendlinger und alle Münchner Bürger, die gegen diese türkisch-islamische Zentralmoschee am Gotzinger Platz und gegen Rathaus-Willkür sind, zum Widerstand auf!

  • Der Oberbürgermeister Ude (SPD, Strobl u.a.), die GRÜNEN (Monatzeder, Benker, Brux und andere) wollen für ihr Tun am 2.3.2008 wiedergewählt werden:

      MÜNCHNER BÜRGER - SAGT NEIN! zu Zwangs-Multikulti!

      KEINE STIMME für MOSCHEE-BEFÜRWORTER!


Wir Sendlinger Bürger werden mit allen legalen demokratischen politischen Möglichkeiten diesem „rotgrünen Moschee-BA- und Rathaus-Prozess“ kreativ, aktiv und offensiv Widerstand leisten:

wir bitten Sie dazu um Ihre Unterstützung!

„KEINE islamisch-türkische ZENTRALMOSCHEE, kein ISLAMZENTRUM - am Gotzinger Platz!“


Verbreiten Sie bitte unsere Nachrichten an Freunde, Bekannte, Interessierte - denn in den nächsten Wochen und Monaten sollten wir alle mit nachdrücklichen Aktionen beginnen, beispielsweise

  • Leserbrief-Aktionen

  • Telefonaktion von jeweils wenigen Minuten bei bestimmten Zielen

  • Bürger-Aufklärungsaktionen am Info-Stand unterstützen

  • Themen-Recherchen im Internet oder in Behörden durchführen usw.


Was möchten Sie tun - allgemein oder speziell, spontan oder mit Vorplanung?
Bitte melden Sie sich bei uns!


Wir brauchen jetzt auch Ihre finanzielle Unterstützung: Flugblätter, Aktionen, Pressearbeit usw. kosten Geld! Deswegen unsere Bitten um:
 

(1)       Sachspenden:
            Kopierpapier A4, A3, Verbrauchsmaterialien für Drucker u.ä. mehr
(2)       Geldspenden:
            Helga Schandl BfS - Postbank Nürnberg - BlZ: 760 100 85 - Kto: 0 780 014 857

 

Hinweis: Da die Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ derzeit noch kein eingetragener Verein sind, gibt es keine Möglichkeit, steuerlich wirksame Spendenquittungen auszustellen.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 

Erreichbar per Mail über BuergerFuerSendling@gmx.de oder Kontakt@Buerger-fuer-Muenchen.de

 


zum Seitenbeginn

 

BfS aktuell, 20.12.2007

 

Münchner DITIM-Zentralmoschee
Kuschelempörung des Münchner Katholikenrats

 

Die Süddeutsche Zeitung heute (Stadtberichte): der Münchner Katholikenrat habe „auf ‚rassistische Parolen’ in einer Wahlzeitung der ‚Bürgerbewegung Pro München“ reagiert. Die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte Gruppierung beruft sich in ihrem Werbeblatt auf Pater Rupert Mayer, um Stimmung gegen die in Sendling geplante Moschee zu machen.“
Angeblich sei es eine „unerträgliche Provokation und Beleidigung der katholischen Bürger“, soll Uwe Karrer, Vorsitzender des Katholikenrats gesagt haben - aber, so der SZ-Bericht, man wolle nicht juristisch gegen Pro München vorgehen, um ihnen keine weitere öffentliche Plattform zu bieten. SZ-Text:“Der Katholikenrat unterstützt ebenso wie die Erzdiözese München und Freising den Bau der Moschee am Gotzinger Platz“.
Unter anderem wird mitgeteilt, dass um die Moschee am Gotzinger Platz seit langem „ein erbitterter politischer Streit“ besteht und auch, dass „die Stadt war vor Gericht mit ihrem Ansinnen gescheitert (war), die Pläne für die Moschee ohne Bebauungsplan verwirklichen zu lassen.“
Dann: “Zu den Gegner des Moscheebaus gehört auch die Initiative ‚Bürger für Sendling’. Deren Sprecherin Helga Schandl distanzierte sich auf SZ-Nachfrage von den Rechtsextremen. Mit dieser Gruppierung habe man „nichts zu tun“.
Die ‚Bürger für Sendling’ ist eine überparteiliche Sendlinger Bürgervereinigung, der immer wieder - vor allem in der ihrer Gründungszeit und in Konfliktsituationen von „linksorientierten Journalisten“ und Moscheebefürwortern - aufgrund ihres Eintretens für einheimische regionale Bürgerinteressen „rechte Gesinnung“ oder „Unterwanderung“ von unterstellt wurde.
Weiterer Bericht dazu folgt! (dg)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

BfS aktuell, 20.12.2007


Schächten
Betäubungsloses Töten: gegen Tierschutz und Grundgesetz!


Die ‚Bürger für Sendling’ haben sich in einem Schreiben an die Vereinigung ‚Menschen für Tierrechte“ deren Forderungen angeschlossen, dass das ‚betäubungslose Schächten’ von Tieren - eine für uns unzeitgemäße Tötungsart von Tieren - möglichst schnell gesetzlich und abweisend geregelt werden muss.
Der Gesetzgeber in Deutschland hat den Schutz von Tieren in unser Grundgesetz aufgenommen hat und damit anerkannt, dass Tiere bei uns juristisch nicht mehr als „Sachen“ gelten, sondern als Lebewesen. Auch wenn Tiere getötet werden, darf dies bei uns nur noch so geschehen, dass neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und fortschrittliche europäische Ethik dabei berücksichtigt werden. Das gilt für alle Menschen - Sonderregelungen aufgrund von Gewohnheiten und Überlieferungen von Interessensgruppen dürfen keinen Vorrang mehr haben vor dem Leid der Tiere. Fortschrittliches Denken verbietet es als Selbstverständlichkeit, dass archaische Verhaltensweisen hierzulande ausgeübt werden. (hh).

 

Informationen dazu:

„Presse-Erklärung vom 18.12.2007, Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.: Zum islamischen Opferfest - Tierrechtler fordern Umsetzung des Bundesratsbeschlusses zum Schächten.
Anlässlich des bevorstehenden islamischen Opferfestes ab dem 20. Dezember fordert der Bundesverband Menschen für Tierrechte erneut die Bundesregierung auf, den Schächt-Paragrafen im Tierschutzgesetz endlich zu ändern und damit den Bundesratsbeschluss vom vergangenen Juli umzusetzen. Der Bundesverband hat rechtswissenschaftlich belegt, dass für das Zögern der Regierung keine Grundlage besteht.


Am 6. Juli forderte der Bundesrat die Bundesregierung auf, Paragraf 4 a Tierschutzgesetz so zu ändern, dass rituelles Schlachten (Schächten) ohne Betäubung nur genehmigt werden darf, wenn die Religionsgemeinschaft dies zwingend vorschreibt und den Tieren dabei nicht mehr Schmerzen zugefügt werden als bei einer Schlachtung mit Betäubung. Doch die Bundesregierung hatte dazu bisher verfassungsrechtliche Bedenken geäußert, welche der Bundesverband nicht nachvollziehen kann. In einer rechtswissenschaftlichen Stellungnahme hat der Verband dagegen u. a. dargelegt, dass für die Bundesregierung eine Änderung des Schächt-Paragrafen im Tierschutzgesetz schon nach ihren eigenen Prämissen unerlässlich sei. Denn nach der bisherigen Rechtslage muss zwischen der Religionsfreiheit und den durch betäubungsloses Schächten hervorgerufenen Schmerzen und Leiden der Tiere nicht abgewogen werden. Ein einseitiger Vorrang der Religionsfreiheit gegenüber dem Tierschutz entspricht seit der Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetzt nicht mehr der Verfassungslage. Eine sofortige Änderung des Schächt-Paragrafen im Tierschutzgesetz sei daher dringlich geboten, so der Bundesverband.  > Pressestelle  Stephanie Elsner, Tel.: 05207 – 929263, E-Mail: elsner@tierrechte.de;

www.tierrechte.de;
http://www.tierschutzbund.de/00849.html

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

BfS, 24.07.2007


„Tricky-Ude“* oder:  Wer veräppelt uns Bürger?


Ein Bürger stellte auf der Sendlinger Bürgerversammlung (12.07.2007) den Antrag, dass der Bezirksausschuss BA 6 (SPD-Vorsitzende Pelkowski und Dill) den plötzlichen Beschluss zur Umwidmung von Sendlinger Stadtgebiet um den Gotzinger Platz zum planerischen „Sondergebiet“ zu widerrufen habe.
Der moderierende OB Ude verhöhnte vor rund 1000 Anwesenden mehrfach das Begehren des Bürgers als „Unfug“, als Beispiel für Unwissenheit und assoziierte gar eine absichtliche Fehlinformation.

Der Antrag des Bürgers machte aber öffentlich, dass völlig überraschend am Gotzinger Platz Areale des Sendlinger Stadtviertels vom sog. „Mischgebiet“ plötzlich, unvermittelt und der Bürgerschaft unerklärt zum „Sondergebiet“ mutierten.
Nachdem das Bayerische Verwaltungsgericht, 8. Kammer, am 12.02.2007 (Az: M8K06.3625) dieses Sendlinger Stadtgebiet als überzeugendes Beispiel eines Mischgebietes bezeichnet hatte, in dem ein Projekt wie die geplante „türkisch-islamische Zentralmoschee“ nicht möglich sei, war diese plötzliche Umwidmung zu hinterfragen!

Nach der Bürgerversammlung vom 12.07.2007, wo OB Ude advokatengleich und erfolgreich die Ablehnung des Antrags betrieb, berichtete über das Verhalten Udes die Presse folgendermaßen:

„ … Im Zusammenhang mit der Moschee-Debatte wandte sich OB Ude auch gegen anderen „Unfug“ wie er es nannte: Ein Bürger hatte verlangt, der BA 6 müsse seinen Beschluss, das für die Moschee vorgesehene Areal vom Misch- in ein Sondergebiet umzuwidmen, widerrufen. Einen solchen Beschluss hatte der BA 6 jedoch nie gefasst; er habe dazu auch gar keine Möglichkeit, klärte Ude auf. Die Bürger, die den Antragsteller zunächst laut beklatscht hatten, ließen sich von Ude überzeugen, dass sie einer Fehlinformation aufgesessen waren, und ersparten dem BA Sendling die unsinnige Widerrufsforderung.“
(Quelle: Sendlinger Anzeiger 18.07.2007)

Die ‚Bürger für Sendling’ fanden nun aber im öffentlichen Sitzungsprotokoll des BA 6 vom 03.04.2007 folgenden Text (Zitat Punkt 2.1) dokumentiert:

„Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan Gotzinger Platz / Türkisch-Islamisches Kulturzentrum

… Frau Ritter erläutert die Inhalte, Zweck, Anlass und Ziele der vorliegenden Beschlussvorlage. Sie gibt bekannt, dass es sich nicht um einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan handelt und dass das ausgewiesene Gebiet als Sondergebiet deklariert werden soll.( …)

… Herr Dill erklärt, dass die SPD-Fraktion dem Aufstellungsbeschluss zustimmen werde, weil es Christen- und Verfassungspflicht sei, den Sendlinger Muslimen von DITIM die Ausübung ihrer Religion an hervorgehobener Stelle zu ermöglichen. Der ausgewählte Standort sei geeignet und wird von den Nachbarn akzeptiert.( …)

Beschluss:  Die Vorlage wird mit den o.g. redaktionellen Änderungen einstimmig angenommen.“

(Quelle: Sitzungsprotokoll des BA6 vom 03.04.2007; Adresse zum Anfordern: BA 6, Implerstr. 9(4.OG), 81371 München; Tel. 233 3966-1/-2/-3/-4, Fax 233-39665)

 

Anmerkungen der BfS:
Frau Susanne Ritter ist Leitende Baudirektorin im Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München und war für den Sachverhalt im BA 6 die vortragende Sachverständige.
Herr Ernst-Ulrich Dill ist Rechtsanwalt (SPD, seit 01.06.1990), stellvertretender BA-Vorsitzender des BA-Vorsitzenden Pelkowski (SPD), einem langjährigen Freund von OB Ude (SPD). Da Rechtsanwalt Dill sehr wohl weiß, dass gerade am Gotzinger Platz zahlreiche Sendlinger wohnen, die sich gegen die türkisch-islamische Moscheebaupläne ausgesprochen haben, ist sein Hinweis auf eine angebliche Akzeptanz der Nachbarn im Protokoll nicht nur eine glatte Unwahrheit, sondern auch eine Verhöhnung von Sendlinger Bürgern!


Was wohl OB Ude bewogen hat, die Sendlinger Bürger in der Bürgerversammlung 2007 auf diese Art „spitzfindig-advokatisch zu informieren“ und somit die Ablehnung dieses Antrags aktiv-hinterkünftig zu betreiben? Ist dies seiner Wesensart zuzuschreiben, die ihn auch als Moscheebauer antreibt?
Denn der Jurist Ude als amtierender Oberbürgermeister musste natürlich viel mehr über diesen Vorgang wissen - viel mehr, als er den Bürgern sagte!


Zwei Tage später stand zum Thema ‚Umwidmung in ein Sondergebiet’ als Erklärung in der Presse zu lesen:

„... Das Problem dabei: Das kann der BA gar nicht, weil er es nie beschlossen hat und auch nicht beschließen darf. Das darf nur der Stadtrat, der den BA wie üblich um eine Empfehlung gebeten hat.“
(Quelle: Tageszeitung 14.07.2007)

 

Quo vadis, Ude?**
Wenn man nun die juristische „Spitzfindigkeiten“ von OB Ude (welche für eine Bürgermeinung in einer Bürgerversammlung ohne Belang sein sollten und müssen) außer Acht lässt, kann es nur solche öffentlichen Fragen geben:

1. Was erlaubt sich Herr Ude, wenn er die Bürger wegen „falscher und unlogischer Argumente“ rügt?

2. Was erlaubt sich der Sozialdemokrat OB Ude, wenn er andere, betroffene Bürgermeinungen bezüglich des Moschee-Zwangsbaus als „Integrationsunwillen“ geißelt?

3. Was erlaubt sich der Bürger Ude an Meinungsfreiheit gegenüber anderen Bürgern?

Quo vadis , Sendling? Ouo vadis, München?

*(Quelle Wikipedia: „Tricky Dick“ (auch: Tricky Dickie), Spitzname des einstigen US-Präsidenten Richard Nixon, geprägt von der demokratischen Politikerin Helen Galagan-Douglas während des Wahlkampfes 1950 zum US-Senat, als Anspielung dafür, dass Nixon einige „schmutzige Tricks“ während der Kampagne gebrauchte)

**(Quelle Wikipedia: „Quo vadis?“ Lateinischer Satz mit der Bedeutung: „Wohin gehst Du?“; im Alltag heute gebraucht als Schlagwort mit der Bedeutung: „Wohin soll das noch führen?“ oder „Wie soll das weitergehen?“ Herkunft: Nach den geheimen Petrusakten soll der Apostel Petrus bei seiner Flucht aus Rom den auferstandenen Christus plötzlich begegnen und ihn fragen: „Quo vadis, Domine?“ („Wohin gehst du, Herr?“) . Die Antwort Christi: „Venio Romam iterum crucifigi“ („Nach Rom, um mich erneut kreuzigen zu lassen!“). Daraufhin kehrt Petrus um, wird gefangen genommen und gekreuzigt. Aufgrund dieser Legende schrieb der polnische Schriftsteller Henryk Sienkiewicz den Roman „Quo vadis?“ und erhielt dafür den Nobelpreis für Literatur; 1951 und 2001 wurde der Roman verfilmt.)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

BfS Presse-Erklärung, 25.05.2007


Sendlinger Moschee-Bebauungsplanverfahren
„Moschee am Gotzinger Platz: Niemals!“


Falsch und unwahr ist es, wenn Moscheebau-Befürworter von einer „Einigkeit aller für den Moscheebau“ sprechen! Richtig ist: Die Moscheebau-Befürworter haben vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht verloren, sie sind per Richtspruch gezwungen worden, sich jetzt mit einem ordnungsgemäßen Bebauungsplanverfahren der Öffentlichkeit zu offenbaren!
Es ist wieder völlig offen, ob die türkisch-islamische Zentralmoschee jemals am Gotzinger Platz gebaut werden kann!

Die ‚Bürger für Sendling’ stellen dazu fest:

1. Das nun eingeleiteten Verfahrens ist völlig „Ergebnis: offen“!

2. Alle Münchner Bürger können nun im Verfahren ihre Meinung äußern und sich auch gegen die türkisch-islamischen DITIM-Pläne aussprechen!

3. Da OB Ude in der Öffentlichkeit bereits hat durchblicken lassen, dass er die Moschee nach seiner Wiederwahl 2008 mit der erhofften Stadtratsmehrheit durchsetzen will, bereiten die ‚Bürger für Sendling’ bereits jetzt parallel zum aktuellen Verfahren ein Bürgerbegehren gegen einen Moscheebau am Gotzinger Platz vor.
Seit 2005 waren OB Ude (SPD), die türkisch-islamische DITIM und eine willige Gefolgschaft der Münchner Stadtratsfraktion Rot-Rosa-Grün-Gelb intensiv bemüht, in Sendling am Gotzinger Platz ohne ein Bebauungsplanverfahren ein Islamzentrum mit einer Moschee, zwei Minaretten und Kuppel gegen Sendlinger Bürgerwillen durchzusetzen.
Bürger, die CSU-Stadträte, der Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags, die Regierung von Oberbayern forderten dagegen ein Bebauungsplanverfahren für den Gotzinger Platz. OB Ude und DITIM verweigerten dies, die Regierung von Oberbayern stoppte das städtische Verfahren, DITIM und OB Ude klagten dagegen! Das Bayerische Verwaltungsgericht stoppte aber ihr Ansinnen per Urteil: Nun mussten sich DITIM und OB Ude als Prozessverlierer dem geforderten Bebauungsplanverfahren unterwerfen.
Vor kurzem haben die Rot-rosa-grün-gelben Stadträte schließlich mit den CSU-Stadträten einem Beschluss zur Einleitung des Bebauungsplanverfahrens zugestimmt, bzw. zustimmen müssen.
Mit der sprachlichen Geschmeidigkeit wie ein versierter Advokat stellte OB Ude seine Niederlage den erstaunten Münchnern so dar:
„... der Münchner Stadtrat ist seit wenigen Tagen plötzlich einstimmig für eine Moschee in Sendling, was vorher viele Monate lang völlig unvorstellbar schien.“
Die ‚Bürger für Sendling’ möchten ergänzen: “... was ihm, OB Ude, vorher viele Monate lang völlig unvorstellbar schien!“
Durch seine sprachliche Volte aber waren viele Bürger verunsichert, auch berichteten die Süddeutsche Zeitung und die Abendzeitung im Sinn Udes.
Der CSU-OB-Kandidat Josef Schmid musste an seine CSU-Mitglieder erklären:
„... in der Presseberichterstattung ist zum Thema Moscheebau in Sendling immer wieder zu lesen, dass auch wir von der CSU-Stadtratsfraktion im Stadtrat für den Bau der Moschee gestimmt hätten. Dieser Eindruck wird für Sie auch noch dadurch verstärkt, dass man uns eine Aufgabe unserer bisherigen Position andichtet.
Beides ist grundfalsch!
Tatsache ist vielmehr:
Der Stadtrat, auch die CSU-Fraktion, hat einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplans für den Gotzinger Platz beschlossen. Erst dieser Plan legt fest, was, wie und in welchem Ausmaß am Gotzinger Platz gebaut wird. Dabei haben wir als wichtigstes Ziel dieses Bebauungsplans gefordert, dass die Baulücke an dieser Stelle geschlossen wird. Womit, ist noch nicht bestimmt.
Ergebnis kann der Bau einer Moschee sein. Muss es aber nicht, denn gerade das von uns immer geforderte Bebauungsplanverfahren zeigt erst, was am Gotzinger Platz in welchem Maß baulich zulässig ist.
Der Ausgang des Verfahrens ist zum jetzigen Zeitpunkt daher völlig offen!
Wir haben immer auf der Durchführung eines solchen baurechtlichen Planungsverfahren bestanden und sind in unserer Auffassung schließlich auch vom Verwaltungsgericht München bestätigt worden.
Denn nur dieses Verfahren garantiert, dass eine breite Öffentlichkeit beteiligt wird. Eine viel breitere, als bei einer einfachen Baugenehmigung, wo nur die unmittelbaren Nachbarn gehört werden müssen, wie es Ude und Rot-Grün durchsetzen wollten über die Köpfe der Bevölkerung hinweg. Im Rahmen der Beteiligung bei der Aufstellung des Bebauungsplanes muss über allgemeine Ziele und Zwecke, Planalternativen und Auswirkungen der Planungen informiert werden. Dann besteht die Möglichkeit, Bedenken, Einwände und Vorschläge vorzubringen. Diese müssen im Rahmen einer Abwägung auch entsprechend durch die Verwaltung gewürdigt werden.
Nur dieses Verfahren garantiert, dass die Ängste und Sorgen der Bevölkerung vor Ort auch ernst genommen werden (...)!
Zusammenfassend: Weder ist der Moscheebau beschlossene Sache noch hat die CSU-Fraktion ihre Meinung geändert. Vielmehr musste sich die Rathausmehrheit unserer Ansicht beugen (...).
Die ‚Bürger für Sendling’ finden diese Erklärung richtig, vermissen aber weitergehende Empfehlungen und hoffen, dass hier noch konkrete Hinweise nachgeliefert werden.

Denn OB Ude hat anlässlich eines abendlichen Besuchs in der DITIM-Moschee vor etwa 60 Muslimen und Türken ihnen Ratschläge und Verhaltens-Empfehlungen gegeben, so dass sie letztlich in der Durchsetzung der Moschee am Gotzinger Platz erfolgreich sein könnten.
Er scheute nicht davor zurück, ihnen konkrete Ratschläge selbst über Sprachregelungen zu geben! Und outete dabei seinen Willen, nach seiner Wiederwahl mit ‚seiner’ Stadtratsmehrheit letztlich die türkisch-islamische Moschee (OB Ude zu einer DITIM-Muslima-Funktionärin: “Verwenden Sie nicht die Bezeichnung Zentralmoschee!“) am Gotzinger Platz zu realisieren.
Er kündigte an, obgleich dies möglich sei, die Planungsunterlagen den Münchnern während der großen Ferien nicht zu präsentieren. Er erklärte dann, dass man dies aber im September machen wollte - und die ‚Bürger für Sendling’ wissen, dass da auch noch die Hälfte der Sendlinger Familien in den Ferien sein dürften.
Inzwischen wird versucht, selbst gerichtliche Planungshindernisse durch „unauffällige Umwidmungen verschiedener Art“ (z.B. soll das die Planung behindernde bisherige ‚Mischgebiet’ wie per Dekret zum Sondergebiet umgewidmet werden oder die bisherige „Zentralmoschee“ wird neu als „Kulturzentrum mit Gebetsraum“ benannt) aus dem Weg zu räumen.
Die ‚Bürger für Sendling’ wissen: gab es durch solches Verhalten der Moschee-Befürworter immer mehr Streit, so wächst jetzt im Sendlinger Stadtviertel nicht nur Zorn, sondern noch mehr Widerstand!

 


Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Bürger für Sendling, 13.02.2007
Verwaltungsgericht stoppt DITIM-Zentralmoschee


Moschee-Befürwortern Grundlagen entzogen,
OB
Ude (SPD) macht weiter!

 

Das Bayerische Verwaltungsgericht München hat am 13.02.2007, um 11:15 Uhr mit einer nüchternen Begründung die Klage des ‚Türkisch-islamischen Kulturzentrums e.V.’ (somit geltend auch für den türkisch-islamischen Religionsverein DITIM) gegen den Freistaat Bayern zurückgewiesen: „Der positiven Beurteilung des Vorhabens seitens der Stadt wird durch dieses Urteil die Grundlage entzogen.“
Gleichwohl: OB Ude hat bereits angekündigt, dass er das Moschee-Projekt weiter vorantreiben
wird!


Am 12.02. hatte das Gericht sich vormittags den Gotzinger Platz und die Umgebung bei einem Ortstermin konkret angesehen. Nachmittags wurde vor etwa 130 Menschen im großen Sitzungssaal zwischen den Kontrahenten vehement debattiert: hier die Kläger DITIM mit ihren Unterstützern von der rot-rosa-grünen Stadtregierung (OB Ude, SPD), dort der Freistaat Bayern (CSU) mit seinem Landesanwalt sowie Vertretern von betroffenen Anwohnern.
In der Verhandlung wurden zur Verblüffung der meisten Zuhörer teils massive Wissensdefizite der Stadt München deutlich, ebenfalls höchst differierende Aussagen über die vorgesehene Nutzung!
Die Vertreter der ‚Bürger für Sendling’, die sich im Auditorium befanden, mussten verblüfft feststellen, dass - nach ihrem Kenntnisstand und ihrer Überzeugung - auch die unrichtigsten Aussagen mit dem Brustton voller Überzeugung vorgetragen wurden! Die geschmeidigen Prozessaussagen des DITIM-Anwalts (der nebenbei kurz die katholischen Kirchenbesucher in St. Korbinian als „die üblichen Verdächtigen“ bezeichnete) sowie widersprüchliche Aussagen anderer Prozess-Beteiligter wurden geduldig und letztlich für alle erschöpfend von der Vorsitzenden Richterin Marion Pauli-Gerz (8. Kammer des Bayerischen Verwaltungsgerichts München) abgearbeitet.
Die Richter unterbanden immer wieder Versuche, aus dem engen Rahmen der Thematik „Baurechtlicher Vorbescheid der Stadt München“ auszubrechen und sich in religionspolitischen Standortbestimmungen zu ergehen.

Die Sitzung wurde am 12.02. nach Bearbeitung aller Anhörungspunkte spätnachmittags beendet.
Heute am 13.02.2007 dann das Urteil, nachdem der Streitwert in zwei Verfahren auf je 100.000 Euro festgelegt worden war. Demnach wurde der
„baurechtliche Vorbescheid der Landeshauptstadt München, der u.a. von der grundsätzlichen Vereinbarkeit des Bauvorhabens mit dem Charakter der Umgebung ausgegangen war, wieder aufgehoben.
Das Gericht führte in seiner mündlichen Kurzbegründung aus, dass das geplante Türkisch-Islamische Kulturzentrum eine zentrale kirchliche und kulturelle Einrichtung darstellen würde, die sich nicht in das vorzufindende Mischge
biet am Gotzinger Platz einfüge. Dabei seien die Dimensionen des Baus und die beabsichtigten vielfältigen außerkirchlichen Nutzungsmöglichkeiten sowie der zu befürchtende An- und Abfahrtsverkehr erheblich. Die zentrale Bedeutung werde noch dadurch gesteigert, dass sich in München und Umgebung keine annähernd vergleichbaren Einrichtungen fänden.
Es spreche vielmehr einiges für das Erfordernis eines Bebauungsplans. Dort könnte auch die Verkehrsproblematik koordiniert werden. Außerdem sei es notwendig, die zulässigen Nutzungen - etwa der vorgesehenen Wohnungen - in dem ca. 7500 qm umfassenden Gesamtkomplex zu fixieren.
Der positiven Beurteilung des Vorhabens seitens der Stadt wird durch dieses Urteil die Grundlage entzogen.
Gegen diese Entscheidung (Az. M 8 K 06.3625 und 3626) können die Beteiligten die vom Gericht zugelassene Berufung
einlegen.“
(Quelle: Pressetext des Bayerischen
Verwaltungsgerichts vom 13.2.2007)


Einige Stunden lang hatten die ‚Bürger für Sendling’ Hoffnung, dass diese klare richterliche Beurteilung für DITIM als auch die Stadtregierungsparteien SPD - Schwul-lesbische Wählerinitiative Rosa Liste-Grüne ein Denkanstoß dafür war, auf das Ansinnen, am Gotzinger Platz eine türkisch-islamische Zentralmoschee bauen zu wollen, verzichten!.


Aber noch am gleichen Tag gab es zwei Presse-Erklärungen aus dem Rathaus: nach OB Ude ist das Urteil „zwar eine bedauerliche Verzögerung eines bedeutsamen Integrationsprozesses, aber keinesfalls ein Ende des Projekts!“
Die rot-rosa-grüne Stadtregierung wird jetzt ein Bauleitverfahren einleiten, was von der Regierung von Oberbayern als
Aufsichtsbehörde ja gefordert wurde.


Stadtrat Hans Podiuk (CSU) bezeichnete in seiner Presse-Erklärung (13.02.2007) zum Moscheestreit OB Ude bereits als „Dickkopf Ude“.
Während des Prozesses als durch manche Berichterstattung in Münchner Zeitungen und in anderen Medien wurde den ‚Bürger für Sendling’ deutlich, dass die Sendlinger und Münchner oft zielgerichtet mit bloßen Vermutungen, unbewiesenen Behauptungen und gar Unwahrheiten (des)informiert wurden.
Die ‚Bürger für Sendling’ werden nun die schriftliche Begründung des Gerichts abwarten, um dann die Sendlinger auf das kommende öffentliche Verfahren vorzubereiten:

Soll Sendling im 1225. Jahr seines Bestehens ein Opfer von Rechthaberei und Machtprotzerei von OB Ude und Politstrategen werden?

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
 


zum Seitenbeginn

 

Presseerklärung ‚Bürger für Sendling’, 07.02.2007

 

Moschee-Streit: Verrat an Sendling?
‚Ordre de Mufti’ für Münchner SPD-Stadträte?


In einer nicht öffentlichen Sitzung am 08.02.2007 sollen die Münchner Stadträte einen Vorgang abnicken, den OB Ude faktisch schon vollzogen hat! Er hatte nämlich entschieden, dass bei der geplanten türkisch-islamischen Moschee in Sendling der „Bauherr“ DITIM nicht vertrags- und fristgemäß einen Finanzierungsnachweis vorlegen musste, sondern ein weiteres Jahr diesen schuldig bleiben kann. Die CSU-Minderheit sprach öffentlich von „Tricks und Mauscheleien“! Die Muslime würden dadurch eine „Sonderbehandlung in Bezug auf Baurecht und bei der Abwicklung von Kaufverträgen“ erfahren. „Dem rechtlich so beschlagenen OB“ könnte aufgrund offizieller Auskunft eigentlich nur unterstellt werden, „dass er wissentlich die Rechte des Stadtrats missachtet und darüber hinaus auch auf Nachfrage die Stadträte falsch informiert hat.“
(2)

 

Bis zum 30. Juni 2006 hätte nach dem Vertrag der Stadt München mit dem Religionsverein DITIM der Finanzierungsnachweis von DITIM über den Kaufpreis für das städtische Grundstück vorgelegt werden müssen. Das war notariell vereinbart! Und sollte der Verein DITIM dazu nicht in der Lage sein, hätte die Stadt München vom Vertrag zurücktreten können.
Nach einer Anfrage der CSU-Stadträte Podiuk, Pfundstein, Babor, Lorenz und Pretzl nahm die Regionalpresse den Fall auf. Die Abendzeitung vom 27./28.12.2006 titelte „Kritik an Udes Alleingang“. OB Ude wurde zitiert:
“Nach Auffassung des städtischen Kommunalreferates handelte es sich hingegen bei der Fristverlängerung um ein Geschäft der laufenden Verwaltung, wie es bei Grundstücksgeschäften häufig vorkomme.“
Das Kommunalreferat, Stadtdirektor Axel Markwardt, musste später richtigstellen:
“Der Oberbürgermeister setzt sich nicht ‚wissentlich und willentlich über §4 Nr.17 der GeschO hinweg’ und er verletzt nicht ‚die Zuständigkeit des Stadtrats’, weil ein Fall des § 4 Nr. 17 der GeschO nicht vorlag“.
Peinlich, dass die Regierung von Oberbayern auf eine Anfrage der CSU München das wiederum anders sah - nämlich um „keine laufende Angelegenheit“ der Verwaltung, denn:
„Die Entscheidung, ob die Landeshauptstadt München von ihrem Recht zum Rücktritt vom Kaufvertrag Gebraucht macht oder nicht, ist angesichts der Fläche des veräußerten Grundstücks, des Kaufpreises von mehr als 5 Millionen Euro, den mit der Veräußerung mittelbar verbundenen städtebaulichen Auswirkungen und insbesondere auch im Hinblick auf den Stellenwert der Sache für Öffentlichkeit und ‚Stadtpolitik’ auch bei einer Stadt der Größe Münchens von grundsätzlicher Bedeutung.“

 

Die Landeshauptstadt München vom 26.01.2007 stellte in ihren Meldungen u.a. fest:
„Um weitere Verunsicherungen des Bauvorhabens auszuschließen, wird die Stadt aber umgehend einen Stadtratsbeschluss herbeiführen“
und zitierte Oberbürgermeister Ude:
„Am Wunsch der Stadtratsmehrheit, das Vorhaben trotz der staatlich verursachten Verzögerungen zu ermöglichen, besteht nicht der geringste Zweifel.“
Die größten Zweifel allerdings haben die ‚Bürger für Sendling’, die sich über diese außergewöhnliche bevorzugte Behandlung des türkischen Religionsvereins DITIM (43 Mitglieder bei Antragsstellung) durch den OB Ude (SPD), die schwullesbische Wählerinitiative Rosa Liste und die Grünen wundern.
Schließlich prozessiert DITIM aktuell gegen die Regierung von Oberbayern, weil diese nach Baurecht und Bürgerbeteiligung verlangt... und für diesen Prozess hat DITIM Geld!
Die ‚Bürger für Sendling’ wundern sich: schließlich konnte DITIM bis zum 30.06.2006 keinen Finanzierungsnachweis über die Kaufpreishöhe von angeblich 5,3 Millionen Euro vorlegen, wozu sie vertraglich verpflichtet war... und angeblich sollen weitere 10 Millionen Euro noch in den Zentral-Moscheekomplex fließen...
Fragen über Fragen: Transparenz ist mehr als wünschenswert!

 

Die ‚Bürger für Sendling’ fragen:
Welcher Verein, welche Bürgergruppe, welche Firma in München hat jemals eine vergleichbare Behandlung wie DITIM/DITIB erfahren?
Auf welche Summe Zins und Zinseszins verzichtet OB Ude dadurch, dass er zwar ein städtisches Grundstück ohne Bieterwettbewerb überschreiben lässt, aber großzügig auf die Einnahme des Kaufpreises dabei verzichtet? Die Bürger für Sendling fragen: Bei den gering angesetzten städtischen Zinsen könnte man bei einer gestundeten Summe von über 5 Mio Euro möglicherweise vielleicht um 22.000 Euro Zinseinnahmen im Monat für die Bürger ansetzen... für ein Jahr Stundung vielleicht 270.000 Euro und mehr, für zwei Jahre über 600.000 Euro...?
Angeblich soll die von OB Ude gestundete Zeit noch um weitere 9 Monate bis nach der Wahl 2008 verlängert werden... die ‚Bürger für Sendling’ fragen: Nach welchem Gutdünken sollen die Münchner Stadträte über das DITIM-Vorhaben entscheiden?
Oder gibt es gar Paragraphen, wonach ungleiche Behandlung von Bürgern, beispielsweise ein merkwürdiger Verzicht auf städtische Finanzeinnahmen, auf Rechtmäßigkeit zu überprüfen sind - und sich bei Verstößen dann die Fragen nach den Verantwortlichen oder nach Regress stellen?


In diesem Jahr besteht Sendling seit 1225 in abendländischer Tradition und Geschichte. Am denkmalgeschützten Gotzinger Platz mit der neubarocken Kirche St. Korbinian, neubarocken öffentlicher Schulen sowie altmünchner Bürgerhäusern als „bauliche Ergänzung“ eine türkisch-islamische Zentralmoschee mit zwei 41-m-Minaretten, Kuppel und Gebäudekomplex bauen zu wollen, ist ein Affront, der von den ‚Bürgern für Sendling’ nicht hingenommen werden wird!
Die ‚Bürger für Sendling’ müssen nicht darauf hingewiesen werden, dass 5 Millionen Euro numerisch mehr sind als 33 Silberlinge!

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 

 

PS.: (1) „Par Orde de Mufti“: „Herkunft der französischen Redewendung ‚Auf Befehl des Mufti’ ist ungeklärt. ‚Mufti’ ist ein islamischer Rechtsgelehrter, gegen dessen Urteil keine Berufung eingelegt werden kann. Die Redewendung ist so weit verbreitet, dass sprachliche Verfälschungen (‚Per’ statt ‚par’) oder Assimilationen (per order mufti) zu beobachten sind. Sie soll gemeinhin zum Ausdruck bringen, dass eine Entscheidung ‚von oben herab’ gefällt wird, ohne dass die Betroffenen gehört werden oder dass sie explizit gegen deren Votum durchgesetzt wird.“ (Quelle lt. Projekt Magazin 2007)
(2) aus derPresseerklärung der CSU-Fraktion der LH-München vom 26.01.2007

 


zum Seitenbeginn

 

Bürger für Sendling, 05.02.2007
Gerichtstermin DITIM-Zentralmoschee

VG München: "Justitias Prüfung"


Das Verwaltungsgericht München, Bayerstraße verhandelt
 

am 12.2.2007, ab 13:30 Uhr


in öffentlicher Sitzung in Sachen Moscheestreit „DITIM und Stadt München gegen die Regierung von Oberbayern“.


Die Ortsbesichtigung dazu am Gotzinger Platz findet um 9:30 Uhr statt.


Offizielles Thema: Türkisch-islamisches DITIM/DITIB-Moscheebauprojekt am Gotzinger Platz mit zwei 41-m-Minaretten (den höchsten Deutschlands?), einem Kuppelbau und Gebäudekomplex gegen Rechte der einheimischen Allgemeinheit bezüglich des „Ortsbilds am denkmalgeschützten Gotzinger Platz“ (Sendling/München) und gegen die Verletzung von Nachbarschaftsrechten.


Inoffizielles Thema: Kann der außereuropäische Staat Türkei , der über seine in Bayern lebenden Staatsangehörigen und über deren leicht erworbenen, inländisch wirksame Vereinsstrukturen (e.V.) Wirkung entfaltet, letztlich auch dadurch in Bayern Grund und Boden erwerben und sich mit seiner Identität, seiner Kultur, seiner Staatsreligion, seinen Rechtsauffassungen und seiner Staatspolitik gegen die konträre Mehrheitsmeinung der einheimischen bayerischen Bevölkerung, gegen die einheimische Kultur, gegen das hierzulande geltende Recht und sich auch gegen das Rechtsverständnis der einheimischen Bevölkerung durchsetzen?


Der türkisch-islamische Religionsverein DITIM/DITIB (dessen Imame von der türkischen Regierung, d.h. der türkisch-islamische Religionsbehörde gestellt werden und somit rechtlich als auch finanziell Vorgaben des türkischen Staats erfüllen müssen) will seinen Willen, eine Zentralmoschee in Sendling am Gotzinger Platz zu bauen, beim Verwaltungsgericht München gegen die Auffassung der Regierung von Oberbayern durchsetzen. Unterstützt wird DITIM/ DITIB mit seinen Plänen durch die „Stadt München als Beigeladene“ - mit dem Hauptunterstützer OB Ude (SPD), im Gefolge die schwullesbische Wählerinitiative Rosa Liste (Stadtrat Niederbühl) sowie die GRÜNEN (Bürgermeisterkandidaten Monatzeder und Benker).


OB Ude (SPD) vermittelte bereits im Vorfeld der Gerichtsverhandlung, dass er mit einem für seine Auffassung (er möchte das Projekt ohne Bebauungsplanverfahren und somit ohne Beteiligung der Bevölkerung durchziehen) positiven Gerichtsentscheid rechnet.


Die Regierung von Oberbayern dagegen hatte „am 18.September 2006 den baurechtlichen Vorbescheid der LH München für die Errichtung eines türkisch-islamischen Kulturzentrums am Gotzinger Platz“ aufgehoben. Gegen den Vorbescheid hatten zwei Nachbarn Widerspruch eingelegt. Damals teilte die Regierung von Oberbayern u. a. mit:

Das geplante türkisch-islamische Kulturzentrum fügt sich nicht in die nähere Umgebung ein, weil es nach seiner Zweckbestimmung und Nutzungsintensität über eine im Mischgebiet zulässige Anlage für religiöse und kulturelle Zwecke hinaus geht; vorgesehen ist nicht lediglich eine Moschee, sondern eine zentrale Anlage religiöser Betätigung mit überregionalem Einzugsbereich. Dazu kommt, dass ein nahezu quadratischer Baukörper mit entsprechenden Abmessungen im Geviert ansonsten nicht vorhanden ist.
Der massive Baukörper des geplanten Gebäudes verstößt gegenüber den Nachbarn gegen das Gebot der Rücksichtsnahme, da er als überproportionale Baumasse auf deren Grundstück einwirkt.
Schließlich wird auch das Ortsbild beeinträchtigt. Denn der massige und quadratische Baukörper mit Kuppel und Minaretten beeinträchtigt die städtebauliche Struktur des durch die Pfarrkirche St. Korbinian, den Neubarockbau einer Volksschule und eine aus den 1920er Jahren stammenden Mietshausgruppe geprägten Gotzinger Platzes, der im Übrigen auch als Ensemble unter Denkmalschutz steht. Der geplante Baukörper komplettiert nicht die räumliche und städtebauliche Qualitäten dieses Ortes, sondern wirkt dort als Fremdkörper.
Außerdem kann das südliche Minarett nicht die gesetzlichen Mindestabstände zur benachbarten Bebauung (Abstandsflächen) einhalten; deshalb hat der Vorbescheid für das südliche Minarett eine sog. Abweichung erteilt, die das Bauvorhaben insoweit von der Einhaltung dieser Mindestabstände entbindet. Diese Abweichung ist jedoch rechtswidrig, da die nachbarlichen Interessen nicht ausreichend gewürdigt werden. Diese betrifft insbesondere die durch das Abstandsflächenrecht geschützten Rechtsgüter der Belichtung und Besonnung des Nachbargrundstücks sowie die Gewährleistung des sozialen Wohnfriedens.
Vor diesem Hintergrund kann das Vorhaben nur dann verwirklicht werden, wenn hierfür ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt wird.
In einem Vorbescheid kann vorab über Einzelfragen eines Bauvorhabens verbindlich entschieden werden. Der Vorbescheid der Landeshauptstadt München trifft unter anderem die Aussage, dass die Moschee mit Kuppel und Minarett grundsätzlich baurechtlich zulässig ist. Außerdem wurde im Vorbescheid für das südliche Minarett eine Abweichung von den Abstandsflächen erteilt.“
(Quelle: Reg. von Oberbayern, Medieninformation Nr. 359 vom 18.9.2006)


Unsere Meinung:

Wir erklären uns das massive Eintreten des amtierenden Oberbürgermeister Ude (SPD) für die türkisch-islamische Zentralmoschee (nebst Koranschule, Geschäfte und Wohnungen) aufgrund seiner persönlichen Erlebnisse und Beziehungen in Anatolien (s. auch: „Christian-Ude-Kulturzentrum“ in Pülümür/Türkei mit Ehrenbürgerschaft Udes ). Wenn die Regierung von Oberbayern im Ude-geförderten Beschluss Münchens „Rechtswidrigkeiten“ festgestellt hat, hoffen wir auf das Verwaltungsgericht, dass eine solche Handlung (wenn vorhanden) erkannt, benannt, unterbunden und auch bei den dafür Verantwortlichen sanktioniert wird - denn (vorsätzlich) falsches Verwaltungshandeln kostet Steuergeld, also „unser aller Geld“!


Einen Hinweis der Regierung von Oberbayern können wir ‚Bürger für Sendling’ auch ohne Richterspruch bereits jetzt bestätigen:
Der „soziale Wohnfrieden“ ist in Sendling durch DITIM massiv gestört worden, eine Fortführung ihres Vorhabens am Gotzinger Platz wird ihn völlig zerstören!


Die ‚Bürger für Sendling’ werden mit Mitgliedern der Vorstandschaft unter den Zuhörern sein.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

BfS, München den 30.11.2006

 

Moschee-Konflikt: OB Ude gegen alle(s)?

 

Bei einem angeblichen „Geheimtreffen“ zwischen Innenminister Günther Beckstein und dem Generalsekretär Mehmet Yildirim des türkisch-islamischen Dachverbands DITIB in Köln wurde offenbar über Auswege aus dem brisanten, reichlich verfahrenen „Sendlinger Moschee-Konflikt“ gesprochen.
Die Gefahr wächst, dass der Streit für alle Streitparteien unkalkulierbar werden könnte!


Ausgelöst wurde der Konflikt durch das Ansinnen von 43 Mitgliedern des türkisch-islamischen DITIM-Vereins, eine Zentralmoschee mit Minaretten, Kuppel  und Islamzentrum ausgerechnet am denkmalgeschützten, geschichtsträchtigen Gotzinger Platz in Sendling bauen zu wollen.


Inzwischen
hat OB Ude als Moschee-Befürworter den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber, der für eine Bewahrung bayerischer Identität eintritt, deswegen öffentlich herausgefordert,

hatten die DITIM-Türken angekündigt, entgegen einem Bescheid der Regierung von Oberbayern ihre Moscheebaupläne vor Gericht zu erzwingen.
hatte OB Ude öffentlich die Mehrheitsentscheidung 2005 der Sendlinger gegen die Moschee verworfen und
die Sendlinger Bürger dagegen einen Bürgerentscheid in München angekündigt,
hatte OB Ude (SPD) den Moscheestreit zum kommenden Wahlkampfthema der SPD gegenüber der CSU erklärt,
SPD-Landtagsabgeordnete des Petitionsausschusses sich zusammen mit den CSU-Abgeordneten aufgrund einer Petition der „Bürger für Sendling“ gegen die bisherige und aktuelle OB-Ude-Meinung gestellt,
und die öffentliche Meinung hatte sich in etwa 500 Presseberichterstattungen zum Moschee-Konflikt gebildet.


Das aktuelle „Zwischenergebnis“:
Das türkische Ansinnen, am denkmalgeschützten Gotzinger Platz eine Zentralmoschee mit zwei 41-m-Minaretten, Kuppel sowie ein Islamzentrum gegen die Gegnerschaft und entgegen der Mehrheitsmeinung 2005 der Sendlinger ertrotzen, hat massiven öffentlichen Streit in der Bevölkerung, in Parteien und Organisationen ausgelöst!
Eine weitere Eskalation des Streits zwischen der Allianz „SPD / GRÜNE / Schwul-lesbische Wählerinitiative Rosa Liste / DITIM“ gegenüber den Münchner Bürgern in der Bürgervereinigung ‚Bürger für Sendling’ und der Initiative „Bürger für München“ sowie der Regierung von Oberbayern dürfte programmiert sein!


Dass der Islam eine friedliche, friedensstiftende Religion sei, glaubt in Sendling nach Meinung der ‚Bürger für Sendling’ nur noch „eine überschaubare Gruppe von Multikulti-Anhängern“, die sich im „ständigen Trialog der drei Konfessionen“ (OB Ude) selbst beschäftigen. Doch die „Bürger für Sendling“ können berichten, dass viele katholische und evangelische Kirchengemeindemitglieder immer unmutiger die offiziellen Verlautbarungen ihrer Kirchenoberen zur Kenntnis nehmen. Im Fall der katholischen Kirche St. Korbinian am Gotzinger Platz weichen Gläubige in Nachbarskirchen aus, bei den Bleibenden hat sich eine Dissidentengruppe gebildet. Manche Katholiken sehen die Multikulti-Pro-Moschee-Allianz mit der „Schwul-lesbischen Wählerinitiative Rosa Liste“ sogar entsetzt, nachdem sich diese Gruppe beim Papstbesuch durch Demonstrationen vehement als antikirchlich „geoutet“ hat. Zudem erfahren die Sendlinger Christen erst jetzt durch die aktuelle öffentliche Berichterstattung anlässlich der Papstreise, wie die Türken mit der christlichen Minderheit in der Türkei umspringen!


Streit gibt es auch im bisher ruhigen Sendlinger Bezirk:
Dass inzwischen die SPD-Bezirksausschussvorsitzenden Pelkowski und RA Dill gegen die BfS-Beiträge zu BA-Sitzungen (Punkt „Der Bürger hat das Wort“) undemokratisch bis allergisch reagieren, ist für die ‚Bürger für Sendling’ Fakt wie die Tatsache, dass ihre Eingaben wie auch verabschiedete Sendlinger Bürgerbeschlüsse nicht fristgerecht bearbeitet werden.
OB Ude (SPD hat oftmals in unterschiedlicher Weise ausgedrückt, dass er persönlich den Moscheebau fördern will - vor kurzem hatte er dazu fast ganzseitig ein Forum in der BILD-Zeitung.
Jetzt beschuldigt er sogar die bayerische Staatsregierung zum Thema mit der merkwürdigen Aussage, „die Staatsregierung hat hier sehenden Auges rechtswidrig gehandelt. Es gibt keinerlei rechtliche Erfordernisse für einen Bebauungsplan, weil wir Muslime        nicht anders behandeln als andere.“
Die „Bürger für Sendling“ erstaunt auch diese OB-Äußerung, wenn sie an die erst kürzlich mit OB Ude eröffneten jüdischen Synagoge denken und an deren lang dauernde Planungsgeschichte...!


Rechtswidrig? Die Regierung von Oberbayern fordert nun wie der Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags (CSU-SPD gegen 1 GRÜNE) einen ordnungsgemäßen Bebauungsplan, der eine ordnungsgemäße Bürgerbeteiligung vorschreibt!
OB Ude ist dagegen,
„weil in einem Bebauungsplan die Nachbarn kein größeres Mitspracherecht haben könnten, als sie es auch jetzt schon hatten. Es gab zwei Bürgerversammlungen, es findet ein ständiger Trialog der drei Konfessionen in Sendling statt und es gab einen Fassadenwettbewerb. Ein Bebauungsplanverfahren würde das ganze Projekt verzögern und das Bauvorhaben gegenüber anderen, viel größeren Bauvorhaben diskriminieren.“
OB Ude deutet etwas dunkel an, was die „Bürger für Sendling“ überhaupt nicht verstehen.
Für sie würde ein Bebauungsplan - da öffentlich und klar - helles Licht in eine für sie noch sehr dunkle Datenlage bringen!
Es ist doch bekannt: Besonders öffentliches Licht vertreibt Rechtswidrigkeiten!


OB Ude und allen Bürgern also ins Gedächtnis:

 

1) Die Bürgerversammlung 2005 hatte sich mit 252 gegen 212 Stimmen gegen die DITIM-Moscheebaupläne am Gotzinger Platz ausgesprochen. OB Ude sagte damals cool, dass er trotzdem im Stadtrat eine Grundsatzentscheidung zu Gunsten des Moscheebaus herbeiführen würde (SZ v. 18.06.2005). Spontan gesammelte 2000 Unterschriften gegen die Moschee beeindruckten ihn so wenig wie die Empörung der Bürger über „das ihnen ‚überfallartig’ vorkommende Vorgehen der Stadt“ (SZ-Bericht) OB Ude stellte damals die Meinung einiger Kirchenfunktionäre, des SPD-mehrheitlich dominierten Bezirksausschusses und seine Selbsteinschätzung „das Recht der hier lebenden Muslime, ihren Glauben auszuüben“, über das Votum der Sendlinger und deren Bürgerrechte!


Die ‚Bürger für Sendling’ fragen: Wer stellt hier die Frage von Recht, von Rechtswidrigkeit?


2) Die Bürgerversammlung 2006 wurde nach den Erfahrungen mit OB Ude von vielen Bürgern boykottiert, so dass im Vergleich zum Vorjahr zwei Drittel der Bürgerversammlung fehlten! OB Ude wollte trotzdem eine Meinungsäußerung der Restversammlung zu den türkischen Moscheebau-Plänen. Als Abstimmungsergebnis gab es 90 Befürworter bei 87 Gegenstimmen. Wie wohl hätten bei dieser Frage die fehlenden Sendlinger „Ude-Boykotteure“ abgestimmt?
Eine Polit-Farce, befanden schon damals nicht nur die „Bürger für Sendling“.


3) Der „Trialog der Konfessionen“ wird von den ‚Bürger für Sendling’ nur als Multikulti-Alibiveranstaltung für eine kleine Interessensgruppe gesehen. Denn selbst in Ankündigungen der „Trialoger“ wurde nicht offen zu Debatten eingeladen, sondern offenbar nur ängstlich  „handverlesenes Publikum“ gewünscht. Oder wie soll man den Einladungstext verstehen:             „Wir bitten um Voranmeldung unter pfarramt@himmelfahrtskirche.de oder telefonisch unter 30 90 7610. Wir behalten uns vor, nicht angemeldete Personen von der Veranstaltung auszuschließen. Bitte verstehen Sie das als Schutzmaßnahme, die wir aufgrund von schlechten Erfahrungen meinen treffen zu müssen.“
Die „Bürger für Sendling“ wissen: Auch das ist keine Rechtswidrigkeit...


4) Ein Fassadenwettbewerb, der hinter verschlossenen Türen und ausgesuchten Mitgliedern stattfindet und der nicht öffentlich debattiert werden darf, ist nach Meinung der ‚Bürger für Sendling’ nur Fassade!
Denn wer gegenüber einer neubarocken katholischen Kirche mit zwei Kirchtürmen im denkmalgeschützten Ensemble von über 100jährigen Bürgerhäusern eine türkisch-islamische Moschee mit zwei 41m hohen Minaretten, einer Kuppel und einen osmanisch verfremdeten „Kaufhausbau der 60er Jahre“ bauen will - muss sich dem Verdacht aussetzen, dass er nicht nur geschichtliche Instinktlosigkeit beweist.
Nach Meinung der „Bürger für Sendling“ kann sich eine solche Zumutung nur noch „politisch motiviert“ erklären lassen - mit Ablehnung, Abweisung und Verachtung!


Die Bürgervereinigung ‚Bürger für Sendling’ appelliert an OB Ude und den türkisch-islamischen Verein DITIM, den Willen der Bürgermehrheit zu respektieren!
 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Aktuelles aus dem Bezirk:

 

BfS, München den 11.11.2006

Desintegration à la Sendling

Alois Glück besuchte die islamische Gemeinde in Penzberg, fand einen deutschsprechenden Imam vor und hörte dort unter anderem den kritischen Hinweis, dass ,die türkische Islam-Gemeinschaft Ditib „ein Spielball der jeweiligen Regierungskoalition in der Türkei“ sei. (SZ, Süddeutsche Zeitung vom 08.11.2006, S.40, „Integration à la Penzberg).


Leo Brux, GRÜNER, BA-Stadtteilpolitiker, Lehrer und vielfach Beschäftigter pro DITIM-Moscheebaupläne und Islamzentrum am Gotzinger Platz, schreibt im Stadtteil-Werbeblatt „Hallo München“ vom 08.11.2006: „Mein Sendling ist nicht ganz so harmlos, wie es sich gibt.“


Was meint er denn damit: „Sein (!) Sendling sei nicht ganz so harmlos...“?


Zuerst schreibt Brux, dass er einst als Sendlinger Abiturient im Falle eines Prüfungsversagens wusste:“...werde mich deshalb umbringen müssen...“
Dann hat er es doch nicht getan, so dass er uns heute berichten kann, dass dann seit 1989 in der Schanzenbachstraße 1 „tatsächlich eine Moschee“ war - eingerichtet und auch als Gebetshaus genutzt von DITIM-Muslimen (wobei der BfS dazu noch die einst dort betriebene Kampfsport-Schule einfällt - was Leo Brux nicht erwähnt).


Was heißt das: hatten die DITIM-Muslime kein Geld - oder was war dort ihr Treiben?


Denn Leo Brux berichtet weiter: „...2004 legte der Moscheeverein Umbaupläne für das heruntergekommene Gebäude vor.“
Erstaunlich oder befremdlich: Nach 15 Jahre Nutzung durch DITIM war das Gebäude „heruntergekommen“!


Leo Brux beschreibt dann die Problemlösung nach DITIM, die nur wenige hundert Meter weiter nun erzwungen werden soll:
In der Nähe liegt der Gotzinger Platz, der Ort, an dem der Sendlinger Moscheeverein nun ein repräsentatives Gotteshaus errichten will und auf den Umbau der Schanzenbachstraße verzichten möchte. Der Standort gegenüber der katholischen Kirche St. Korbinian ist ideal.“


In der Kolumne von HALLO sollen Sendlinger erzählen, was sie bewegt und (...) "Sorgen bereitet“. Der grüne Pädagoge und DITIM-Ehrenmitglied Leo Brux garniert nun diese DITIM-Forderung am Gotzinger Platz mit präzisen Aussagen über Verbrechen von Sendlinger Nationalsozialisten im III.Reich, die in Sendling 1941 unschuldige jüdische Sendlinger Bürger ermordeten!


Was will Leo Brux damit mitteilen, andeuten, assoziieren ?
Ist das eine Drohung: „Mein Sendling ist nicht ganz so harmlos, wie es sich gibt?“


Alois Glück appellierte inzwischen im Bayerischen Rundfunk an die Vernunft derjenigen, die in München wegen der DITIM- muslimische Moscheebau-Forderungen streiten.
Die ‚Bürger für Sendling’ begrüßen den Appell - und erinnern an den SZ-Bericht vom 08.11.2006, wonach Alois Glück „vor allem die Ansichten des geistigen Oberhauptes der Penzberger Muslime“ als „beispielhaft“ sieht.


SZ: „Imam Benjamin Idriz, 35, ist ein Mann, der Fundamentalismus und überkommene Traditionen verurteilt. Zu deren schlimmsten Erscheinungs­ formen gehörten immer wieder so genannte Ehrenmorde. „Das ist eine traurige Realität“, betont Idriz. Dies habe mit Religion nichts zu tun, die Ursachen lägen in den Traditionen der verschiedenen islamischen Länder
Er forderte deshalb, in Deutschland lebende Muslime sollten mit der deutschen Sprache, der Kultur und den demokratischen Werten vertraut sein. „Es ist an der Zeit, dass die Muslime endlich merken, in welcher Welt sie eigentlich leben“, so Idriz. “Wir müssen die Hymnen mitsingen können.“
Deshalb sei es notwendig, einen „Institutionellen Islam“ in Deutschland zu etablieren, mit einem einheitlichen islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache. Kritisch sieht Idriz unter anderem die türkische Islam-Gemeinschaft DITIB (( Anmerkung BfS: DITIB ist der Dachverband der DITIM)) . Diese sei „ein Spielball der jeweiligen Regierungskoalition in der Türkei.“
Eine Öffnung nach außen finde bei DITIB nicht statt.“


Jerzy Montag, (MdB GRÜNE) sagte laut Münchner Merkur, 18.04.2006: „ Ein Verein, der vom türkischen Religionsministerium bezahlt und ideologisch geführt wird, ist zweite Wahl.“


Was meint denn dieser Abgeordnete damit... mit zweiter Wahl? Denn schließlich besteht ein Verein ja aus Bürgern... seien sie Türken oder Deutsche.


Die ‚Bürger für Sendling’ meinen:

Das Verhalten des GRÜNEN Leo Brux ist höchst bedenkenswert und bedeutet letztlich für die Muslime keine Integration, sondern Desintegration!

 

 

Bürgerinitiative „Bürger für Sendling“
V.i.S.d.P Helga Schandl, Sprecherin, Königsdorferstraße 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Aktuelles aus dem Bezirk:

 

Kritische BfS-Anträge

 

Rot-Grün wischt Moschee-Anfragen weg!

 

Eklat um Antrags-Abweisungen im BA 6: Die schriftlichen Anfragen der ‚Bürger für Sendling’ (Nr.100876, 100877)), die darauf abzielten, dass die BA-Politiker von Rot-Grün die von ihnen betriebenen Moschee-Vorgänge selbst der Öffentlichkeit darstellen sollen, werden laut BA-Vorsitzenden Pelkowski wegen vorgeblicher Arbeitsüberlastung und angeblichem Kostenaufwand nicht bearbeitet.
Der Antrag der BfS (BA 02-08/E00465), der in der Sendlinger Bürgerversammlung von der Bürgermehrheit beschlossen wurde, sollte nach Einwänden von CSU-Fraktionsvorstand Simon erweitert werden, um trotz der von der SPD vorgebrachten Datenschutz-Einwände ausreichend Klarheit zu bringen: Dies jedoch wurde nun von den SPD- und GRÜNEN-Politikern mit ihrer Stimmenmehrheit abgewiesen! BA-Vorsitzender Pelkowski (SPD) „zeigte Nerven“ durch Redeverbote und rüdes Vorgehen.

 

Sendling, 25.10.2006
Die ‚Bürger für Sendling’ hatten im Vorfeld der BA-Sitzung am 09.10.2006 die wahrscheinliche Art des Vorgehens von SPD und GRÜNEN durch eine „Indiskretion durch Gewissensentscheid“ erfahren. Der Insider-Hinweis war: Die Stadtteilpolitiker SPD-GRÜNE wollten die schriftlichen BfS-Nachfragen nach den für sie undurchsichtigen Planungs- und Finanzierungsvorgängen um die türkisch-islamische DITIM-Moschee per Abstimmung zurückweisen und sie nicht, wie gefordert, bearbeiten.
Die sehr konkreten Anfragen der ‚Bürger für Sendling’ zielten nämlich auch darauf ab, dass die BA-Stadtteilpolitiker von Rot-Grün sich bei einer schriftliche Antwort dann auch hätten juristisch und moralisch konkret offenbaren und festlegen müssen.

 

‚Wahrheit oder Unwahrheit, das war hier die Frage!’
SPD und GRÜNE wichen einer Festlegung aus, indem sie im BA inhaltlich sinngemäß erklärten, die Sendlinger hätten dies doch alles in der Vergangenheit aus der Zeitung und andernorts erfahren können... Ein Schelm, der dabei lacht?

 

Vorsorglich hatten die ‚Bürger von Sendling’ zu dieser voraussehbaren Situation eine schriftliche Stellungnahme auf einer einzigen Seite verfasst, die die BfS-Sprecherin Helga Schandl vortragen wollte. Sie wollte damit die Anwesenden über diese für die Bürgergruppe undemokratische Situation zu informieren und eine ‚geheime Abstimmung’ des BA bei Moschee-Themen vorschlagen.
Offenbar erregte aber ein Zwischenruf von Rechtsanwalt Dill, SPD, stellvertretender BA-Vorsitzender den BA-Vorsitzenden Pelkowski (SPD): Er entzog Helga Schandl das Rederecht und Rechtsanwalt Dill forderte von ihr das Schriftstück ein!
Einem gereizten BA-Vorsitzenden Pelkowski lagen offenbar die „Nerven blank“! Er bezichtigte später Frau Schandl pauschal mit unbewiesenen, unklaren Vorwürfen sogar der Lüge. Auch andere Bürger wurden zurechtgewiesen. Der erstmals anwesende Bürger Prof. Dr. Meyer wurde bei seiner Wortmeldung vom BA-Vorsitzenden Pelkowski sogar angegangen mit „Wollen Sie stänkern?“

 

Der BA-Stadtteilpolitiker Simon (CSU) protestierte gegen diese Art von Bürgerbehandlung und Stadtteilpolitik. Außerdem wollte er wissen, ob DITIM bereits Gelder an die Stadt bezahlt habe - doch dieses Nachhaken lehnte die SPD ab.
Da die ‚Bürger für Sendling’ vorsorglich ausreichend Kopien ihrer Einwendung mitgebracht hatten, konnten die anwesenden Pressevertreter darüber informiert werden, was der BA-Vorsitzende durch den Redeabbruch unterbunden hatte:
Den Vorschlag der ‚Bürger für Sendling’, dass beim Thema Moschee die BA-Mitglieder geheim abstimmen sollten.
Denn die Gruppendynamik bei SPD und GRÜNEN bei einer offenen Abstimmung „unter den Augen ihrer Vorsitzenden“ vereitelt - so die Meinung der ‚Bürger für Sendling’ - bei manchen rosarotgrünen BA-Mitgliedern eine demokratische Meinungsabgabe...

 

Das von den Bürgern aus Sendling als unangemessenes, undemokratisch empfundenes Verhalten des BA-Vorsitzenden Pelkowski und den GRÜNEN bestätigt den ‚Bürger für Sendling’, dass die Neugier der Sendlinger zu Hintergrund-Informationen bei den türkisch-islamischen Moscheeplänen weiterhin sehr wohl angebracht ist!
Beschwichtigende und unkonkrete Presseverlautbarungen sind den Bürgern „aus der großen Politik“ bekannt, haben aber beim Gang der Ereignisse oft zu „kurze Beine“....

 

 

Bürgerinitiative „Bürger für Sendling“
V.i.S.d.P Helga Schandl, Sprecherin, Königsdorferstraße 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

DITIM-Moscheebau: Genehmigung auf dem „kleinen Dienstweg“?

 

Die Münchner Stadtbaurätin Christiane Thalgott will immer noch mit einer einfachen
Baugenehmigung in München-Sendling die DITIM-Zentralmoschee und das Islam-Zentrum absegnen. Damit verfolgt sie stringent die „Pro-Moschee-Linie“ des OB-Ude und der Stadträte der Rot-Rosa-Grünen-Fraktion.

 

(BfS) München, 19.08.2006. Die München Stadtbaurätin Christiane Thalgott (64) antwortete im MÜNCHNER MERKUR (v.28.6.2006) auf die Frage, warum die Moschee kein Bebauungsplan-Verfahren durchlaufen sollte, wie es die Stadt-CSU und oppositionelle Bürger fordern würden:

Thalgott:        „Es ist nicht so, dass die Größe des Bauwerks in irgendeiner Weise aus dem Rahmen fällt. Deshalb ist es für mich unstrittig, dass das ein Fall nach dem Paragrafen 34 Bundesbaugesetz ist.“ (Erklärung der MERKUR-Redaktion: Anpassung des Projekts an den Kontext der umgebenden Bebauung).

MERKUR:                Die Religionsfreiheit schließt ja auch religiöse Stätten zur Ausübung des Kults ein. Aber nicht an jedem Platz in jeder beliebigen Form. Welches Prinzip hat Vorrang?

Thalgott:        „An einem Platz, an dem eine Schule mit Turm, eine Kirche mit Turm und eine großmaßstäbliche Wohnbebauung steht, kann man ein solches Gebäude ohne weiteres realisieren. In unserem Grundgesetz ist die Religionsfreiheit sehr deutlich formuliert. Gebäude mit religiöser Nutzung haben also den Schutz des Staates. Die Auseinandersetzungen gehen ja weniger um das Gebäude als um dessen Inhalt.“

 

Nach Auffassung der „Bürger für Sendling“ bezeugen diese Aussagen von Thalgott, dass sie entweder Sachunkundiges von sich gibt oder gar Fehlinformationen für die Öffentlichkeit!
Denn bekanntlich steht das Ensemble der altmünchnerischer Bürgerhäuser, der Schulgebäude und der katholischen Kirche St. Korbinian im neubarockem Stil am Sendlinger Gotzinger Platz, teils über 100 Jahre alt, unter Denkmalschutz. BFS-Sprecherin Helga Schandl empört: „Und da will diese Stadtplanerin den Münchnern als die richtige Entscheidung verkaufen, dass in die dortige Baulücke als dazu passende „Ergänzung“ der Neubau einer türkischen DITIM-Moschee im modernistisch-osmanischem Baustil mit hohen Minaretten und Kuppel hineingestellt werden soll!“
Auch erwähnt Stadtplanerin Thalgott, die bald in Pension gehen will, in ihrem Interview nicht, dass im Moschee-Komplex ein großes Islam-Zentrum geplant (und genehmigt) ist mit einem türkischen Restaurant, Wohnungen, Schulungs- und Freizeit-Räumen…
„Hier das Wort der „Religionsfreiheit“ in den Mund zu nehmen, halte ich für falsch!“, so BfS-Sprecherin Helga Schandl: „und ebenso falsch ist auch die Aussage von Frau Thalgott, dass es weniger um das Gebäude gehen soll als um dessen Inhalt. Das eine ist ja mit dem anderen untrennbar verbunden!“
Inzwischen haben die „Bürger für Sendling“ nicht nur eine Petition dagegen im Bayerischen Landtag eingereicht, sondern auch diesbezügliche kritische Anträge bei der Stadt zur Beantwortung. Auch hat die Regierung von Oberbayern ein „Veto“ eingelegt und fordert einen Bebauungsplan: Entschieden ist also noch nichts! BfS

 

Informationen zur  Stadtbaurätin Thalgott: *1.5.1942, Breslau; Auskunft unter muenchen.de
Thalgott-Aktivitäten und Mitgliedschaften:
Stadtbaurätin München, Honorarprofessur TU München, Präsidentin der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), Architekten- und Ing.-Kammer Schleswig-Holstein, Bauausschuss des Deutschen Städtetages, Arbeitsgruppe Kooperation DST / GdW / BDA, Beirat des Wohnbundes, Bauausschuss Deutscher Städtetages, Beirat des Deutschen Volksheimstättenwerkes, Deutscher Werkbund, Kuratorium des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) - Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung; Bayerische Architektenkammer – Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft Heimag, Vereinigung der Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL), ISOCARP (Internationale Gesellschaft der Stadt- und Regionalplaner), Uli Urban-Land-Institut

 

 

Bürgerinitiative "Bürger für Sendling" (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Bauantrag für Haupt-Moschee mit Islam-Zentrum in Sendling gestellt
Baupläne bei DITIM ausgelegt – Minarette, Kuppel u. Fassade sollen nachts leuchten
Stadtbaurätin Thalgott will dieses Großvorhaben ohne Bebauungsplan-Verfahren rasch genehmigen

----------------------------------------------------------------------------------------------

 

München, 10.07.2006 – wie der türkische Moschee-Verein DITIM in seiner 24-seitigen Broschüre mitteilt, hat er am 26. Juni 2006 den Bauantrag für das auf 12 Mio. EUR veranschlagte Vorhaben eingereicht.
Das geplante Gebäude wird mit seiner standortfremden Architektur und mit seiner Masse (E+6, Geschoßfläche 5.500 qm) den Ensemble geschützten Gotzinger Platz (Neubarock) in seiner historisch geprägten Form völlig verändern, viele sagen sogar: verunstalten.
Glasfassaden im Erdgeschoß und im 1. Stock sowie eine mit regelmäßigen Ornamenten versehene Fassade vom 2. bis zum 5. Stockwerk sind ebenso ein Fremdkörper wie die Kuppel und die beiden, inzwischen auf 41m Höhe angewachsenen Minarette, die vis-a-vis zum Kirchenportal der Kath. Pfarrkirche St. Korbinian errichtet werden sollen.
Wenn schon bei Tag diese Gesamtanlage ein starkes Signal an die Sendlinger Bevölkerung geben soll: "Seht her, wir sind jetzt hier am Platz!", so wird diese Botschaft durch die geplante nächtliche Illumination noch verstärkt:

  • Ornament-Fassade wie auch die Kuppel sollen durch Unterbrechungen im Mauerwerk von innen leuchten = Sterneneffekt.

  • Die beiden Minarette sollen im oberen Teil großflächige Öffnungen haben, die ebenfalls von innen angeleuchtet werden sollen (wie bei einem Leuchtturm),

  • Kuppel und Minarette sollen auf ihrer Spitze große Halbmonde tragen, die nachts ebenfalls leuchten sollen.

 

Das ist zusätzlich zur baulichen vor allem eine kulturelle und religiöse "Kampfansage", die die Sendlinger Bürger verstanden haben und gegen die sie sich mit allen legalen Mitteln wehren werden.
Deshalb verlangen wir, dass das beantragte Bauvorhaben keinesfalls nach §34 des Bundesbaugesetzes (BauGB) genehmigt werden darf, - wie es die Stadtbaurätin Thalgott will.
Im Kommentar zum Bayer. Denkmalschutzgesetz heißt es unter DSchG Einl. Nr.28 Seite 46:
Nach §34 34 BauGB sind innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile, soweit kein Bebauungsplan besteht, Vorhaben (nur) zulässig, wenn sie sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der zu überbauenden Grundstücksfläche in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen und wenn das Ortsbild nicht beeinträchtigt wird.
Durch die Beschränkung von Neubauten auf Vorhaben, die sich einfügen, also gleichen oder ähnlichen Zwecken in vergleichbarer Intensität dienen, das bestehende Verhältnis von bebauter und unbebauter Grundstückfläche nicht mißachten, das Ortsbild und die Eigenart der näheren Umgebung berücksichtigen,

  • sollen Entwicklungssprünge, plötzliche Veränderungen der baulichen Dimension verhindert

  • und Geschlossenheit und Charakter von Ortskern und Stadtvierteln bewahrt werden.

 

Wir fordern deshalb, dass die Regierung von Oberbayern die Landeshauptstadt verpflichtet ein Bebauungsplan-Verfahren durchzuführen, an dem sich die Bürger Sendlings beteiligen können.

 

Die ist auch unser Antrag bei der BÜRGERVERSAMMLUNG am 13. Juli 2006
Ort: Dreifach-Turnhalle Gaißacher/Wackersbergstraße
Zeit: 19:00 Uhr

 

Die Bürger Sendlings wie auch die Bürger aus dem kath. Dekanat München-Laim sind aufgerufen, an dieser Bürgerversammlung teilzunehmen und eine Haupt-Moschee mit Islam-Zentrum direkt gegenüber von St. Korbinian zu verhindern.

 

 

Bürgerinitiative "Bürger für Sendling" (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Wichtig! Bürgerversammlung Sendling
am 13.7.2006, 19:00 Uhr
Dreifachturnhalle Gaißacherstr. 8

 

Liebe Sendlinger Mitbürger! Die rot-rosa-grüne Stadtspitze hat uns nicht nur einen gigantischen Schuldenberg von über 1,3 Milliarden Euro aufgehäuft, der mit einer jährlichen Zinsverschuldung von rund 150 Millionen Euro unsere Zukunft und die unserer Kinder verrät, sondern missachtet bei uns in Sendling die Einstellung der Bürger, die die Entwicklung einer islamischen Parallelgesellschaft ablehnen!

Achtung! Die Planer der Moschee und Islam-Zentrums am Gotzinger Platz und Unterstützer aus der Stadtspitze verkünden zwar, dass in ihrem Sinn "alles schon gelaufen" sei… Diese Aussage halten wir für falsch! Die Rechtmäßigkeit der städtischen Akteure bezüglich der Grundstücksvergabe ist infrage gestellt¸ unsere Petition beim Bayerischen Landtag wird gerade erst bearbeitet, Gerichte sind noch nicht angerufen!
Das letzte Wort ist also noch lange nicht gesprochen!

 

Wichtig ist Ihr "Nein!" bei der Bürgerversammlung:
Keine Moschee, keine Minarette,
kein Islam-Zentrum
am denkmalgeschützten Gotzinger Platz!

 

Notwendig ist, dass Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass mitbringen: Sie können nur dann mit abstimmen oder einen Antrag stellen!
Einen "Wortmeldebogen" erhalten Sie am Turnhallen-Eingang (oder im Internet: Formblatt rechtzeitig downloaden unter WWW.MUENCHEN.DE.

Ihr Antrag / Ihre Wortmeldung: Überlegen Sie rechtzeitig, welchen Antrag Sie stellen wollen und wie Sie ihn "kurz und bündig!" begründen. Am besten bringen Sie ihn geschrieben mit und tragen ihn mit Ihrer kurzer Begründung vor!

Haben Sie keine Scheu: Nach Verlesen Ihres Antrages können Sie ohne weitere Erklärung, ohne Diskussion oder Streitgespräch wieder auf Ihren Platz gehen.

Lassen Sie sich nicht veräppeln, wenn durch langatmige politische Erklärungen üblicherweise "auf Zeit gespielt" wird – denn die Abstimmung erfolgt erst zum Schluss der Versammlung! Wer vorher frustriert geht, lässt die städtischen Politprofis ihr politisches Ränkespiel nur gewinnen!

Üben Sie Ihre demokratischen Rechte konsequent aus, denn: "Wir sind das Volk!" Das steht so in unserem Grundgesetz! Parteien sind nur Diener!

Ihre "Bürger für Sendling"

 

V.i.S.d.P.: Helga Schandl (Sprecherin), Königsdorferstr. 13, 81371 München

 


zum Seitenbeginn

 

Sendling aktuell, 18.05.2006

 

Presse-Erklärung
Petition an den Bayerischen Landtag soll Verfassungsauftrag
für Bayerische Kultur bestätigen und DITIM-Moscheebau verhindern!

München. Mit einer Petition an den Bayerischen Landtag verstärken die „Bürger für Sendling“ ihren Widerstand gegenüber den Plänen des türkischen Vereins DITIM, gegenüber dem denkmalgeschützten Ensemble mit katholischer neubarocker Kirche, staatlichen Grundschulen und altmünchner Bürgerhäusern am Gotzinger Platz /Sendling eine türkische DITIM-Moschee und ein Islam-Zentrum zu bauen.

Nach Auffassung der BfS widerspricht das Moscheebauvorhaben eklatant der bayerischen Verfassung, insbesondere dem Verfassungsauftrag, bayerische Kultur zu bewahren. Kultur definiert sich dabei nicht als bloße Baulichkeit, sondern als überlieferte und gelebte bayerische Lebensweise nach freiheitlichen Werten.
Islamische Vorstellungen wie Unterordnung der Frau, Zwangsehe, Ehrenmorde, Schlacht- und Speisevorschriften sowie manche Indoktrinationen widersprechen auch den Verfassungsgeboten!
Helda Schandl, Sprecherin der BfS: „In unserer Verfassungspräambel steht, dass wir Bayern eine tausendjährige Geschichte haben; 300 Jahre alt ist unsere Sendlinger Identität und unser Widerstand gegen Fremdbestimmung – und jetzt wollen einige Mitglieder des DITIM-Vereins und ein jüngst zugeteilter Imam gegenüber einem denkmalgeschütztem bayerischen Ensemble eine türkische Moschee mit 41m hohen Minaretten, Koranschule und Islam-Zentrum bauen!
Wir einheimische Bürger vermissen Respekt vor unserer bayerischen Kultur und unserer Geschichte –die DITIM-Moschee mit Islam-Zentrum empfinden wir als Konfrontation, Willkür, Machtallüren!“

In der Petition der BfS wird u.a. eine Prüfung der Vorgänge verlangt, die zum merkwürdig beschleunigten und wohlwollendem kommunalen Genehmigungsverfahren geführt haben. „Vollzugsdienststellen“ wie beispielsweise die Untere Denkmalschutzbehörde sollen überprüft, verantwortliche Beamte benannt und zur Rechenschaft gezogen werden und fehlerhafte Beschlüsse müssen aufgehoben werden.

Die BfS halten die Willfährigkeiten der Stadtparteien Rosa-Rot-Grün mit dem OB Christian Ude an der Spitze gegenüber dem DITIM-Islam für skandalös! Zum einen hat sich der OB Christian Ude – der in Anatolien als Ehrenbürger jüngst ein „Christian-Ude-Kulturzentrum“ eingeweiht hat – nach Meinung der BfS sich parteiisch, undemokratisch und rüde über das abweisende, verneinende Votum der Sendlinger Bürgerversammlung hinweggesetzt! Zum anderen missachten die Rosa-Rot-Grünen-Moschee-Beschlüsse nach Auffassung der BfS wesentliche Artikel der bayerischen Verfassung!

Gez. Helga Schandl
(Sprecherin, v.i.S.d.P.)

 


zum Seitenbeginn

 
...........................................

 

...........................................

info@buerger-fuer-muenchen.de