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Depesche

 


Sendlinger Depesche, den 08.12.2010

Für alle Wolfsarten(1) kein Bestandsschutz am Gotzinger Platz!

 

Islamzentrum München: Imam Idriz’ freundliches Wesen

 

‚Tiefes Misstrauen’ gegen Parteienpolitiker und Religions-Funktionäre ist ein Resultat der rotgrünen Münchner OB Ude’schen Moscheepolitik. Neue Warnhinweise gab es: statt des türkisch-islamischen DITIB-Zugriffs sollten ‚arabisch-bosnische Öl-Euros’ am Gotzinger Platz das ‚Zentrum für Islam Europa - München’ (ZIE-M) ermöglichen. (2)

 

Seit Jahren gibt es Bestrebungen der rotgrünen Münchner Stadtpolitik, einen moderaten, europaverträglichen Islam in München zu platzieren. Der Imam Idriz aus der islamischen Gemeinde Penzberg (Oberbayern) bot sich vor Jahren mit der Idee eines ‚Zentrum für Islam Europa – München’ an. Gab es noch vor Monaten dafür Befürworter in politischen Kreisen und mit OB Ude (SPD) vor allem im rotgrünen Münchner Stadtrat, gibt es nach kritischen Presseberichten nun steigenden Widerstand vor allem bei islamkritischen Bürgergruppen.

Nach der Erwähnung im Bayerischen Verfassungsschutzbericht klagte der Imam Idriz vor Gericht dagegen – aber ohne Erfolg, der Bayerische Verfassungsschutz (3) beobachtet weiterhin seine Aktivitäten.

Und die Gegner des Iman Idriz bezeichnen ihn als einen ‚Wolf im Schafspelz’.

 

Nachdem rotgrüne Stadtpolitiker für das geplante Islam-Zentrum eine Nutzung des Gotzinger Platzes nicht ausgeschlossen hatten, schrieben die ‚Bürger für Sendling’ an Imam Idriz mehrere Briefe, um ihn zu einer Stellungnahme zu bewegen. Sie bekamen darauf keine Antwort. Am 14.10.2010 stellten ihm die ‚Bürger für Sendling’ nach ihrer letzten Anfrage vom 20.04.2010 ein Ultimatum: „…Nun fordern wir Sie auf, uns bis zum 01.12.2010 verbindlich zu erklären, dass Sie, bzw. Ihre Islamische Gemeinde (…), die Sie in Sachen Z.I.E.M.-Planung vertreten, mit Ihren Planungen / Bemühungen auf den Gotzinger Platz verzichten.“ Die ‚Bürger für Sendling’ schlossen ihr Schreiben mit dem Hinweis, wie sie ein neuerliches Schweigen des Imams Idriz auffassen würden. (4)

 

Am letzten Tag des Ultimatums, am 30.11.2010, schrieb „Benjamin Idriz, Vorsitzender vom ZIE-M“ zurück: „… ich darf Sie beruhigen: das geplante Vorhaben von ZIE-M wird ganz sicherlich nicht am Gotzinger Platz ausgetragen!“ (5)

Wären diese Zeilen vom OB Ude (SPD) oder dem Fraktionsvorstand Benker (Grüne-Rosa Liste) so geschrieben worden, dann hätten die ‚Bürger für Sendling’ für sich sofort „übersetzt“: Vorsicht, politisch-doppeldeutig, möglicherweise völlig unwahr! Denn eine etwaige ,Austragungsstelle’ des geplanten ‚Z.I.E.-M.’ wäre „ganz sicherlich (!) nicht am Gotzinger Platz“ zu suchen – sie wäre für den politischen Diskurs der Parteien im Stadtparlament, eine etwaige ‚Austragungsstelle’ für die Planung des ;Z.I.E.-M’ wäre dann das Büro des Münchner Stadtplanungsamts und die offizielle ,Austragungsstelle’ für den Streit der Sendlinger mit ihrem rotgrünen BA 6 wäre wie üblich die Sendlinger Dreifachturnhalle bei der Bürgerversammlung, einmal im Jahr!

 

Benjamin Idriz schreibt weiter: „Ich bedauere es sehr, dass Ihre Bürgervereinigung eine Contra-Stimme gegenüber Moscheen einnimmt, sind doch Moscheen ebenso wie Kirchen und Synagogen und weitere Gotteshäuser Orte des Gebetes und des Friedens.“ (5)

Die ‚Bürger für Sendling’ haben da eine ganz andere Erfahrung und Meinung!

Erstens: Imam Idriz sagt fälschlicherweise, dass die Bürgervereinigung ‚Bürger für Sendling’ eine „Contra-Stimme gegenüber Moscheen einnimmt“. Richtig aber ist: die ‚Bürger für Sendling’ sind gegen Moschee-Neubauten am denkmalgeschützten Gotzinger Platz!

Zweitens: Imam Idriz sagt fälschlicherweise, dass Moscheen ‚Orte des Gebetes und des Friedens’ sind. Richtig aber ist, dass es nach Ermittlungsergebnissen der Verfassungsschutzbehörden seit dem 11.09. zahlreiche Beispiele dafür gibt, dass gerade in Moscheen das Gegenteil geschah (und noch geschieht ) – nämlich Indoktrination zu Terror, Mord, Gewalt!

 

Zufall ist natürlich, dass am 02.12.2010, dem Zustellungstag dieses Idriz-Briefes an die ‚Bürger für Sendling’, die Münchner Presse mit Schlagzeilen meldete: „Islamischer Friedens-Prediger bricht seiner Dritt-Frau die Knochen“. (6)

BILD München berichtete ungeschminkt: „Der Abu A. gilt als ‚schillernde, friedliebende Figur’ und gern gesehener Gast bei Integrationsrunden. Jetzt sitzt der Vorzeige-Imam im Knast! Verhaftet als mutmaßlicher Frauenschläger!“ Der Imam, der bei einem Treffen mit Helga Schandl, der Sprecherin der ‚Bürger für Sendling’, ihr den Handschlag verweigerte, weil sie eine Frau ist, lebt – so BILD – mit drei ‚Ehefrauen und zehn Kindern’ in München. Noch im Januar 2010 hatte die Polizei seine Darul-Quaran-Moschee, in der er als Imam predigt, durchsucht. „Dabei fanden die Beamten Exemplare eines Buches, das wegen seines gewaltverherrlichenden Inhalts verboten ist. (…) darin wird das Schlagen einer Frau als Stufe der Züchtigung gerechtfertigt…“.

Der aktuelle Tatvorwurf: „Im Krankenhaus stellten die Ärzte schwere Verletzungen fest. Ein Mitarbeiter: ‚Die Nase und eine Schulter sind gebrochen. Der Angriff wurde offenbar sehr brutal ausgeführt.“ Die Münchner Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger hat Haftbefehl gegen Imam Abu A. erlassen.(6)

 

ZIE-M-Vorsitzender Imam Idriz schreibt den ‚Bürgern für Sendling’ freundlich: „In einer immer globalen und damit pluralen Weltordnung sollten wir verantwortlichen Menschen uns auf gemeinsame Nenner berufen, Diese können wir nur dann pflegen, wenn wir einen differenzierten Diskurs einsteigen und uns nicht ständigen Vorbehalten und Vorurteilen aussetzen. Verbauen wir nicht unsere gemeinsame Zukunft.“(5)

Die ‚Bürger für Sendling’ behaupten dagegen:

Erstens: „Plurale Weltordnung“ kann nicht heißen, dass wir Europäer so etwas wie die muslimische Religionsrechtsordnung Scharia akzeptieren sollen, wo nach offizieller islamischer Religionsmeinung menschenverachtende Taten vollbracht werden! Diese kann auch ein Imam Idriz fast täglich aus den Medien erfahren: Steinigung junger Menschen wegen Ehebruch, Glieder-Amputationen wegen Diebstahl, Paradiesversprechungen für Mord mit Selbstmord, Todesurteile nach Religionskritik… Für uns im aufgeklärten Europa gilt: in dieser Thematik kann, darf und wird es keinen ‚differenzierten Diskurs’ geben! (7) Menschenrechtsverletzungen sind nicht verhandelbar!

Zweitens: die „ständigen Vorbehalte und Vorurteile“ gegen diese islamische Weltordnung – sie werden uns täglich in den Medien bestätigt mit schrecklichen Bildern und Nachrichten islamischer Wirklichkeit. Zu diesen Bilder gehören: islamische Sunniten bomben in Moscheen betende Schiiten, Frauen und Kinder in den Tod, Islamgläubige in muslimischen Staaten bedrohen, vertreiben und töten Christen, Islam-Aussteiger, Islam-Kritiker … Und so fort.

Und der Koran, in dem hierzu passende Worte (Suren) als Anweisungen stehen, ist „das unveränderbare islamische Wort Allahs“…

 

Imam Idriz, mazedonisch-islamischer Koranprediger in München, schreibt den ‚Bürgern für Sendling’: „Verbauen wir nicht unsere gemeinsame Zukunft.“ (5)

Und er unterschreibt mit: „Benjamin Idriz“.

 

Der Vorname ‚Benjamin’: der klingt im Deutschen freundlich und nett, wobei man hierzulande damit den Familienjüngsten, das ‚Nesthäkchen’ meint... Gar niedlich auch ist „Benjamin Blümchen“, der kleine Elefant, Liebling von Kindern ab drei Jahren…(8) Wer des Hebräischen kundig ist, übersetzt Benjamin auch mal mit ‚Glückskind’… (9)

Doch gilt für Benjamin: „...die letzte Deutung folgt der Eigenerklärung“(9) – und diese steht tatsächlich in der Bibel, im ‚Alten Testament’, im ersten von fünf Büchern des Moses, im „Buch Genesis“, 35, 16-20. (10):

Berichtet wird dort, dass aufgrund der Geburt ihres Sohnes seine Mutter Rahel stirbt: (35, 18) „Während ihr das Leben entfloh – sie musste nämlich sterben – gab sie ihm den Namen Ben-Oni (Unheilskind); sein Vater aber nannte ihn Benjamin (Erfolgskind).“ Als dieser Vater Jakob sein eigenes Ende nahen spürt, ruft er noch einmal alle seine Söhne zusammen, „…denn ich sage euch an, was euch begegnet in künftigen Tagen.“ (Gen. 49, 1) Und der sterbende Jakob spricht zu allen 11 Söhnen (Text 76 Zeilen in der Bibel, nach der christl. Einheitsübersetzung), für den 12. Sohn sagt Jakob nur diesen einzigen, den letzten Satz: „Benjamin ist ein reißender Wolf: Am Morgen frisst er die Beute, am Abend teilt er den Fang.“(Gen.49, 27).

Wenn Namen Bedeutungen haben, so sollte die Bedeutung des Nachnamens ‚Idriz’ auch zu denken geben. Einerseits ist es bemerkenswert, dass der 1972 in Skopje (Mazedonien) geborene Imam, der als Kind einer islamischen Theologendynastie angeblich mit 11 Jahren den Koran vollständig auswendig kannte, mit dem Familiennamen (Übersetzung und islamische Deutung) „Der Gelehrte“, „Der Heilige“ heißen soll. Andererseits soll der Name Idriz mit dieser Bedeutung ursprünglich ein Vorname sein: nicht mazedonisch, nicht albanisch, sondern „eventuell türkischer Herkunft“ (11). Also: mazedonisch-getürkt!

 

Gleich ob Sein oder Schein, ‚nomen est omen’ oder, ganz verdreht, ‚homo homini est lupus’ (1.2):

für Wölfe aller Art – ‚Graue Wölfe’, ‚Grüne Wölfe’ oder auch ‚Rotgrüne Wölfe’ – gibt es am Gotzinger Platz keinen Bestandsschutz! (dg)

 

 

Informationen:

1. Wikipedia, der freien Enzyklopädie: Graue Wölfe (türk. Bozkurtlar, auch Bozkurtçular) ist die Bezeichnung für Mitglieder der nationalistischen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung („Milliyetçi Hareket Partisi“, MHP), die 1961 von Alparslan Türkeş gegründet wurde. Sie bezeichnen sich selbst als Ülkücüler (dt. Idealisten). Die deutsche Organisation dieser Partei ist die sogenannte „Türkische Föderation“, die als Gründungsmitglied der „Türkischen Konföderation in Europa“ (Avrupa Türk Konfederasyon [!]) angehört. Auch Mitglieder des Verbandes der türkischen Kulturvereine in Europa (ATB) oder unorganisierte Nationalisten begreifen sich als „Idealisten“. Die Jugendorganisation der Grauen Wölfe ist die Ülkücü Gençlik („Idealisten-Jugend“).

Der Name der Grauen Wölfe ist an einen blau-grauen Wolf (Bozkurt; alttürk. Kök Böri, „Blauer oder himmlischer Wolf“) aus der Türkischen Mythologie angelehnt, der entsprechend der Ergenekon-Legende die Göktürken aus dem sagenhaften Ergenekon-Tal herausführte. Diese hatten sich nach der Niederlage gegen die Chinesen im 8. Jahrhundert dorthin zurückgezogen. In der Geschichte der türkischen Völker spielt der Wolf eine bedeutende Rolle. So ist die Wölfin Asena Teil der historischen Abstammungslegende der Türken. Ziel der Grauen Wölfe ist eine sich vom Balkan über Zentralasien bis ins chinesische Autonome Gebiet Xinjiang erstreckende Nation, die alle Turkvölker vereint, diese Ideologie wird auch als Panturkismus bezeichnet. Zentrum der von ihr beanspruchten Gemeinschaft aller Turkvölker ist eine starke, unabhängige und selbstbewusste Türkei. Der „Wolfsgruß“ ist die Grußform der Grauen Wölfe, der einen Wolf darstellt. Necdet Sevinç, ein Vordenker der MHP, charakterisierte in Ülkücüye Notlar („Notizen an einen Idealisten“) den Ülkücü folgendermaßen: „Ein Idealist ist in der Regel kein Mann des Denkens, sondern immer ein Mann der Tat (…) Alle Denkweisen, Handlungen und Meinungen, die von Handlungs- und Denkweise der Idealisten abweichen, sind ungültig.[1]“ Als Feindbilder sehen die Grauen Wölfe die kurdische Untergrundorganisation PKK, vor allem Juden, Christen, Armenier, Griechen, Kommunisten, Zionisten, Freimaurer, den Vatikan, Kurden, Perser und die Vereinigten Staaten.

1.2. Wikipedia „lupus est homo homini“ ist ein Zitat des Römischen Komödiendichters Titus Maccius Plautus (ca. 250 v. Chr. – ca. 184 v. Chr.). Der Originaltext[1] lautet: „lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.“ Die deutsche Übersetzung: Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, nicht ein Mensch, wenn man sich nicht kennt. Bekannt wurde der Ausspruch durch den englischen Staatstheoretiker und Philosophen Thomas Hobbes. (…) Er gebraucht Homo homini lupus als Beschreibung für den vorstaatlichen Naturzustand des Menschen. Weniger bekannt, aber für das Verständnis zentral ist Hobbes' Relativierung des Satzes, indem er schreibt, es seien "beide Sätze wahr: Der Mensch ist ein Gott für den Menschen, und: Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen; jener, wenn man die Bürger untereinander, dieser, wenn man die Staaten untereinander vergleicht." Heute ist hauptsächlich die aus dem Zusammenhang genommene Bedeutung "der Mensch ist des Menschen Wolf", also frei übersetzt: "der Mensch verhält sich gegenüber seinen Mitmenschen unmenschlich" bekannt.

2. ZIE-M, Zentrum für Islam in Europa-München e.V., www.zie-m.de;

3. http://www.verfassungsschutz.bayern.de

4. Schreiben BfS v. 14.10.2010 an Imam Idriz

5. Schreiben ZIE-M an BfS v. 30.11.2010

6. BILD vom 02.12.2010; Die Imam-Akte: 10 Nachkommen!
http://www.bild.de/BILD/regional/muenchen/aktuell/2010/12/03/imam-akte/10-nachkommen-pruegel-prediger-hat-anspruch-auf-1900-euro-kindergeld.html

Prügel-Imam!: Zoff mit Frau um die Kinder - München - München ...

4. Dez. 2010 ... Der Skandal um den Münchner Prügel-Imam Abu A. Eine seiner drei Frauen soll er schwer misshandelt haben. Bei dem Zoff ging es um die Kinder.

7. Beispiel: http://www.sueddeutsche.de/karriere/islamschulen-in-grossbritannien-unterricht-im-handabhacken-1.1026652

Nachrichten auf Sueddeutsche.de ... Islamschulen in Großbritannien Unterricht im Handabhacken. 22.11.2010, 09:55 2010-11-22 09:55:16 ... vom 22.11.2010, 09:55, „Unterricht in Handabhacken“. Erklärung zu ‚Diskurs’ (Wahrig, Dt.. Wörterbuch): 1. Lebhafte Erörterung, Unterhaltung; gesellschaftlicher Diskurs = öffentlich ausgetragene Debatte (frz. discours: Rede, Ansprache, Abhandlung)

8. Benjamin Blümchen, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie: Benjamin Blümchen ist eine Hörspiel- und Zeichentrickfigur von Elfie Donnelly. Die Hörspielserie (ab drei Jahren) gehört zu den erfolgreichsten deutschen Hörspielen(…). Benjamin (Bartholomäus) Blümchen ist ein anthropomorpher, in diesem Fall sprechender, Elefant aus einem fiktiven Neustädter Zoo. (…) Geschichten sind für gewöhnlich Abenteuer, die Benjamin mit seinem zehnjährigen menschlichen Freund Otto erlebt; oft übernimmt er dabei einen entsprechenden Beruf und meistert ihn, wie für Kinderhörspiele und -filme üblich, mit Bravour.

9. Benjamin (Vorname) – Wikipedia : Benjamin ist ein männlicher Vorname, der auch als Nachname vorkommt. ... de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_(Vorname)

10. Die Bibel, Altes Testament (HERDER, Einheitsübersetzung 1979) Genesis, erstes Buch der 5 Bücher des Mose;

11. www.vorname.com; auch weitere Internet-pages.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 06.10.2010

Die aktuelle unsägliche Steigerung: Lübke – Köhler – Wulff?

 

Inakzeptables ‚biederpräsidiales Kuschelgeschwätz’…

 

„Ein jeder blamiere sich so gut er kann“: welche Lohnschreiber haben warum dem aktuellen Bundespräsidenten dieses ‚Islam-Anbiederungs- und Banalsätzebouquet’ beschert?

Oder gibt es bereits Absprachen zwischen dem Bundespräsidialamt und der Komödianten-Gilde?

 

Das Bayerische Fernsehen sandte am 05.10.2010 in der abendlichen ‚Rundschau’ eine geradezu ‚komödiantische Kostprobe’ eines bemühten Staatsfernsehens! Der Münchner Politologe Prof. Weidenfels antwortete artig auf artige Fragen eines artigen TV-Journalisten mit geradezu artiger, Mitgefühl heischender Stimmlage sinngemäß, dass man – das heißt, spontan 2/3 der deutschen Bevölkerung – den Herrn Bundespräsidenten Wulff bitteschön bei seiner Rede doch nicht missverstehen solle, dass er in Deutschland nicht nur der Präsident aller deutschen Bürger sei, sondern „Ich bin auch Präsident der Muslime“! 1)

Prof. Weidenfels befürchtete, dass missverstehende Bundesbürger nun bestimmten Autoren und bestimmten Politikern deren Interpretation der Thematik Islam in Deutschland glauben könnten - ja, dass Bundesbürger hier gar missbraucht werden könnten.

Nach Meinung mancher TV-Zuschauer schaffte es der Münchner Polit-Professor (der oft genug Regierende berät) gar, ein ‚Bild personifizierter staatlicher Zerknirschtheit’ abzugeben…

 

Dem Kommentator Georg Anastasiadis vom ‚Münchner Merkur’ dagegen gelang am 05.10.2010 vermutlich die am besten zutreffende Analyse unter dem Kommentar-Titel „Wulffs gefällige Rede“! Er beschrieb diese Wulff’sche Rede zutreffend als „bisweilen belanglos“, „allenfalls gefällig“ und „in Allgemeinplätze“ fliehend. Sein ‚Blattschuss-Resümee’:

 

„Den (…) vom Umarmer Wulff (bewusst?) unterlassenen Schlüsselsatz dieses Wochenendes sagte der unterlegene Bewerber um das Präsidentenamt. Joachim Gauck beschrieb in seiner Rede einen ,,merkwürdigen Zustand’: „Bei der Versorgung wollen selbst diejenigen integriert sein, die unsere Kultur ablehnen, sie sogar bekämpfen und denunzieren. Wenn eingewanderte Familien sich noch jahrelang der Landessprache verweigern, dann werden alle Integrationsbemühungen scheitern.“ (…) Wulff muss sich damit abfinden, dass neben ihm ein Schattenpräsident regiert, der dem aufgewühlten Volk und seinen Sorgen näher ist als er. SPD und ‚Grüne’ aber müssten tiefdankbar sein, dass ‚ihr’ Mann es nicht geworden ist.“

 

Es dürfte und darf den Bundesbürgern nicht ausreichen, Zeugen eines komödiantisch-dilettantischen Herbstmärchens vom „Kuschel-Wolff und sieben Geißböcklein“ zu werden, die da heißen könnten:

‚Integrationsflucht’, ‚Asylmissbrauch’, ‚Ehrenmord’, ‚Kopftuch’, ‚Scharia’, ‚Sprachverweigerung’, ‚Demokratieverachtung’.

 

Eigentlich sollte ab sofort und hierzulande klar sein:

Jede ‚Migranten-Forderung’ an unsere Gesellschaft sollte mit einer eindeutigen, verständlichen ‚Gegenforderung unserer Gesellschaft’ beantwortet werden können!

Das ist für jede Volksgemeinschaft vernünftig, fair und richtig – und jede andere Verhaltensweise ist unvernünftig, unfair und falsch!

Eine komödiantische Steigerung ‚Lübke – Köhler – Wulff’ liegt nicht im Interesse der deutschen Bevölkerung! (dg)

 

 

Informationen:

1) Auszug aus der Rede: „Wir sind ein Volk! Dieser Ruf der Einheit muss heute eine Einladung sein an alle, die hier leben. Eine Einladung, die nicht gegründet ist auf Beliebigkeit, sondern auf Werten, die unser Land stark gemacht haben. Mit einem so verstandenem Wir wird Zusammenhalt gelingen – zwischen denen, die erst seit kurzem hier leben und denen, die schon so lange einheimisch sind, dass manche vergessen haben, dass auch ihre Vorfahren von auswärts kamen (…) Wenn mir deutsche Musliminnen und Muslime schreiben: Sie sind unser Präsident – dann antworte ich aus vollem Herzen: Ja, natürlich bin ich Ihr Präsident (…)“

2) Originaltext page Bundespräsidialamt: „Wenn Sie sich mit einem Anliegen, einer Frage oder einer Anregung an den Bundespräsidenten oder das Bundespräsidialamt wenden möchten, können Sie einen Brief an die folgende Adresse schreiben: Bundespräsidialamt, Spreeweg 1, 10557 Berlin / Postanschrift: 11010 Berlin; E-Mail: bundespraesident@bpra.bund.de
bundespraesidialamt@bpra.bund.de
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur Zuschriften mit vollständigen Absenderangaben beantworten können. Die Zentrale des Bundespräsidialamts erreichen Sie telefonisch oder per Fax unter:
Telefon: (030) 20 00-0; Fax: (030) 20 00-19 99;

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 31.08.2010

Münchner DITIM: Will Aufruf zur Moschee-Spendenaktion in der Türkei!

 

Si vis pacem? DITIM-Zünd- und Sprengstoff in München!

 

Der verschuldete türkisch-islamische Religionsverein DITIM in München, von Rotrosagrün gehätschelt und gefördert, will – so meldete die türkische Zeitung SABAH – in der Türkei eine islamische Spendenaktion starten, um mit dort gesammelten Millionen Euro für die türkisch-islamische DITIB-DITIM-Zentralmoschee in Sendling/München am Gotzinger Platz gegenüber der denkmalgeschützten katholischen Kirche St. Korbinian durchzusetzen! Entgegen den Willen vieler Einheimischer, gegen bestehende Gesetze, gegen bestehende Rechtsprechung!

Stehen manche Türken schon am „Rubikon“?

 

Die türkische Zeitung SABAH meldete im Internet am 30.08.2010 mit Portraits von DITIM-Vorstand Mehmet Curuk und dem Münchner OB Ude: „Gnadenfrist für Münchner Moschee-Projekt: Für das geplante Großmoschee-Projekt in München hat der Bauträger DITIM beim Oberbürgermeister der Stadt Christian Ude um eine Gnadenfrist gebeten. Der Moschee-Vereinsvorsitzende Mehmet Curuk will für die Finanzierung des Moschee-Baus auch in der Türkei eine Spendenaktion starten. Wegen des anhaltenden Ramadans und des anschließenden Referendums in der Türkei sei es jedoch zurzeit nicht möglich. „Deshalb die zweimonatige Verlängerungsfrist für das Projekt“, so Curuk.“

 

Allen Bürger zur Kenntnis:

  • Seit 5 Jahren wird nach dem Antrag des islamischen Religionsvereins DITIM (mit damals 43 Mitgliedern) massiv in der Bürgerschaft gestritten: der Stadtfriede wurde dadurch nachhaltig gestört!

  • Das bisherige Grundstück des DITIM-Vereins in der Schanzenbachstraße / Sendling, seit 18 Jahren in Besitz von DITIM oder DITIB, soll noch verschuldet sein, angeblich fehlen DITIM München dafür noch rund eine 1 Mio. Euro!

  • Seit 5 Jahren hat der DITIM-Verein das von der Stadt München erworbene Zentralmoschee-Grundstück Gotzinger Platz noch nicht bezahlt, er schuldet der Stadt München nach Presseberichten ca. 5,3 Mio. Euro… Auch wenn der Kaufvertrag geheim ist: OB-Ude-rotrosagrün soll sogar auf eine Verzinsung verzichtet haben!

  • Das DITIM-Grundstück Gotzinger Platz wurde aus dem üblichen städtischen Schätzwert-Verfahren herausgenommen!

  • Die rotrosagrüne Stadtspitze plante ein Parkhaus auf Münchner Kosten gleich hinter der Moschee: nach Meinung nicht nur der BfS primär für die Notwendigkeit der Parkplatzsituation der Moschee, nachdem dieser Millionen-Euro-Parkhausbau erst durch die Vergabe des Grundstücks an DITIM notwendig wurde – und gar an die DITIM-Moscheebauplanungen gekoppelt worden war!

  • Der DITIM-Verein schuldete die Grunderwerbssteuer, die Stadt München musste bürgen: die Münchner zahlten für den türkischen DITIM-Verein rund 90.000 Euro Steuern an das Finanzamt!

  • DITIM, OB Ude und die rotrosagrüne Stadtverwaltung verloren den Prozess um den Gotzinger Platz, weil sie entgegen der Gemeindeordnung und entgegen der Ratschläge der Regierung von Oberbayern vorsätzlich und falsch gehandelt hatten: die Münchner Bürger zahlten’s mit ihrem Steuergeld!

  • Die türkisch-islamische DITIB-DITIM-Zentralmoschee am Gotzinger Platz in Sendling soll ca. 15 Millionen Euro kosten!

  • „Bazar-Zirkus“: DITIM handelte mit dem Ehrenbürger von Pülümür/Anatolien, dem Herrn OB Ude, immer wieder Sonderregelungen und Verlängerungen aus: die Einhaltung eines ‚Gleichheitsgrundsatzes’ mit anderen Münchner Vereinen, Firmen oder gar Bürgern – beispielsweise der Münchner ‚Liberalen Jüdischen Gemeinde’ – ist überhaupt nicht ersichtlich!

  • Die Stadt München dürfte aktuell mit etwa 3,4 Milliarden Euro verschuldet sein!

 

Die ‚Bürger für Sendling’ geben diese Hinweise weiter mit der Bitte und Aufforderung, sie zur Kenntnis an alle Mitglieder, Sympathisanten und Interessierten weiterzugeben – als eine Art ‚Vorwarnung’.

Denn Meinung der ‚Bürger für Sendling’ ist: unsere Demokratie ist „weder Melkkuh noch Schaf“, sondern wehrhaft!

Unsere Kultur- und Heimatverbundenheit, aber auch nicht ‚Recht und Ordnung’ sollten weder von der türkisch-islamischen DITIB-DITIM noch von OB Ude und ihm hörigen Stadtpolitikern lächerlich gemacht werden.

Der nun 5jährige, teils unsäglich dümmliche Konflikt hat Einheimischen und auch integrierten Neubürgern viel Lebens- und Arbeitszeit, viel Geld und viel Wohlwollen gekostet!

Jetzt plädieren die ‚Bürger für Sendling’ einhellig für „Ein Ende der Geduld“!

‚Si vis pacem’?

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 15. August 2010

Sendet eine ‚Neue Hohe Pforte’1) Prof. Ali Dere in die Provinz Europa?

 

Türkischer Religionsbotschafter: ‚Islamisierungsziel Deutschland’?

 

Islamische ‚Richtlinien-Verkündigung’ zu Köln: der deutschsprachige, 1994 an der Universität in Göttingen promovierte Prof. Dr. Ali Dere will als neuer „türkischer Botschafter für religiöse Angelegenheiten“ aktuell vier ehrgeizige „Türkisch-Islamische Programme“ in Deutschland durchsetzen!

 

Die Meldung in der türkischen Zeitung ‚Sabah’ klingt harmlos: „Der neue türkische Botschaftsrat für religiöse Angelegenheiten, Prof. Ali Dere, hat bei einer Pressekonferenz in Köln die Richtlinien und Ziele seiner Tätigkeit bekanntgegeben. So werde er während seiner Dienstzeit in Deutschland seine Kräfte in einem vier Punkte-Programm bündeln.“ 2)

 

Es ist notwendig, aufzumerken! Nicht nur, weil Prof. Ali Dere Deutsch spricht, nachdem er an der Universität Göttingen Orientalistik studierte. Sondern auch, weil er in Ankara als zuständiger Abteilungsleiter für Außenbeziehungen des Präsidiums für religiöser Angelegenheit (Diyanet) war und somit zuständig für die Entsendung von Imamen nach Westeuropa! 3) Und weil er jetzt „aus dem türkischen Führungskader an die Front“ versetzt wurde!

Der Religionsbotschafter Prof. Ali Dere hatte schon einmal in Deutschland die Türkei als „ein Land mit überwiegend muslimischer Bevölkerung und einem säkularen Staatssystem“ interpretiert. Doch sein in Köln nun verkündetes, aktuelles „Vier-Punkte-Programm für Deutschland“ - öffentlich im Internet verbreitet - hat es in sich:

1.) Er „werde sich insbesondere für den flächendeckenden Islamischen Unterricht in den Schulen einsetzen“.

2.) „Als zweitwichtigstes Ziel erklärte er, die Ausbildung der Imame in Deutschland etablieren zu wollen“.

3) „Außerdem werde er sich für eine Verbesserung der religiösen Bedürfnisse der Türken in Deutschland stark machen“.

4.) „Als viertwichtigsten Punkt lege er Wert darauf, dass Islam als offizielle Religion in Deutschland anerkannt werde.“ 4)

 

Prof. Ali Dere: „Die Moslems in Deutschland haben grundsätzliche Probleme, die wir sehr gut analysieren und lösen werden. Dabei sind wir von allen Richtungen für den Dialog offen.

Undiplomatisch interpretiert könnte das bedeuten, dass man den „tumben teutschen Michel’ im Dialog ‚diskutieren‘ lassen könne, während man in „politischen Hinterzimmern“ gefällige Fakten schafft!

Denn bereits einst hatte der SPIEGEL dem türkische Religionsbotschafter Prof. Ali Dere bescheinigt, er „kennt sich aus in dem Land, für das er muslimische Prediger aussucht. (…) Schließlich haben die Imame in Deutschland „einen völlig anderen Job als in der Türkei“, sagt er. Um die Imame an die einzelnen Moscheegemeinden weiterzuleiten, führe das Amt eine Karteikarte über jede Moschee in Deutschland mit ihren Eigenschaften, so Dere. Mit „jede Moschee“ meint der gelehrte Theologe die 870 von 2.500 Moscheegemeinden, die DITIB angehören.“ 5)

 

Soll nun Deutschland, mit der DITIB-Zentrale Köln als einer der Brückenköpfe eines visionär angedachten ‚Neuen islamisch-osmanisch-türkischen Reiches’, in einer ‚Islam-Offensive’ weiter ‚aufbereitet’ werden? Schließlich meint Prof. Ali Dere eloquent: „… ein plurales Zusammenleben kann nicht allein ein Nebeneinander von verschiedenen Lebensweisen meinen. Dass verschiedene Lebensweisen – wenn sie zeitgleich und nebeneinander existieren – ineinander übergehen müssen, steht außer Frage. Pluralismus bedeutet also nicht die Akzeptanz anderer Lebensweisen neben meiner Lebenswelt, sondern ihre Anwesenheit in meiner Lebenswelt.“ 6)

 

Was soll das heißen? Denn für ‚tumbe Teutschmichel’, sicherlich auch für viele deutsche Politiker ist es doch unvorstellbar, dass beispielsweise ein deutscher Außenpolitiker oder auch christlicher Kardinal aus Köln mitten in Ankara oder Istanbul seine staatlich verankerten Richtlinien und Ziele mit einem ‚Vier-Punkte-Programm für die Türkei‘ verkünden würde:

1.) Flächendeckender christlicher Unterricht an türkischen Schulen und türkischen Universitäten!

2.) Ausbildungen orthodoxer, katholischer Priester und evangelischer Pfarrer in der Türkei, vor allem Eröffnung des ‚Orthodoxen Priesterseminars von Chalki’ durch den Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I. 7)

3.) Verbesserung der religiösen Bedürfnisse der Christen in der Türkei!

4.) Anerkennung des Christentums als ‚offizielle Religion’ in der Türkei!

 

Unmöglich? Unmöglich!

Was aber hat der türkische Regierungsgesandte Prof. Ali Dere wahrhaftig, hier und jetzt in Deutschland verkündet?

Sollte er nicht, bevor er in Deutschland seine Forderungen wiederholt oder gar diesbezügliche Maßnahmen ergreift, als Zeichen seines guten Willens und in Anerkennung der Werte Europas sich in der Türkei und Europa öffentlich für ein „Vier-Punkte-Programm“ des Christentums in der Türkei aussprechen?

Schließlich könnten ihm wache Deutsche analog seiner eigenen Wortwahl auch sagen: „Die Christen in der Türkei haben grundsätzliche Probleme 8), die wir sehr gut analysieren und lösen werden. Dabei sind wir von allen Richtungen für den Dialog offen.

 

Wenn Prof. Ali Dere diese Forderungen eines christlichen ‚Vier-Punkte-Christen-Programms’ für die Türkei nicht akzeptiert, er sie nicht als Gegenwert zu seinem „Vier-Punkte-Programm“ alsbald anbietet und er sie nicht zeitgleich mit gleicher Kraft nachweislich verfolgt, seien alle seine Forderungen in Deutschland schlicht ‚Null und nichtig!’   (dg)

 

 

Informationen:

 

1. Wikipedia: Die Hohe Pforte (ursprünglich osm. ‏پاشا قاپوسى‎, Paşa ḳapusı, später osm. ‏بابِ على‎, Bāb-ı-ʿAlī, türk. Paşa kapısı und türk. Bâb-ı Âli, arabisch ‏الباب العالي‎, DMG al-bābu l-ʿālī) war ursprünglich im arabischen Sprachraum die allgemeine Bezeichnung der Eingangspforte zu Städten und königlichen Palästen. Später wurde sie insbesondere auf den Sultanspalast in Istanbul bezogen und zum Synonym für den Sitz der osmanischen Regierung. Die Bezeichnung rührt daher, dass an den Toren von Städten oder Herrscherpalästen nach alter orientalischer Sitte die Empfangszeremonien für ausländische Botschafter und Gesandte abgehalten wurden. Die Wache an der Hohen Pforte wurde im Osmanischen Reich durch die kapıkulu gestellt, eine spezielle Infanterieeinheit der osmanischen Armee. Von 1718 bis 1922 wurde der Begriff zur Bezeichnung des Sitzes des osmanischen Großwesirs beziehungsweise der osmanischen Regierung (Diwan) verwendet, im Gegensatz zum Hof des Sultans (yıldız köşk). So sagte man von ausländischen Botschaftern in Konstantinopel, sie seien „an der Hohen Pforte“ akkreditiert.

 

2./3. Türkische Zeitung SABAH, 12. August 2010 Botschaftsrat stellt Vier-Punkte-Programm vor

Botschaftsrat stellt Vier-Punkte-Programm vor Der neue türkische Botschaftsrat für religiöse Angelegenheiten, Prof. Ali Dere, hat bei einer Pressekonferenz in Köln die Richtlinien und Ziele seiner Tätigkeit bekanntgegeben. So werde er während seiner Dienstzeit in Deutschland seine Kräfte in einem vier Punkte-Programm bündeln. 12. August 2010; Quelle:  http://www.sabah.de/de/botschaftsrat-stellt-vier-punkte-programm-vor.html

 

4. SPIEGEL-ONLINE vom 22.Juli 2006, 10:35 Uhr, ‚Integration. Wenn der Imam zweimal klingelt’

 

5. Wikipedia: Der Deutsche Michel ist eine in der frühen Neuzeit entstandene nationale Personifikation der Deutschen, die heute fast nur noch in der Karikatur Verwendung findet. Sein auffallendstes Attribut ist seine Schlaf- bzw. Zipfelmütze. Die frühesten bildhaften Darstellungen des Michels datieren auf die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine bildliche Ausformung bezieht sich auf literarische Vorläufer bzw. ein volkstümliches Verständnis der Figur. Den eigentlichen Höhepunkt seiner Popularität erreichte der Michel bereits in den 1840er Jahren. Eigenschaften und Wesen der Figur sind bis heute ein Politikum.

 

6. Ali Dere „Wie viel Islam verträgt der Pluralismus? Ein Spannungsverhältnis aus muslimischer Sicht“, Herder-Korrespondenz 4/2007, S. 193-196

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Münchner Depesche, den 11. August 2010

Penzberger Imam im Zwielicht… beim „Zwiespalten“ unserer Gesellschaft?

 

München, Hauptstadt der grünen Bewegung?

 

Ob „Leuchtturm der Integration“1) oder „Trojanisches Pferd der Extremisten“2): der ‚Imam von Penzberg’ will in München unter dem grünen Banner des Propheten das „Zentrum für Islam in Europa – München“(ZIEM) gründen: da applaudierten nicht nur ‚tumbe Gutmenschen’… Beleuchtet der Verfassungsschutz nun ein ‚Giftgrün’? 3)

 

Als sich das Finanz-Desaster des Münchner Ditib-Ditim-Projekts ‚Türkisch-islamische-Zentralmoschee“ am Sendlinger Gotzinger Platz immer greller abzeichnete, erhielten die ‚Bürger für Sendling’ aus „informierten Kreisen der Stadt“ den alarmierenden Hinweis: ‚Nachdem die Türken finanziell nicht können, wird eben die Idee debattiert, auf diesen Gotzinger Platz das „Zentrum für Islam in Europa – München“ des Penzberger Imams Idriz zu verwirklichen’.

Am 22.03.2010 hatte der Münchner Merkur gemeldet, dass OB Ude die jahrelangen städtischen Vorarbeiten für die Ditib-Ditim-Moschee am Gotzinger Platz wohl bedenke.

Der Münchner Merkur: „Es sei möglich, dass das Grundstück dennoch für eine religiöse Nutzung Verwendung finden könne, bestätigte der OB unserer Zeitung. Auch die Verwirklichung eines anderen Moscheeprojekts am Gotzinger Platz sei denkbar. Die Eignung des Areals dafür sei ja „gründlich genug ermittelt worden“, so Ude.“

Und der Journalist Johannes Patzig schreibt dazu: „Wer aber würde eine Moschee am Gotzinger Platz bauen? Als erstes kommt freilich das Projekt „Zentrum für Islam in Europa-München“ (ZIEM) des Penzberger Imams Benjamin Idriz in den Sinn.“

Und Patzig fährt fort “… Idriz ist skeptisch, ob dies der richtige Ort wäre – einige Anwohner in Sendling hatten massiv gegen den Moscheebau protestiert. Kategorisch ausschließen will er das Areal aber nicht. „Wir wollen das gemeinsam mit der Stadt besprechen“ 4)

 

Beifall für den Penzberger Imam gab es öffentlich: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), Münchens Oberbürgermeister Ude (SPD) und – zur Bestürzung nicht nur der ‚Bürger für Sendling’ – auch CSU-Funktionäre wie Alois Glück oder Josef Schmidt.

Dass man bei den kolportierten Kontakten des Imam von Penzberg später mit „Euro-Millionen aus Nahost“ rechnen müsse, waren geraunte Aussagen – gestützt auf Beispiele von der Errichtung zahlreicher Moschee-Neubauten in den letzten 10 Jahren im kriegsgeschädigten Sarajewo mit „Finanzierungen durch reiche Scheichs aus Nahost“.

Es trug zur großen Unruhe bei Sendlinger Bürgern bei, dass schon einmal ein „Islamisches Zentrum München (IZM)“ errichtet worden war: durch eine 1958 gegründete ‚Moscheebau-Initiative München e.V.’ 4). Wobei daraus später die „Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V.“ (IGD) hervorging, die wiederum zahlreiche weitere ‚Islamische Zentren’ in weiteren deutschen Städten gründete: in Nürnberg, Stuttgart, Frankfurt am Main, Köln, Marburg, Braunschweig, Münster 5).

 

Die ‚Bürger für Sendling’ schrieben deshalb am 20.April 2010 an die Leitung der ‚Islamische Gemeinde Penzberg e.V.’ einen Brief, in dem sie aufgrund der öffentlichen Diskussion in München und vieler Gerüchte höflich anfragten,

„…ob Sie / Ihre Glaubensgemeinschaft / das geplante Islamzentrum o.a. tatsächlich daran denken, die Nachfolge der bisherigen Bauherren anzutreten, wie uns Informanten glauben machen wollen. (…) Deswegen fragen wir Sie höflich an, ob Sie Pläne erwägen oder vorhaben, für Ihr Vorhaben eines Islamzentrums in München den Gotzinger Platz in Sendling in Ihr Kalkül einzubeziehen. Oder, wie es bereits in einer Münchner Zeitung zu lesen war, von dieser Idee einer Nutzung des Sendlinger Platzes Abstand nehmen.

Wir bitten Sie höflich dazu um eine – wenn möglich konkrete, verbindliche – Erklärung, deren Unterzeichnung / Zusendung wir von Ihrem, für diese Thematik zuständigen Imam / dem ‚Leitenden für das zukünftige Islamzentrum’ erbitten.“

 

Fakt ist, dass bis heute auf diese schriftliche Anfrage der ‚Bürger für Sendling’ keine Antwort gegeben wurde.

Fakt ist auch, dass seit Monaten in der deutschen Presse immer mehr Hintergründe und Zusammenhänge um den „Imam Idriz von Penzberg“ aufgedeckt werden, so dass das Schweigen der Muslime in Penzberg (Oberbayern) und ihres Imam Idriz auf die Anfrage der ‚Bürger für Sendling’ inzwischen sehr verständlich ist!

Denn hintergründige Kontakte des Penzberger Imams Idriz zum „langjährigen Vorsitzenden der Islamischen Gemeinde in Deutschland (IGD), Ibrahim El-Zayat“, gegen den Ermittlungen deutscher Staatsanwälte „wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung“ laufen, lassen viele logisch begründbare Vermutungen zu.

Passend dazu berichtete der SPIEGEL ONLINE 6) aktuell am 02.Juni 2010, dass es zwischen dem „vermögenden Geschäftsmann und Multifunktionär“ Zayat und den Penzbergern „Belege für regen Kontakt“ gab 7), die der deutsche Verfassungsschutz registrierte. SPIEGEL-ONLINE: „Was die Behörden mithörten, erhärtete ihren Verdacht, Idriz verhalte sich Zayat gegenüber unterwürfig und werde sogar von ihm gesteuert.“ Zayat wird zitiert, dass er anderen gegenüber Idriz als „Schwachkopf“ bezeichnete und “Idiot. Ich hatte so lange mit ihm gesprochen (…). Ich werde ihm jetzt drei bis vier Geldquellen schließen.“

Idriz fragte diesen verärgerten Zayat um Rat: „Was empfiehlst du mir?“

Zayat darauf: „Das Richtige sagen. Du musst wissen, wofür du stehst. Wenn du gemeinsam mit dem Innenministerium der Meinung bist, dass die IGMG (BfS-Anmerkung: = Türkische „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e.V.“) verfassungsfeindlich ist, dann kannst du aber nicht damit rechnen, dass dir islamische Organisationen in Zukunft helfen.“

Idriz: „Ich bin ja deiner Meinung. Was soll ich denn tun?“ 7)

 

Die ‚Bürger für Sendling’ wissen, was ihre Aufgabe ist: Die Verteidigung ihrer Heimat, des denkmalgeschützten, Sendlinger ‚Gotzinger Platzes’ mit seiner neubarocken christlichen Kirche, die öffentlichen demokratischen Schulen sowie altmünchner Bürgerhäuser gegen die türkisch-islamische Ditib-Ditim mit ihrer Zentralmoschee-Planung mit osmanischer Architektur und Koranschule.

Und gegen jede noch so giftgrüne Vereinigung für eine neue Weltsicht in Europa!

Übrigens: „Vereinigung der neuen Weltsicht in Europa e.V.“ ist der Gründungsname (1985) der türkischen Milli Görüs in Deutschland. Zu deren Gründungszielen gehört die Vision der neuen ‚Großtürkei’ in Anlehnung an das Osmanische Reich in Europa 8), die Überwindung des westlichen Systems und weltweit die Einführung des islamischen Systems.   (dg)

 

 

Informationen:

 

1) 2) SPIEGEL ONLINE vom 02.Juni 2010: „Muslimischer Geistlicher im Zwielicht. Vorzeige-Imam mit seltsamen Verbindungen“

 

3) www.Wikipedia, Stichwort „Grün“, darunter Unterpunkt: „Intensive Grüntöne werden als Giftgrün bezeichnet. Das geht darauf zurück, dass lange Zeit alle farbintensiven und dauerhaften Grünpigmente – außer dem Edelstein Malachit – giftige Pigmente waren, allen voran das Arsenhaltige Schweinfurter Grün, aber auch beispielsweise Cadmiumgrün, Chromgrün, Kupferacetat (Grünspan) und andere Kupferpatinen – sonst standen nur grüne Erden zur Verfügung, und auch die waren historisch oft mit den giftigen Pigmenten geschönt. Die Bezeichnung giftgrün wurde von den Brüdern Grimm in deren Wörterbuch anhand einer Schrift Siegmund Suevus (Spiegel des menschlichen Lebens) bereits 1588 nachgewiesen.[2] Die Gesichtsfarbe grün (=fahl) steht wegen des fehlenden Blutrots für Krankheit, sowohl von Körper als auch für die kranke Seele. In diesem Sinne ist Grün als Gift in der traditionellen abendländischen Kultur zusätzlich besetzt. Grün steht für Gier und falschen Neid, wie in der Redensart „Grün ist die Gier“ oder umgangssprachlich auch „Grün vor Neid“ (neben Gelb vor Neid).“

 

4) Münchner Merkur vom 22.03.2010, Johannes Patzig: ‚Muslime in München. Doch eine Moschee in Sendling?“

 

5) Bundesministerium des Inneren: ‚Verfassungsschutzbericht 2008’, S.242 (Kapitel: Islamische/Islamistisch-Terroristische Bestrebungen und Verdachtsfälle’, Punkt: MB in Deutschland, S. 243: „Die IGD setzt auf eine Strategie der Einflussnahme im politischen und gesellschaftlichen Bereich, um ihren Anhängern Freiräume für eine am Koran und Sunna orientierte Lebensweise zu ermöglichen.“

Adresse: www.bmi.bund.de ; www.verfassungsschutz.de; Verfassungsschutzbericht 2008, 400 Seiten (Artikel-Nummer BMI 09331), kostenlos! Adresse: BM des Inneren, Alt Moabit 101 D, 10559 Berlin

 

6) 7) SPIEGEL ONLINE, 02.Juni 2010, 20:13 Uhr

 

8) BMI, Verfassungsschutzbericht 2008, Seite 243: „…türkischer Ursprung, „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e.V.(IGMG). Gründung: 1985 in Köln (als „Vereinigung der neuen Weltsicht in Europa e.V.“ – AMGT), Vorsitzender: Osman Döring (genannt Yavuz Celik Karahan), Mitglieder/Anhänger in Deutschland: 27.500 (2007: 27:000), S.244: „Nach eigenen Angaben verfügt die IGMG über 514 Moscheegemeinden, davon 323 in Deutschland… (…) Mit der Verwaltung des umfangreichen Immobilienbesitzes der IGMG ist seit 1995 die „Europäische Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft e.V.“ (EMUG) betraut, deren Geschäftsführer el-Zayat ist, der zugleich als Vorsitzender der IGD fungiert (…).“

„Die ideologischen Wurzeln der IGMG sind auf Ideen des ehemaligen türkischen Politikers Necmettin Erbakan zurückzuführen… (…) Nach seinem Geschichtsverständnis stehen sich in den einzelnen Epochen gegensätzliche Zivilisationen unversöhnlich gegenüber, die entweder auf grundsätzlich „gerechten“ oder auf „nichtigen“ Voraussetzungen beruhen würden. „Gerecht „ sind für Erkaban die Ordnungen, die auf „göttliche Offenbarungen“ gegründet, „nichtig“ jene, die von Menschen entworfen wurden. Gegenwärtig dominiere mit der westlichen Zivilisation eine ‚nichtige’, also nach Erkaban eine auf Gewalt, unrecht und Ausbeutung der Schwachen basierende Ordnung. Dieses ‚nichtige’ System müsse durch die ‚gerechte Ordnung’ ersetzt werden, die sich ausschließlich an islamischen Grundsätzen ausrichte anstatt an von Menschen geschaffenen und damit ‚willkürlichen’. Als zentrale Ziele propagiert Erkaban die Schaffung einer „neuen großen Türkei“ in Anlehnung an das Osmanische Reich, die Überwindung des Laizismus sowie – letztlich mit globalem Anspruch – die Errichtung einer islamischen Gesellschaftsordnung. Diese Sichtweise bedingt die Ablehnung westlicher Demokratien.“ (S. 245)

ebenda, S. 249 (Zitat von Milli Gazete v. 12./13.01.2008, S.1 u. 8):

„“Milli Görüs ist viel mehr als der Slogan einer politischen Partei (…) …du musst deine Pflichten als Diener Gottes aufrichtig erfüllen. Dies fängt mit dem Jihad an. Dieser fasst alle Bemühungen zusammen, die aufgebracht werden, um das zu tun, was Allah befohlen hat… (…) Das Hauptziel des Jihad ist die Errichtung einer gerechten Welt. Wenn Milli Görüs von einer ‚Neuen Welt’ spricht, meint sie dieses Ziel. Die Milli Gazete ist der Bannerträger der Gedankenwelt unserer Ahnen, die uns diesen Boden anvertraut haben. Sie waren 600 Jahre lang die Basis für ein Leben in einer gerechten Welt. Früher waren wir groß. Daher sagen wir: „Wieder eine Große Türkei.“ (12./13.Januar 2008).

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 27.07.2010

Geheim: Münchner Finanzschaden durch türkische Ditim-Moscheeplanung?

 

Droht OB Ude-Skandal: ‚Moscheeplanungs-Steuergeldgrab’?

 

München ist mit über drei Miliarden Euro verschuldet! Haushaltssperre! Münchner Politiker erhöhen Steuern, stornieren, streichen, lassen eintreiben.

Nach dem ‚Finanz-Desaster’ mit dem angeblichen Ende der ‚Ditib/Ditim-Zentralmoschee-Pläne’ herrscht ‚offizielle Grabesstille“ – besonders auch auf Stadtrats-Anfragen!
Was kostete die Stadt München ihr ‚’türkisches Islam-Engagement’? Gibt es ein Millionen-Euro-Defizit?

 

Alles ist geheim! Besonders bei Steuergeld-Ausgaben mit ‚Mischkalkulationen’ zwischen Polit- und Privat-Interessen! Vor allem dann, wenn diese in ‚politischen Grauzonen’ angesiedelt sind.
In politischen Spielfilmen beispielsweise findet dies immer statt zwischen Politik, Privatinteressen, Kapitalismus, Religion, Terror.

 

In München, Sendling, Gotzinger Platz dagegen geht es real ‚nur’ um Steuergeld-Ausgaben im bislang 5jährigen, erbittert geführten ‚Bürgerkonflikt’! Einerseits zwischen politisch und islamisch alliierten Gruppen, die die türkisch-islamische Ditib-Ditim-Zentralmoschee am Sendlinger Gotzinger Platz durchsetzen wollen - andererseits Münchner Bürgern, die just diesen denkmalgeschützten Gotzinger Platz mit Kirche und öffentlichen Schulen verteidigen!

 

Die Stadt München unter OB Ude (SPD) mit der Rathaus-Allianz der SPD, Schwullesbische Rosa Liste, den GRÜNEN, der FDP und den LINKEN setzte nun 5 Jahre lang städtische Steuergelder ein, um die Moscheepläne des türkisch-islamischen Ditim-Religionsvereins realisieren zu lassen! 1)

Fünf Jahre Einsatz von städtischen Beamten, fünf Jahre Stundung der vorgeblichen Verkaufssumme von 5,3 Millionen Euro 2) durch die Stadt München, wobei das Grundstück von der üblichen städtischen Bewertung seinerzeit herausgenommen wurde. Dringender Verdacht: keine Zins-Zahlung! Dazu: Finanzierung einer erfolglosen Klage der Stadt gegen den Entscheid der Regierung von Oberbayern, die das städtische Moschee-Engagement als fehlerhaftes Handeln der Stadtbehörde befand. Sanktionierung deswegen: nichts verlautet! Regress: keiner bekannt! Untersuchung auf Verschulden: niemand angeklagt! Dagegen: Umwidmung bestehender Stadtplanungsflächen, um Moscheebau zu ermöglichen! Planung eines städtischen Parkhauses (mit Millionen-Euro-Baukosten) nächst des verkauften Moschee-Grundstücks; daran gekoppelt als Grundvoraussetzung für den Moschee-Bau! Die öffentliche Gesamtplanungsdiskussion des dafür benutzten städtischen Grundstücks der Großmarkthalle erfolgte aber erst jetzt, anno 2010!

Finanzierung der Ditim-Steuerschuld aufgrund der städtischen Bürgschaft: Rund 90.000 Euro Grunderwerbssteuer an das Finanzamt München 3), nachdem der Ditim-Verein zahlungsunfähig war! Verzicht der Stadt München auf Zins dieser Summe seit Jahren….

 

Die aktuelle Verschuldung der Stadt München: über drei Milliarden Euro…und täglich darauf Zinsen und Zinseszinsen.

Vereidigte Münchner Stadträte, die einst geschworen hatten, Schaden von der Stadt München und ihren Bürgern abzuwenden, das Grundgesetz, die Verfassung des Freistaats, die geltenden Gesetze und ihre Amtspflichten zu wahren, gewissenhaft und unparteiisch zu erfüllen, zucken die Achseln. Zwar wurden einige schriftliche Stadtratsanfragen gestellt, allein: ausweichend-abwimmelnd die städtischen Antworten…

 

Was aber bezahlten Münchner Steuerzahler seit 5 Jahren für diese undurchsichtige Münchner politreligiöse Komplexsituation eines türkisch-islamischen Moschee-Zentrums?

 

Alles wird ‚diffus-geheimgehalten’. Bekannt ist kaum etwas.

Bekannt: städtische Zahlung, rund 90.000 Euro, von der Stadt München als Bürge für Ditim. An das Finanzamt einbezahlte ‚Grunderwerbssteuer’. Ein Verkaufsvertrag der Stadt (öffentlicher Grund der Allgemeinheit) mit DITIB oder DITIM „e.V.“, also einem öffentlich zu kontrollierenden e.V., einem eingetragenen Verein, der gemeinnützig-öffentlich sein soll… Was ist denn hier gültig? Welches Gesetz, welche Vorschrift: öffentliches Gut an einen öffentlichen Verein mit ‚geheimgehaltenen’ Vereinbarungen. Mit welcher Bevorzugung aufgrund welcher Rechtfertigung? 5)

 

Bei einer Annahme von nur 3,5% Grunderwerbssteuer (tatsächliche Höhe unbekannt) müsste der ursprüngliche Grundstückskaufpreis 2,571 Millionen Euro betragen haben… Müsste die Stadt München nicht angeblich 5,3 Millionen Euro bekommen? Dazu aber soll es Hinweise geben, wonach die Stadt München angeblich EU-Vorgaben über die öffentliche Ausschreibung von Grundstücken missachtet haben soll. Gibt es eine Trickserei: hat man klammheimlich im Nachhinein das Grundstück „gesplittet“? Ist das richtig – oder falsch? Wenn aber der Betrag von jetzt nur noch 2, 571 Millionen Euro stimmen sollte, dann hätte die Stadt München dadurch, dass sie seit 2005 auf ein Eintreiben des Verkaufspreises verzichtete, dem „eingetragenen Verein“ Ditib – oder Ditim, wer weiß das? – erspart, (bei nur 4,5% jährliche Fremdfinanzierungskosten) seither 636.000 Euro Zins und Zinseszins dem freien Geldmarkt zu bezahlen. Ohne, dass sie damit nur etwas von ihren Millionen-Schulden für das städtische Grundstück hätten an die Stadt zurückzahlen können!

 

Oder, anders formuliert: Was hat die Stadt München in den Jahren 2005 – 2010 bei ihrer Milliarden-Verschuldung an Zinsen an den ‚freien Geldmarkt’ (sprich: welchen Banken?) bezahlen müssen, nachdem die fehlende Einnahme von 2.571 Mio. Euro (oder doch 5,3 Millionen Euro ????) nicht die Stadt-Schulden gemindert hat? Oder wie ist dieses ‚stillschweigend übergangene Vorkommnis’ zu verstehen… als ein Versehen oder ein Entgegenkommen des Stadtkämmerers? Oder liegt dergleichen in der Verantwortung des OB Ude?

 

OB Ude hat darauf hingewirkt, dass Ditim München keine Zinsen zahlen musste für die 90.000 Euro Steuergelder der Münchner Bürger… Eine ‚Geste’ von SPD, Schwullesbischer Rosa Liste, von den GRÜNEN… die, angenommen bei einem 3%igem Anlagezins für 90.000 Euro jährlich, rund 17.000 Euro bedeuten könnte. Konkret: gibt es deswegen hier ca. 17.000 Euro als ‚reale Verluste’ für Münchner Bürger?

 

Der Ditim-Verein ,e.V.’ will nach eigenen Angaben rund 500.000 Euro ausgegeben haben u.a. für Helfer wie Architekten und Anwälte. Aber was sind diese Ausgaben im Gegensatz zu den Münchner Gesamtkosten, die Münchner Beamte, Angestellte und Arbeiter gekostet haben während der 5 Jahre, wo sie sich thematisch mit den Belangen der türkisch-islamischen Ditib/Ditim-Zentralmoschee befassen mussten? Dazu die Kosten des Rechtsstreit auf allen Seiten: verursacht durch vorsätzlich verursachtes, angeordnetes, gerichtlich nachgewiesenes fehlerhaftes Handeln der Stadt München! Die Kosten auf Seiten der Regierung, der Anwälte, der Gerichte –zu Lasten der Münchner Steuerzahler, der Münchner Bürger!

 

Der geplante Bau der türkisch-islamischen Ditib/Ditim-Zentralmoschee sollte übrigens angeblich zwischen 10 – 15 Millionen Euro kosten… 3) und ebenfalls angeblich war der Ditim-Verein e.V. zur Zeit seiner Antragsstellung mit dem bestehenden Gebäude noch über 1 Mio. Euro belastet…

Wer hatte in der Stadt die Solvenz des städtischen Vertragspartners geprüft? Wer sollte bei finanziellem Unvermögen für Ditim bürgen? Wer hat die Akzeptanz dieses Vertragspartners (Ditim-Verein) durchgesetzt: der Stadtkämmerer? Der Oberbürgermeister Ude? Die Baureferentin Thalgott oder Friederich? Wer, was und wann? Warum?

 

Ist ein Titel, ein politisches Amt ein ‚Persilschein’ für irrationales Handeln? Wer kontrolliert dieses Handeln? Wer hat einen Eid geschworen? Wer handelt noch nach Treu?

Unsere Gesellschaft steht, wie wir alle wissen, am Scheideweg!

 

Das ist die Forderung der ‚Bürger für Sendling’, nachdem die Wahrheit, die wahren Zahlen dieser ,Stadt-Affaire’ bisher geheim gehalten werden: alle diesbezüglichen Vorgänge, die obenstehenden Überlegungen, die mit ihren Zahlen hier ausdrücklich als Vermutungen der ‚Bürger für Sendling’ benannt werden müssen 5), sollen öffentlich und in Offenheit überprüft werden!

Denn das Volk ist der Souverän – gewählte Bürger sind nur seine Diener!

Die ‚Bürger für Sendling’ fordern nun Aufklärung und ‚Mut von Demokraten zur Wahrheit’!

 

 

Informationen:

1) Az vom 23.07.2005, „Stadt verkauft das Moschee-Gelände“. Der Vertrag ist perfekt:
Mittwoch entscheidet darüber der Stadtrat
(Im Text angegebener Verkaufspartner: D.I.T.I.M., Türkisch-Islamisches Zentrum der Anstalt für Religion e.V.“; der Kaufvertrag wurde unter der Leitung der Kommunalreferentin Gabriele Friederich ausgehandelt. (…)“)

2) ‚Münchner Merkur’ vom 28.07.2005, Christine Ulrich „Weiterer Etappensieg für Moschee-Verein“, Stadtrat beschließt Grundstücksverkauf. (Im Text: „ … Wie aus Stadtratskreisen zu erfahren war, wechselte das Areal an der Thalkirchner-/Ecke Kochelseestraße für 5,3 Millionen Euro den Eigentümer – eine „verkehrsübliche Summe“, wie es weiter hieß.“

3) HALLO vom 08.04.2009: ‚Stadtrat-CSU gegen Moschee’ (Im Text: „…von den 12 Millionen Euro, die der Neubau kosten würde, hat der Moschee-Verein Ditim nicht einmal die 90.000 Euro Grunderwerbssteuer für das städtische Grundstück bezahlt.“)

4) AZ, 07.12.2009, ‚Gibt es bald zwei neue Moscheen’? (Im Text: „… Ditim-Chef Recept Dereli schätzt die Chancen, dass es doch noch klappt, auf „50-60 Prozent“. Bislang sollte das Projekt elf Millionen Euro kosten: Dereli will nun auf „Schnickschnack“ verzichten, um den Preis auf neun Millionen Euro zu senken. Es sei schon ein Bauunternehmer gefunden, der „auf dem Grundstück etwa 40 Wohnungen errichten könnte, sagt Dereli. Durch den Verkauf der Wohnungen können dann vielleicht der Rohbau der Moschee finanziert werden.“)

5) Die Verträge der Stadt sind nicht öffentlich, werden wie ‚Geheim’ unter Verschluss gehalten, obgleich es sich um öffentliche Steuergelder der Stadt München, bei Ditim e.V. nur um einen „eingetragenen Verein“ handelt.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
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Sendlinger Depesche, den 15.07.2010

SPD-StR Reissls einstige ‚Stadtrats-Alibi-Anfrage’ als ‚Ude-Stolperstein’?

 

Eröffnet ‚rechter’ StR Richter die „OB Ude-Moschee-Affaire“?

 

Der oppositionelle Stadtrat Karl Richter (BIA, Bürgerinitiative Ausländerstopp) forderte im März 2010 den OB Ude „zum gescheiterten Moscheebauprojekt in Sendling“ in die Schranken: er erkannte damals einen „handfesten Skandal“ mit einem Gesamtbild aus Verschwendung, Nachlässigkeiten und ideologisch motivierter Beratungsresistenz: „das haarsträubend ist“.

Seit dem 31.06.2010 stehen DITIM-München und OB Ude in der Pflicht des „Offenbarungs-Berichts“!

 

Die ‚Rathaus Rundschau’ der Landeshauptstadt München veröffentlichte am 16.03.2010 im Internet (50ste Ausgabe), im Berichtsteil: ‚Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat’ den Antrag der ‚BIA.Inländerfreundlich’ der ‚1-Mann-Fraktion’ Stadtrat Karl Richter.

Dessen Anfrage-Titel lautete fordernd:

„Das gescheiterte Sendlinger Moscheeprojekt zügig abwickeln – Grundstücksverkauf rückumwandeln, Abschlussbericht vorlegen!“

Obgleich weitere Stadträte aus anderen Parteien hierzu bereits Anfragen an den Oberbürgermeister Ude (SPD) zur ‚Aufklärung der Moschee-Affaire’ gerichtet hatten – mit dieser offiziellen Anfrage des Stadtrats Karl Richter war zum ersten Mal der Vorwurf „Skandal“ öffentlich greifbar geworden!

Der Verdacht ‚OB-Ude Skandal’ könnte sich dann offenbaren, wenn man die „juristisch versteckten Hinweise“ im Anfragetext aufgreift und mit den entsprechenden gesetzlichen Vorgaben aus der Bayerischen Gemeindeordnung (GO) zusammenfügt!

Denn von Karl Richter wird u.a. gefragt:

·         wie hoch summieren sich alle angefallenen Kosten der Stadt, die verschuldet wurden durch planerisches und verwaltungsfehlerhaftes Handeln,

·         ergeben sich an die Verantwortlichen Regressforderungen durch „entgangene Steuereinnahmen, Zinsverluste für die Stadt usw.“?

·         zu prüfen seien das Verhalten der städtischen Verantwortlichen, also z.B. des OB Ude, der Kommunalreferentin Gabriele Friederich und auch von Mitgliedern des Münchner Bauausschusses, ob sie mit ihrem Verhalten gegen ihre Pflichten aus der Bayerischen Gemeindeordnung verstoßen haben?

·         StR Karl Richter (BIA) benennt auch einen „Zeugen der Anklage“:

„So war der SPD-Fraktionsvorsitzende im Münchner Rathaus, StR Alexander Reissl, der auch SPD-Sprecher im Bauausschuss und stellvertretender Sprecher im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft ist, ausweislich seiner Anfrage vom 23.02.2010 offensichtlich über Jahre hinweg nur unzulänglich über das ‚Kleingedruckte’ des laufenden Bebauungsplanverfahrens und die vorgesehenen Regelungen für die Rückabwicklung des Grundstückgeschäfts mit ‚Ditim’ informiert und entwickelte – wie auch seine Kollegen im Bauausschuss – erkennbar keinerlei Aktivitäten, um weiteren finanziellen Schaden von der Stadt fernzuhalten, der zum Beispiel durch gestundete Zinsen und Zinseszinsen auf die Kaufsumme des Grundstücks am Gotzinger Platz auflief.“ (3)

 

Verbirgt sich hier die „Skandal-Bombe“, gar eine „OB-Ude-Moschee-Affaire“?

Die ‚Bürger für Sendling’ haben die ‚Bayerische Gemeindeordnung’ und die ‚Geschäftsordnung für den Stadtrat’ (Hinweis auf die Gemeindeordnung (GO), Artikel 45 Abs. 1) bereits studiert:
tatsächlich stehen unter §8 (2) ‚Beschließende Ausschüsse’ zum „2. Bau- und Umweltausschuss“ zahlreiche Entscheidungs-Aufgaben der verantwortlichen, auf die GO vereidigten Stadträte, darunter beispielsweise:

a)    Erlass, Änderung und Aufhebung von Bebauungsplänen und sonstigen Satzungen nach den Vorschriften des BauGB und der Bayerischen Bauordnung

b)    Erteilung des Gemeindlichen Einvernehmens und sonstiger Zustimmungen zu Bauvorhaben

c)    Vergabe von Aufträgen für Bauvorhaben der Gemeinde…

d)    Wahrnehmung der Beteiligungsrechte in Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren

e)    Ausübung von Vorkaufsrechten… (….)

f)     Abschluss von städtebaulichen Verträgen und Erschließungsverträgen… (…)

(….)

soweit nicht der erste Bürgermeister selbstständig entscheidet.“

 

Diese Fragen stellen sich den ‚Bürger für Sendling’:

Hat OB Ude hier ihm Untergebene „per Ordre de Mufti bewegt“?

Oder hat die Münchner Kommunalreferentin Gabriele Friederich „hinter den Kulissen“ etwas bewegt, wenn ja: wann und in wessen Auftrag?

Denn wie sollen Münchner Bürger diese Vorgänge verstehen:

1.    Der 1. Vorsitzende des Bauausschusses mit o.a. Verantwortungsbereich, StR Reissl, SPD-Fraktionsvorstand (!) und SPD-Sprecher im verantwortlichen Bauausschuss stellte an seinen Oberbürgermeister Ude (SPD) sofort nach Bekanntwerden des ‚Moschee-Debakels’ eine offizielle ‚schriftliche Anfrage’ als Münchner, vereidigter Stadtrat:
… wie denn die Stadt München an Ditim vergebene Steuergelder (ca. 90.000 Euro zuzüglich Zinsen über mehrere Jahre) wieder zurückfordern könne …

2.    Damit dokumentiert StR Reissl schriftlich

2.1.     entweder sein Nichtwissen ( = Fehlverhalten?), was war – oder

2.2.        seine Unsicherheit, was nun geschehen soll, um Schaden vom Münchner Steuerzahler abzuwenden

mit dieser, seiner pflichtbewussten (oder) schuldbewussten? ‚schriftlichen Anfrage’.

Was unbefangenen Beobachtern durch bloße Logik nahelegen könnte, dass hier in der ‚Moschee-Affaire’ zur Zeit dieser Anfrage offensichtlich ein „Vertrags-, Reaktions- oder Anweisungsdefizit“ des hier Anfragenden / oder des Bauausschusses / oder der Verantwortlichen der LH München bestehen musste!

Oder es lag möglicherweise etwas Negatives vor, eine zu ahndende Verfehlung, ein GO-Defizit, ein Verstoß gegen StR-Pflichten, beispielsweise „ein städtischerseits fehlender oder fehlerhafter Vertrags-Zustand“ mit Ditim oder Ditib … oder gar Schlimmeres?

Möglicherweise entstanden oder ausgelöst durch eine unklare politische oder fehlerhafte juristische Situation, wie sie schon manchmal in der deutschen Geschichte vorkam.
Damals fehlerhaft Handelnde versuchten sich später für ihr Fehlverhalten in schlimmen Zeiten mit dem Hinweis auf einen „Befehlsnotstand“ zu entschuldigen.
Neudeutsche Erklärungen könnten sich hier aktuell und zeitgemäß quasi auf einen „Ordre de Mufti“ berufen wollen…

3.    Denn in o.a. §8 (3) 2 der GO-Geschäftsordnung (nach Art.45, Abs.1) steht ja als letzter, eindeutig klarer Satz für alle Verantwortlichkeiten und Verantwortung des entscheidungsbefugten Bauausschusses / seines Vorsitzenden / der Mitglieder:

„… soweit nicht der 1. Bürgermeister selbstständig entscheidet.“

·         In München ist als 1. Bürgermeister ‚verantwortlicher End-Entscheider’ der

Oberbürgermeister Christian Ude!

 

Wenn die oben vorgetragenen logischen Überlegungen stimmen und die letzte Frist des OB Ude für DITIM zum 31.06.2010 verstrichen ist, sind nun für die ‚Bürger für Sendling’ viele Fragen zur „DITIM-Zentralmoschee’ unbeantwortet… darunter diese:

·         Was haben die Stadtratsanfragen zur ‚Rückabwicklung DITIM-Moschee’ ergeben?

·         Wer ist in diesen Angelegenheiten jeweils ‚Beurteilender in eigener Sache’?

·         Wer kontrolliert die ‚letzte Instanz’, OB Ude?

·         Wer sind und wer kontrolliert die Kontrolleure?

·         Wie hoch sind die Moschee-Affaire-Gesamtkosten für die Münchner Steuerzahler?

·         Wer erhebt Anklage – und wer ist dann Richter?                                  (db)

 

 

Informationen:

(1) Die ‚Bürger für Sendling’ in eigener Sache:

Der Münchner Stadtrat Karl Richter hat eine Biografie, die man aktuell nach allgemeinem politischem Verständnis als „rechts“ bezeichnen muss. Obgleich bei der damaligen Münchner Stadtratswahl die regionale „politische Rechte“ zerstritten war, wählten Münchner Bürger ihn als ihre Antwort gegen die ‚Münchner rotrosagrüne Multikultipolitik’ unter OB Ude (SPD), Joseph Monatzeder (3. Bürgermeister, GRÜNE) und Siegfried Benker (Fraktionsvorsitzender GRÜNE, einst OB-Wahlkandidat). Der Wahlkandidat Karl Richter, der u.a. Geschichte studiert und als ‚Historiker’ in politisch rechten Lagern (EU) gearbeitet hatte, wendete sich gegen sie mit seiner politisch national orientierten „rechten“ Einstellung (NPD) und einem Parteienprogramm der ‚Bürgerinitiative Ausländerstopp!“ (BIA).

Und wurde, zur Bestürzung der SPD-dominierten Regenbogenfraktion, zum Münchner Stadtrat (BIA) gewählt. Seither ist er beliebte ‚Zielscheibe’ in einem ‚Kesseltreiben’ fast aller anderen politischen Lager. Denn in der Münchner politischen Arena sind sehr oft undemokratische gegenseitige Provokationen, Aggressionen, Schmähungen, Vorurteile, Intrigen, manch’ „unerfreulich Menschliches“ und „unerfreulich Gutmenschliches“ leider an der Tagesordnung.

An Sachfragen orientiertes, politisch interessiertes Münchner Wahlvolk – darunter zählen sich auch die ‚Bürger für Sendling’ – ist da häufig nur noch bestürzt!

Das Internet bietet zum Münchner Intrigen-Chaos zahlreiche Informationen an, auch im „Fall Karl Richter“. (4)

Die ‚Bürger für Sendling’ hatten sich in ihren damaligen Wahlempfehlungen zur Münchner Stadtratswahl der BIA und ihren Argumenten verweigert, auch der anderen rechten Gruppierung, die der NPD zuzuordnen war.
Die ‚Bürger für Sendling’ waren und sind gegenüber ‚nationalsozialistischen Parolen’ immer immun gewesen – sowie auch gegen Parolen der Münchner Parteigruppierung ‚Die Linke’ (ebenfalls ein Münchner Stadtratsmandat).

Abgelehnt wurde und wird auch die als völlig falsch empfundene Ude-SPD-Politik und ‚seiner’ Regenbogen-Fraktion, die zudem aufgrund deren Islam- und Moschee-Unterstützungspolitik die Sendlinger Bürgerschaft spaltete und sich dadurch auch individuelle Feindschaften in der Bürgerschaft bildeten!

Für die ‚Bürger für Sendling’ ist klar: alle Vorurteile und Undifferenziertheiten besonders aus / von einer ‚Politischen Kaste’ wurden (und werden) von den ‚Bürger für Sendling’ als undemokratisches Verhalten empfunden und abgelehnt!
Was aber auch heißt: vorgetragene Argumente, v.a. Anfragen von demokratisch gewählten Stadträten, werden angehört, auf ihren Wahrheitsgehalt hin geprüft und in der Meinungsbildung abgewogen.
Für wache, aufrechte Demokraten sind aber alle „Orde-de-Mufti“-Vorgänge ein absolut undemokratisches Verhalten! Undemokratisch handeln nach Auffassung der ‚Bürger für Sendling’ übrigens alle „Orde-de-Mufti-Geber“ und alle „Orde-de-Mufti-Befolger“!

Für uns ‚Bürger für Sendling’ gilt: wir denken selbstständig!

(2) Bayerische Gemeindeordnung (GO):   [PDF  Bayerische+Gemeindeordnung+ 

8k - Adobe PDF - Als HTML anzeigen Nach der Bayerischen Gemeindeordnung ist die Stadt Marktred ... Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (Gemeindeordnung - GO) ... www.thoelau.de/Bayerische+Gemeindeordnung+.pdf;   Gesetze und Vorschriften  Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern. Bayerische Gemeindeordnung - GO (BayernRecht Online) ... Bayerische Verordnung zur Schaffung barrierefreier ... www.stmi.bayern.de/service/gesetze - 87k - Im Cache

 Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (Gemeindeordnung - GO) in der ...

2020-1-1-I. Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (Gemeindeordnung - GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998. Fundstelle: GVBl 1998, S. 796 ...

by.juris.de/by/GemO_BY_1998_rahmen.htm - Im Cache

(3) Geschäftsordnung BayGemeindetag:   Bayerischer Gemeindetag – Wikipedia / Geschichte / Aufgaben / Mitgliedschaften /|Organe / Der Bayerische Gemeindetag ist einer der vier kommunalen Spitzenverbände in Bayern mit Sitz in München. Ihm gehören 2013 kreisangehörige Gemeinden, Märkte und Städte, 313 Verwaltungsgemeinschaften, 197 Zweckverbände sowie 58...

de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Gemeindetag - Im Cache

(4) Karl Richter, www.wikipedia.org/wiki/Karl_Richter_(Publizist); Eingabe von Stichworten wie ‚Richter’ ‚NPD’

(5) BIA-Anfrage www.muenchen.de

(6) Reissl-Anfrage www.muenchen.de - Stadtrats-Anfragen

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 09.06.2010

‚Deutsche Michelpolitiker’ oder ‚politische Bequemschwätzerei’?

 

Getürkte Politnebelkerzenwerferpolitik !

 

Wirtschaftlich-politisch schwache Mitglieder haben aktuell die Europäische Gemeinschaft zum Taumeln gebracht. Was jedoch bewegt deutsche Politiker wie OB Ude (SPD, München), OB Schuster (CDU, Stuttgart), Ruprecht Polenz (CDU, MdB, Außenpolitik) oder Sebastian Edathy (SPD, MdB, Vorstandsmitglied), sich aktuell aktiv für den EU-Beitritt der Türkei einzusetzen?

 

Auch in Bayern haben sich deutsche Politiker unterschiedlichster Parteien (sowie der CSU) für aktuelle islamische religiöse „Integrationsprojekte“ ausgesprochen. Teilweise sogar gegen Erkenntnisse und Empfehlungen des Bayerischen Verfassungsschutzes als auch von bayerischen Gerichten - wie beim bosnisch-islamischen Projekt ZIEM (‚Zentrum für Islam in Europa’ München) des Imam von Penzberg!

Die ‚Bürger für Sendling’ haben aufgrund von üblen Erfahrung mit Münchner Stadtpolitikern die Erfahrung gemacht, dass hier kurzfristiges politisches Vorteilsdenken – oft vereint mit fehlender Allgemeinbildung und politischer Weitsicht – politische ‚Weichenstellungen’ zu Ungunsten der einheimischen Bevölkerung mit sich bringen.

Der Brief eines bayerischen Landespolitikers an die ‚Bürger für Sendling’ appellierte auch an ihre landespolitische Verantwortung. Da die Argumente des Politikers parteiübergreifend in der Öffentlichkeit immer wieder genutzt werden, wollen die ‚Bürger für Sendling’ ihre Antwort veröffentlichen, aber ‚anonymisiert’: sie soll so für die Politiker aller Parteien gelten!

 

Der Brieftext der ‚Bürger für Sendling’ an den Abgeordneten lautete:

„ … Grundsätzlich stimmen wir Ihnen zu, wenn Sie die „Grundlagen eines guten Zusammenlebens zwischen Islam und westlicher Kultur in unserem Land“ auflisten und dabei auch zuerst das Grundgesetz und unsere „westlichen Werte“ nennen. Dann aber schreiben Sie: „Wir erwarten von Zuwanderern die Bereitschaft, sich auf das Leben in unserer Gesellschaft einzulassen.

Wir meinen aber dazu, dass das ‚Grundgesetz der Bundesrepublik’ und die ‚Bayerische Verfassung’ für unsere Gesellschaft so verpflichtend sind, dass Zuwanderer, die in unseren Lebensbereich ziehen, automatisch und umfassend verpflichtet sind, die verbindlichen Werte unserer Gesellschaft umfassend anzuerkennen! (…)

Sie schreiben: „Andererseits akzeptieren wir den Islam als Religion. Wir wollen, dass den Schülerinnen und Schülern in Deutschland ein aufgeklärter Islam und Respekt für andere Religionen vermittelt werden.“

Wir haben seit vielen Jahren die Erfahrung machen müssen, dass es „den Islam“ als ‚private Religion’ nicht gibt. Es gibt auch nicht den ‚aufgeklärten Islam’. Mit diesem Täuschungsbegriff wird glasklar egoistische Politik auf unser aller Freiheit und Kosten gemacht: von unseren als auch ausländischen Politikern! In unserem ‚Sendlinger Fall’: von der Türkei, mit dem Staatschef Erdogan an der Spitze, der dezidiert in München dem Münchner OB Ude Unterstützung zusagte, am Gotzinger Platz eine türkisch-islamische Zentralmoschee zu errichten. Mit einer osmanischen Architektur, die – würde sie dort platziert werden – letztlich sogar dem Auftrag in der Bayerischen Verfassung entgegenstünde bezüglich des Staatsauftrags ‚Denkmalschutz’ (so die inhaltliche Aussage diesbezüglicher höchstrichterlicher Rechtssprechung)!

 

Das hat viele bayerische Staatsbürger in der Vereinigung ‚Bürger für Sendling’ bislang fünf Jahre Widerstand gegen eigene Behörden und Strukturen gekostet: Lebenszeit, eigenes Geld, Glauben an Politiker, die zwar einen Eid auf die Bayerische Verfassung geschworen haben, aber dann nur ihrer Ungebildetheit und ihrem egoistischem Selbstdarstellungsdenken folgen!

 

Dass die Stadt München, allen voran der OB Ude, durch das Bayerische Verwaltungsgericht erst per Urteil in die Schranken gewiesen werden musste, war ein Beweis dafür; dass dieses Vorhaben der Münchner Moscheebaupläne illegal war! So wie auch die sogenannten „Bauherren“ – damals 43 Vereinsmitglieder der Sendlinger DITIM – mit ihrem Verein hoch verschuldet waren mit angeblich über 1 Mio. Euro - als seriöse Bewerber hätten sie also niemals infrage kommen dürfen! Trotzdem hat der Verein aus „parteipolitischen Gründen der SPD / Grünen / usw.“ von der Stadt München seit fünf Jahre ein Grundstück als Eigentum erhalten, ohne es zu bezahlen, ohne dafür Zinsen zu bezahlen, ohne dem Finanzamt die Grundbuchsteuer bezahlen zu können. Dafür musste der Münchner Steuerzahler als Bürge für ca. 90.000 Euro zahlen – und zahlt darauf noch Zinsen, schließlich ist die Stadt München aktuell mit über 3 Milliarden Euro verschuldet!

 

Die muslimischen Zuwanderer und deutsche Unterstützer maßten sich an, in Sendling am denkmalgeschützten historischen Gotzinger Platz gegenüber einer katholischen Kirche, dreier staatlicher Schulen und Altmünchner Bürgerhäusern eine Zentralmoschee in osmanischem Baustil mit zwei Minaretten, Kuppelbau und Koranschule errichten zu wollen…

 

Als bayerische einheimische Bürger buhlen wir nicht um „Akzeptanz“, wenn Migranten zu uns kommen, denen ihre Heimat aus irgendwelchen Gründen nichts mehr taugt! Die ihre Heimat verlassen haben, weil sie hierzulande – in unserer Heimat – mehr für sich erwarten! Wir erwarten deswegen von ihnen als Selbstverständlichkeit absolute Akzeptanz für unser Land, für unsere Heimat! Uns geht es um ‚unser Haus’, es geht um unsere Kultur, es geht uns um unsere Kinder, unsere verfassungsgemäßen Rechte!

 

Natürlich: wer wirklich in Not ist, dem soll entsprechend geholfen werden. Wer bei uns wohnen möchte und sich in „unserer Gemeinschaft“, in unsere Kultur verträglich eingliedert, der wird von uns kaum abgewiesen werden. Wer uns aber seine Lebensart, seine Vorstellungen, seine Ansprüche aufzuoktroyieren versucht, provoziert unseren vollen Widerstand!

 

Wir erwarten von unseren Abgeordneten, die wir als unsere Sprecher gewählt haben, dass sie sich stets ihres Eides auf unsere Verfassung bewusst sind! Sie sollen sich weder einem bequemen trügerischen Wohlfühl-Zeitgeist beugen noch Ängste entwickeln vor irgendwelchen Zuwanderern. Besonders dann, wenn diese Abneigung oder gar Hass gegen unsere Gesellschaft und unsere Werte predigen oder zeigen. Da kann, darf und wird es keinen Kompromiss geben: Widerstand ist unsere Pflicht! Einige Münchner Stadträte aus verschiedenen Parteien haben nun an den Münchner OB Ude ‚Schriftliche Anfragen’ gerichtet, welche Kosten der Stadt München durch diese Moschee-Pläne entstanden sind, desgleichen, wie das städtische Grundstück und die geliehenen Steuergelder zurückgeholt werden können. Aufgrund unserer Erfahrungen als auch Gerüchten befürchten wir als Bürger Münchens, dass Politiker wieder einmal mehr Wahrheiten vertuschen, ihren ‚Souverän Bürger’ täuschen wollen!
Als Bürger Bayerns erwarten wir, dass der Staat hier konsequent seiner Aufsichtpflicht nachkommt – und von Ihnen, dass Sie verfassungsgetreu handeln! … “

 

 

Informationen:

1) Im Internet Google-Stichworte „OB Schuster Türkei“ / CDU-Politiker Polenz: Türkei gehört in die EU / Sebastian Edathy - Türkei

2) Präambel – Vorspruch der Verfassung des Freistaates Bayern:

Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat, in dem festen Entschluss, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechts dauernd zu sichern, gibt sich das bayerische Volk, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte nachstehend demokratische Verfassung“. (02.Dezember 1946)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 11.03.2010

Erzernes Schweigen des Erzbischofs Reinhard Marx.

 

Münchner Erzbischof: Macht Marx Murx?

 

Über Jahre haben Sendlinger Katholiken an den München zugeteilten Erzbischof Marx geschrieben mit der Bitte um eine Audienz, Thema ‚Rotgrüne Moschee-Pläne am Gotzinger Platz’. Umsonst. Marx schwieg eisern. Schweigt er auch zum Vorwurf: „Geld stinkt nicht!“?

 

Irgendwann kommt immer der ‚Augenblick der Wahrheit’. Im Fall der Geschichte des für den Gotzinger Platz kämpfenden Münchner und Sendlinger Bürger bedeutet dies, dass irgendwann beispielsweise auch die ‚objektive Wahrheit’ aufgedeckt werden wird. Wer beispielsweise die wahren Drahtzieher und Nutznießer hinter den Kulissen waren. Ob sie dafür zur Rechenschaft gezogen wurden, als sie dabei gegen Verordnungen, Gesetze oder auch ihren Amtseid verstoßen haben.

 

Wenn aber jemand nichts dazu oder dagegen beigetragen, sondern nur geschwiegen hat: kann ihm das zum Vorwurf gemacht werden? Kann er da zur Rechenschaft gezogen werden?

Könnte man beispielsweise einen Amtsträger, der einen Eid auf die Verfassung geleistet hat, anklagen, wenn er die angegriffene Staatsverfassung einmal nicht offensiv verteidigt hat?

Darf man beispielsweise einem fürstlich entlohnten „Kirchenfürsten“ nicht kritisch entgegentreten, nur weil dieser seine Ansprechpartner für Reden und Schweigen nach seinem Gusto auswählt?

 

Aktuell von Seiner Exzellenz „mit Schweigen belegt“ fühlt sich der Vorsitzende des Bürgervereins ‚David gegen Goliath e.V.’, Bernhard Fricke. Denn dieser hatte sich angemaßt, „mit Schreiben vom 28.12.2009, 10.02.2010 und 18.02.2010“ sich schriftlich an Seine Exzellenz zu wenden. Er wollte Seine Exzellenz darauf aufmerksam machen, dass die Münchner Jesuitenkirche St. Michael wieder mit einer großformatigen Fassaden-Werbung zugehängt sei und dass man aber als gläubiger Christ eine glaubenswidersinnige Werbung an einem Gotteshaus nicht akzeptieren könne! Doch nicht genug dieser schriftlichen Anmaßung: Fricke tauchte auch noch unangemeldet bei einer Marx’schen Pressekonferenz auf und stellte gar unbotmäßige Fragen!

Frickes Pech, dass er sich dort mit einer vertröstenden Antwort abwimmeln ließ!

Hätte er die ‚Bürger für Sendling’ gekannt, hätte er von deren jahrelangen Erfahrungen mit ‚Gesammeltem Marx’schen Schweigen’ erfahren bestimmt auf konkrete Antworten bestanden!

 

Nun musste der Münchner Mitbürger RA Bernhard Fricke Seiner Exzellenz am 01.03.2010 frustriert ein Fax schicken, wo er die neuerliche St.-Michael-Kirchen-Verhängung mit dem Motiv eines teueren Autos der Eliteklasse geißelte:

„…sicherlich haben Sie sich zwischenzeitlich darüber informieren können, welch umwelt- und sozialpolitische Provokation das aktuelle Werbetransparent an der St. Michaels-Kirche bedeutet: Der SLS-Flügeltür-Mercedes kostet 177.310 Euro – das entspricht dem Regelsatz von 500 Hartz-4-Empfängern und hat einen Verbrauch von 13,2 liter/100 km und einen CO2 -Ausstoß von 313 g/km: das entspricht dem Dreifachen des heute bei zeitgemäßen Pkw-üblichen Durchschnittswerts. Dieses Auto kann man mit Fug und Recht nur als maximales Umweltverbrechen auf vier Rädern bezeichnen.

Dass eine Kirche, die das Ideal der Armut in Bezug auf die erste Seligpreisung wenigstens gegenüber ihren Gläubigen immer sehr hochgehalten hat, für umweltschädliche Luxusprodukte unbeeindruckt von öffentlichen Protesten wirbt, ist eine aktive Beihilfe zur Zerstörung der Schöpfung.

Wenn Sie glauben, dies allein mit dem Totschlag-Argument von finanzpolitischen Zwängen begründen zu können, gemäß dem Motto ‚Non olet’, muss ich Ihnen in Gemeinschaft mit vielen anderen Gläubigen ein klares „Olet!“ entgegen rufen. Dass damit noch mehr von dem höchsten Gut der Glaubwürdigkeit auf der Strecke bleibt, ist extrem bedauerlich.“ 1)

 

Der Münchner Bürger Bernhard Fricke sollte daran erinnert werden, dass es in Bayern bajuwarisch zugeht, also nicht alte protestantische preußische Tugenden gelten wie „Mehr sein als scheinen“, sondern dass in der aktuellen Münchner Multikultibussi-Gesellschaft eher die Soap-Botschaft gilt „Mehr Schein als Sein!2)

Ein Satz, den viele Zeitgeister – besonders wenn sie bei „Schein“ nur im Plural denken können – für sich wohl nur ‚haptisch’ 3) ausdeuten können.

Herr Bernhard Fricke! Es ist doch nicht zu unterstellen, dass Seine Exzellenz als Schriftgelehrter der Heiligen Schrift als auch des ‚Marx’schen Kapitals’ andere, im Vergleich dagegen unsägliche Bücher gelesen haben sollte wie beispielsweise das Machwerk eines Herrn Machiavelli mit dem Titel „Il Principe“ (auf deutsch: „Der Fürst“)! Wo der Ratgeber Machiavelli oft so merkwürdige Erkenntnisse preisgibt wie: „Ein Herrscher braucht also (alle …) guten Eigenschaften nicht in Wirklichkeit zu besitzen; doch muss er sich den Anschein geben, als ob er sie besäße.“ 4)

 

Die ‚Bürger für Sendling’ interessiert, wohin sich der katholische Erzbischof Marx verortet! Schließlich wird er ja von vielen als Experte für ‚das Kapital’ gehandelt … Außerdem hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass Marx über „die steigende Armut in der Welt und in Deutschland“ nicht nur klage; sondern auch, dass Marx wisse, dass es „im gegenwärtigen Wirtschaftssystem ‚Strukturen der Sünde (geben würden), die Anreiz geben zum Schlechten’ und die deswegen verboten gehörten….“ (SZ v. 29.10.2008)

 

Was also soll diese Fricke-Frage an Seine Exzellenz Erzbischof Reinhard Marx: „Non olet?“        (dg)

 

 

Informationen:

 

1) ‚Non olet’; umfassend:’Pecunia non olet; aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie: „Pecunia non olet“ (zu deutsch: Geld stinkt nicht) ist eine lateinische Redewendung. Die Herkunft: Urin, insbesondere „gefaulter“, wurde über Jahrtausende als Mittel für die Ledergerbung und als Wäschereinigungsmittel eingesetzt. So wurden in Rom an belebten Straßen amphorenartige Latrinen aufgestellt, um den Urin einzusammeln, der von den Gerbern und Wäschern benötigt wurde. Um die leeren Staatskassen zu füllen, erhob Kaiser Vespasian auf diese öffentlichen Toiletten eine spezielle Latrinensteuer. Sueton überliefert, dass Vespasian die Steuer vor seinem Sohn Titus rechtfertigte, indem er ihm Geld aus den ersten Einnahmen unter die Nase gehalten und gefragt habe, ob der Geruch ihn störe (sciscitans num odore offenderetur). Als dieser verneinte, habe er geantwortet: „Atqui ex lotio est“[1] (Und doch kommt es vom Urin). Die Redewendung hat sich bis heute gehalten, um den Besitz oder Erwerb von Geld aus unsauberen Einnahmequellen zu rechtfertigen. Die öffentlichen Toiletten in Paris heißen noch heute „Vespasienne“. Auch in Italien werden die öffentlichen Toiletten „Vespasiani“ genannt.

 

2)Mehr Schein als Sein“, aus Wikipedia, freie Enzyklopädie (Originaltitel: Keeping Up Appearances) ist eine britische Sitcom, die von der BBC 1990-1995 produziert wurde. Hauptperson dieser Serie ist die snobistische Hausfrau Hyacinth Bucket (von ihr ausgesprochen „Bouquet“), die in jeder Folge versucht, ihre Mitmenschen mit allen Mitteln zu beeindrucken, um ihren sozialen Status zu verbessern. Entwickelt und geschrieben wurde die Serie von Roy Clarke

 

3) haptisch (griechisch haptein = „fassen“) (Adj.) „den Tastsinn betreffend, auf ihn beruhend; -e Täuschung, Gefühlstäuschung; Haptik (unz.): Gesamtheit der Tastwahrnehmungen. 

 

4) Machiavelli, ‚Der Fürst’, Alfred Kröner-Verlag, 1. Ausg. 1972; S. 73, Anmerk. 237: „ Der florentinische Geschichtsschreiber, Gesandter der Republik und spätere Gonfaloniere des Papstes Clemens VII)., F.Guicciardini, ein Freund Machiavellis (1483 – 1540), schrieb:’Die Verstellung und Heuchelei bei der Kurie in Rom war so groß, dass man sprichwörtlich sage: Der Papst tut nie, was er sagt, und Cesare sagt nie, was er tut.“ Anmerk. 238: „Machiavelli kann sich bei dieser Empfehlung auf Aristoteles berufen, der in seiner ‚Politik’ die gleiche Empfehlung zur Aufrechterhaltung der Tyrannis gibt.“

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 02.11.2009

Sendlinger Bürgerversammlung: Realsatire auf Niveau Süddeutscher Zeitung! 1)

 

Münchner Moscheesteuergeldhumor“: Wer lacht denn da?

 

Was OB Ude als Realsatiriker oft kunstvoll zelebriert, hat nun Widerhall in der Sendlinger Bevölkerung gefunden: ein realer ‚Bürgerversammlungs-Antrag’ auf Überprüfung städtischer „Steuergeldspiele“ wurde real von "Udefreundlichen" abgeschmettert! Dumme Realität? Satirische Gemeindeordnung?

Erkenntnis der ‚Süddeutschen’: Ein “Ja zur Moschee’! Frage: vom wem?

 

Der Sendlinger Bürger M.S. 2) hat sehr wohl erkannt, dass die Sendlinger Bürgerversammlung nur noch das ist, was ihre Bezeichnung aussagt: eine „Versammlung von Bürgern“! Verständlich, dass es deshalb auf der Einladung des Bezirksausschusses BA 6 (Vorsitzender Herr Günter Pelkowski, SPD) keine detaillierten Tagesordnungspunkte gab. Nachdem aber der ‚bekennende Kabarettist’ C. Ude kundtun ließ, dass er der Versammlung fernbleiben müsse, griff dieser Sendlinger Bürger zur PC-Tastatur.

Er schrieb damit zwei Anträge für die ‚Bürgerversammlung Stadtbezirk 6, Sendling am 29.10.2009’ und trug wie folgt vor:

 

Meine Anträge stehen nicht unbedingt im Zusammenhang mit der Planung einer Moschee am Gotzinger Platz und richten sich in keiner Weise gegen DITIM 3). Sie berühren vielmehr unseren sehr geschätzten Herrn OB Ude 4) und den Stadtrat.

 

Es ist bekannt, dass die Stadt als Zweitschuldner in die Zahlung der Grunderwerbssteuer für DITIM eintreten musste.5) Es ist außerdem bekannt, dass der Stadtrat Zahlungsfristen, wie sonstige Fristen zur Finanzierung des Großvorhabens Moschee großzügigst verlängert hat.

Andererseits gibt es das Haushaltsrecht, wonach die Stadt verpflichtet ist, ihre Ansprüche zügigst zu verfolgen.

 

ANTRAG: Überprüfung, ob das Handeln des Stadtrats in dieser Angelegenheit in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Haushalts steht. Wenn ja, ergeht ein

 

ZWEITER ANTRAG: Offensive Bekanntmachung der Stadt an ihre Bürger, was man tun muss, um aus Gründen der Gleichbehandlung ebenfalls in den Genuss zu kommen, Ansprüche der Stadt auf die lange Bank zu schieben. Ganz konkret sollte dabei die zinslose Stundung der Grundsteuer behandelt werden.

 

gez. Unterschrift

 

 

Der Versammlungsleiter der diesjährigen Bürgerversammlung in Sendling war ein Stadtrat namens Hans-Dieter Kaplan (SPD), in Vertretung von Bürgermeisterin Christine Strobl (SPD; ursprünglich als Vertretung von OB-Ude vorgesehen). Zum höchsten Erstaunen, Verblüffung und Ärger vieler Bürger behandelte dieser Stadtrat Hans-Dieter Kaplan den vorgenannten Antrag ‚abwehrend, sehr abweisend’. 6)

 

Die Süddeutsche Zeitung berichtete darüber einen Tag später mit den Titelzeilen, „Ja zur Moschee - Manipulationsvorwürfe gegen Stadtrat Kaplan“:

Erste Schwierigkeiten, den Bürgerwillen zu vollziehen und die Abstimmung durchzuführen, zeigte Versammlungsleiter und SPD-Stadtrat Hans Dieter Kaplan bei der letztlich abgelehnten Forderung, das Vorgehen der Stadt bei der Übernahme der Grunderwerbssteuer solle dahingehend überprüft werden, ob es mit den Vorgaben des Haushalts übereinstimme. Wiederholt insistierte Kaplan, an wen genau in der Stadtverwaltung sich dieses Begehren richte, bevor er sich bequemte, den Antrag doch noch zur Abstimmung zu stellen.“ 7)

 

Mit dem ‚Erfolg’, dass viele Sendlinger Bürger noch während der Debatte die Bürgerversammlung verließen und vor der Halle frustriert über diese Art ‚angewandter Demokratie’ schimpften! Hätten diese braven Sendlinger Bürger doch geahnt, was der Herr Stadtrat Hans-Dieter Kaplan (SPD) alles wusste und weiß!

Denn SPD-Stadtrat Hans-Dieter Kaplan ist nicht nur ein Gymnasiallehrer, der Kindern grundlegend Ordentliches für die Zukunft beibringen könnte, sicherlich mehr als nur ein Volkslied wie „Üb´ immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab…“.

Hans-Dieter Kaplan ist nämlich zudem ein ausgebildeter Magister (M.A.) für Philosophie, Linguistik, Logik und Wissenschaftstheorie!

Potzblitz, heiliger Eulenspiegel! Was macht ein Lehrer - der sicherlich auch gelernt hat, philosophisch über Moral, logisch über die Moral, theoretisch-wissenschaftlich über die Moral nachzudenken… und der dann seine Handlungen daraus seinen Mitmenschen zu erklären versucht - als studierter Linguistiker? 8)

 

Erklärt das, warum so manche Sendlinger Normalbürger staunend verstummten ob der Redekunst des SPD-Stadtrats Hans-Dieter Kaplan, die diesen Bürgerantrag auf Überprüfung von Münchner Steuergeldausgaben wortgewandt einhüllte…?

Erinnerte sich SPD-Stadtrat Hans-Dieter Kaplan daran, dass just er selbst im städtischen ’Finanzausschuss’ Münchens sitzt? Und dass er persönlich zudem auch im städtischen „Rechnungsprüfungsausschuss“ Münchens sitzt…?

Natürlich nicht allein: den Vorsitz hat die Juristin Frau Stadträtin Beatrix Zurek (SPD), die zudem auch im städtischen Finanzausschuss sitzt.

Übrigens sitzt da als Vorsitzender des städtischen Finanzausschusses der Bürgermeister Josef Monatzeder, der sich einst outete, die Idee der türkisch-islamischen Ditim-Ditib-Moschee am Gotzinger Platz wesentlich mitbetrieben zu haben…

 

Philosophen im Volk könnten jetzt möglicherweise ins Grübeln geraten… und beim Gebrauch von „demokratisch-moralischer Logik“ plötzlich ganz alt aussehen. Aber: wer denkt schon „demokratisch“, wenn man beispielsweise „partei-logisch“ denkt? Oder auch mal als (Stadt-)Rat raten soll?

 

Beispielsweise im ‚Ältestenrat des Münchner Stadtrats’: Versammlungsleiter SPD-Stadtrat Hans-Dieter Kaplan, geboren 27.09.1955, sitzt (be)ratend hier (schon) heute! Warum manche Menschen in einem sogenannten „Ältestenrat“ sitzen, wissen viele Bürger nicht – obwohl manche der Ältesten „beim Raten“ tatsächlich gar alt ausschauen können!

Oder auch die Bürger, die sich von Politikern oft die ältesten Ratschläge anhören dürfen: Und die sie manchmal auch mit ihren Steuergeldern teuer bezahlen müssen, nach dem Motto ‚Guter! Rat ist teuer!“

OB Ude (SPD) – absoluter ,Moschee-Befürworter’ – ist übrigens Vorsitzender dieses ‚Ältestenrats’.

 

Wie weit Bürgerahnungen und Bürgerüberlegungen möglicherweise zutreffen, ist fraglich, denkt man über den Münchner Ältestenrat, seine Altersgruppierung, seine Ausrichtung und Weisheit nach. Konkret also beim Vorsitzenden OB Ude (SPD), der 2. Bürgermeisterin Strobl (SPD), Bürgermeister Josef Monatzeder (GRÜNE). Dann bei den Stadträten: StR Reissl (SPD, *15.2.1958), StR Schmid H.(SPD., *2.10.1945), StR Tausend (SPD, *22.7.1964); StR.Benker (GRÜNE/Rosa Liste, *1957), StR Dietrich (GRÜNE/Rosa Liste,*20.10.1960), StR Dr. Mattar (FDP,*6.10.1953), StR Schmid J (CSU, *27.9.1969), StR Podiuk (CSU,*18.9.1946), StR Quaas (CSU, *30.6.1952).

 

Die Süddeutsche Zeitung vom 22.10.2009 und Insider berichteten, dass just dieser „Ältestenrat der Stadt München“ vor kurzem über die Unfinanzierbarkeit der Sendlinger Moschee debattierte und diesen Vorgang zum Anlass genommen haben soll, dass dieser Ältestenrat ein Begehren der ‚Liberalen Jüdischen Gemeinde München’ nach einer Synagoge zurückwies… da ‚ohne sauberen Finanzierungsnachweis’.

 

Summa: Der Antrag des Sendlinger Bürgers M.S. wurde abgelehnt, die Süddeutsche Zeitung berichtete: „Für Heiterkeit, nicht aber für eine Mehrheit, sorgte der Antrag eines Sendlingers…“

 

Summation 9): Herr Stadtrat Hans-Dieter Kaplan, war das ein Sieg der Logik… oder der Linguistik?

(dg)

 

 

Informationen:

1) Süddeutsche Zeitung vom 02.11.2009, Seite S2, Stadtnachrichten MÜNCHEN

2) Name ist den ‚Bürger für Sendling’ bekannt, desgleichen der Stadt München, nachdem der Antrag bei der Bürgerversammlung vorgetragen wurde

3) DITIM ist der türkisch-islamische Religionsverein in München, der 2005 für seine damals 43 Mitglieder die Anträge für den Bau einer Großmoschee am Gotzinger Platz stellte – und der seither das Verfahren betreibt. Sein Dachverband in Köln ist der Verband DITIB, der als ‚verlängerter Arm’ der Religionsbehörde der türkischen Regierung in Ankara kritisiert wird.

4) OB Ude war am 29.10.2009 abwesend.

5) Da DITIM München gegenüber dem Finanzamt München zahlungsunfähig war, musste die Stadt München als ‚Bürge’ mit fast 90.000 Euro Steuergeld für DITIM eintreten. Die konkreten Vertrags- und Finanzverhältnisse der „Causa türkisch-islamische Zentralmoschee-Planungen und rotgrüne Unterstützung’ blieben seit Jahren bis heute der Öffentlichkeit unbekannt, da der rotgrüne Stadtrat den Vorgang ‚nichtöffentlich’ behandelte. Nicht offenbart wird – trotz der Verschuldung der Stadt München mit geschätzt über ca. 2,5 Milliarden Euro – die heutige Vertragslage sowie die aktuelle Schuldsumme (mit Zins und Zinseszins) der türkisch-islamischen Religionsvereine DITIM und DITIB. Obgleich es um Steuergelder der Münchner Bürger geht und um die Kontrolle der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften durch die rotgrüne Münchner Stadtregierung.

6) persönlicher Eindruck BfS

7) Süddeutsche Zeitung vom 22.10.2009; aus Stadtnachrichten München.

8) Lingustik, Linguistiker (aus Wikipedia): Die Allgemeine Linguistik (auch: Allgemeine Sprachwissenschaft) ist eine der drei großen Kerngebiete der Sprachwissenschaft. Sie grenzt sich einerseits ab von der Angewandten Sprachwissenschaft und andererseits von der Historischen Sprachwissenschaft. (…)

Die Allgemeine Sprachwissenschaft beschäftigt sich in erster Linie mit der menschlichen Sprache, insgesamt als natürliches System, befasst sich grundsätzlich also nicht mit Einzelsprachen als solche. Lautsprache und Gebärdensprache: Die folgenden Ausführungen sind vor allem im Hinblick auf „gesprochene“ Sprachen bzw. Lautsprache formuliert. Dabei ist zu beachten, dass für Gebärdensprachen entsprechende andere Begriffe „mitgedacht“ werden müssen, zum Beispiel Handformen anstelle von Lauten. Trotzdem benutzt die Gebärdensprach-Linguistik in Anlehnung an die Linguistik auch deren Terminologie, beispielsweise bei „Phonemen“. Unter Sprache werden in der Allgemeinen Linguistik Sequenzen von Lauten – Phonemen – verstanden. (…) Ob Sprache primär der Kommunikation dient, ist innerhalb der Linguistik umstritten. Eine der derzeit prominenten Richtungen der Linguistik ist die Schule Noam Chomskys. Diese geht davon aus, dass Sprache ein biologisches Objekt ist, das keineswegs vorrangig der Kommunikation dient. Die Transformationsgrammatik versucht herauszufinden, welche Prinzipien und Parameter allen Sprachen zugrunde liegen. Es wird davon ausgegangen, dass der Mensch mit einer abstrakten Sprachfähigkeit geboren wird. Diese ermöglicht es ihm überhaupt eine konkrete Sprache („Deutsch“, „Englisch“, „Arabisch“, „Chinesisch“ …) zu erwerben. Demnach wird zwischen dem angeborenen Sprachwissen, der Kompetenz, und dem Gebrauch dieses „Wissens“, Performanz, unterschieden. Diese Forschungsrichtung wurde bekannt unter dem Titel „generative Transformationsgrammatik“; innerhalb der letzten fünfzig Jahre wurden die Theorien jedoch stetig weiterentwickelt und revidiert. „Government and Binding“ und „Minimalism“ sind die derzeit am eifrigsten bearbeiteten Theorierahmen.

9) Summation (nach Wikipedia): der Ausdruck kann bedeuten a) Addition mehrerer Summanden (sie bilden eine ‚Summe’), b) ein Begriff aus der Neurophysiologie: die ‚Verrechnung’ von der Nervenzelle eintreffenden Nervenimpulsen bei einem ‚Erfolgsorgan’.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 02.04.2009

Planstelle ‚Stadtbürgerausforschungsstelle für Volkslenkung’?

 

Udes Administration: Nach Gutsherrenart ‚Ordre pour Mufti’?

 

Als „erstes deutsches Stadtoberhaupt beschreitet“ OB Ude „innovative Wege“ der „Bürgerkommunikation“ durch „Many-to-one-Kommunikation“. Hoffähiges Ritual des vorauseilenden Gehorsams ein Münchner administratives ‚Orde pour Mufti’ mit öffentlicher Aufforderung: „Bürger-Registrierung“!

 

Die offizielle Information ‚Rathaus-Rundschau’ der Landeshauptstadt-Administration teilt der Bevölkerung mit: „Als erstes deutsches Stadtoberhaupt beschreitet Oberbürgermeister Christian Ude innovative Wege der Bürgerkommunikation: unter der Internetadresse www.muenchen.de/rathaus können sich die Münchner Bürgerinnen und Bürger ab sofort mit ihren Fragen zur Münchner Stadtpolitik direkt an OB Ude wenden.“

 

Diese angeblich mögliche Direktzuwendung wird dann offiziell selbst für den theoretisch „dümmsten teutschen Michel“ ausführlich genug und folgendermaßen erklärt:

Dabei können die Besucherinnen und Besucher der Website nicht nur eigene Beiträge veröffentlichen, sondern auch bereits eingestellte Anliegen bewerten und so entscheiden, auf welche Fragen der Oberbürgermeister antworten soll. Ab sofort können Anliegen auf der Plattform eingetragen werden. Start für die Abstimmung ist dann nach Ostern ab dem 14.April. Und so funktioniert es:

Zunächst erfolgt die Registrierung. Danach kann jeder angemeldete Nutzer seinen Beitrag unter der Rubrik ‚Mein Anliegen’ eintragen und über andere Beiträge abstimmen.

Alle zwei Wochen beantwortet OB Ude dann die drei Anfragen mit der höchsten Punktzahl.“
 

Bedeutet diese offizielle stadtadministrative Handlungsanweisung nun ein „Teile und herrsche!“ für die München Bürger – oder für die Münchner „Stadtspitze“?

Oder könnte diese Anweisung als eine besonders durchtriebene Art von „subversiv-spießiger Hinterzimmerpolitik-Organisationsmethode“ interpretiert werden?

Ist es nicht denkbar, dass unbequeme Bürgerfragen an die Stadtpolitiker damit „quasi öffentlich-demokratisch“ durch andere, undurchschaubare, leicht lancierbare, lenkbare „Bürgermeinungen“ pseudodemokratisch als „unwichtig“ abgetan, quasi öffentlich „abgerichtet“, „weggestimmt“ werden könnten ?
 

Aber keine falsche Überlegung - der Administrationstext wird es „demokratisch“ erklären!

Denn die Münchner stadtadministrative Anweisung für die Bürger gibt weiter kund:

Nicht beantwortet werden können Anfragen mit unklarem, verworrenem und beleidigendem Inhalt, Anfragen ohne vollständige Namensnennung, offene Briefe oder Kettenbriefe, wiederholte Anfragen des gleichen Absenders in derselben Angelegenheit sowie Fragen, die mehrere Einzelfragen enthalten.“
 

Orde pour Mufti“ für jede oppositionelle Meinung – und zwar nach Einschätzung der Administration!

Gäbe es Deutsche, die sich in diesen Zeiten in einer Bananenrepublik wähnten, müsste man sicherlich anders, wohl schlichter argumentieren. Oder wäre man als Migrant des Deutschen nicht mächtig, hätte man sicherlich auch Probleme.

Vielleicht erklärt deswegen der nächste Satz der ‚Münchner Administrations-Erklärung’ nur eine Hilfestellung für solche Bürger und auch alle übrigen Bürger:

Die eingestellten Beiträge werden deshalb zunächst geprüft und, sofern sie den Richtlinien entsprechen, innerhalb eines Tages freigeschaltet.“
 

Frei-geschaltet? Nicht gleich-geschaltet?

Aber immerhin offen angekündigt und in jedem Fall: „geschaltet“!

Wohl so, wie es im Volksmund heißt: mit „schalten und walten“! Erinnern wir uns doch:

Schalten“ heißt auch „herrschen, wirtschaften, umgehen mit, hantieren, verfügen über…“

Bürger – aufgewacht!

Nur wessen Meinungsäußerung nach Meinung der Münchner Administration als ‚positiv geprüft’ gilt, wird von ihr als Meinung mit Option Meinungsfreiheit dann öffentlich „freigeschaltet’.

Und alle anderen Meinungen? Weggeschaltet? Abgeschaltet?

 

Sollte deswegen jeder ‚teutsche Michel’ die Umsetzung der ‚Münchner Administrations-Erklärung’ positiv unterstützen – oder sich radikal verweigern?

Sollte beispielsweise ein noch zu gründender ‚Bürger-Blockwartdienst’ diese Bürgeranfragen an OB Ude aus „Problembürger-Stadtbereichen“ vorsortieren, quasi als eigene, politisch korrekte Vorprüfung „den Inhalt vor der Form vorprüfen…“?

Sollten Bürger-Anfragen mit voller Adresse und Personalidentifikationsnummer vorsortiert werden, übersichtlich in die Spalte „Oppositionelle Meinung“ oder die Spalte „Positive Anfrage“?

Dann könnte die „Münchner Stadtadministration“ ( zur Zeit in München regierend: SPD, GRÜNE, Rosa Liste, FDP, Linke, ÖDP) es viel leichter haben, alle Bürger richtig zuzuordnen …

 

Münchner Bürger! Habt nur keine Angst, ein gespenstischer „Münchner Administration-Bürgermeinungssammlungs-Zentralcomputer“ könnte Euere Äußerungen für Jahrzehnte – vielleicht individuell karriereschädlich – irgendwo für irgendwann für irgendwen abspeichern…

Fürchtet Euch nicht:

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel oder die Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und Christian Wulff nutzen die ‚Many-to-one’-Kommunikation über das Bürgerportal ‚direktzu’.“

 

Da kann doch diese Art von Bürgerdienst gar nicht böse sein:

Entstanden ist das Projekt ‚direktzu’ aus einer studentischen Initiative der Fachhochschule Brandenburg.“

 

Heiliges Grundgesetz, Gott-sei-Dank! Nur ein Studentenulk!? Kein Alptraum, kein ‚Orwell’scher Scherz’…?!

Nun ja: immerhin ist OB Ude als ein bekennender Kabarettist bekannt! Oder … ist´s doch wahr?

Denn angekündigt wurde das Vorhaben am 30.03.2009 durch die offizielle ‚Rathaus-Rundschau’!

Also ganz offiziell: Nicht am 1.April!

Jesssas…. ist denn schon Ernstfall? (dg)


 

Informationen:

1. Alle kursiv geschriebenen Zitate aus ‚Rathaus-Rundschau’ vom 30.03.2009, München. Internet-Adresse oben im Text!

2. [PDF] Fachhochschule Brandenburg

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - HTML-Version
Weiterer Erfolg für das studentische Projekt „
direktzu... Internet: http://www.fh-brandenburg.de. Postanschrift: FH Brandenburg. Postfach 2132 ... www.fh-brandenburg.de/fileadmin/fhb/presse/pressemitteilungen/PM.../2008-117_Studentenprojekt_direktzu_mit_weiterem_Erfolg.pdf - Ähnliche Seiten

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 28.10.2008
1. Münchner multireligiöses Stadtgebet: „Das Wunder von München“?

 

OB Ude: „...ein spektakuläres positives Signal“!

 

Christen, Juden, Muslime, Buddhisten und Hindus trafen sich am Geburtstag des Münchner Oberbürgermeisters Ude am Marienplatz vor der Mariensäule, um in seinem Beisein zum Abschluss der monatelang währenden 850-Jahr-Feiern Münchens im Kerzenschein für das Wohl der Stadt München zu beten.

 

Der Bericht der ‚Süddeutschen Zeitung’ vom 27.10.2008 (S.54) ist mit einem Bild vom Münchner Marienplatz versehen, das in Nahaufnahme und von vorne einige Menschenreihen am Münchner Marienplatz zeigt. Einige Personen halten Kerzen mit Windschutz-Umhüllungen. Ihr Standplatz ist dabei am Rand des Marienplatzes nächst zum bayerischen Wirtshaus ‚Donisl’. Bemerkenswert: sie haben der im Hintergrund sichtbaren Mariensäule mit der Figur der ‚Patronae Bavaria’, der ‚Gottesmutter Maria’, der Schutzpatronin des katholischen Bayern, vollkommen den Rücken gekehrt!

 

Die Zeitungsleser der ‚Süddeutschen Zeitung’ werden im Untertitel kurz informiert „Mit dem kirchlichen Segen enden die 850-Jahr-Feiern“; Ausführlicheres steht dann im Bericht:
„Mit der Segensfeier der fünf Weltreligionen hat die Stadt München am Sonntag ihre Feiern zum 850. Stadtgeburtstag beendet. Christen, Juden, Muslime, Buddhisten und Hindus trafen sich am Abend zum ‚Gebet für München’ auf dem Marienplatz. Nacheinander beteten Vertreter der fünf Weltreligionen für Frieden in der Stadt. Der katholische Regionalpfarrer Engelbert Dirnberger, Initiator des Gebets*, begrüßte die Teilnehmer: „Wenn wir heute miteinander beten, wissen wir zwar um das, was uns trennt, sind aber verbunden, indem wir unserer Stadt Gutes wünschen und den Segen Gottes für sie erbitten.“ Oberbürgermeister Christian Ude, der an seinem Geburtstag gekommen war**, würdigte bei einem Empfang am Abend das Gebet vor der Mariensäule als „würdigsten und ermutigendsten Abschluss, den man sich überhaupt vorstellen kann.“ Er dankte der katholischen Kirche für die Einladung und nannte die Einbeziehung des Münchner Judentums und der zahlreichen Bürger islamischen Glaubens sowie der hinduistischen und buddhistischen Gruppierungen „ein spektakuläres positives Signal“
*(Hervorhebung durch BfS, www.erzbistum-muenchen.de/EMF084/EMF008387.asp ,**Ude: 26.10.1947)

 

Bürger Münchens und Bayerns - hört die Signale!
Dass zu „Beginn des Gebets auf der Schofar geblasen (...wurde...) das in der jüdischen Liturgie verwendet wird“ (SZ), macht Sinn: neben altjüdischen Bezügen soll nämlich der Ton des Schofars den Satan verwirren und „...allgemein aus einer gedankenlosen Lebensweise aufrütteln“***. Das wäre sicherlich allen am Marienplatz anwesenden unterschiedlichen Religionspragmatikern und säkularen Zuhörern zu wünschen!

„Die Hinduisten leiteten ihr Gebet mit dem Blasen eines Muschelhorns ein“ (SZ), was wiederum Sinn macht: weil nach deren Glauben dadurch Dämonen und böse Geister vom Marienplatz vertrieben wurden! Gefahrlos beteten dann die Christen das Vaterunser mit ihrer Forderungsbitte an ihren Herrgott „...und vergib uns unsere Schuld“. Um dann aber - quasi „Marienplatz-urbi-et-orbi-mäßig“ - zum Schluss über alle Anwesenden hinweg ohne Ansehen der verschiedensten Religionszugehörigkeiten oder atheistischen Einstellungen pauschalchristlich großzügig zu agieren, denn    „...nach dem Friedensgruß erteilten der katholische Weihbischof Engelbert Siebler, die evangelische Stadtdekanin Barbara Kittelberger und der griechisch-orthodoxe Erzpriester Apostolos Malamoussis gemeinsam den Segen.“(SZ)

 

Ob der katholische Weihbischof und der katholische Stadtpfarrer hier an das aktuelle Gebetsanliegen ihres Papstes Benedikt XVI. gedacht haben? Denn für diesen Monat Oktober, den die katholische Kirche der Mission gewidmet hat, gilt das Gebet: „Dass die Bischofssynode allen Hirten und Theologen, Katechisten und Animatoren, die im Dienst des Wortes Gottes stehen, hilft, mutig die Wahrheit des Glaubens in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche weiterzugeben.“****

 

Die ‚Bürger für Sendling’ sind höchst erstaunt!
Bislang mussten sie feststellen, dass die katholische Amtskirche von München-Freising mit Weihbischof Siebler, Pfarrer Dirnberger, die Integrationsbeauftragten des Ordinariats, das katholische Dekanat und die junge Jesuiten-Kommunität in St. Korbinian pro-islamisch-türkisch-sunnitisch höchst wohlwollend eingestellt sind...
Bisher hatte sich allein der emeritierte Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter ‚zurückhaltend ablehnend’ geäußert zu den Plänen und Forderungen der ‚eher kirchenfernen’ Parteien der GRÜNEN nebst ‚Rosa Liste’, der Sozialdemokraten, der LINKEN, der FDP sowie den türkisch-islamischen Religionsvereinen DITIB / DITIM, direkt gegenüber der denkmalgeschützten katholischen Kirche St. Korbinian eine türkisch-islamische Zentralmoschee mit zwei Minaretten, Koranschule und Mini-Medina bauen zu wollen.

 

Sollten die ‚Bürger für Sendling’ sich täuschen?
Sollte das für sie nicht verständliche Gebaren aller christlichen Kirchenfunktionäre in Wirklichkeit nur die subversive Strategie einer geheimen, unmerklichen katholischen Mission sein?
Traurige Sarkasten würden sicherlich verständnisvoll bemerken, dass die restlichen Katholischen von St. Korbinian schlussendlich es aber dann tatsächlich leichter hätten, den Auftrag Jesu „Gehet hinaus in alle Welt und lehret alle Völker!“ zu befolgen ...sie müssten sich nämlich zur Moschee nur noch um die 83 Meter über den Gotzinger Platz hinweg bewegen...

 

Die 1. Münchner multireligiöse Stadtgebetsfeier am Marienplatz...
Könnte man sie nicht gar als ein erstes, sichtbares Erfolgsergebnis des katholischen Oktobergebets deuten? Schließlich lautet das zweite Anliegen des päpstlichen Gebetsanliegens, „dass in diesem Monat, der der Mission gewidmet ist (...) jede christliche Gemeinde die Notwendigkeit empfindet, an der Weltmission der Kirche durch das Gebet (...) teilzunehmen.“?

 

Udes Vision - das ‚Wunder von München’?
Schließlich ‚visionierte’ der Protestant OB Ude über diese multireligiösen Stadtgebetsübung als „würdigsten und ermutigendsten Abschluss, den man sich überhaupt vorstellen kann“,
summa: „...ein spektakuläres positives Signal(...)“.
Heißt das: Ooommmmmmmmm?

(dg)

 

 

I. Information ****
1. Die Gebetsanliegen des Papstes für den Monat Oktober 2008, „Nächstenliebe im Evangelium“, Sonntag, 26. Oktober 2008; Gebetsanliegen des Papstes; Neben den persönlichen, individuellen Gebetsanliegen gibt es in der katholischen Kirche die Gebetsanliegen des Papstes: Jeden Monat bittet der Papst alle ... www.kath.de/lexikon/religioeses_leben/gebetsanliegen_des_papstes.php - 9k

 

II. Information ***
2) Der Schofar erinnert an die geplante Opferung des Isaak durch Abraham für Gott. An Isaaks Stelle wurde dann aber ein Widder geopfert, dessen Hörner Gott an das stellvertretende Sühneleiden Israels erinnern sollen (1. Buch Mose, Kapitel 22). Bei der Eroberung Jerichos unter Josua (Jos 6,4 LUT) waren es sieben Hallposaunen, die vor dem Einsturz der Stadtmauern geblasen wurden.
Auch aus dem Brauch, zur Krönung eines Königs den Schofar zu blasen, wurde das symbolische Ritual des Schofarblasens zur feierlichen Anerkennung Gottes als König, Beschützer und Richter und soll allgemein aus einer gedankenlosen Lebensweise aufrütteln. Der Schofar wird nach in
Tora und Talmud festgelegten Mitzwot geblasen. Unter anderem zum Morgengottesdienst beim jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schanah ebenso am Ende des Versöhnungstages Jom Kippur sind genaue Anweisungen bezüglich der Tonfolge und Blasweise festgelegt.
2. Fällt ein Fest auf einen
Schabbat, wird der Schofar nicht geblasen, da das Verwenden von Musikinstrumenten in dieser Zeit verboten ist. Schofar – Wikipedia

Der Schofar wird wie ein Blechblasinstrument nach dem Prinzip der Polsterpfeife angeblasen und gehört somit zu den Aerophonen. de.wikipedia.org/wiki/Schofar - 28k - Im Cache - Ähnliche Seiten Die hohen Feiertage (Judentum) In biblischer Zeit wurde der Schofar als Signalinstrument im Krieg oder bei ... Der Schofar ertönte vor Zeiten als Warnruf im Kampf: so soll er uns auch in ...
3.
Schofardienst.de - Schofar-Aktionen : Aus diesem Grund bitte ich Euch darum, das Schofar zu blasen. Wie ihr wisst, ist eine der Auswirkungen des Schofarblasens, dass die Pläne Satans verwirrt werden... www

 

III. Information
1. KALASA tradionionelles buddhistisches hinduistisches Symbol
In hinduistischer Tradition enthält die Kalasa das von Brahma, dem Schöpfer, ... SANKHA Conch Muschel Horn. Muschel mit Verzierungen Silber ...
www.kiam-harmony.net/product_info.php/products_id/168 - 64k - Im Cache - Ähnliche Seiten
2. Sahaja Yoga Newsletter: Shri Krishnas Muschelhorn
Nach der hinduistischen Mythologie ist die erste rechts drehende Muschelhorn ( Dakshinavrutha Sankham) durch das Stampfen der Devas (Götter) und Asuras ...
sahajaleben.blogspot.com/2006/08/shri-krishnas-muschelhorn.html - 69k - Im Cache - Ähnliche Seiten
3. Krischna,Krishna,Krsna Bewusstsein(ISKCON).Schwarze ...
... Indische Hindu Hinduistisch Hinduistische Hinduistisches Hinduistischen ... die Zeichen
4. Aus Yoga Newsletter: Donnerstag, August 03, 2006
Shri Krishnas Muschelhorn  Muschelhorn (engl. Conch) ist ein Blasinstrument. Es wird aus der Muschel einer Schnecke gefertigt, die Spitze wird dabei abgesägt. Oft wird die Muschel durch Gravuren oder Metallfassungen verziert, oder auch ein Mundstück aus Metall verwendet. Durch Hineinblasen - ähnlich wie bei einem Horn oder einer Trompete - entsteht ein markanter, durchdringender Ton. Das in der Natur sehr selten vorkommende weiße, rechtsläufige Muschelhorn ist besonders wertvoll, steht für den rechten Weg und stellt ein Objekt der Verehrung unter Hindus und Buddhisten dar. Nach ihrem Glauben vertreibt der Klang eines Muschelhorns böse Geister. Das Muschelhorn wird zu feierlichen religiösen Anlässen geblasen, um den Ton der heiligen Silben AUM auszuströmen.
Nach der hinduistischen Mythologie ist die erste rechts drehende Muschelhorn (Dakshinavrutha Sankham) durch das Stampfen der Devas (Götter) und Asuras (Dämonen) auf dem Ksheerasagara (Ozean von Milch) hervorgegangen. Während sie aus dem Ozean wuchs, schreckte ihr gewaltiger Klang die Asuras, welche Lord Vishnu anriefen, sie zu retten. Lord Vishnu, der ihnen verpflichtet war, übernahm die Verantwortung für das Muschelhorn und damit den Urklang der Schöpfung, das AUM, Omkara oder Pranava Nadham. Von nun an war das Muschelhorn neben Sudharshana Chakra, Keule und Lotos eines von Vishnus wichtigsten Attributen.

Eine Geschichte berichtet von Panchajanya, einem niederträchtigen Dämon, welcher die Menschen zu bösen Taten verleitete und sie in den Ruin führte. Der Sohn von Krishnas Guru Sandipany wurde ein Opfer von Panchajanya. Krishna, die Inkarnatin Vishnus, rettete ihn und brachte ihn zu seinen Eltern zurück. Dann formte Krishna ein Muschelhorn aus Panchajanyas Knochen, welche er forthin blies um böse Menschen vor den Konsequenzen ihrer bösen Taten zu warnen. Im epischen Krieg der Mahabarata auf dem Schlachtfeld des Kurukshetra blies Krishna das Muschelhorn, um die Kurus in Angst und Schrecken zu versetzen.

Eine andere Geschichte in Verbindung mit dem Muschelhorn berichtet von einem Dämonen namens Shankhaasura. Er besiegte die Devas, stahl die Veden, die heiligen Schriften, und versenkte sie in der Tiefe des Ozeans. Die Devas beteten zu Lord Vishnu um Hilfe. Lord Vishnu verwandelte sich in den Matsya Avatar in From eines Fisches, tötete Shankhaasura, und blies durch die Knochen seines Ohres, welches die Form einer Muschel hatte. Der Klang des AUM ertönte und die Veden wurden befreit. Darum wird das Muschelhorn auch Shankha genannt, und der Klang des AUM welcher durch dieses erklingt, beinhaltet das Wissen der Veden.“

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 20.10.2008
Gewissensfrage an Sendlinger Pfarrgemeinderäte: Christenverfolgung in der Türkei!

 

Deutsches Gesundbetgeschwätz beim ‚Staat im Staat’?

 

Sind deutsche Politiker zu feige, die türkisch-islamischen DITIB-DITIM in Deutschland aufzufordern, dass sie sich öffentlich von den Christenverfolgungen in der Türkei distanzieren? Soll das richtig sein: türkischer Staatsislam in Freiheit in Europa - Unterdrückung der Religionsfreiheit in der Türkei?

 

Die „Nützlichen Nachrichten“ des sogenannten ‚Dialog-Kreises’*) mit seinem unerschrockenen Leiter Professor Andreas Buro, der sich seit Jahren um eine „politische Lösung im Konflikt zwischen Türken und Kurden bemüht“, hat gerade wieder eine Verschärfung der türkischen Konflikte beklagt - unter anderem geht es erneut um den in der Türkei verschwiegenen Völkermord an den Armeniern. Sehr beunruhigend allerdings sind aber auch aktuelle Berichte über Christenverfolgungen in der Türkei!

 

Verhaftung wegen ‚Missionarischer Aktivitäten’?
„In der türkischen Provinz Artvin an der Grenze zu Georgien, wo die Mehrheit der Bevölkerung ethnische Georgier sind, sind 22 Christen aus ihrer Kirche heraus festgenommen und abgeführt worden, weil Anwohner und Sicherheitskräfte sie der „missionarischen Aktivitäten“ verdächtigten. Wie die Tageszeitung „Taraf“ meldete, sichtete eine Streife der paramilitärischen Gendarmerie am 26. September 2008 im Dorf Cevizli einen Priester im Ornat auf der Straße vor einer Kirche. Die Soldaten nahmen sowohl den Priester als auch die in der Kirche betende Gemeinde – 18 Frauen und drei Männer – fest und führten sie zur Wache ab.

Bei dem Geistlichen handelte es sich um einen georgischen Priester, wie sich bei der Aufnahme der Personalien herausstellte. Der 33-Jährige war drei Tage zuvor aus dem nahen Georgien eingereist, um in den Kirchen der Region Gottesdienste zu zelebrieren.

Die Bewohner von Cevizli gaben zu Protokoll, die Christen hätten im Dorf Bonbons an Kinder und Bibeln an Erwachsene verteilt. Die Gendarmen nahmen dem Geistlichen eine Geldstrafe von umgerechnet 70 Euro für das Tragen von religiöser Kleidung in der Öffentlichkeit ab, das in der Türkei verboten ist; anschließend wurden die Christen freigelassen.

Offiziell herrscht in der Türkei zwar Religionsfreiheit, weder der christliche Gottesdienst noch das Missionieren sind verboten. In der Praxis gelten Christen und erst recht Missionare der türkischen Öffentlichkeit aber vielfach als feindliche Agenten, die die türkische Nation unterwandern wollen.

 

Wütende Menge stürmt wegen Kreuz Filmarbeiten

In der türkischen Großstadt Kayseri - der historischen Metropole von Kappadokien - hat am 17. September 2008 eine wütende Menge die historische Burg über der Stadt gestürmt, weil dort für Filmaufnahmen oströmische Fahnen mit dem christlichen Kreuz gehisst waren. Wie die Tageszeitung "Hürriyet" berichtete, musste der Regisseur die Polizei zu Hilfe rufen, um sein Filmteam vor der aufgebrachten Menge zu schützen. "Wir sind hier Muslime, was haben die Kreuze bei uns verloren", schrien demnach die Demonstranten, die offensichtlich von Agitatoren aufgehetzt worden waren.

Das Filmteam, das mit Genehmigung des Vali (Gouverneurs) einen Dokumentarfilm über die Geschichte Anatoliens drehte, entfernte laut Bericht die byzantinischen Fahnen, packte seine Ausrüstung zusammen und reiste ab. "Mit den Fahnen wollte ich illustrieren, dass die Burg von den Byzantinern erbaut worden ist", so der Regisseur Tanyolac Türkben, der selbst aus Kayseri stammt.

 

Türkische Protestanten: Angriffe schärfer verfolgen

Die türkische Union Protestantischer Kirchen hat eine schärfere Verfolgung von Angriffen auf ihre Glaubensbrüder in dem Land gefordert. Die Polizei ermittle nach Anschlägen nicht ausreichend und verhalte sich oft gleichgültig. Die Täter würden meist nicht gefunden, kritisierte der Verband in einem Brief an das Büro des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, über den die Tageszeitung «Sabah» am 5. September 2008 berichtete. Verdächtige kämen nach kurzer Zeit oder nach Zahlung einer Geldstrafe auf freien Fuß.

Nach dem Mord an drei Christen in Malatya im vergangenen Jahr habe es eine Welle von Angriffen gegeben, berichtete der Verband. «Sabah» zeigte eine Landkarte, auf der 30 Zwischenfälle verzeichnet sind. Allein neun Angriffe habe es in Samsun an der Küste des Schwarzen Meeres geben, gefolgt von sieben in Antalya am Mittelmeer. Bei einem Überfall im April 2007 auf einen kleinen Bibelverlag in Malatya waren ein 46-jähriger Deutscher und zwei zum Christentum übergetretene Kurden getötet worden. Die Opfer waren zuvor an Stühle gefesselt und mit Messern gefoltert worden. Die Ermordung sorgte weltweit für Empörung. Die fünf Hauptverdächtigen werden nationalistischen Kreisen zugerechnet. Ihnen wird derzeit der Prozess gemacht. Die Union Protestantischer Kirchen vertritt nach eigenen Angaben etwa 50 Gemeinden mit rund 3000 Mitgliedern, vor allem türkische und kurdische Konvertiten.**)

 

EU-Appeasement-Politik gefährlich?

Die katholische Organisation UNEC (Union europäischer Christen, Paris) berichtete von einer ‚Pilgerfahrt in die Türkei’ am 06.10.2008 im Internet. Vor Reiseantritt im September hatten die Pilger den Botschafter der Türkei in Paris angefragt, ob sie in der Hagia Sofia (6. Jahrhundert größte christliche Kirche, heute Museum in Istanbul) und in der byzantinischen Kathedrale Aya Sofia in Trabzond (13.Jahrhundert, am Schwarzen Meer) eine Messe feiern dürften - was ihnen „mit einer negativen Auskunft des Botschafters“ abgeschlagen wurde.
Für den Internet-Nachrichtendienst RU wurde berichtet, dass die Katholiken in Trabzond erfuhren, wie „im Februar 2006 der Pfarrer Andrea Santoro, ein italienischer Missionar, zum Schrei „Allah ist groß“ von hinten erschossen worden war, während er nach der Messe auf der hintersten Bank seiner Kirche betete.“
Der Berichterstatter hält die offizielle europäische Verständnispolitik gegenüber der Türkei für „recht kleingläubig, wenn nicht sogar gefährlich. Wir konnten dem (....) sagen, dass es unserer bescheidenen Meinung nach (...) Aufgabe sei, mit den türkischen Behörden klipp und klar Glockenturm gegen Minarett zu verhandeln, da es doch den Türken in Deutschland erlaubt sei, so viele Moscheen zu errichten wie sie wollen, ohne dass die Christen in der Türkei die Erlaubnis für die Errichtung einer einzigen Kirche erlangten...“
Die Frage von RU, wie der türkische Islam einzuschätzen sei, wurde mit „scharf und aggressiv“ beantwortet und mit dem Hinweis, dass die Pilger „durch die Muezzins jede Nacht zwischen 3 bis 4 Uhr aufgeweckt“ wurden, um „zu Allah zu beten - wo ist da der ‚Laizismus’? Zudem „die türkische Jugend scheint von der Idee eines modernen Islam beseelt zu sein, selbst wenn nur 12-15% der jungen Leute die Einführung der Scharia befürworten!“
Der Berichterstatter der UNEC sprach sich nachdrücklich gegen den Beitritt der Türkei nach Europa aus.***)

 

Die katholische Nachrichtenagentur KAP (‚Kathweb’) bestätigte am 28.09.2008 die Verhaftung eines georgischen Priesters mit der SchlagzeileTürkei: Priester und Gläubige beim Gebet festgenommen. Zwischenfall in der ostanatolischen Provinz Artvin, die ein reiches georgisches Erbe hat.
Es handelte sich um den o.a. (‚Dialog-Kreis’) geschilderten Vorfall in der türkischen Provinz Artvin, wo 22 Christen mir dem georgischen Priester festgenommen wurden. Zusätzlich erklärend fügt KAP hinzu, dass dieses Land ein reiches georgisches und armenisches Erbe habe:
„Die Nachricht aus Artvin muss in einem größeren Zusammenhang gesehen werden. Die nordöstlichen Provinzen der Türkei waren bis in das späte 16. Jahrhundert georgisches Territorium (Provinz Tao-Klarjeti); nach der osmanischen Eroberung erfolgte eine Islamisierung, die sich über Generationen hinzog. Im 19. Jahrhundert wurde das einstige Tao-Klarjeti immer wieder in die russische und damit christliche Einfluss-Sphäre einbezogen. Von 1878 bis 1921 war ein großer Teil von Tao-Klarjeti russisch. In diesem Bereich stehen noch heute bedeutende Zeugnisse georgischer Baukunst, die zumeist aus dem ersten Jahrtausend stammen, so die Kathedrale von Ishkan und die Klöster von Kakhuli (dessen Hauptkirche heute als Moschee benutzt wird) und Oshki.
Die Öffnung der georgisch-türkischen Grenze nach der "Wende" hat in beide Richtungen religiöse Missionsbewegungen bewirkt. Einerseits kommen junge georgische Priester in das einstige Tao-Klarjeti, um dort "Geheimchristen" zu sammeln, in deren Familien die Erinnerung an die christliche Vergangenheit nicht erloschen ist. Andererseits gibt es im georgischen Adscharien (Hauptstadt Batumi) islamische Aktivitäten aus dem türkischen Raum, vor allem durch die Bewegung von Fethullah Gülen, aber auch durch das offizielle "Diyanet" (Religionsamt) in Ankara. In Adscharien, das ebenfalls bis 1878 zum Osmanischen Reich gehörte, war die Islamisierung nicht so gründlich wie in Tao-Klarjeti; obwohl sich die "führenden Kreise" offiziell zum Islam bekannten, vergaßen sie ihre georgische Vergangenheit nicht. Nach der "Wende" hat diese Tradition zu einer massiven "Re-christianisierung" geführt, die zahlenmäßig stärker ist als in der "russischen Zeit" ab 1878. (Ende)“

 

Kommentar der ‚Bürger für Sendling’:

Nach solchen Nachrichten drängt sich uns die Frage auf: Warum hören wir keine Aufrufe oder Forderungen des Vereins DITIM/DITIB oder sonstiger islamischen Vereinigungen in Deutschland / Europa an die islamischen Staaten und deren Regierungen, von einer Verfolgung Andersgläubiger - auch der Christen - abzusehen?
Eine „Wormser Erklärung“ ist nur ein Stück Papier, ein „Lippenbekenntnis“ - die Beweisführung zur Einhaltung der Menschenrechte mit einer konkreten Forderung an die türkische Regierung wäre da notwendig als erste, vertrauensbildende Geste!
Ist die hiesige DITIB/DITIM-Forderung nach einem Moscheebau - sogar mit Streit gegen Mehrheitsentscheide der Sendlinger Bürgerschaft, gegen gerichtliche Auffassung, gegen den Unmut der einheimischen Bevölkerung, sogar gegen verfassungsgemäß geschütztes Kulturgut der Einheimischen - vielmehr nicht eine egoistische, gezielte, kulturelle Herausforderung?
Hier erstaunt insbesondere die evangelische Kirche in München - allen voran die Pfarrerin Andrea Borger mit dem Pfarrgemeinderat der Himmelfahrtskirche / Sendling*****), die sich für eine offensive Unterstützung des Baus der türkisch-islamische DITIB-DITIM-Zentralmoschee am Gotzinger Platz ausgesprochen haben! Denn ihre Stellungnahme dazu lautet:

 

 „Unterstützung des Moscheebau-Projektes. Nur wenn sich die Bürger muslimischen Glaubens ohne Anfeindung öffentlich darstellen können und dabei in ihrer Identität von der Mehrheitsgesellschaft geachtet werden, können sie die Bereitschaft entwickeln, sich zu integrieren und sich mit der neuen Heimat identifizieren. Dazu gehört auch, dass sie die wie die Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft ihre Religion in öffentlich sichtbaren, repräsentativen Gebäuden ausüben und dadurch die Schönheit ihres Glaubens darstellen können. Deswegen halten wir die Unterstützung von DITIM beim Moscheebau für ein zentrales Element der Vertrauensbildung und Integration in Sendling. Hier wollen wir unsere uneingeschränkte Solidarität zeigen“. ******

 

Ebenfalls zustimmend äußert sich die katholische Restpfarrei von St. Korbinian mit der dortigen Kommunität junger Jesuiten... ebenso die islamfreundliche katholische „Integrationsgruppierung“ des Erzbischöflichen Ordinariats München-Freising - wozu ihr Vorgesetzter, der katholische Erzbischof Marx, öffentlich schweigt....
Heißt es da nicht im Volksmund, „Wer schweigt, stimmt zu...“?
Welch’ zeitgenössische Allianz: zu den Amtskirchen gesellt sich der Münchens OB Ude (SPD) nebst der Rathaus-SPD, den bekannt kirchenkonträren grün-rosa Parteien und auch die Partei DIE LINKE...

 

 

Informationen:

*  Nützliche Nachrichten 9/2008 v. 30.9.2008, Dialog-Kreis, www.dialogkreis.de,
dialogkreis@t-online.de, Tel. 02203-12676


**  Zusammenfassung von: Berliner Zeitung, 6.9.08; Der Standard, 18.09.08; welt.de, 27.09.08;  FR, 29.09.08

***  UNEC, RU37-39/2008 vom 11.9.2008: Wöchentliche Depesche christlicher Nachrichten, in französischer, englischer, deutscher Sprache:
unec@wanadoo.fr, www.radio-silence.tv; Tel./Fax Paris 0033-(0)134120268.

****  Multireligiöse
Arbeitsgemeinschaft „Begegnung am Gotzinger Platz ...
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Die evangelischen kirchenleitenden Personen und Gremien in München haben sich ...
(BfS-Hinweis: Evangelisch-katholisch-muslimisch-Abrahams-multikulti-religiöse Laien- und Kirchenfunktionärsgruppe zur Realisierung der türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee am Gotzinger Platz)

******  Aus dem aktuell gültigem ‚Positionspapier interreligiöser Dialog der evangelischen Himmelfahrtskirche München-Sendling, März 2007; Seite 3,4 - Punkt 4.4. Unterstützung des Moscheebau-Projekts’.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, den 11.06.2008
„Typisch München“ - burlesk oder ‚vorauseilend gehorsam’?

Moschee-Silhouette - stadtmuseale Eulenspiegelei ?


Die neue Dauerausstellung des Münchner Stadtmuseums zum 850. Jubiläumsjahr Münchens hat ihre Pikanterie! Auf der Titelseite des Einladungsprospekts „Typisch München“ gibt es eine „getürkte Originalität“... Unter Verdacht: Leonie Röcker, (Prospekt-Titelseite), Hans-Georg Küppers (Kulturreferent München), Dr. Wolfgang Till (Direktor Stadtmuseum München) ... oder gar: „Der Lächler“?

Der Prospekttitel des ‚Münchner Stadtmuseums’ ist in tiefem Schwarz gehalten - was nach der letzten Kommunalwahl bestimmt nicht „typisch München“ ist. Darauf abgebildet 12 stilisierte Negativ-Silhouetten ‚ganz in Weiß’, die offensichtlich Darstellungen „typisch für München“ abbilden sollen. Der Münchner Kulturreferent Georg Küppers, der von Bochum herkommt, meinte zum Prospekt-Hintergrund erfreut: „...dass der Oberbürgermeister extra eine Ausstellung machen lässt, damit ich die Stadt verstehe.“ (SZ v. 7.8.Juni 2008)
Nun zum Verständnis des Prospekttitels! Links oben die Abbildung zweier Weißwürst’ für „typisch München“. Was alle verstehen, selbst zugroaste Norddeutsche! Rechts außen oben in der gleichen Reihe gibt’s dann die zugehörige Brezn... aber die Marienkäfer-Abbildung zwischen beiden bleibt uns erst einmal rätselhaft.
Darunter, in der zweiten Reihe, links die Silhouette des Münchner Doms - statt weiß in gelb bedruckt! Grandios - schließlich zeigt das Wappen Münchens die Farben gelb und schwarz! Wer solch’ einen intellektuellen Durchbruch erlebt, erkennt dann gleich darunter das Wahrzeichen der Satire-Zeitschrift Simplissisimus, den bissigen (Satire-)Hund... manche Münchner denken jetzt an den ‚Alten Simpl’ in der Türkenstraße! Daneben gibt’s den „Olympiadackel Waldi“ (die Museums-Ausstellung dazu heißt ‚Kasperl im Klassenkampf’), rechts von ihm erkennen Kenner ‚Daisy’, das schon verblichene Moshammer-Hunderl (Ja mei, war des a liabs Zamperl, Gott hab’ s selig!). Aus dieser nun erreichten Dackelhundeperspektive versteht man dann auch die unterste Horizontale als „typisch München“: links einen einsamen hochhackigen Damenschuh, mittig ein Paar Springerstiefel in „Hab-Acht!-Stellung“, rechts davon einen rechten Haferlschuh... Wem hier dazu nichts einfällt, hat dann aber in der zweiten Reihe in der Silhouette neben dem Mariendom sein Erfolgserlebnis, wenn er darin den „Chinesischer Turm“ erkennt! Übrigens: der Marienkäfer soll angeblich eine höchste Referenz an einen hier bekannten Käfer sein, wenn auch eine zwiespältige... der Abbildungs-Käfer ist ja aufgespießt wie eine Trophäe!
Zuletzt die Pikanterie im Titelbild: die Negativ-Silhouette des „Münchner Phantoms“... eine Münchner Zentralmoschee mit Minaretten und Kuppel! Diese Moschee-Vision für München wurde dem Moscheebefürworter OB Ude (SPD) beim letzten ‚Nockherberg-Derblecken’ als „unsichtbare Moschee“ vorgehalten - doch nun wird mit dieser Titel-Silhouette etwas noch nicht Existentes als „Typisch München“ sichtbar gemacht! Zumal diese Skizze sehr an die Skizze erinnert der geplanten türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee in Sendling am denkmalgeschützten Gotzinger Platz!
Diese türkisch-islamische DITIB-DITIM-Zentralmoscheeplanung am Gotzinger Platz galt bisher als „Waterloo“ für Unterstützer OB Ude! Nachdem seit 2005 Sendling sich dem Ansinnen verweigert, will OB Ude nun seine Moschee-Pläne mit einem Bebauungsplanverfahren, das am 14.07.2008 beginnen soll, gegen die ablehnenden Mehrheits-Abstimmungen der Sendlinger Bürgerversammlungen durchsetzen!

Ein Schelm, der Böses dabei denkt, wenn die Politik so tut, als wenn schon was da wär’, obwohl nichts da ist. Sind solche Täuschungen die Leut’ nicht schon g’wöhnt -
oder wollens nur so haben?
Nur der Neugier halber: wer nun hat diese tolle Idee gehabt, mit dem Münchner Steuergeld den Münchner Bürgern und den Touristen diese in München gar nicht vorhandene Moschee-Silhouette mit Kuppel und Minaretten als „typisch München“ unterzujubeln?
Wer „macht hier den Eulenspiegel“? Ist es Frau Leonie Röcker, verantwortlich für die „Titelgestaltung“ des Prospekts? Oder Nicola Bernhart, verantwortlich für dessen Gesamtgestaltung? Oder Kulturreferent Hans-Georg Küppers, der da sagt, dass das Münchner Stadtmuseum jetzt ein „Platz des Städtediskurses“ sei? Oder der Museumsdirektor Dr. Wolfgang Till, der vor sein altehrwürdiges Museum am Jakobsplatz die hochmoderne Architektur der jüdischen Synagoge vorgesetzt bekommen hat?
Oder waren im Hintergrund agierende münchner „Strukturen des vorauseilenden Gehorsams“ beteiligt - was nach Darstellungen (in Antiquariatsexemplaren) der Satirezeitschrift ‚Simplissisimus’ seit fast 100 Jahren auch etwas „Typisches in München“ sein dürfte!

Wieweit die Münchner Spaßgesellschaft oder ein „vorauseilender Gehorsam“ bei der Prospektgestaltung nun mitgewirkt haben, ist eigentlich egal, schließlich sind Prospekte und Plakate bereits gedruckt. Und der Bürger das bereits bezahlt hat... sicherlich nur eine „Peanuts-Summe“ im Verhältnis zu den bestehenden Schulden Münchens von vielleicht drei Milliarden Euro
.                                                    (hh)

 

Info.: Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München, Tel. 089 - 233 22 370,

Direktor Dr. Wolfgang Till: 089 - 233 22 450; www.stadtmuseum-online.de;

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche, 09.01.2008
Sendlinger Antwort auf Herrn Udes Weihnachtsbotschaft

Herrn Udes ‚Unfriedenserklärung’?

 

Hat der Münchner OB Ude in seinen offiziellen „Weihnachts- und Neujahrsgrüßen“ den Münchnern auch eine verkappte „Aufkündigung des Stadtfriedens“ verkündet?

Ist seine Aussage nur kabarettistisch - oder ein ‚Freud’scher Versprecher’: dass es ohne die Sendlinger türkisch-islamische DITIB/DITIM-Zentralmoschee keinen Münchner Stadtfrieden geben wird?

 

Offensichtlich ein Relikt, eine ‚Möchtegern-Geste’ aus vergangen Zeiten: die hoheitlichen Ansprachen und Grußworte von weltlichen Beamten oder auch Bürgermeistern anlässlich hoher religiöser Feiertage.
Passend zum Weihnachtsfest steht gerade u.a. in der Münchner ‚Rathaus-Umschau’ (1) unter „Hier schreibt der OB“ am 21.12.2007 der „Weihnachts- und Neujahrsgruß des Oberbürgermeisters“. Je nach Lesart eine grandiose Lobeshymne auf Leistungen der Stadt und damit der Stadtverantwortlichen.

Natürlich stand nicht zu lesen, dass die Landeshauptstadt München mit etwa drei Milliarden Euro verschuldet ist. Konkrete Wege aus dieser Verschuldung sind ebenso wenig zu finden wie herausragende Leistungen von Bürgern. Stattdessen werden schon fast kabarettistisch die armen und bedürftigen Bürger Münchens in den Vordergrund gehoben, was Herr Ude - erfahrener Stadtpolitiker, aber auch anerkannter Kabarettist - so ausdrückt:

“Weil Armut in einer wirtschaftlich blühenden und teueren Stadt besonders bitter ist, investieren wir jährlich eine Milliarde Euro in den sozialen Ausgleich...“

 

Herr Ude schreibt dann im Folgetext weiter Interpretierbares:

„...Integration kann aber nur gelingen, wenn wir alle dazu bereit sind, niemanden auszugrenzen, sondern alle miteinzubeziehen. Ebenso wie die neue Hauptsynagoge am St.-Jakobs-Platz ist auch die geplante Moschee in Sendling ein Zeichen religiöser Toleranz, ohne die es auf Dauer keinen Stadtfrieden geben kann.“

 

Die ‚Bürger für Sendling’, die unsicher sind, wie weit Herrn Udes kabarettistische Denkprägungen einen Einfluss auf sein politprofessionelles Denken und Handeln haben, fragen sich:

 

  • Ist es nicht just dieser Herr Ude (unter anderem Ehrenbürger der türkischen Stadt Pülümür), der seit drei Jahren den Stadtfrieden in Sendling stört, weil er immer wieder zahllose Unmutsäußerungen von Sendlinger Bürgern ignoriert und ablehnt, vor türkischen Staatsangehörigen aber seine Solidarität erklärt und konkrete Projektunterstützung und finanzielle Unterstützungen gibt?
     

  • Ist es nicht just dieser Herr Ude (zur Zeit amtierender Oberbürgermeister Münchens), der seit Jahren die Abstimmungsergebnisse von Sendlinger Bürgerversammlungen, die sich gegen die von Ude gewünschte türkisch-islamische Zentralmoschee am Gotzinger Platz mit Mehrheit aussprechen, negiert und auch lächerlich macht?
     

  • Ist es nicht just dieser Herr Ude (chronischer „Chefankläger“ der Bayerischen Staatsregierung mit dem Vorwurf, sie habe den historischen ‚Alten Hof’ hinterm Rathaus willkürlich umbauen lassen), der mitten in Sendling - dem bayerischsten Münchner Stadtviertel mit dem historischsten Bezug zur bayerischen Gründungsgeschichte - eine vom Volk abgelehnte „türkisch-osmanische Moscheearchitektur“ platzieren lassen will?
     

  • Ist es nicht just dieser Herr Ude (bundesweit anerkannter Kabarettist, der gar ein Ude-Double generierte), der gegenüber zweier neubarocken hohen Kirchentürme von St. Korbinian unbedingt (nach den Bauplänen) zwei hohe neuosmanische türkisch-islamische Minarette sehen will?

     

Es ist just dieser Herr Ude, dessen Wortwahl udepolitikerfahrene Bürger aufhorchen lässt: „...die geplante Moschee in Sendling (ist) ein Zeichen religiöser Toleranz, ohne die es auf Dauer keinen Stadtfrieden geben kann.“

 

Was will Herr Ude damit aussagen?

Denn im Deutschen Wörterbuch WAHRIG (2) steht als Erklärung beim Stichwort „religiöse Toleranz“ (lat. tolerantia, „das Ertragen, erdulden, Geduld, Duldsamkeit“).

Soll es möglicherweise bedeuten, dass für Sendlinger und Münchner Bürger die sich der Idee und Forderung Herrn Udes nach einer türkisch-islamischen Zentralmoschee am Gotzinger Platz nicht beugen, sie nicht ertragen und nicht erdulden wollen, hiermit „der Stadtfrieden aufgekündigt wird“ ? (dg)

 

Informationen:

(1) Rathaus-Umschau:  http://www.muenchen.de/cms/prod1/mde/_de/rubriken/Rathaus/40_dir/presseservice/2007/ru/201_250/244.pdf

(2) WAHRIG, Deutsches Wörterbuch, 7.Auflg., S. 1254

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Depesche
BfS, 19.12.2007
 

Advent, Advent, (nicht nur) ein Lichtlein brennt...


In die hektische Adventszeit hinein platzierte die Münchner Stadtspitze ROTGRÜN die Nachricht    für die Sendlinger Bürger eine „Bodenmine mit Lunte“, für die „Multikultikathmuslimevangelischgemeinde Sendling“ mit ihrer Abrahamsekte ein ersehnter Kuschelpolitikerfolg :

„Landeshauptstadt München: „Bekanntmachungen, Bauleitplanverfahren, hier: Aufstellungsbeschlüsse, Stadtbezirk 6, Sendling. Änderung des Flächennutzungsplanes  (...) Gotzinger Platz (...) Türkisch-Islamisches Kulturzentrum...“ (www.muenchen.de/bekanntmachungen)

 

Kurz und bündig, aber quasi extrem unauffällig und bescheiden steht diese Nachricht in den amtlichen Bekanntmachungen (Süddeutschen Nr. 287, S2, vom 13.12.2007), versehen mit einer ‚Übersichtsskizze’ (33 x 42 mm); der Hinweis ‚Gotzinger Platz’ (7 mm x 3mm) ist fast unleserlich in eine schraffierte Planskizzenfläche neben der Einrahmung mit ihren fetten Linien eingedruckt:

„Änderung des Flächennutzungsplanes mit integrierter Landschaftsplanung für den Bereich I/29 Gotzinger Platz, Thalkirchner Straße (östlich) zwischen Kochelseestraße und Königsdorferstraße Türkisch-Islamisches Kulturzentrum

Die Vollversammlung des Stadtrats hat am 28.11.2007 beschlossen, für das genannte Gebiet den Flächennutzungsplan mit integrierter Landschaftsplanung zu ändern.

Das Planungsreferat wird beauftragt, u.a. die Planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Errichtung eines Türkisch-Islamischen Kulturzentrums zu schaffen.“

 

Klein, fast versteckt wirkt diese Anzeige. Und sie ist „inhaltlich und zeitlich fast passend“: schließlich wird „Advent“ abgeleitet vom lateinischen ‚adventus’, d.h. „Ankunft“ oder von ‚advenit’, „er kommt“. Für Moscheebefürworter könnte also zukünftig „Advent 2007“ erinnerlich sein mit „Ankunft der Flächennutzungsplan-Änderung“ am Gotzinger Platz zugunsten des türkischen DITIB/DITIM-Religionsvereins!

Wäre man Angehöriger der „Sendlinger Multikultikathmuslimevangelischen“ oder der „Münchner Abrahamjünger“, dann könnte man jetzt argumentieren, dass der „Dialog-Trialog der „Himmelfahrtskirche-St.Korbinian-Moscheebefürworter“ nun erfolgreich erreicht hätte, dass ab 2007 nun die Türken „unseren christlichen Advent“ ganz anders verstehen und einschätzen könnten als die bekannte Adventszeit der Münchner „Jinglejinglejingle-bells-Kaufingerstraße“.

Dabei dürften die Wenigsten unter uns wissen, dass das christliche Abendland die Adventszeit seit dem 7. Jahrhundert ganz anders feierte, nämlich erwartungsfroh fastend. Die 4 Advents-Sonntage heute stehen nämlich symbolisch für 4.000 Jahre, welche die damals lebenden Christen auf die zu erwartende Endzeit hochrechneten. Anno 1570 hat Papst Pius V. diese Adventszeit, diese „Erwartungszeit“, kirchenrechtlich festgelegt.

Dass anno 1570 die islamischen Türken, die Osmanen, das christliche Königreich Zypern eher unerwartet eroberten, weil Europas Herrscher dies nicht erwartet hatten und dann den Zyprioten nicht rechtzeitig zu Hilfe eilen konnten, sollte heute nicht als adventliches Missverständnis verstanden werden! Auch wenn damals der Sieger Mustafa Pascha dem letzten venezianischen Verteidiger Statthalter Marcantonio Bragadin, nach dem Fall der letzten Festung Famagusta (1571), ihn wegen vorgeblicher „Kapitulations-missverständisse“ hatte Ohren und Nase abschneiden, tagelang foltern und schließlich bei lebendigem Leib hatte häuten lassen. (1)
 

Alte Historie - heute beim Sendlinger Gotzinger Platz mit neuen türkischen Eroberungswünschen nicht assoziierbar! Und für die Sendlinger Katholiken und andere Christen gibt es heute - passend zur Adventszeit - eine profunde vatikanische Hilfestellung!

Bei einer Pressekonferenz am 14.12.2007 in Rom präsentierte der Vatikan durch die ‚Kongregation für Glaubenslehre’ offiziell die „lehrmäßige Note zu einigen Aspekten der Evangelisierung“:

in den banalen Glaubensgefilden Sendlings wurde diese Anweisung schon salopp verglichen mit einer „ZDv“, einer ‚Zentralen Dienstvorschrift’ (Eine ZDv ist eine interne Dienstvorschrift der Bundeswehr, sie regelt den „Dienstalltag, aber auch das Verhalten im Gefecht und das Leben im Felde“ (2)).
Der Vatikan-Nachrichtendienst ZENIT (
www.zenit.org) berichtete nun zur Einführung der ‚lehrmäßigen Note’:
“Befragungen der Bischöfe in der ganzen Welt hinsichtlich des Werkes der Evangelisierung sowie eine gewisse Verwirrung seitens der Katholiken hinsichtlich der Frage, ob sie von ihrem Glauben an Christus Zeugnis ablegen müssen, habe die Kongregation dazu veranlasst, einige spezifische Aspekte des Missionsauftrages Christi näher zu beleuchten...“

 

Die anschließend vom Präfekten Kardinal William J. Levada und seinem Sekretär Erzbischof Angelo Amato vorgetragene „Beleuchtung“ (des Textes) erhellte dann Schlagworte wie

„Missionsauftrag“, „Evangelisierung unter Christen verschiedener Konfessionen“, „...Eintreten in die katholische Kirche“, „...vorrangige Aufgabe, die Menschen zur Freundschaft mit Christus zu führen...“ und „Notwendigkeit der Wahrheit und der Freiheit...“ (...) als „unersetzbare Voraussetzung jeglicher Form des Dialogs.“ (2)

 

Die ‚Bürger für Sendling’ hoffen jetzt zum Advent (was ursprünglich nach dem griechischen ‚epiphaneia’ „Erscheinung“ bedeutet und was vor allem die Ankunft eines Herrschers meint), dass dem einen oder anderen der „multikultikatholevangelischen Moscheebefürworter“ und Abrahamjünger sowie politischen Befürwortern doch mehr als nur ein „mildes adventliches Licht“ aufgehen möge!

 

Ansonsten gilt:

Wir wünschen - trotz dieser o.a. Situationsbeschreibung - unseren Freunden, Helfern und allen ‚Bürgern für Sendling’ eine erfreuliche, friedliche Adventszeit mit guten Erholungs-, Muße- und sinnvollen Nachdenkzeiten!

(BfS)

 

Quellen:
(1) aus: Wickipedia
(2)
www.zentit.org. Vom 14.12.2007
 


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