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Sendling konkret
In dieser Rubrik stehen Nachrichten, die mit der Sendlinger Stadtviertelsituation in Zusammenhang stehen und für die Entwicklung Sendlings wichtig sind oder sein können.

 


 

Sendling konkret, den 11.05.2010

‚Bürger für Sendling’: Wer braucht Ökumenische Jubelperser? 1)

 

Sendlinger Appell: Kein falsches Zeugnis geben!

 

Einst gab es dafür „Zehn Gebote“, neuerdings gibt es 3000 Veranstaltungen und Gottesdienste zur Vermittlung der offiziellen Botschaft: „Damit ihr Hoffnung habt!“ Die Sendlinger Botschaft an Frau Käsmann, Nina Hagen, Herr Marx und alle anderen lautet:

die ‚Bürger für Sendling’ haben sie schon immer!

 

Seit fünf Jahren ist die katholische Gemeinde St. Korbinian gespalten, getrennt, zerstritten: es geht um den Gotzinger Platz vor dem Haupteingang der Kirche, wo gegenüber am anderen Ende des Platzes nach den Plänen der türkisch-islamischen DITIB-DITIM sowie kirchenferner Stadtratsparteien unter der Leitung des Oberbürgermeisters Ude eine türkisch-islamische Moschee gebaut werden soll: mit osmanischer Architektur, mit zwei Minaretten, Kuppelbau und Koranschule.

Während sich bislang die katholische Amtskirche wie devot zurückhielt, widersagten Sendlinger Katholiken dem rotgrünen Zeitgeist, einem Abrahams-Allreligionsgeschwätz und bequemen evangelisch-katholischem Mitläufertum. Sie nahmen sowohl die deutsche als auch die bayerische Verfassungspräambeln ernst, die sich – man staune – jeweils auf den Gott der Christen berufen.

In Erinnerung an frühere deutsche politische Verwirrtheiten begründete sich eine Gruppierung ‚Katholische bekennende Kirche’, da die protestantische und katholische Amtskirche in Sendling und München sich um islamisches Verständnis bemühte.

Nach der offiziellen kirchlichen Schweigezustimmung der Münchner Amtskirchenfunktionäre zum Moscheebau hätte sich ein „Geht hinaus in alle Welt und lehret alle Völker“ klimaschonend auf die Distanz von etwa 100 Metern begrenzt: etwa so weit wäre nämlich dann der Abstand zur neuerbauten türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee am anderen Ende des Gotzinger Platzes…

 

Nach 5 Jahren der Katholiken-Trennung in St. Korbinian nun der 2.ÖKT… Hans-Georg Hunstig, Sprecher des ZdK für pastorale Grundfragen, möchte, dass ‚Christen aktiv IN der Welt leben!’.

Er stellt dazu fest: „Wir werden konfrontiert mit allen gesellschaftlichen Fragen, die unser Land beschäftigen, und allen internationalen Konflikten und Herausforderungen, denen wir uns nicht entziehen dürfen…(…). Lange haben wir im Präsidium des 2.ÖKT beraten, wie sich alle Teilnehmenden des Ökumenischen Kirchtags auf ein Zeichen verständigen können mit denen sie gemeinsam die Weltgestaltung ausdrücken und so alle konkret mitbauen können am Reich Gottes. Daraus ist eine Postkartenaktion entstanden: „Wir nehmen uns beim Wort“.

Rund 160.000 Postkarten sollen verteilt werden „mit jeweils einer konkreten Frage an jede und jeden. Ganz persönlich sind dann alle eingeladen, sich eine Frage zum Herzensanliegen zu machen, damit das Engagement zu prüfen, sich entsprechend selbst zu verpflichten und im Lebensumfeld Gleichgesinnte zu suchen – möglichst in ökumenischer Partnerschaft. Geben Sie einander Ihr Wort!“ 2)

 

Welch’ eine Frohbotschaft für den ÖTK: die ‚Bürger für Sendling’ praktizieren diese Hoffnung des 2.ÖKT schon seit Jahren! Sie wirken ökumenisch: in ihren Reihen sind Katholiken (auch absolute Kirchgänger!), Protestanten, gar Evangelikale, Säkularisierte, Juden (tja: nur ‚Liberale jüdische Gemeinde’), Kopten, Aleviten, Griechisch-Orthodoxe und einige westlich-säkularisierte Sunniten!

Sie alle haben ein Herzensanliegen: keine türkisch-islamische DITIB-DITIM-Zentralmoschee am Gotzinger Platz!

Sie haben sich als Sendlinger, Deutsche, Europäer und als integrierte Zuwanderer zur Mitarbeit verpflichtet; sie haben ihr Engagement geprüft – und wurden dafür oftmals geprüft! Sie haben in ihrem Lebensumfeld Sendling – und darüber hinaus – Gleichgesinnte gesucht (und gefunden).

 

Und so erlauben wir uns, auch Fragen zu stellen, beispielsweise: Warum hat die katholische Amtskirche am Sendlinger Gotzinger Platz sich nie offen und ehrlich gegen die konfrontative Moscheeplanung ausgesprochen? Warum hat der amtierende katholische Erzbischof Marx sich nie auf persönliche Schreiben selbst geäußert? Oder: warum hat der 2. ÖTK die Anfrage der ‚Bürger für Sendling’ nach einem kleinen „Informations- und Dialog-Tisch“ zurückgewiesen?

Für Herrn Marx hätten wir dafür sicherlich auch eine ordentliche Tischdecke mitgebracht!

 

Herr Hunstigs Kollege Josef-Phillip Winkler, der politische ÖTK-Grundfragen bearbeitet, wünscht sich einen ‚Dialog mit Nichtgläubigen’, also auch mit uns. Denn wir glauben nicht daran, dass man mit Jubelpersern und einem Riesenaufgebot von „nahezu 3000 Veranstaltungen und Gottesdiensten“ am Müncher ÖTK unserer Welt Hoffnung geben kann.

Reichen da nicht die ‚Zehn Gebote’?  (db)

 

 

Informationen:

1) Jubelperser, s. wikipedia: Def. für ‚abwertende Bezeichnung’ für bestellte Claqueure

2) ZdK-Informationen ‚Salzkörner’ Nr. 2 vom 03.05.2010; E-Mail: info@zdk.de; www.zdk.de

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendling konkret, den 23.02.2010

Aus für die türkisch-islamische Zentralmoschee in Sendling?

 

OB Ude: ‚Akutfall’ oder schamlose ‚Geschichtsklitterei’?*

 

Kaum sind OB Udes ,Erinnerungslücken’ bei der ‚Olympia-Bewerbung’ mühsam kaschiert, gibt eine neuerliche ‚Ude-Gedächtnislücke’ zu bedenken: sollte sich bei OB Ude merkwürdig ein innerer Zusammenhang erschließen zwischen ‚Rechtsextremen’ und ‚Konservativen’ als Gegner von Religionsfreiheit?

 

Die Meldung der Landeshauptstadt München in der ‚Rathaus Rundschau’, Seite 6, titelt:

„Moschee-Projekt Gotzinger Platz: OB Ude bedauert Rückzug des Dachverbandes DITIB“.

Zur Erleuchtung der Münchner Bürger, was OB Ude dazu bewegt, steht da als Zitat zum Rückzug des türkisch-islamischen Religionsvereins DITIB aus dem umstrittenen Projekt der Münchner Zentralmoschee:

„Diese Entscheidung ist für die Stadt schon sehr befremdlich, nachdem der türkische Ministerpräsident Recep Erdogan persönlich geäußert hatte, er sehe dieses Projekt als so bedeutsam für die in Deutschland lebenden Türken islamischen Glaubens an, dass er selbst zur Grundsteinlegung nach München kommen werde.“

 

Nach allem, was OB Ude (SPD) seit 2005 in dieser ‚Causa’ getan hatte, was bei vielen Projektgegnern damals den Spruch „Wer hat uns verraten: Sozialdemokraten!“ in Erinnerung rief, ist der Text der offiziellen Verlautbarung in der ‚Rathaus Umschau’ verständlich:

„Nachweislich habe die Stadt alles in ihrer Macht Stehende getan, um die Verwirklichung des Vorhabens zu ermöglichen…“

Was zunächst einmal die Sendlinger Bevölkerung so empörte, dass sich bereits 2005 eine Bürgerbewegung des Mittelstands in Sendling – die ‚Bürger für Sendling’ – begründete und letztlich nach längerem Streit der Bürger gegen die Stadtverwaltung dazu führte, dass das Verwaltungsgericht die bisherigen Umtriebe der Stadt auf gesetzliche Grundlagen stellen musste.

Die Stadt München verlor damals den Prozess gegen die Regierung von Oberbayern und musste ein ordnungsgemäßes Baubauungsplanverfahren am Gotzinger Platz mit Bürgeranhörung einleiten!

Als politische Gegenreaktion hatten sich zudem nach einigen Jahren rechtsstehende Kleinparteien an der Stadtratswahl in München beteiligt – und die Partei BIA stellte dann einen ‚rechten Stadtrat’. Dass OB Ude jahrelang in den offiziellen Sendlinger Bürgerversammlungen mit seinem Begehren die demokratischen Abstimmungen verlor, hat ihn nicht bekümmert: OB Ude förderte die ‚Ditim/Ditib-Nichtzahlung’ des gestundeten Kaufpreises von über 5 Mio. Euro genauso wie die steten Verlängerungen von Ditim/Ditib-Terminen oder auch die Bürgschaft für nichtgezahlte Steuerschulden und so fort…“

Proteste von einheimischen Münchner und Sendlinger Bürgern, die darauf verwiesen, dass der Gotzinger Platz mit seinen Gebäuden unter Denkmalschutz stehen würde und keine osmanische Architektur mit Kuppelbau, zwei Minaretten und Koranschule vertrage, ließen OB Ude ebenso kalt wie die Hinweise, dass sich am Gotzinger Platz drei staatliche Schulen und die katholische Kirche St. Korbinian, die dem Kirchenpatron mit seiner über 1.000jährigen Münchner-Freisinger Geschichte geweiht ist, befinden.

Die geballte Macht der Stadtratsmehrheit von OB Ude, SPD, den Grünen, der Rosa Liste, der FDP und der ÖDP setzte sich geradezu hoffärtig über alle Bürgerbedenken hinweg!

 

Das aktuelle Beispiel für den „Bürgersinn“ des OB Ude nun als Zitat der ‚Rathaus-Rundschau’ vom 23.02.2010:

„Stadtpolitik und Stadtverwaltung treffe somit nicht der geringste Vorwurf wegen des Scheiterns des Projekts. OB Ude: „Dies ist wichtig für das Verhältnis zu den Münchner Türken und der gesamten Bevölkerungsgruppe islamischen Glaubens. Die Stadt hat sie nicht im Stich gelassen.“ In diesem Zusammenhang dankte der Oberbürgermeister ausdrücklich der SPD und den Grünen, der FDP und den Linken sowie der ÖDP, dass sie sich ohne Wenn und Aber zur Religionsfreiheit in einer weltoffenen Stadt bekannt und weder rechtsextremen Anfeindungen noch konservativen Widerständen nachgegeben hätten.“

 

Die ‚Bürger für Sendling’ erklären sich diesen Text nur als Ausdruck ‚akuter Udedämmerung’ und als herausragendes Beispiel für ein ‚Udeverständnis für Politik’!

Was ist dabei zu bedenken? Einerseits eine Gesamtverschuldung der Stadt München über ca. 3 Milliarden Euro – und andererseits die Förderung des Moschee-Projekts eines seit Jahren überschuldeten türkisch-islamischen Ditim/Ditib-Vereins. Mit einer langjährigen Stundung von Millionen Euro, vielleicht mit einem ‚Geschenk’ dazu von über hunderttausend Euro Zinsen, einer Bürgschaft mit einer notwendigen Auslage von über 90.000 Euro Finanzschulden… für die dann die Stadt München selber noch Zinsen zu zahlen hat...

Und andernorts in der Stadt München reihenweise harte Sparmaßnahmen, die alle Bürger treffen!

 

Bei der Zentralmoschee handelt es sich um ein rot-grün induziertes Prestigeprojekt, wobei vergleichsweise eine höchstrichterliche Rechtssprechung in Urteilen andernorts den verfassungsgemäßen Denkmalschutz weit über städtische Begehrlichkeiten, parteiliche Dünkel oder auch architektonische Dümmlichkeiten stellte.

 

Nur der Ordnung halber sei aufgrund der OB-Irritation aufgezählt:

  • der OB verwechselt möglicherweise den Ausdruck „Religionsfreiheit“ mit der ‚Bayerischen Gemeindeordnung’

  • „Religionsfreiheit“ wird möglicherweise auch von Türken als „Religions-Freiheit“, also „Freiheit von Religion“ verstanden,

  • ‚Ditib-Köln’ und auch der türkische Staat sollten von OB Ude nicht reklamiert und zuständig erklärt werden für „Münchner Türken und der gesamten Bevölkerungsgruppe islamischen Glaubens“ (Zitat OB Ude)!

  • die Beachtung des ordnungsgemäßen Umgangs mit Steuergeldern ist verpflichtend auch für den OB Ude,

  • die Ausführungen des OB Ude sollten nicht als Beleidigung einer großen oppositionellen Mehrheit der Bürger in München aufgefasst werden, sondern nur als sein eigenes Eingeständnis seiner verfehlten Integrationspolitik bei der Integration von möglicherweise nicht ausreichend aufgeschlossenen Migranten in die Mehrheitsgesellschaft.    (dg)

 

 

Informationen:

‚klittern’ (V.t.hat) spalten, zerkleinern,; zusammenstoppeln, (unschöpferisch) zusammentragen (z.B. Tatsachen, Behauptungen); schmieren, Kleckse machen; Klitterung: das Klittern; aus vielen Einzelheiten zusammengesetztes Schriftwerk; - Geschichtswerk)

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendling konkret, 04.06.2009

Grünen-Fraktionschef Benker mit „Wort-Fahrlässigkeit“ oder „Wort-Täterschaft“?

 

Grüne Moschee-Unterstützung: Grundgesetz-Missbrauch?

 

Politische Gegner besiegen und „Wahrheitsliebe“ sind meist unvereinbar.

Wird jedoch das Argument „Religionsfreiheit“ von Münchner Moschee-Befürwortern als eine Farce entlarvt: wäre das nicht ein Anklagegrund, ein Fall für den Staatsanwalt?

 

Das Grundgesetz Deutschlands bietet sehr viele Freiheitsrechte – doch der Grundgesetz-Artikel 18 warnt vor Missbrauch! „Wer die Freiheit … (…) … zum Kampfe gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung missbraucht, verwirkt diese Grundrechte. (2) Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.“(1)

 

Dass in Deutschland die Religionsfreiheit (GG, Artikel 4) als Freiheitsgut auch vor Gericht hochrangig eingeschätzt wird, ist bekannt. Dass dieses Grundrecht aber in einem säkularen Staat immer mit den anderen Grundrechten, auch die von säkularen Bürgern, im Konfliktfall abgewogen werden muss, ist selbstverständlich.

 

Was aber ist, wenn ein solches hohes Freiheitsgut im politischen Alltagskampf als Täuschung, als „Mittel zum Zweck“ missbraucht wird? Ist das dann nicht ein Fall für die Überprüfung durch den Staatsanwalt? Vor allem dann, wenn hierbei erhebliche Steuergelder eingesetzt, Grundstücke an auslandsgesteuerte Organisationen verkauft (Wert 4,5 - 5,5 Mio. Euro), geheime Absprachen getroffen und andere Grundgesetz-Werte und andere Grundgesetz-Artikel dadurch beschädigt und tangiert wurden? (2)

 

Nach 4 Jahren Sozial- und Bürger-Konflikte um die geplante türkisch-islamische Zentralmoschee am Gotzinger Platz in München-Sendling wurde und wird dort nach Überzeugung der ‚Bürger für Sendling’ beispielsweise der Grundgesetz-Artikel 14 (2) massiv verletzt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.“ (3)

 

Im politischen Parteienstreit offenbarte einst der Münchner GRÜNEN-Stadtfraktionschef Benker einmal offen die Hintergründe des politischen Engagements der GRÜNEN für die Pläne des Ditim-Moscheebaus mit Minaretten in einem denkmalgeschützten Bauten-Ensemble mit katholischer Kirche und öffentlichen Schulen. Es ging Benker offensichtlich nicht um die Gewährung eines Freiheitsguts für türkische Bürger in Deutschland nach den Freiheiten des deutschen Grundgesetzes – sondern es ging ihm offenbar nur um egoistische, eigene Parteipolitik-Ziele, denn was er sagte, stand in der Süddeutschen Zeitung im August 2005:

 

Es geht nicht um einen Gebetsort, sondern um dessen Sichtbarkeit und um die Gleichberechtigung für die Einforderung eines Bauplatzes an der Straße. Es geht um die Erkennbarkeit des Gebetsortes als Moschee mit Minaretten.

Es geht um die Sichtbarmachung der Tatsache, dass es auch in Bayern auf die Dauer keine homogene Gesellschaft mehr geben wird.

Die Moschee widerlegt mit ihrer Architektur eine Lebenslüge der CSU und großer Teile der deutschen Gesellschaft: Bayern sei kein Einwanderungsland.

Doch eine Moschee zerstört das Bild des (...) immer gleichen geschlossenen Bayerntums…“ (4)


Der GRÜNE Josef (alias Hep) Monatzeder, Bürgermeister von München, hatte zudem im März 2005 (noch vor dem gesetzeswidrigen Vorgehen der Stadt ohne Bebauungsplanverfahren – ohne Bürgerbeteiligung) sein Engagement dahingehend geäußert, dass der Gotzinger Platz für ihn folgende „Pluspunkte“ ausweisen würde:

eine städtebaulich dominante Lage, nahe Innenstadtlage, gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, in städtischem Besitz und kurzfristig verfügbar (5).


 

Die ‚Bürger für Sendling’ fragen sich:

1.  Hatten sich nicht diese beiden GRÜNEN-Stadtpolitiker Benker und Monatzeder als Münchner Stadträte und Politiker bei ihrer Amts-Annahme sowohl dem deutschen Grundgesetz als auch der Bayerischen Verfassung verpflichtet?

 

2.  Was belegen ihre Äußerungen zu ihren substanziellen Beweggründen für ihr Engagement zugunsten der türkisch-islamische Moschee? Demnach geht es ihnen offenbar nicht darum, hier in Sendling für andere „deren Religionsfreiheit nach unserem Grundgesetz“ zu schützen. Offenbar geht es ihnen primär darum, dass sie mit diesem ‚Streitprojekt Zentralmoschee’ primär ihre anderen, parteipolitischen Ziele verfolgen, um ihre politischen Gegner zu bezwingen!


3.  Belegt ein solches „Geständnis“ der wahren Beweggründe mit dem folgenden Verhalten nicht einen vorsätzlichen Verstoß gegen den „Auftrag, Geist und Festlegungen des Grundgesetzes“ und der Bayerischen Verfassung?

Vor allem dann, wenn das Bayerisches Verwaltungsgericht ein aus solchen und ähnlichen Einstellungen heraus resultierendes Fehlverhalten der Stadtpolitiker in dieser Streitsache Ditim-Zentralmoschee rechtskräftig verurteilt hat – und der finanzielle Schaden für dieses Fehlverhalten stillschweigend von der Stadt (also von den Verursachern!) dann den Bürgern angelastet wird!

Wie viel Steuergeld wurde durch dieses Fehlverhalten mutwillig verschwendet?

Wer ersetzt nach dem ‚Verursacherprinzip’ den Bürgern den Schaden?

Was hat die Stadt der Prozess insgesamt gekostet mit allen Beamten-Arbeitsstunden, Anwälten und „Zeit und Geld“ der Münchner Bürger auf der Gegenseite?


4.  Haben diese beiden grünen Parteifunktionäre Benker und Monatzeder mit dem „Outing ihrer Beweggründe“ zu diesem Projekt nicht als Präjudiz belegt, dass mit dieser ihrer Einstellung ihr weiteres Verhalten im Vorgang „türkisch-islamische Moschee-Unterstützung“ so vorherbestimmt war – so dass die Gemeindeordnung (Prozess verloren) auch von ihnen offenbar fehlerhaft, also nicht ordnungsgemäß vollzogen wurde?

Belegt dann eine solche persönliche Erklärung nicht einen Verstoß gegen ihren Amtseid und ihre Verpflichtung gegenüber dem Grundgesetz, der Verfassung, den nachgeordneten Gesetzen und „dem Mehrheits-Volk“, wonach sie „nach den Amtspflichten im Vollzug unparteiisch“ hätten handeln müssen, so wie es das Grundgesetz, die Bayerische Verfassung gebieten?


Diese und ähnliche Fragen sollte sich der demokratische Souverän, der Bürger, stellen!

Der Frust der Bürger über „die Politiker“ mit ihren Aussagen, Versprechen, Fehlverhalten und Lügen ist ja allgemein bekannt. Doch das scheint viele Politiker eiskalt zu lassen… Wollen wir Bürger unsere Demokratie erhalten, müssen wir zum Schutz unserer Demokratie „die Politiker aktiv kontrollieren“ – und ihnen ihre verliehene Macht nehmen, wenn sie ihre Pflichten verletzen.

Aber welcher unabhängige Bürger hat Zeit und Fachwissen, zugunsten unseres Gemeinwesens, unseres Staats - Politikerverhalten auf „Täuschung“ zu prüfen und strafrechtlich zu bewerten - wenn sie ‚A’ sagen, ‚B’ meinen und ‚C’ tun?

Wer kann gesetzeswidrige Verfehlungen erkennen, benennen und, sollten die Rechte der Allgemeinheit dabei verletzt worden sein: wer kann Anklage erheben?


Welcher (Staats-)Anwalt erhebt Anklage gegen „Staatsdiener-Verfehlungen“?

Nicht nur wegen einer öfters vorkommenden Veruntreuung von Steuergeldern’, sondern nach Prüfung beispielsweise auch eine „Anklage wegen Grundgesetz-Beugung, Grundgesetz-Missbrauch, Verfassungsbruch“?

(dg)


 

Informationen:

(1) Artikel 18; (Verwirkung von Grundrechten) „Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs.3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampf gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung missbraucht, verwirkt diese Grundrechte. (2) Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.“

(2) GG Artikel 14: (Eigentum, Erbrecht und Enteignung). (1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch Gesetze bestimmt. (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohl der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.“

(3) Die Werte des/der Grundstück(e)s wurden von verschiedenen Quellen zwischen 4,5 Mio. Euro bis 5,3 Mio. Euro angegeben; sie sind öffentlich nicht konkret bekannt. Die Stadt München hat als ‚Bürge’ dem zahlungsunfähigen Münchner Ditim-Verein lt. Presseberichten 87.000 Euro (bis 90.000 Euro – unterschiedliche Quellen) Grundsteuer beim Finanzamt „vorgestreckt“; die Stadt München verzichtet seit Jahren auf Zinsen, die bei den finanziellen Transaktionen (z.B. Stundung des Kaufpreises, vorgestreckte Grunderwerbssteuer u.a.m.) der Stadt mit Ditim nach Auffassung der ‚Bürger für Sendling’ zu zahlen wären. Die Stadt München hat einen Rechtsstreit vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht „i.S. Ditim-Moschee“ verloren und diese Kosten mit den Steuern der Münchner Bürger bezahlt! Information zur Sache: Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts München vom 12.02.2007 (06-03625); zudem gibt es seit 4 Jahren zahlreiche Münchner Verwaltungsakte (Einsatz von Steuergeldern) gegen den Widerstand von Sendlinger Bürgern; das aufwändige Bebauungsplanverfahren der Stadt München (ca. 177 Seiten Auslage) kostet ebenfalls Steuergeld.

(4) Stadtrat Siegfried Benkers Einschätzung (SZ 31.08.2005) galt damals als Stimmungsmaßstab für die rot-rosa-grüne Stadtratsmehrheit zu den Ditim-Zentralmoschee-Planungen August 2005:

Es geht nicht um einen Gebetsort, sondern um dessen Sichtbarkeit und um die Gleichberechtigung für die Einforderung eines Bauplatzes an der Straße. Es geht um die Erkennbarkeit des Gebetsortes als Moschee mit Minaretten. Es geht um die Sichtbarmachung der Tatsache, dass es auch in Bayern auf die Dauer keine homogene Gesellschaft mehr geben wird. Die Moschee widerlegt mit ihrer Architektur eine Lebenslüge der CSU und großer Teile der deutschen Gesellschaft: Bayern sei kein Einwanderungsland. Doch eine Moschee zerstört das Bild des (...) immer gleichen geschlossenen Bayerntums.“

(5) Süddeutsche Zeitung Nr.73, vom 31.03.2005: „Sendling: Areal am Gotzinger Platz erfüllt laut Kommunalreferat alle Kriterien. ‚Moschee nimmt nächste Hürde’. Weihbischof Engelbert Siebler will sichergestellt haben, dass das kirchliche Leben von St. Korbinian nicht leidet.“ (SZ-Titelzeilen)

(6) Weitere Hinweise: www.Buerger-fuer-Muenchen.de, unter Bereich ‚Bürger für Sendling’, Tageszeitungen Münchens, Augenzeugenberichte;

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendling konkret, den 19.04.2009

Irritationen um die Münchner Praxis der Seniorenbeirats-Wahl

 

Überraschungs-Delegierte „Helga Schandl auf Platz 3“

 

Der ‚Sendlinger Anzeiger’1) brachte die Korrektur eine Ausgabe später:

die neugewählte Helga Schandl (BfS) habe man beim Wahlergebnis-Bericht „versehentlich nicht genannt“…

Eine ‚Freud’sche Realität’ mehr für eine merkwürdige Münchner Wahlveranstaltung.

 

Auf Anhieb hatten Sendlinger Senioren die Neukandidatin Helga Schandl bei sechs weiteren Konkurrentinnen aus Sendling auf Platz 3 gewählt. Doch bei der Auflistung aller neu gewählten Delegierten in der Ortsteilzeitung ‚Sendlinger Anzeiger’ Nr. 15 2) wurde sie dann tatsächlich nicht genannt. Ein Versehen, versicherte man seitens des zuständigen Redakteurs. Die Korrektur dazu erfolgte dann in der Folgeausgabe 16 – vermutlich nur rein zufällig unter dem Artikel „Oldtimertreffen unter der Bavaria“3) mit einer viel kleineren Titelzeile (jedoch mit Portrait) „Helga Schandl auf Platz 3“:

 

Sendling – Bei der Auflistung der Wahlergebnisse zum Seniorenbeirat in unserer Ausgabe 15 wurde die Drittplatzierte, Helga Schandl, versehentlich nicht genannt. Das vollständige Sendlinger Wahlergebnis sieht also so aus:

 

1.   Edith Dendl                           (429 Stimmen)

2.   Dorothea Gunter*                 (343 Stimmen)

3.   Helga Schandl                     (292 Stimmen)

4.   Margot Fürst                         (229 Stimmen)

5.   Ursula Höhne-Ostermayer (220 Stimmen)

6.   Elisabeth Kripp*                   (194 Stimmen)

7.   Rita Kobl*                             (103 Stimmen)“(* bereits im vorhergegangenen Beirat)

 

Im Vorfeld der Wahl hatte es aber schon schon reichlich Irritationen gegeben: denn von 25 Wahlbezirken hatte das Sozialreferat der Stadt München die Kandidatinnen als vorletzten Wahlbezirk erst drei Wochen nach Beginn der Wahl vorgestellt!

Der ‚Sendlinger Anzeiger’ brachte damals die Schlagzeile: „Kandidatenvorstellung in Sendling kam für viele zu spät“.4) Dabei sollten nach dem Amtsblatt der Landeshauptstadt zwischen Ende Januar bis Anfang März 2009 diesbezügliche Informationsveranstaltungen abgehalten werden, nachdem die Wahlbürger bereits zum 17.02.2009 ihre Stimmzettel mit den Kandidatennamen erhalten hatten.

Jedenfalls nahmen von 7.123 Sendlinger Bürgerinnen und Bürgern über 60 Jahren nur 1.810 ihr Wahlrecht wahr. Die Münchner Bürgerin Marlies Reccius schrieb in einem Leserbrief in der ‚Süddeutschen Zeitung’:

 

Mich wundert die geringe Beteiligung zum Seniorenbeirat von 26% nicht, da es auch interessierten Bürgern fast unmöglich gemacht wird, zu wählen. Ich wohne in Laim und schildere als erstmals Wahlberechtigte gerne die Art der Durchführung dieser Wahl, die immerhin 250.000 Euro kostete. Am 13.Februar erhielt ich per Post die Wahlunterlagen. Acht Kandidaten stellten sich in München-Laim zur Wahl. Die einzige Möglichkeit, diese mir nicht bekannten Damen und Herren kennenzulernen, war dann nur drei Tage später am 16.Februar um 15 Uhr. Leider war ich zu diesem Zeitpunkt verhindert, und ich konnte weder über das Internet noch über den derzeit amtierenden Seniorenbeirat weitere Auskünfte erhalten. Von einer Dame dort erhielt ich nur die resignierende Auskunft, das sei bei jeder Seniorenbeiratwahl so, und sie würden jeweils anschließend eine Liste der Beschwerden der Bürger an das Sozialreferat senden. Auf meine Anfrage dort wurde die Verantwortung auf die Bezirksausschüsse geschoben.“5)

 

Die ‚Bürger für Sendling’ – also deren Mitglieder über 60 Jahre – können diesem Klagelied nur zustimmen. Bei der Vorstellung der Sendlinger Kandidatinnen am 03. März 2009, 14:30 Uhr in Sendling fehlte beispielsweise die wieder kandidierende, bisherige Seniorenbeirätin Dorothea Gunter gänzlich; der BA-Vorsitzende Pelkowski (SPD) entschuldigte sie mit dem Hinweis auf einen anderen, persönlichen Termin. Ältere Sendlinger Wahlberechtigte jedoch tuschelten über einen ‚Ausfall durch Krankheit’. Dann fehlte eine weitere Kandidatin, die von Alt-Sendlingern auch der SPD zugerechnet wird; der BA-Vorsitzende Pelkowski (SPD) entschuldigte auch sie. Dass die nun gewählte Frau Dendl im städtischen „Alten- und Service-Zentrum Sendling“ (ASZ), das mit der Stadt München (zuständig: Sozialreferat) „vertraglich verbunden“ ist, dort seit längerem tätig war, sehen manche Sendlinger Senioren recht distanziert an.

Denn der „ASZ-Service“ umfasst nach offizieller Beschreibung der Landeshauptstadt München eine Reihe von Aktivitäten, die – so die kritischen Senioren – mit politischen Aktivitäten der regierenden Rathausparteien SPD, Rosa Liste, GRÜNEN, LINKE und FDP konform gehen:

 

Die …(ASZ) sind Ansprechpartner für jeden älteren Menschen im Stadtteil sowie für Personen aus deren privaten Umfeld unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religion, Bildung, Behinderung oder sexueller Orientierung (…). Interkulturelle und kulturspezifische Angebote für Migrantinnen und Migranten gehören ebenso zum Angebot...“6)

 

Also ein Angebot an alle, an alle Altersgruppen mit einem entsprechenden ‚Jedermann-Programm’… Und nicht primär eine ‚Dienst-Einrichtung’ an Sendlinger Senioren über 60 Jahre, wo sich viele von ihnen mit solchen ‚Service’-Vorgaben nicht identifizieren können !

Wer allerdings in der Stadtverwaltung und im Rot-rosa-grün-gelben-links-Rathaus möchte schon rüstige, aktive, aufmüpfige Senioren?

Als die Opposition (CSU) in einer Sitzung des Sendlinger Bezirksausschusses BA 6 der anwesenden Bürgerin Helga Schandl zu ihrer Wahl als Sendlinger Senioren-Delegierte gratulierte, da hat sich der Herr Vorsitzende Pelkowski (SPD) einen solchen Glückwunsch glatt verkniffen…

 

Ahnte er, dass die ‚Bürger für Sendling’ über Helga Schandl einen Antrag an die Landeshauptstadt München vorbereiten, wonach zukünftig Vorgänge um die Wahlen der Münchener Seniorenbeiräte nachweislich rechtzeitig, nachweislich kontrolliert, nachweislich offen und nachweislich demokratisch erfolgen sollen…?

Mit schriftlichen Kurzvorstellungen der Kandidat(inn)en mit Alter, Biografie, Parteienzugehörigkeit, ehemaligem oder aktuellen Beruf, Darstellung der voraussichtlichen Stadtteilpolitik, Adresse und Telefonnummer! Gedruckt als Beilage zum Wahlzettel, im Internet für jedermann ersichtlich?

Um beispielsweise die sogenannte ‚Basis-Demokratie’ zu fördern, die den Alten – Pardon: Senioren! – zumindest begrenzt eine Chance zum Mitreden, Raten und Handeln geben könnte!

Amtsblatt-Angaben mit Namen, Adresse und beispielsweise einer Berufsangabe „Rentnerin“ sind als Bürgerinformation dazu schlicht „ungenügend“!7)

 

Oder auch nur, um alle Verdachtsmomente kritischer Senioren, diese Senioren-Beiratswahl sei wie die üblichen offiziellen städtischen Bürgerversammlungen nur eine Pseudo- und Alibi-Veranstaltung der Landeshauptstadt München zur allgemeinen Beruhigung „und Ruhigstellung“ der Alten, nachdrücklich zu widerlegen…?       (dg)


 

Informationen:

1) ‚Sendlinger Anzeiger’ Nr. 16 vom 15.04.2009, S.3

2) ‚Sendlinger Anzeiger’ Nr. 15 vom 08.04.2009, S.3

3) ‚Sendlinger Anzeiger’ Nr. 16 vom 15.04.2009, S.3

4) ‚Sendlinger Anzeiger’ Nr. 11 vom 04.03.2009

5) Süddeutsche Zeitung vom 14.04.2009, im ‚Forum München’, Titel: „Unbekannte Kandidaten“,

Untertitel: ‚Geringe Beteiligung bei Seniorenbeiratswahl’ zu ‚Graue Lobby’/ SZ v. 11.04.2009

6) www.muenchen.de

7) Amtsblatt der LH München, Sondernummer 7 / 16.12.2008 B 1207 B

z.B.: St.Bz. 6 Dendl Edith / Lindenschmitstr.7a, 81371 München, Rentnerin

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendling konkret, den 01.03.2009

Helga Schandl sollte in den Münchner Senioren-Beirat!


Sendlinger Senioren: Wahloptionen sind Chancen!


Die ‚Bürger für Sendling’ haben Helga Schandl gebeten, sich für den Seniorenbeirat der Stadt München als Kandidatin zur Verfügung zu stellen. Alle Sendlinger Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre haben die Möglichkeit, mit ihrer Wahlstimme Helga Schandl im Seniorenbeirat ein Forum zu verschaffen, so dass auch „unter den offiziellen Tisch gekehrte“ Probleme der älteren Bürger Sendlings auch in den anderen Stadtteilen konkret zur Kenntnis genommen werden können!

Dass Helga Schandl offen und offensiv die Anliegen ihrer Sendlinger Bürger übernehmen würde: daran bestehen keine Zweifel!

Die ‚Bürger für Sendling’ bitten darum, dass die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger auf ihre diesbezüglichen Wahlmöglichkeiten hingewiesen werden.

 

Wahl-Flugblatt als PDF: 

Wahl-Appell Seniorenbeirat Helga Schandl 25-02-2009.pdf

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendling konkret, den 14.10.2008
Tiefgründige rotgrüne Zuneigung für Moscheebefürworter

 

„Bei Kerzenschein“ 4.045 Euro Steuer-Bakschisch verorgeln?

 

Münchens Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz* hält die aktuelle finanzpolitische Situation für „sehr düster“ - doch die Sendlinger Bezirksausschuss-Mehrheit genehmigt der evangelischen Himmelfahrtskirche ein Bakschisch von 4.045 Euro Steuergeld: für „Orgelmusik bei Kerzenschein“.

 

Das „Sendlinger Direktorium“ (mit dem Sendlinger Vorsitzenden Günter Pelkowski, SPD) stellte dem BA-6-Stadtteilparlament unter dem Vorsitz seines BA-6-Vorsitzenden Günter Pelkowski (SPD) am 08.09.2008 folgende Anträge** vor:
7.2. Budgetantrag Himmelfahrtskirche, Orgelmusik bei Kerzenschein im November / Dezember 2008, Euro 865,-; 7.3. Budgetantrag Himmelfahrtskirche, Weihnachtsoratorium am 13.12.2008; Euro 2180,-; Budgetantrag Himmelfahrtskirche, Sendlinger Orgelnacht am 31.10.2008; Euro 1250,-;“**
Sapperlot!, staunt da wohl so mancher Katholik von St.Korbinian, der katholischen Kirche am Gotzinger Platz, die auch eine Orgel hat! Und die nach Betreiben der Kirchenfunktionäre der evangelischen Himmelfahrtskirche zukünftig als Gegenüber die türkisch-islamische DITIB/DITIM-Zentralmoschee mit zwei großen Minaretten erhalten soll... Was aber auch die rotgrüne Münchner Stadtratsfraktion will, was der rotgrüne BA mit dem BA-Vorsitzendem Günther Pelkowski will und mit ihm auch die ganze Sendlinger SPD.
Deren Vorsitzende Isabelle Schuppener (35, SPD), studierte Politikwissenschaftlerin und Ex-Saarländerin, jedoch seit einigen Jahren in Sendling wohnend, sucht Menschen, die „in Verbänden und Organisationen arbeiten und nebenbei die Welt verändern - vor allem aus den Bereichen: Politikberatung, PR, Corporate Governance, NGOs, Strategische Unternehmenspolitik“***. Eines ihrer erklärten strategischen Ziele ist es, die Sendlinger SPD „mit den verschiedenen Organisationen, Vereinen und kirchlichen Institutionen zu vernetzen und für einen regen Austausch - auch inhaltlicher Art - zu sorgen“(...) Für die SPD-Fraktion im Bezirksausschuss Sendling sind Ernst Dill und Günter S. Pelkowski im Vorstand vertreten...“*****

Gibt es nicht als eine Beschreibung für „Vernetzungen“ die deutsche Volksweisheit: „Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing“?***** Und siehe da, es war eine große Freude unter den Menschen, denn einstimmig und mehrheitlich rotgrün vereint wurde im rotgrün dominierten Bezirksausschuss Sendling unter dem BA-6-Vorsitzenden Günther Pelkowski (SPD) und seinem Stellvertreter Rechtsanwalt Dill (SPD) zugestimmt dem großen nächtlichen Orgeln in der Himmelfahrtskirche der Pfarrerin Andrea Borger - mit einem Orgel-Bakschisch von etwas über 4.000 Euro Steuergeld! Wenn auch mit einem ‚Schönheitsfehler’ - ersichtlich bei Pkt. 7.4 im Protokoll: „Die Zuschusssumme wird um die Bewirtungskosten auf Euro 1000,- gekürzt.“
Welch’ grandioses rotgrünes Verantwortungsbewusstsein angesichts der Münchner Stadtverschuldung in Millarden Euro...! Welch’ mutige Verringerung der von den Evangelischen begehrten Steuergelder um -250,00 Euro, also von satten 6,25 Prozent (!) der beantragten Steuergelder!
Verdammich - was für lausige Zeiten!   (dg)

 

 

Erklärungen:
- Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz, 08.10.2008, „Münchens Haushalt 2009“
aus: „LH München, „Rathaus Umschau“ Nr. 193 vom 8.10.2008, Seite 12 ff.

** - Protokoll der Sitzung des Bezirksausschusses 6 vom 08.09.2008, Seite 3

*** - http://www.xing.com/profile/Isabelle_Schuppener

**** - Presse-Infomation der Münchner SPD-OV Sendling vom 24.01.2007,
Hrsg. SPD OV Sendling, Daiserstr. 27, 81371 München;
v.i.S.d.P.: Markus S. Lutz, E-mail: presse@markus-lutz.com

***** - http://de.wikiquote.org/wiki/Deutsche_Sprichw%C3%B6rter#W
Aus Wikipedia: Mittelhochdeutsch: "swes brôt man ezzen will, des liet sol man ouch singen gerne" -
Der Tugenthafte Schreiber, 13. Jahrhundert; in: Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesinger.
Deutsche Liederdichter des zwölften, dreizehnten und vierzehnten Jahrhunderts …,
Band 2, Leipzig 1838, Seite 153

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendling konkret, den 20.07.2008
OB Udes „Moschee-Kampf“, seine „Vorliebe für Sendling“?


OB Udes Trauma - Pelkowskis Lobhudelei...

 

BA6-Vorsitzender Pelkowski (SPD) lobte öffentlich Parteifreund OB Ude (SPD), dass dieser zum vierten Mal die Sendlinger Bürgerversammlung leiten würde - aus „Vorliebe für unser Sendling“. Kritiker sehen eher Verbissenheit und „Udes Waterloo“...

 

Die Stadtteil-Zeitung ‚Sendlinger Anzeiger’ brachte am 16.Juli 2008 einen Bericht über die Sendlinger Bürgerversammlung auf der Titelseite. Nach OB Ude sei Sendling eine „Wiege der Toleranz“ (Titel), und der Untertitel gab Udes grundsätzliche Ausführungen wieder: „OB Ude sieht Sendlinger Moschee-Gegner in der Minderheit“.
Dass OB Ude auch 2008 wiederum von der Sendlinger Bürgerversammlung mit seinen Moscheebauplänen durch die Abstimmungen mehrheitlich abgewiesen wurde, ist ihm offenbar gleichgültig. Ude weiß, dass er mit der SPD und den Grünen im Stadtrat eine satte Mehrheit hat - und die Sendlinger Bürgerversammlung dort keine Macht!
Auch im BA6 hat die SPD das Sagen. Sagt der BA-6-Vorsitzende Günther Pelkowski (SPD), weil OB Ude zum vierten Mal in Folge nach Sendling kommt (Moschee-Streit mit Ude seit 2005): „Das gab es noch nie in einem anderen Stadtteil“. Und der Sendlinger Anzeiger dokumentiert für Udes Verhalten die Würdigung Pelkowskis: „Vorliebe für unser Sendling“.
Nicht nur die ‚Bürger für Sendling’ fragen sich, ob sie von SPD-Politikern nur noch verhöhnt werden - oder jetzt auch Münchner SPD-Stadtteilpolitiker sich jetzt als Pseudo-Kabarettisten an ihnen versuchen!

 

Hinweise mit Kommentaren:
1. Auszüge aus dem Bericht des „Sendlinger Anzeiger“ vom 16.Juli 2008:
>>>
„Ein klares Bild zeigten die Abstimmungen über die Moschee-Planung. Vertreter der (Anmerkung: evangelischen) Himmelfahrtsgemeinde (Pfarrerin Nina von Saldern und Kirchenvorstand Ute Rosner-Grages) sprachen sich für den Bau aus. Ihr Antrag wurde mit 124 zu 92 Stimmen abgelehnt.“
>>> „Wir gehen!“ Als die Abstimmungen über die Moschee-Anträge begannen, forderte Helga Schandl von der Initiative ‚Bürger für Sendling’ ihre Anhänger zum Boykott auf: “Wir brauchen keine weitere Abstimmung!“ OB Ude setzte die ordnungsgemäße Stimmauszählung - bei denen die Moschee-Gegner trotz Schandls Aufruf die Mehrheit erhielten - durch.“
 >>> „Deutliche Zustimmung (ohne Abzählung) erhielt dagegen der Antrag von BA-Mitglied Andreas Lorenz. Mit ihm fordern die Bürger den Stadtrat auf, den Bebauungsplan nicht zu beschließen. OB Ude warf Lorenz daraufhin vor, in der Debatte keiner erkennbaren Linie zu folgen. „Was Sie selbst beantragt haben, soll wieder abgebrochen werden“, sagte Ude und erinnerte daran, dass Lorenz als CSU-Stadtrat dem Bebauungsplanverfahren zugestimmt hat...“

BfS-Kommentar:
Kurz und bündig: Dass OB Ude „alle Jahre wieder“ die Bürgerschaft zum Moschee-Thema abstimmen lässt, obgleich er die für ihn negativen Bürgervoten dann als „nicht bindend“ erklärt, frustriert denkende Demokraten: deswegen Schandls spontaner Aufruf, diese Farce nicht mehr mitzumachen. Dass trotzdem noch eine Mehrheit der anwesenden Sendlinger Bürger gegen die Moscheebaupläne stimmten, hat auch die ‚Bürger für Sendling’ überrascht!
Was OB Ude betrifft: er „vergaß“ wohl, dass er ohne Bebauungsplan „auf kleinem Dienstweg“ den Moscheebau durchsetzen wollte - und Sendlinger und Münchner Bürger deswegen einen ordnungsgemäßen Bebauungsplan forderten! OB Ude vergaß wohl, dass er sich verweigerte! Er verweigerte sich auch dem Rat der Regierung von Oberbayern, er verweigerte sich auch den Appellen von CSU- und (!) SPD-Angeordneten des Bayerischen Landtags! Erst das Bayerische Verwaltungsgericht zwang die Stadtregierung Münchens, einen Bebauungsplan aufzustellen: OB Ude vergaß wohl, dass er das Urteil der Richter öffentlich ablehnte!
Dass Andreas Lorenz (CSU) aufgrund seiner öffentlich begründeten Ablehnung der Ude-Pläne von Sendlinger Bürgern dafür in den BA 6 gewählt wurde - und jetzt, treu seines Bürgerauftrags, demokratisch korrekt die Auffassung der Bürgerschaft vorträgt: das müsste der SPD-OB Ude doch ertragen können! Bei Andreas Lorenz wird nicht skandiert: „Wer hat uns verraten...“
Sozialdemokraten: sie haben in Sendling bei der letzten Wahl Stimmen eingebüßt - warum wohl?

 

2. Auszug aus Broschüre „Die Münchner Bezirksausschüsse“, LH München 2007
Seite 18, „Bürgerversammlungen“:
In allen Münchner Stadtbezirken lädt Oberbürgermeister Christian Ude mindestens einmal jährlich zu einer Bürgerversammlung ein. Zweck und Aufgabe der Bürgerversammlungen ist die gegenseitige Unterrichtung von Bürgerschaft und Verwaltung, sowie die Einflussnahme der im Stadtbezirk wohnenden Bürgerinnen und Bürger auf und ihre Mitsprache bei Entscheidungen der Stadtverwaltung, die sich in ihrem Stadtbezirk auswirken.
Die Bürgerversammlungen werden grundsätzlich vom Oberbürgermeister, der 2.Bürgermeisterin oder dem 3. Bürgermeister geleitet. Auch der zuständige Bezirksausschuss ist durch seine/-n Vorsitzenden vertreten...“
BfS-Kommentar:
Die Broschüre der Landeshauptstadt München umfasst 170 Seiten, Christine Strobl (SPD), 3.Bürgermeisterin, sagt hier den Münchnern (ab S.5):
„Nach der Bayerischen Gemeindeordnung sind Bezirksausschüsse (BA) Gremien, die eine Mittlerfunktion zwischen Bürgerinnen uns Bürgern der einzelnen Stadtbezirke einerseits und dem Stadtrat und der Verwaltung andererseits haben. Das heißt auf den Punkt gebracht: Die vielfältige Arbeit der Münchner „BA“ ist Demokratie pur! Denn demokratische Politik bedarf der ständigen Rückkopplung mit dem Souverän, also den Bürgerinnen und Bürgern.“

 

3. Auszüge aus Wikipedia: „Gedächtnisverlust“ und „Souverän“
Zu den Begriffen stehen im „www.Volkslexikon Wikipedia“ folgende Erklärungen:
3.1. Gedächtnisverlust (Amnesie):

·          Die retrograde Amnesie (rückwirkende) Amnesie ist Gedächtnisverlust für den Zeitraum vor Eintreten des schädigenden Ereignisses (im Gedächtnis gespeicherte Bilder oder Zusammenhänge können nicht in das Bewusstsein geholt werden).

·          Die anterograde Amnesie (vorwärtswirkende) Amnesie ist eine Amnesie für eine bestimmte Zeit nach einem schädigenden Ereignis, nach der eigentlichen Bewusstlosigkeit können die Betroffenen "normal" erscheinen, vergessen aber neue Ereignisse binnen weniger Minuten wieder; meist wird auch die Vergesslichkeit selbst vergessen, für den Betroffenen entsteht also zunächst weder Krankheitsbewusstsein noch Leidensdruck.

·          Die kongrade Amnesie ist das Nichterinnern an das eigentliche Ereignis ohne Verlust der rückwirkenden Erinnerung oder des Vermögens zu Neuaufnahme

·          Die transiente globale Amnesie ist eine vorübergehende anterograde und retrograde Amnesie, zusammen mit Orientierungsstörung oder Verwirrtheit. Sie tritt oft bei Migräne auf.

·          Bei einer Amnesie durch Zerstörung oder Schädigung des Hippocampus (Anterograde Amnesie) ist nur das Kurzzeitgedächtnis vorhanden, der Patient kann sich nichts dauerhaft merken. Jedes neue Ereignis löscht die Erinnerung an das vorhergehende aus. Dem Patienten erscheint das Leben wie ein einziger Augenblick, wie ein ewiger Moment.

·          Die infantile Amnesie bezeichnet ein psychologisches Phänomen: Viele Erwachsene besitzen kaum Erinnerungen an die eigene Kindheit.

·          Beim amnestischen Syndrom ist das Kurzzeitgedächtnis weitgehend intakt. Auch das prozedurale Gedächtnis, in welchem zum Beispiel Handlungsroutinen wie Schwimmen, Radfahren oder Schuhe Binden hinterlegt sind, ist meist nicht betroffen. Besondere Einschränkungen erleiden die Patienten in aller Regel beim episodischen Gedächtnis, also dem Teil, in dem Details über das persönliche, aber auch über das erlebte öffentliche Leben abgespeichert sind. Anterograde Amnesien sind in aller Regel ausgeprägter als retrograde.

3.2. Souverän (v. lat.: superamus = über allen stehend) versteht man den Inhaber der Staatsgewalt, in Republiken ist dies das Staatsvolk, ... de.wikipedia.org/wiki/Souverän - 17k - Im Cache - Ähnliche Seiten;

Unter einem Souverän (v. lat.: superamus = über allen stehend) versteht man den Inhaber der Staatsgewalt, in Republiken ist dies das Staatsvolk, in Monarchien der Monarch, häufig also ein König oder Fürst. Zur Zeit des Absolutismus war der Souverän der König, beispielsweise der König von Frankreich; beim Kaiser, dem obersten Lehnsherrn des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation (HRR) kann nicht davon gesprochen werden, dass er ein Souverän war. Denn der Souverän übt seine Macht absolut und unteilbar auf Lebenszeiten aus, besitzt das Monopol, Gesetze zu geben und aufzuheben, ist oberster Kriegsherr, Lehnsherr und Richter, trifft oberste Finanzentscheidungen, lenkt dirigistisch die Wirtschaft, setzt die Staatskirche durch und ernennt alle Minister und Beamten.

In einer Republik ist das Volk, also die Gesamtheit der Bürger, der Souverän. So heißt es oft zum Beispiel in der Formulierung der Berichterstattung von Volksentscheiden oder nach Wahlen „der Souverän hat entschieden…“. Adjektiv / Adverb [Bearbeiten] Als souverän bezeichnet man neben der rechtlichen Selbstbestimmung (vgl. Souveränität) die sichere oder überlegene Beherrschung einer Aufgabe. Beispiel: Eine souveräne Darbietung - d. h. eine perfekt beherrschte Darbietung. Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Souver%C3%A4nKategorie: Demokratie

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
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Sendling konkret, den 05.06.2008
Vatikan: Dialog-Basis sind die christlichen „Zehn Gebote“

 

Aktuell erarbeitet der Vatikan neue Leitlinien für den interreligiösen Dialog und zwar „auf der Grundlage der Zehn Gebote.“ Ob diese Richtungsvorgabe beim „Sendlinger Religionstrialog“ vor dem Bau der türkisch-muslimischen Münchner Zentralmoschee die Abrahamsjünger und Multikulti-Fraktion beeindruckt, darf bezweifelt werden.

 

Wie die katholische Agentur ZENIT in Rom heute meldete, diskutiert die Vollversammlung des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog das Thema: "Dialog in Wahrheit und Liebe pastorale Orientierungen" mit der Erarbeitung eines neuen Dokuments für den Dialog mit nichtchristlichen Religionen. Der Präsident des Rates, Kardinal Jean-Louis Tauran, „findet die Zeit reif, „um den Priestern und Gläubigen allgemeine Orientierungshilfen für die Begegnung mit Vertretern anderer Religionen zu geben.“ In erster Linie soll es darum gehen, dass „Christen ihre eigene geistliche Erfahrung und Überzeugung glaubwürdig mitteilen können und fähig sind, die der anderen wahrzunehmen.“
Kardinal Tauran zitierte unter anderem mit "Perfectio intellectus est verum Vollkommenheit der Vernunft ist das Wahre" den heiligen Thomas von Aquin. In diesem Sinn seien die Christen darum bemüht, die Wahrheit zu suchen und sie zu lieben, zu verteidigen und weiterzugeben.

 

"Wir werden über die zahlreichen Herausforderungen bezüglich der Wahrheit über den Menschen, die Welt und Gott nachdenken", so Kardinal Tauran. Hinsichtlich des interreligiösen Dialogs solle der besondere Akzent auf die Wahrheit über Gott gesetzt werden, auf den alles zurückgeführt werden müsse. Christen wüssten, dass der Heilige Geist in jedem Menschen wirke, unabhängig davon, welcher Religion er angehöre. Andererseits sei es der Christen Pflicht zu verkünden, dass Christus "der Weg, die Wahrheit und das Leben" ist. Diese Wahrheit dürfe nicht "unter den Scheffel gestellt werden", so Tauran. Die Wahrheit sei von der Liebe nicht zu trennen: "Gott ist Liebe und Wahrheit."
Kardinal Tauran erklärte anschließend, dass die Hauptarbeit der diesjährigen Vollversammlung in der Erarbeitung der Leitlinien für den interreligiösen Dialog bestehe. "Nach vielen Jahren des Zögerns hinsichtlich der Angemessenheit eines derartigen Dokuments ist die Zeit gekommen, den Hirten und Gläubigen einige allgemeine Orientierungen zu bieten, die selbstverständlich an die jeweiligen örtlichen Situationen angepasst werden müssen."
Grundlage der Leitlinien seien die Zehn Gebote. Tauran bezeichnete sie als "eine Art universale Grammatik, die alle Gläubigen in ihrer Beziehung zu Gott und zum Nächsten benutzen können". Kardinal Tauran hält es für wichtig, die Gläubigen darauf vorzubereiten, anderen ihre eigenen geistlichen Überzeugungen mitzuteilen und jene der anderen in Betracht zu ziehen.

 

Der Kardinal äußerte sich auch für ein gemeinschaftliches Verstehen. Es müsse klar werden, dass alle Gläubigen ein gemeinsames Erbe besitzen: den Glauben an den einen Gott, die Heiligkeit des Lebens, die Notwendigkeit der Brüderlichkeit und die Erfahrung des Gebetes, das die "Sprache der Religion" sei.
Die Arbeiten der Vollversammlung des Päpstlichen Rats werden ihren Abschluss mit der Audienz bei Papst Benedikt XVI. am 07.06.2008 finden.

 

 Die Zehn Gebote - Dekalog . Nach Wikipedia (der freien Enzyklopädie, Auszüge)

Die Zehn Gebote, auch Dekalog (v. griech.: δεκα deka = zehn + λoγoς logos = Wort), sind Forderungen Gottes an die Lebensweise des Menschen, die im Judentum, im Christentum und auch im Islam eine grundlegend wichtige Bedeutung haben. Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Alle Zählungen sind sich in der Zehnzahl einig; schon das AT spricht von den "Zehn Worten". Jesus von Nazareth hat die Zehn Gebote in einem Doppelgebot zusammengefasst: dem der Gottesliebe (Gebot 1-3) und dem der Nächstenliebe (Gebot 4-10).
Im Frühchristentum wurde der griechische Begriff ‚Dekalog’ geprägt.

Das Judentum, die orthodoxe und reformierte Kirche sowie die katholische und lutherische Kirche (beide basierend auf Augustinus von Hippo) haben jeweils unterschiedliche Aufteilungen und Zählungen.

1. Und Gott sprach all diese Worte und sagt: „Ich bin der Herr, dein Gott“
2. „Du sollst keine andere Götter neben mir haben. Du sollst Dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht.“
3. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnützlich führen.
4. Du sollst den Feiertag heiligen.
5. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass es dir wohl ergehe und du lange lebest auf Erden.
6. Du sollst nicht töten.
7. Du sollst nicht ehebrechen.
8. Du sollst nicht stehlen.
9. Du sollst nicht falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh oder alles, was sein ist
.“

(In der deuteronomistischen Fassung steht anders als in Exodus als 9. "Frau" und als 10. "Haus"; dafür ist wie oben beschrieben das erste Gebot aufgeteilt in Monotheismusgebot und Bilderverbot).
Ein Pendant zu den Zehn Geboten sind die Fünf Silas im Buddhismus.

 

 

Kommentar der ‚Bürger für Sendling’:
In Kürze (am 14.07.2008 !) in die Ferienzeit der Münchner
wird die Stadt München das Bebauungsplanverfahren eröffnen für die die türkisch-islamische DITIB-DITIM-Zentralmoschee am denkmalgeschützten Gotzinger Platz in Sendling, die an diesem Platz
1. entgegensteht der Ablehnung durch die Mehrheit zweier Sendlinger Bürgerversammlungen
2. entgegensteht der Festlegung des Denkmalschutzes, wie ihn die Bayerische Verfassung bestimmt
3. örtlich gegenüber dreier öffentlicher bayerischer Schulen
4. örtlich direkt gegenüber der neubarocken katholischen Kirche St. Korbinian, die nach dem Schutzpatron der Erzdiözese München-Freising benannt wurde.

 

Die Bürger für Sendling werden sich gegen diese Willkür von OB Ude mit seinem amtierenden rotgrünen Stadtrat und der türkisch-islamischen DITIB-DITIM wehren.


Die Frage ist: wie interpretieren DITIB-DITIM die ‚Zehn Gebote’ ?

 

 

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Sendling konkret, den 16.05.2008
Türkische „Henna-Nacht“ um- und missgedeutet!

Sendlinger Himmelfahrt - ein bürgerlicher Höhenrausch?


Als „Nachbarschaftshilfe für deutsche und ausländische Familien“ angeboten wird von der Evangelisch-Lutherischen Himmelfahrtskirche Sendling am 14.06. „in Himmelfahrt“ eine muslimische „Henna-Nacht“ für Frauen und Mädchen, angeblich ein „türkischer Polterabend“.
Wie schlicht-unbedarft darf lutherisches Multikulti sein?


Das lutherisch-evangelische Hilfsangebot im Gemeindebrief der Evang.-Luth. Himmelfahrtskirche München-Sendling wird beschrieben mit „...in Himmelfahrt ,Henna-Nacht’ (türkischer Polterabend), Frauen und Mädchen haben die Gelegenheit, einen traditionellen türkischen Polterabend mit Leckereien, Tanz und Musik kennen zu lernen. Anmeldung bei Gaby Dannert 537102.

Dass die „Henna-Nacht ein unter Muslimen verbreiteter Brauch“ ist, kann man im Internet-Lexikon Wikipedia nachlesen, wo u.a. auch steht:
Da es sich um die letzte Nacht vor der Trauung handelt, soll sie - symbolisch - traurig sein. Daher werden eine Zeit lang traurige Lieder gesungen. Im Verlauf des Abends wird die Atmosphäre fröhlicher. Im Allgemeinen wird den Gästen ein gutes Essen serviert...“ (...) In ländlichen Gebieten müssen die Familien häufig die Partner akzeptieren und bestätigen...“


Der deutsche Brauch des ‚Polterabends’ - nämlich im Kreise von Freunden (also nicht nur ‚Frauen und Mädchen’, sondern auch Buben, Männer, Ehepaare) am Vorabend der Hochzeit durch das Zerbrechen von Porzellan Glück für die Ehe zu wünschen, hat damit überhaupt nichts zu tun. Denn abgeleitet wird diese Feier vom alten germanischen Brauch, den Göttern Opfergaben in irdenen Gefäßen - althochdeutsch ‚scirbi’ (Scherbe), irdener Topf - zu reichen, wonach später diese Gefäße zerschlagen wurden; der Volksspruch „Scherben bringen Glück“ soll daher stammen. Später interpretierte man, dass viele Scherben von vielen Gefäßen, das heißt, von großem Besitz, von Wohlstand künden müssten!


Die evangelisch-lutherische Himmelfahrtskirche ist vermutlich in Erinnerung nach der im katholischen und orthodoxen Christentum gefeierten Himmelfahrt Jesu Christi benannt worden; „eng gesehen“ möglicherweise nach Beschreibungen im Neuen Testament (Apostelgeschichte 1,1-11), wonach Christus „aufgefahren in den Himmel“ sei und dort nun „zur Rechten Gottes“ seinen Platz hat. Allerdings gibt es sogar in verschiedenen Religionen und Mythen solche Beschreibung einer Entrückung, damit der jeweils Betroffene im „übertragenem Sinn“ dadurch zu einem „höchsten Ziel“ gelangt.
Wenn aber „nomen et omen“ (d.h. der Name ist zugleich ein Zeichen) gilt, stellt sich die Frage: was wohl bezwecken die Lutherischen in der Sendlinger Himmelfahrtskirchengemeinde mit einer „Henna-Nacht“ nur „für Frauen und Mädchen“ als „Nachbarschaftshilfe“?
Werden hierbei die Türkinnen aufgeklärt, dass europäischer Individualismus in Deutschland die Freiheit eigener Partnerwahl ermöglicht? Wird das Problem erörtert, dass Zwangsheiraten auch Kopftuchträgerschaft bedeuten können? Oder dass es für Henna aus dem Esoterik-Shop für Haarfärbung, body-painting, Henna-Kits (Pflaster-Schablonen für Henna-Malerei), Augenmalerei und Glittertattoos heute amtliche Warnungen von Allergologen gibt? Der Präsident der Bundesanstalt für Risikoforschung, Prof. Dr.Dr. Andreas Hensel, rät beispielsweise Urlaubern, vorsorglich auf Henna-Tattoos zu verzichten! Beobachtet wurden Fälle von schweren Dermatosen und Entwicklungen von dann lebenslänglich bestehenden Allergien, die sich beim Kontakt mit dem Henna-Zusatz Para-Phenylendiamin entwickelten. Eine erste Warnung der BfR dazu gab es bereits 2004: die „Option einer Himmelfahrt“ können Allergologen also ganz anders deuten...


Summa: eine lutherisch-muslimische „Henna-Nacht“ ist kein europäischer Polterabend und keine Himmelfahrt zu einer christlichen Himmelsnacht!


Info:
Henna-Nacht unter http://de.wikipedia.org/wicki/Henna-Nacht.htm
Beschreibung Hochzeitsgeschehen in den Maghrebländern, Henna-Gebrauch und Henna-Boutique: http://www.henna-und-mehr.de/de/boutiq.html;
Henna-Allergien, Warnung der BfR:
http://www.medizin-aspekte.de/07/08/schoen_vital/gefaehrliche_hennatattoos.html
Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Polterabend.htm
Info: Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Himmelfahrtskirche, Oberländerstr. 36 Rückgebäude, 81371 München; Tel. 089/309076-0; Fax 089/309076-11; Pfarrerin: Dekanin Andrea Borger, Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 089/309076-22; E-Mail: borger@himmelfahrtskirche.de; „Nachbarschaftshilfe dt./ausl. Fam.“, Gaby Dannert, Goethestraße 53, 80336 München, Mo + Mi 12-14, Tel. 089/536667 und 089/537102 Fax 089/53859587

 

 

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Sendling konkret, den 29.02.2008
Andreas Lorenz (CSU): Erkenntnisse und Entscheidung


Nein zu Rechtsextremen, gegen Zentralmoschee


Deutlicher als jemals zuvor hat ein Sendlinger CSU-Mitglied zum Problem der türkisch-islamischen Zentralmoschee am Gotzinger Platz Stellung bezogen:
Andreas Lorenz, aktuell CSU-Kandidat (Platz 2) für den BA 6!
Sein Flugblatt Text an die Sendlinger Bürger ist eindeutig und klar.
Deswegen ebenso deutlich die Wahl-Empfehlung der ‚Bürger für Sendling’:
Wählen Sie bitte Andreas Lorenz in den BA 6!

 

CSU-Brief als PDF:  CSU-Sendling Rundbrief 02-2008.pdf

 

 

‚Bürger für Sendling’ erinnern an Namensverpflichtungen

Lorenz, Laurenz
: deutsche Form von Laurentius, männlicher Vorname lateinischen Ursprungs, der auf den römischen Beinamen Laurentius (“der aus der Stadt Laurentum Stammende”) zurückgeht. Der Name wurde schon früh durch volkstümliche Anlehnung an lat. laurus “Lorbeer; Lorbeerkranz” zu “der Lorbeerbekränzte” umgedeutet. “Laurentius” fand im Mittelalter als Name des heiligen Laurentius (3. Jh.) Verbreitung; Namenstag: 10. August. Der heilige Laurentius, römischer Diakon und Märtyrer, ist einer der am meisten gefeierten Heiligen der christlichen Liturgie. Nach der Legende wurde er auf einem glühenden Rost zu Tode gemartert. Seine Gebeine ruhen in der Basilika San Lorenzo fuori le mura, einer der sieben Hauptkirchen Roms. Die Beliebtheit des Namens wurde dadurch erhöht, dass man dem heiligen Laurentius den Sieg über die Ungarn auf dem Lechfeld zuschrieb. Die Ungarn wurden im Jahre 955 am 10. August, dem Festtag des heiligen Laurentius, von Otto dem Großen entscheidend geschlagen.

Andreas:
der Name Andreas stammt nicht direkt von
altgriech. andros ab: andros ist der Genitiv der Hauptform aner (altgriech. „Mann“); Andreas stammt vom altgriech. Wort andreia für „Tapferkeit, Tüchtigkeit, Mannhaftigkeit“ bzw. vom Adjektiv andrejos für „mannhaft, tapfer, tüchtig“ ab.
(Quelle: Wikipedia)

 

 

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Sendling konkret, den 10.02.2008
Argumente 01: Kulturgut bewahren, nicht verludern!


Appell: Erhaltet die Würde des Gotzinger Platzes!


Die katholische Kirche ist Besitzer der neubarocken Kirche St. Korbinian am Gotzinger Platz. Sie hat als Anwohner am Gotzinger Platz nicht nur uns Sendlinger und Münchner Bürgern gegenüber die kulturelle, gesetzliche und moralische Verpflichtung (!), im aktuell bevorstehenden Bebauungsplanverfahren der Stadt München eindeutig Position zu beziehen: gegen die Zumutung einer türkisch-islamischer Zentralmoschee mit „orientalisch-osmanischer Architektur“ als „Ergänzung“ des denkmalgeschützten Gebäude-Ensembles mit seiner neubarocken Architektur! Als „Ergänzung“ von Öffentlichen bayerischen Schulen, altmünchner Bürgerhäusern und einer neubarocken katholischen Kirche mit dem ‚Korbiniansbären’ - dem Wappentier unseres Papstes Benedikt XVI.

 

Bisher hat sich das Erzbischöfliche Ordinariat München-Freising zur Frage des Baus einer Zentralmoschee am Gotzinger Platz mit einer „weichen Uralt-Stellungnahme“ herausgehalten. Als Anrainer am Gotzinger Platz muss sich das Ordinariat in den nächsten Monaten zu den Bauplänen einer türkisch-islamischen DITIB/DITIM-Zentralmoschee und der „rotrosagrünen Stadtratsmehrheit“ äußern!
Die katholische Kirche - Erzbischof Reinhard Marx - hat dabei mehrere Themenbereiche zu berücksichtigen, die auch alle Sendlinger und Münchner Bürger betreffen, nicht nur Katholiken!
Die Sendlinger und Münchner müssen die katholischen Kirchenführer darauf hinweisen, dass sie nur „Verwalter des kulturellen Eigentums“ ihrer Gläubigen als auch aller anderen Bürger sind! Nicht Besitzer, die nach aktuellem, persönlichen Gutdünken und Zeitgeist ihre schriftliche Stellungnahme zum Bebauungsplanverfahren Gotzinger Platz abgeben können!
Die katholische Kirche muss berücksichtigen:

  • ihre kulturell-architektonischen, städtebaulichen Verpflichtungen;

  • ihre kulturell-geschichtliche Verantwortung und Verpflichtungen - gegenüber der Sendlinger Geschichte, der deutschen und europäischen Geschichte, der Geschichte des Erzbistums München-Freising, der Geschichte des Heiligen St. Korbinian als auch des Kirchenbaus, des Wappens von
    St. Korbinian und des Papstes Benedikt XVI. mit dem Korbiniansbären, der Korbinianssäule und des Gotzinger Platzes;

  • ihre gesetzlichen Verpflichtungen, beispielsweise beim GG-Artikel 14 (2): ‚Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.“ (Was nach Auffassung der ‚Bürger für Sendling’ einschließt, dass ein Dauerstreitfall, eine Entzweiung der Gesellschaft durch ein erzwungenes Bauwerk verhindert werden muss; was auch einschließt die Rücksicht auf die Bedeutung der bayerischen öffentlichen Schulen am Gotzinger Platz für die Jugenderziehung sowie die Integration dauerhaft zugezogener Türken).

  • ihre moralischen Verpflichtungen als Anwohner am Gotzinger Platz gegenüber allen dort wohnenden Bürgern, der die Moscheebaupläne ablehnenden Mehrheitsgesellschaft in Sendling, in München, in Deutschland. Der bislang zuständige Erzbischof der Diözese München-Freising, Friedrich Kardinal Wetter, hatte seine Auffassung, dass kein Moscheebau am Gotzinger Platz gegen den Mehrheitswillen der Sendlinger Bevölkerung erfolgen sollte, mehrfach öffentlich geäußert!


Zum Kulturverständnis der Katholischen Kirche veröffentlichte allgemeine Argumente:

 

Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz:
...Kulturarbeit ist nicht Sektor, sondern integrale Grundperspektive aller Felder kirchlichen Handelns... (...) Daneben wird der Kultur-Begriff aber auch in einem universalen Sinn gebraucht: Seit dem 19.Jahrhundert gibt es das theoretische Angebot, Kultur in einem anthropologisch-universalen Sinn zu verstehen. Alle bewussten und unbewussten Spuren, die in einer menschlichen Gesellschaft Symbolwert besitzen, gehören zur Kultur im umfassenden Sinn. Der Philosoph Ernst Cassirer hat mit seiner „Philosophie der symbolischen Formen“ den Begriffsrahmen geschaffen, der es erlaubt, alle Hinterlassenschaften der menschlichen arbeit wie eine Sprache, bzw. ein Zeichensystem zu ‚lesen’. Ähnlich hat es Walter Benjamin in seinem ‚Passagenwerk’ exemplarisch der Geist des 19.Jahrhunderts aus der Architektur der Stadt Paris zu erheben versucht.(...) Die je zeitgenössische Kultur in ihrer universalen und partikulären Ausprägung ist wie eine Sprache, mit der die Kirche ihre Botschaft auf den jeweiligen Menschen der Gegenwart hin zu sagen versucht... (...) Erziehung zur Kultur ist ebenso notwendig wie die Bereitschaft der kirchlich Verantwortlichen, in der Gegenwartskultur präsent zu sein...“


Bischof Heinrich Mussinghof, Leiter der ‚Kommission für Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz’:
...Die Kirchen sind (...) größter Kulturträger neben dem Staat und den Kommunen...Die säkulare Gesellschaft spürt, dass die Kirche nicht nur irgendeine Non-Government-Gesellschaft ist, kein zufälliger Akteur am Kulturmarkt, sondern dass sie als bewährte vorstaatliche Größe Garant des kulturellen Gedächtnisses Europas ist. Es ist erfreulich, dass diese Erkenntnis endlich in der Kulturpolitik Raum greift. Eine Erkenntnis, die Friedensreich Hundertwasser einmal so formuliert hat: ‚Wer seine kulturellen Wurzeln vernichtet, kann nicht wachsen.’“

 

Informationen dazu:
1.)
Erzbischöfliches Ordinariat München-Freising,
Pacellistraße 8, 80333 München, Tel. 089/2137-1263; Fax: 089/2137–1478;
E-Mail:
pressestelle@erzbistum-muenchen.de;
Zuständiger für das Bauwesen: Leiter Herrn Ordinariatsrat Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Dennemarck,
Prannerstraße 9, 80333 München; Tel. 089/2137-1301; Fax: 089/2137-1302;
2.) Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Kaiserstraße 161, 53113 Bonn;
Internet:
www.dbk.de; Arbeitshilfe Nr. 212, ‚Kirche und Kultur’ vom 28.09.2007;

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendling konkret, 17.01.2008
St. Korbinian: Verdacht auf Synkretismus? (1)


Benedikt XVI. für Dialog-Ehrlichkeit

Der von Münchner „rotgrünen Stadtparteien“ und OB Ude beförderte und hochgejubelte „Trialog der Religionen“ hat in Sendling die katholische Gemeinde St.Korbinian am Gotzinger Platz gespalten in „Multikulti-Katholiken“ und „Bekennende Katholiken“. Letztere verweisen jetzt auf klare Papstworte zum Religionsdialog.

 

Katholische Medien (2) veröffentlichten jetzt die Neujahrsansprache des Papstes Benedikt XVI., der unter anderem auf die „christlichen Fundamente Europas“ zu sprechen kam sowie auch auf die notwendige Orientierung von interreligiösen Dialogen.
Abgewanderte Katholiken der katholischen Gemeinde St. Korbinian, die dem verantwortlichen katholischen Weihbischof Siebler „ausweichende Untätigkeit“ vorwerfen und sowohl an ihm als auch am „multireligiös agierenden Pfarrgemeinderat“ verzweifelten, setzen nun auf die jüngsten Papstbotschaft.
Die Pläne des rotgrünen Stadtrats München und der türkischen DITIB/DITIM-Religionsvereine für eine türkisch-islamische Zentralmoschee gegenüber St. Korbinian sind nun - so die „Bekennenden Katholiken“ - auch mit christlicher Glaubensüberzeugung abzulehnen!

 

Denn Papst Benedikt XVI. bemerkte ausdrücklich, dass er
„den wesentlichen Beitrag herausstellen wollte, den die katholische Kirche zur Vereinigung Europas leisten kann und will (...). (und wiederbelebt wird) der Prozess zum Aufbau des ‚Hauses Europa’, das
 „nur dann ein für alle gut bewohnbarer Ort (sein wird), wenn es auf einem soliden kulturellen und moralischen Fundament von gemeinsamen Werten aufbaut, die wir aus unserer Geschichte und unseren Traditionen gewinnen und wenn es seine christlichen Wurzeln nicht verleugnet...(...).“ (Zitat aus Vortrag vor Diplomatischem Korps, Wien 7.9.2007; redigiert)
„ Es gibt verschiedene Faktoren, die Anlass zur Besorgnis geben; sie alle aber bestätigen, dass die menschliche Freiheit nicht absolut ist, sondern dass es sich um ein geteiltes Gut handelt, für das alle Verantwortung tragen. Ordnung und Recht sind folglich Elemente, welche die Freiheit garantieren. Doch das Recht kann nur dann eine wirkungsvolle Kraft des Friedens sein, wenn seine Grundlagen fest im Schöpfer gegebenen Naturrecht verankert bleiben. Auch aus diesem Grund darf man Gott niemals aus dem Gesichtskreis des Menschen und der Geschichte ausschließen. Der Name Gottes ist ein Name der Gerechtigkeit; er stellt einen drängenden Aufruf zum Frieden dar.
Dieses Bewusstsein könnte unter anderem helfen, den interkulturellen und interreligiösen Dialoginitiativen eine Orientierung zu geben. Solche Initiativen werden immer zahlreicher  und können die Zusammenarbeit bei Themen anregen, die im gemeinsamen Interesse liegen, wie etwa die Würde der menschlichen Person, die Suche nach dem Allgemeinwohl, der Aufbau des Friedens oder die Entwicklung... (...) Damit dieser Dialog wahrhaftig sein kann, muss er sowohl klar sein und Relativismus sowie Synkretismus vermeiden, als auch von aufrichtiger Achtung für den anderen und einem Geist der Versöhnung und der Brüderlichkeit
geprägt sein.... (...)“.

 

Die ‚Bekennenden Katholiken St. Korbinian’ weisen darauf hin, dass

  • die Forderungen der türkischen DITIB / DITIM-Religionsvereine nach einer islamischen Zentralmoschee am Gotzinger Platz

  • ein diffuses „Allreligiositätsverständnis “ (Synkretismus) leitender Funktionäre der katholischen Restgemeinde St. Korbinian

nun neu diskutiert, bewertet und revidiert werden müssen!
Denn man muss von den Türken von DITIB/DITIM verlangen dürfen, dass sie als Zugezogene „in aufrichtiger Achtung für den anderen“ - nämlich für die Münchner als die einheimische Bevölkerung - deren Werte, Kultur und Lebensart achten und respektieren! Sie sollten den massiven Streit, den sie hier am Gotzinger Platz entfesselt haben, nicht weiter schüren! Sondern sie sollten „im Geist der Versöhnung und Brüderlichkeit“ auf ihre Forderung auf eine Moschee am Gotzinger Platz verzichten!

 

 

(1) Synkretismus: bedeutet allgemein die Vermischung verschiedener Religionen, Konfessionen oder auch philosophischer Anschauungen. Der Ausdruck geht auf die Kreter (griech.: syn gemeinsam; Krethi Kreter) zurück (...) Ein Anhänger des Synkretismus wird als Synkretist bezeichnet, das zugehörige Adjektiv lautet synkretistisch. Synkretismus (Religion), Mischformen aus verschiedenen Religionen, Synkretismus (Ägyptologie), Verschmelzung zweier oder dreier Götter ähnlichen Charakters zu einem einheitlichen neuen Gott. (aus Wikipedia)

(2) Katholische Medien: Die Tagespost.de / ZENIT.org am 12.1.2008

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
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Sendling konkret, 24.12.2007

Zur 850-Jahr-Feier: OB Ude widersprüchlich

 

Die Süddeutsche Zeitung vom 17.12.2007 brachte zum kommenden Gedenkjahr ‚850-Jahre München’ eine ganze Druckseite (S.56) mit dem Titel „Blutige Weihnacht - der gescheiterte Aufstand von 1705’. Ihre Leser wurden bereits im ersten Artikel bereits mit dem Titel aufgeklärt über „Das Massaker am Sendlinger Berg. 1100 Bauern, die München von den Kaiserlichen befreien wollen, werden gnadenlos hingemetzelt.“ Erinnert wird dabei in dem Artikel von Wolfgang Görl auch an die Lage des Landes im Jahr 1705: „Die kaiserlichen Truppen besetzen Bayern, mit katastrophalen Folgen. Das Land wird ausgeplündert, Männer werden zum Kriegsdienst gezwungen, die Steuern drastisch erhöht. Auf dem Land wütet die Soldateska.“
Als die Bauern aus dem Münchner Umland und Oberland sich zusammentun, mit kurz vor Weihnachten mit 2769 Mann München zu befreien, (SZ)“standen nur wenige Münchner Bürger auf Seite der rebellischen Bauern“. Nachdem die aufständischen Bauern in Solln ein Scharmützel mit einer kaiserlichen Patrouille hatte, ist kein Überraschungsangriff auf die München Besatzer möglich; der Starnberger Pflegskommissar Johann Josef Öttlinger schlägt sich auf die Seite der Kaiserlichen und verrät in München die Aufständischen.
Einer der Münchner Ratsherren, die den Aufständischen - nach Ernst von Destouches eigentlich die „Vaterlandsverteidiger“ - Unterstützung und Mithilfe versprochen hatte, war Sebastian Senser: er war der vom Stadtrat bestellte Verantwortliche über die Stadttore und verwahrte deren Schlüssel. Doch als er am Heiligen Abend vom „Anrücken der Bauern“ hörte und er - laut Vernehmungsprotokoll - „in der Sendlingergasse starkes Reiten und Fahren einsetzte“, verließ ihn der Mut - er legte sich wieder schlafen.
Münchner Stadträte haben sich damals durch Feigheit, Wortbruch und moralischem Versagen an der Sendlinger Mordweihnacht mit schuldig gemacht!


Die Münchner „Stadtregierung Rotgrün“ hat nun anno 2008 für die Feier des 850-Jahr-Geburtstags das Motto „Brücken bauen“ bestimmt. Ihr Oberhaupt OB Ude erläutert dazu am 21.12.2007, dass dies nach seiner Meinung gelten soll „zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Religion oder Neigung, Jung und Alt, Arm und Reich“.

Gleichzeitig aber will, fördert und betreibt der Münchner OB Ude seit zwei Jahren am Sendlinger Gotzinger Platz die Pläne einer türkisch-islamischen Zentralmoschee mit osmanischer Architektur - trotz abgestimmter Mehrheitsablehnung durch zwei große, Sendlinger Bürgerversammlungen!


Konkret: OB Ude hat zu uns Sendlinger Bürgern vorsätzlich ‚Brücken abgebrochen’!

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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BfS, 27.06.2007


1225-Jahrfeier: Sendlings kleine Heimsuchung


Der sogenannte „Viertelchef“ Günter S. Pelkowski (SPD) befand: „Wir feiern heuer unseren 1.225sten Geburtstag und sind sehr stolz darauf.“ Er wünschte den Sendlingern, nachdem er sie zuvor u.a. daran erinnert hatte, dass „am Christtag 1705 der erste bayerische Volksaufstand mit der Sendlinger Mordweihnacht sein jähes Ende“ fand, „viel Spaß mit der Sendlinger Geschichte“.


Bürgerfestschirmherr Günter S. Pelkowski (Vorsitzender des BA 6) muss wissen, wie er das meint; in der Sendlinger Kurz-Chronologie zur Bürgerfeier, die auf 29 markante Vorkommnisse Sendlings hinweist (Beispiele: Jungsteinzeitliche Besiedlung 2000 v.Chr., erste Urkundliche Erwähnung 782, Zerstörungen durch 30jährigen Krieg 1618, Spanischer Erbfolgekrieg 1701), wird als 27stes Vorkommnis dokumentiert: Erste Direktwahl der Münchner Bezirksausschüsse mit den Vorsitzenden G. Pelkowski (...). alle SPD.“


Die
Bürger für Sendling“ berichten aus dem Festzelt und aus der Erinnerung:


Samstag, den 16.6.2007: Bürgerfest aus Anlass des 1225-jährigen urkundlichen Bestehens von Sendling. Die Stadt München nutzt die Gelegenheit, die 130ste Wiederkehr der Eingemeindung Sendlings zum Vorort Münchens zu feiern. Ab 17 Uhr und 30 Minuten werden in Folge der Bezirksvorsitzende Pelkowski und der Münchner Oberbürgermeister Ude reden - Grund genug, sich zu beeilen. Schon nach Überqueren der Implerstraße hört man auf der Gaißacherstraße die Musik aus dem Festzelt an der Demleitner bei den Tennisplätzen. Es klingt nicht unbedingt nach herkömmlicher Festzeltmusik - schon an der nächsten Straßenecke ist klar: es wird gejazzt. Mit zehn bis zwölf Tritten in die Pedale ist man dann an Ort und Stelle: die Lautstärke hat bedrohliche Formen angenommen! Trotzdem - man schlendert dennoch herum, um zu sehen, ob vielleicht ein paar Freunde und Bekannte da sind und schon wird man von hinten beim Ellenbogen angefasst und ins Bierzelt gezogen. Da geht nun „die Post ab“: Wer Lärm als Gewalt empfindet, kann sich hier nur fühlen wie der Teufel in einem Weihwasserbecken.


Gemessen an dem, was auf der Münchner Wiesn gefällig ist, sind die Dimensionen des Festzeltes nicht der Rede wert. Sie werden „in den Schatten gestellt“ von den gigantischen Lautsprechern, welche die Bühne mit der Jazzkapelle obenauf flankieren. Eine Altherrencombo spielt auf, die zwar gut, aber eben mit ihrer Phonzahl viel zu dominant ist. Eine Unterhaltung ist praktisch nicht möglich, wer es dennoch wagt, hat sich schon nach zehn Minuten heiser geschrien. Die meisten Anwesenden, einschließlich einer Gruppe von DITIM-Türken, um den Moschee-Architekten Walter Höfele geschart, sitzen daher schweigend an ihren Tischen.


Endlich der Auftritt des „Viertelchefs“ Pelkowski: Für manche quälend an die 20 Minuten Danksagungen und Selbstbelobigungen – also: doch lieber Musik? Dann irgendwas und irgendwer zwischendurch, man denkt ja schon nicht mehr ganz klar - wegen des erlittenen Lärms. Dann geht ein Raunen durch die Menge: ER ist da! Mit einer entsprechenden Schulbildung mag es da aufblitzen, ein Vergleich mit jener Szene in Dostojewskis „Großinquisitor“, wo Jesus nach 1500 Jahren auf die Erde zurückkehrt „und alle erkennen ihn“... UDE, Ude ist da!!! Die Getreuen aus der SPD, welche ganz vorne sitzen dürfen und bevorzugt bedient werden, jubeln, während es auf den billigen Plätzen weiter hinten verhalten zugeht und es später von dort gar zu Buhrufen kommen wird.


Nun ergreift der Wortgewaltige Initiative und Mikrophon. Die Klänge der Jazzmucke erscheinen, rückwirkend betrachtet, geradezu einlullend gewesen zu sein. Denn es wird laut, unsäglich laut - mag mancher sich auch die Ohren zuhalten: aber die Diktion der monotonen OB-Stimme fräst sich mit ihrem Silbenspagat durch Hand und Ohrwaschel und ist immer noch laut, einfach zu laut!


Ude preist die glückliche Koinzidenz, daß Müchen heuer 849 Jahre alt wird, die Eingemeindung Sendlings sich zum 130sten Mal jährt und dass Sendling selbst seinen 1225-sten Geburtstag feiert. Das aber sei ja nur ein urkundliches Datum, es gehe ja da am Ort zeitlich noch viel weiter zurück. Man müsse sich klar machen, „daß man in Sendling schon um 3000 vor Christus Glockenbecher hat gießen können“. Diese industrielle Fertigkeit wird dann von OB Ude in seiner monotonen Rede zum „roten Faden“, der sich passagenlang durch die Würdigung Sendlings fortspinnt.


Manche sehen sich erstaunt an: was versteht Ude unter Glockenbechern? Vielleicht den Klangkörper einer Kirchenglocke oder Ähnlichem, dem noch der Schwengel fehlt. Das Bild einer kirchlich organisierten Gesellschaft mit großem Bedarf an Kirchturmglocken dämmert für die Zeit um 1000 v.Chr. im Hinterkopf der Zuhörer herauf. Ob der Glockenbach damals nicht Wasser, sondern flüssiges Erz führte? Zweifel kommen auf, wohl auch beim OB, der plötzlich seine Erkenntnis mitteilt: „Viel kann man mit diesen blöden Glockenbechern auch nicht anfangen!“ (Was sich später als richtig herausstellt; nach Hause zurückgekehrt, wird man in schlauen Büchern nachschlagen und feststellen: Glockenbecher sind prähistorische Gefäße aus gebranntem Ton, die äußerlich Glocken ähneln).


Dann kommt Ude vom Hölzchen aufs Stöckchen, um endlich auch auf den Oberländer Aufstand von 1705 zu sprechen zu kommen. Er lese die haarsträubendsten Geschichten zum Thema, sagt er - und dann wird es akrobatisch: hatte er gerade noch den Anschluss Sendlings an München im Jahre 1877 beweihräuchert, so gehört Sendling als Vorstadt plötzlich schon 1705 zu München, oder vielmehr: Sendling ist gleich München! Damals habe man den König verteidigt. Ein irritierter Zurufer verweist ihn darauf, dass es einen solchen in Bayern vor 1806 nicht gegeben habe. Ude dann braucht etwas Zeit, um sich nach einigen Sätzen (im doppelten Wortsinn) zu berichtigen, ja: man habe ja 1705 gar keinen König gehabt, sondern den Max Emanuel, der sich einen Scheißdreck um seine Untertanen gekümmert und vor den kaiserlichen Besatzern, die im Rahmen des Spanischen Erbfolgekriegs nach Bayern eingefallen waren, feige nach Belgien entflohen sei. War das sein sozialdemokratisches Geschichtsbild - oder weiß OB Ude einfach nicht, dass Max Emanuel damit in eigenen Landen blieb; denn Belgien, das es erst seit 1830 gibt, gehörte damals zu Baiern. Wer hätte das gedacht! Was aber auch unter den Tisch fiel, war, dass Max Emanuel keineswegs unpopulär war, was Ude fälschlich suggerierte: denn er ist der „Jäger aus Kurpfalz“ des beliebten deutschen Volkslieds und er jagte auch dort im eigenen Land, das heißt: in Rheinbaiern. Sein Sohn Albrecht wurde dann in Brüssel geboren, was ihn nicht daran hinderte, später Kaiser des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation († 1745) zu werden...


Taugt der Landesvater schon nichts, so müssen auch diejenigen, die sich für ihn damals erhoben hatten, für „unterbelichtet“ erklärt werden. Der Oberländer-Aufstand ist diesem Münchner OB Ude eine matte „unbedeutende“ Angelegenheit. Wie wenig Durchblick muss also der Münchner Stadtrat zur Prinzregentenzeit besessen haben, dass er dem Ereignis durch die Straßennamen gleich eines ganzen Sendlinger Stadtviertels Respekt zollen zu müssen glaubte? Und die Mordweihnacht? Naja, nach Ude haben sich die Kaiserlichen zwar in unschöner Weise ausgetobt, zweifellos waren sie die Bösen, München und Sendling dagegen, schon vor 1705 vereint, ein Herz und eine Seele.


Udes Geschichtserzählungen fürs Volk... Dieser offenkundige Unsinn hat Methode, denn nun braucht man nicht auf den Verrat der Münchner, des Münchner Stadtrats an den Aufständischen und an Sendling zu sprechen zu kommen, der ein historisches Faktum ist! Denn der Münchner Stadtrat hatte damals am Abend und bei eisigem Frost die Herzogtreuen in dem Glauben gelassen, sie würden die Münchner Stadttore offen finden - und sie dann vor ihnen zugesperrt! Das Ergebnis war die Mordweihnacht mit 1600 Toten.


Udes monotone Stimme stellt Sendling plötzlich doch erst wieder seit 1877 zu München - und damit gäbe es Grund zur Dankbarkeit, schließlich sei man doch von einer 5000-Seelen-Gemeinde zum Teil einer Millionenstadt aufgestiegen... Muss sich da ein Fingerhut voll Wasser nicht freuen, wenn er sich dem Badewasser zugesellen darf?
Die Jazzkapelle legt erneut los, wenn auch etwas leiser - und der rückwärtige Besucherteil des Festzelts leert sich rapide nach draußen.


Sonntag, den 17.06.2006. Der traditionelle Umzug von Sendlinger Vereinen zum Festplatz im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst in der großen katholischen Kirche St. Margareten. Die Schwindegger Buam und Madln, die mit schmissiger Blasmusi das Defilee eröffnen. Das Volk am Straßenrande winkt, dann sieht man derweil eine majestätische, schwarze Karosse nahen. Wer mag wohl darinnen sitzen? Am linken Straßenrand postiert erblickt man zunächst eine sympathische Gestalt, in der man plötzlich einen afrikanischen Botschafter vermuten könnte. Man stutzt einen Moment, entsinnt sich dann aber Billy Mo’s und seines Tirolerhuts - und denkt nicht weiter nach. Nun ist der große, offene Wagen auf Augenhöhe. Er befördert noch zwei blonde Damen und, hingeflezt auf die Bank hinter dem Kutscher, einen gönnerhaft grinsenden Viertelchef Pelkowski. Ist sowas üblich, fragt man sich? Doch dann kommen die Schäffler, von welchen manche recht g’wampert sind. Am Festplatz wird man sie dann wieder antreffen, friedlich und umgänglich bei einem Tischigel aus zehn aktiven Maßen und im Rund mindestens ebenso vielen geleerten.


Es folgt noch was im Lodengrün, dann verhakt sich das Auge: türkische Nationalflaggen mit Halbmond und Stern tauchen im Festzug auf, werden hin- und hergeschwenkt. Es sind zumeist Kinder, die sie vor sich hertragen, etwa zwanzig, gekleidet in türkischroten, leicht miltärhaft wirkenden Pullis und Hosen. Dahinter eine Handvoll Erwachsener, unter denen man die türkische Imbissfrau vom Gotzinger Block mit Kopftuch und den Herrn Yildiz von der türkisch-islamischen DITIM erkennt. Zweifel kriechen ins Hirn, ob es denn seine Richtigkeit damit haben könne, dass bei einem örtlichen, traditionellen bayerischen Volks- und 1225sten Geburtstagsfest ausländische Hoheitszeichen zur Schau getragen werden. Am Festplatz wird man später türkische Fähnchen auszuteilen versuchen, die im Zug bannerschwenkenden Kinder werden aber dort nicht mehr präsent sein. Die erwachsenen Türken harren an einem eigenen Tisch, natürlich ohne Maßkrüge, noch zwanzig bis dreißig Minuten aus; dann rollen sie ihre Nationalfahnen zusammen und gehen.


Der Duft von Haxn, Würschdln und Sauerkraut hängt in der Luft, Maßkrüg’ klingen beim Anstoßen. Das Wetter spielt mit, und die bunten Trachten der Einheimischen, die Gamsbärte und Auerhahnfedern bilden ein sanft wogendes Gewirre, das dem Blick balsamisch ist. Auch beim Wirt ist der Groschen gefallen. Vorn spielt die Lerchenauer Tanzlmusik ohne Mikrophon, und das Publikum zieht mit. Man unterhält sich mit Hinz und Kunz und hat endlich wieder Boden - oder besser: Heimat unter den Füßen. Als Pelkowski nochmals ans Mikrophon tritt mit irgendeiner Belanglosigkeit, wirkt er mit seinem unbeugsamen preußischen Dialekt wie ein Fremdkörper. Was die Anwesenden empfinden und es erst recht wissen: wenn es Bayern nicht schon gäbe, dann müsste man es erfinden! Was als Auftrag dann plötzlich klar ist: Schützen wir es unter allen Umständen!


Nachtrag:
Das Protokoll der Sitzung des Sendlinger Bezirksausschusses 6 vom 7.5.2007 mit Günter S. Pelkowski als Leitenden verzeichnet zum Tagesordnungspunkt Bebauungsplan Türkisch-Islamisches Kulturzentrum (Referat für Stadtplanung und Bauordnung) nur kurz mit „Kenntnisnahme“...
Günter S. Pelowski (SPD, evangelisch) befördert aktiv den Bau der türkisch-islamischen Moschee mit zwei Minaretten, Kuppelbau und Islamzentrum am denkmalgeschützten Gotzinger Platz - gegenüber der katholischen Kirche St. Korbinian, dreier bayerischen Schulen, alten Münchner Bürgerhäusern.

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
 


 

Veröffentlicht auf EPV - Evangelischer Presseverband für Bayern (http://www.epv.de)

 

·                  Wetter: "Moscheen sind keine Kirchen"

·                    Wetter: "Moscheen sind keine Kirchen"

·                  Jahresrückblick von Kardinal Wetter

 

Als ein "herausragendes Ereignis mit nachhaltiger positiver Resonanz" hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, den Besuch von Papst Benedikt XVI. in seiner bayerischen Heimat bezeichnet. Der Besuch habe gezeigt, dass Glaube und Kirche "öffentlich wahrgenommen und diskutiert werden" und habe in den Gemeinden "zahlreiche Impulse für die pastorale Arbeit" ausgelöst, sagte Wetter am Freitag im Münchner Presseclub.

Großes Interesse habe die Regensburger Vorlesung des Papstes gefunden. Der Appell des Papstes, sich dem dringend notwendigen Dialog mit dem Islam zuzuwenden, sei "positiv aufgenommen und als Impuls an die eigene Adresse verstanden worden", sagte Wetter. Auch die Türkeireise habe trotz "mancher negativer Signale" die Hoffnung auf eine "friedliche Entwicklung" eines Dialogs geweckt. Allerdings gebe es viel zu klären. Insbesondere in der Frage der Menschenrechte auf freie Religionsausübung müsse es Fortschritte geben.

In Bezug auf den geplanten Bau einer Moschee in München warnte Wetter vor voreiligen Entscheidungen. Die Forderung der Regierung von Oberbayern nach einem Bebauungsplan für den Moscheekomplex biete die Chance, alle Beteiligten in einen konstruktiven Meinungsbildungsprozess einzubeziehen. "Eine Moschee ist keine Kirche", betonte Wetter. Denn eine Moschee werde nicht nur für religiöse Feiern genutzt, sondern auch als Treffpunkt und Ort politischen Handelns. Dies habe Konsequenzen für das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen.

Deutlich sprach sich Wetter gegen multireligiöse Feiern in Schulen aus. Kinder müssten in der Schule in ihrem eigenen Glauben erzogen werden und um ihre Identität wissen. Außerdem erfordere die Vorbereitung multireligiöser Veranstaltungen viel Fingerspitzengefühl, Respekt und fundierte Sachkenntnisse. "Ein religiöser Mischmach ist keine multireligiöse Feier, und eine Relativierung der eigenen Positionen ist kein Dialog", sagte der Kardinal.

Für das kommende Jahr kündigte Wetter eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Ehe und Familie an. Ehe sei kein "überholtes Modell", das ausgemustert werden müsse. Die katholische Kirche werde unbeirrt an ihrem Leitbild von Ehe und Familie festhalten, auch wenn dies "nicht allen gefällt", so Wetter. Kirche wolle Werte vermitteln und die Beziehungs- und Erziehungskompetenz in Ehe und Familie fördern. Dazu gehöre das Eintreten für eine gesunde Umwelt, für die Gestaltung eines sozial lebenswerten Wohn- und Arbeitsraumes und dazu für familienfreundlich gestaltete Arbeitsplätze.

(Artikel vom 15.12.2006)

URL:
http://www.epv.de/node/3019

 


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BfS, München, den 03.12.2006

Geheimes Zeugnis für BA 6-Vorstand?

 

Der Bezirksausschuss-Vorsitzende Günter S. Pelkowski (SPD) hat auf den Antrag der ‚Bürger für Sendling’, „zu markant strittigen Themen“(...)“BA-Abstimmungen als geheime Abstimmung“ durchzuführen, für den BA6-Vorstand ablehnend geantwortet.
Gleichzeitig aber beleuchtet und bewertet er mit seiner Antwort die Arbeit des BA6-Vorstands in dieser Angelegenheit.

Auf der BA-Sitzung vom 09.10.2006 wollten die „Bürger für Sendling“ darauf hinweisen, dass nach ihren Informationen manche BA-Mitglieder zum Thema DITIM-Moschee zwar ihre eigene ablehnende Auffassung hätten, sich aber wegen der öffentlichen Abstimmung im Bezirksausschuss „unter den Augen ihres Fraktionsvorstands“ nicht trauen würden.
Kurzum: Fraktionszwang ist Zwang - und keine Demokratie!
Der stellvertretende Bezirksausschuss-Vorsitzende Rechtsanwalt Dill (SPD) hatte damals per Antrag zur Geschäftsordnung sogar verhindert, dass BfS-Sprecherin Helga Schandl noch diese Notiz vortragen konnte:

„Wie allgemein bekannt, hat das ‚Thema Islam’ auch unsere Demokratie bereits schon schwer beeinträchtigt und beschädigt. Jetzt gilt der Volksspruch ’Wehret den Anfängen!’ Resümee: Die „Bürger für Sendling“ bitten die Mitglieder des BA 6, vornehmlich die Opposition, bei diesem Thema Moscheebau und Islam jetzt und, wenn sinnvoll, auch zukünftig bei solchen Abstimmungen die ‚geheime Abstimmung’ zu beantragen.“

Da der BA-6-Vorstand diese öffentliche Bitte der BfS bei der BA-Sitzung im Oktober verhindert hatte, stellten die BfS am 13.11.2006 dazu einen offiziellen Antrag, denn nach ihrer Meinung hat die öffentliche Kontrolle

„unter den Augen der jeweiligen Fraktionsführer manche BA-Mitglieder daran     gehindert, ihre ureigenste Meinung und persönliche Überzeugung“

zum Streitproblem DITIM-Moschee offen zu äußern.

„Das verhindert nicht nur ein ehrliches Meinungsbild, sondern beschädigt auch durch steigende Verdrossenheit der Bürger am Politikerverhalten unser demokratisches Gemeinwesen. Die ‚Bürger für Sendling’ fordern deswegen, dass zu markant strittigen Themen, dazu gehört aktuell das Thema DITIM-Moschee- und Islamzentrumsbau, BA-Abstimmungen als „geheime Abstimmung“ durchgeführt werden.“

Am 30.11.2006 antwortete BA-Vorsitzender Günter S. Pelkowski eher weitschweifig und wie zur Ablenkung, dass der BA gemäß § 9 Abs.1 und Abs.2 der GO seine Beschlüsse in grundsätzlich öffentlichen Sitzungen herbeiführt, „

sofern nicht das Wohl der Allgemeinheit oder berechtigte Ansprüche Einzelner entgegenstehen.“

Der BA-Vorstand Günter S. Pelkowski sah und sieht deswegen keine Veranlassung,
für kritische, umstrittene Themen
bei einer möglichen persönlichen Bedrohungslage für die abstimmenden BA-Mitglieder
nach einer öffentlichen Sitzung und Erörterung einer strittigen Thematik für die BA-Mitglieder durch eine demokratische „geheime Abstimmung“ ihnen einen „berechtigten Schutz“ zu gewähren! Dass auch das „Wohl der Allgemeinheit“ eine geheime Abstimmung empfehlen und nahelegen kann, muss heute in solchen Fällen leider ebenfalls überlegt werden!
Die bisherige Arbeitsleistung des Vorstandes des BA-6 wird nun von seinem Vorsitzenden Günter S. Pelkowski folgendermaßen beurteilt und bewertet:

„... war der Vorstand stets bemüht, größtmögliche Transparenz und eine umfassende Information der interessierten Bürgerinnen und Bürger zu dem Vorgang allgemein ...(...) zu ermöglichen.“

Die interessierten Bürgerinnen und Bürger der „Bürger für Sendling“ stellen diese Behauptung in Abrede, aber:
stünde diese Bewertung des BA6-Vorsitzenden Günter S. Pelkowski für die BA-Vorstandsarbeit in einem Arbeitszeugnis, könnte dies auch kommentiert werden wie

„(die)... (BA)-Arbeitsqualität entsprach im Allgemeinen den Anforderungen / Erwartungen, wobei (BA) stets mit Nachdruck daran arbeitete, die vorgegebenen Ziele zu erreichen.“ ...(...) (Der BA) „bemühte sich im allgemeinen um sorgfältige, genaue Arbeit.“

Auch wenn diese zweite Beurteilung positiver erscheint als die Selbstbeurteilung der BA-Vorstandsarbeit, sei hiermit festgestellt:
die zuletzt o.a. zitierten Sätze stammen aus dem Fachbuch „Hesse/Schrader: Arbeitszeugnisse, professionell erstellen, interpretieren, verhandeln. Eichborn-Verlag 1995.
Auf. Seite 137, unter dem Titel „Arbeitserfolg (Arbeitsmenge, -tempo und -qualität)“, werden diese o.a. positiven Beurteilungssätze als „Geheim-Code“ für Arbeitgeber erklärt mit der Bedeutung:

„Beurteilung des Arbeitserfolges .. Mangelhaft.“

 

 

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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Sendlinger Bürger erwarten harte Runde

 

Münchner Moschee-Streit eskaliert !

 

Nach der Ablehnung der türkisch-islamischen DITIM-Zentralmoscheepläne im Münchner Traditionsstadtteil Sendling durch die Regierung von Oberbayern haben sowohl der Moscheeverein und die Stadt München mit Moschee-Befürworter OB Ude an der Spitze angekündigt, dagegen vor Gericht zu klagen.

Die Bürgerinitiative „Bürger für Sendling“ erwartet deswegen eine Verschärfung der Situation, nachdem der von türkischen Mitgliedern dominierte Ausländerbeirat bereits den „sozialen Frieden in der Stadt ernsthaft gefährdet sieht und „Moschee-Streit und kein Ende - Jagdsaison wieder eröffnet“ verkündete.

 

München, 25.09.2006.

Seit die Regierung von Oberbayern den baurechtlichen Vorbescheid der Stadt für den Bau der Moschee am Gotzinger Platz aufgehoben hat, da sich „das geplante türkisch-islamische Kulturzentrum nicht in den nähere Umgebung einfügt“, haben die Äußerungen der Moscheebefürworter an Schärfe und Polemik zugenommen. 

Sowohl der türkisch-islamische DITIM-Verein will gegen den Regierungsbescheid klagen als auch OB Ude im Namen der Stadt. Die von DITIM für ihre Belange beauftragte Anwaltskanzlei Glock-Liphart-Probst residiert am Marienplatz, sie muss die Klage in den nächsten Wochen einreichen. Auch OB Ude residiert am Marienplatz und kann, so die Verwaltungsgerichtsordnung, selbst als beigeladene „Stadt München“ zum Prozess „innerhalb der Anträge eines Beteiligten selbstverständlich Angriffs- und Verteidigungsmittel geltend machen“.

 

OB Ude hat sich oftmals als Unterstützer und Beförderer der geplanten türkisch-islamischen Zentralmoschee in Sendling geoutet, zusammen mit dem Fraktionschef Thomas Niederbühl von der „Rosa Liste“ und dem Bürgermeister Josef Monatzeder von den GRÜNEN, dem grünen Stadtrat Siegfried Benker und dem grünen Stadtteilpolitiker Brux.
Die Zustimmung der rosa-rot-grünen Stadtpolitiker zu den türkisch-islamischen Zentralmoscheeplänen hatte Stadtrat Benker August 2005 als seine Meinung öffentlich so zusammengefasst:
„Es geht nicht um einen Gebetsort, sondern um dessen Sichtbarkeit und um die Gleichberechtigung für die Einforderung eines Bauplatzes an der Straße. Es geht um die Erkennbarkeit des Gebetsortes als Moschee mit Minaretten. Es geht um die Sichtbarmachung der Tatsache, dass es auch in Bayern auf die Dauer keine homogene Gesellschaft mehr geben wird. Die Moschee widerlegt mit ihrer Architektur eine Lebenslüge der CSU und großer Teile der deutschen Gesellschaft: Bayern sei kein Einwanderungsland. Doch eine Moschee zerstört das Bild des (... ) immer gleichen geschlossenen Bayerntums.“

 

Die „Bürger für Sendling“ haben seit der massiven Unterstützung der Zentralmoscheepläne des DITIM-Vereins mit seinen 43 Mitgliedern durch rosa-rot-grüne Stadtpolitiker immer wieder befürchtet, dass im Streit um die geplante türkische Zentralmoschee über die Köpfe der Sendlinger hinweg noch weitere brisante Themen verquickt werden sollen. Zudem scheint ihnen die lautstarke Unterstützung der türkisch-islamischen Zentralmoscheebaupläne durch einige, auch prominente „rosa“-rote-grüne Stadtpolitiker individuell sehr persönlich geprägt.

 

Die „Bürger für Sendling“ haben seit der die Moscheebaupläne ablehnenden Sendlinger Bürgerversammlung von 2005 immer wieder sachlich begründet vorgetragen, dass sich die geplante Zentralmoschee in Sendling keinesfalls mit der architektonischen, sozialen und geschichtlichen Ausprägung des Gotzinger Platzes verträgt.
Die Begründung der Regierung von Oberbayern bestätigt die Überzeugung der Bürgerintiative „Bürger von Sendling“. Sie ist der Überzeugung, dass auch ein Gericht objektiv so entscheiden wird.
Die öffentliche Ankündigung des Ausländerbeirats der Stadt München, dass im Moscheestreit die „Jagdsaison wieder eröffnet“ sei, ist nach Auffassung der „Bürger für Sendling“ höchst bedauerlich und auch als Drohung missverständlich, nachdem der von der Stadt unterhaltene Ausländerbeirat - nach Auffassung des Stadtrats Hans Wolfswinkler von türkischen Mitgliedern dominiert - in seiner Presseerklärung „den sozialen Frieden in der Stadt ernsthaft gefährdet“ bezeichnet.
Die „Bürger für Sendling“ finden eine solche Auffassung zutiefst befremdlich und undemokratisch!
Denn nach allgemeinem demokratischem Verständnis hat mit der Regierung von Oberbayern nur eine Aufsichtsbehörde Rechtsmittel gegen eine Entscheidung der Stadt München eingelegt und einheimische Münchner Bürger haben nur ihr demokratisches Recht der freien Meinungsäußerung wahrgenommen.


Wahrlich: Der Münchner Moscheestreit eskaliert!

 

 

Bürgerinitiative "Bürger für Sendling" (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München

 


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